Was denken Omnivoren über Veganer?

Was denken Omnivoren über Veganer?

Wir haben einmal die zahlreichen Diskussionen auf unseren Facebook-Seiten ausgewertet, um die Frage beantworten zu können, was eigentlich Omnivoren (Fleischesser/Mischköstler) über die vegane Lebensweise denken bzw. welche Argumente sie gegen die vegane Lebensweise anführen.

Diese Auswertung ist nur als ein Ansatz zu bewerten, erhebt also nicht den Anspruch der Repräsentativität. Dennoch denken wir, dass dieseinhaltliche Kategorisierung hilfreich sein kann für vegan lebende Menschen, um sich mit der sie umgebenen nicht-vegan lebenden Welt konstruktiv auseinanderzusetzen. Denn wenn Veganer die gegen den Veganismusvorgebrachten Argumente und Denkweisen kennen, können sie ihnen kompetenter begegnen und dadurch noch effektiver die lebensfreundliche und friedfertige Philosophie und Praxis der veganen Lebensweise vertreten.

Meinungen von Omnivoren zur veganen Ernährung

Veganer ziehen die Tiere den Menschen vor

Vegan lebende Menschen ziehen nicht die Tiere den Menschen vor, sondern verweisen lediglich darauf, dass nicht nur Menschen, sondern auch Tiere leiden. In der veganen Betrachtung wird eine Minimierung von Leiden angestrebt, des menschlichen Leidens, aber auch des tierischen Leidens. Dabei gehen Veganer auch davon aus, dass ein friedfertiger Umgang des Menschen mit den Tieren, die positiven menschlichen Verhaltenspotentiale fördert, dadurch die Schwelle für Leidzufügung und Tötung auch allgemein erhöht und damit letztlich ebenso den Menschen zu Gute kommt. Nach dem Motto: „Wer einer Fliege nichts zu leide tut, vor dem brauchen wir keine Angst zu haben“. Veganer setzen so auf Tugenden von Weichheit und Mitgefühl, statt Brutalität und Grausamkeit.

Veganer vermenschlichen die Tiere

Veganer stellen das im Verhalten erkennbare Streben nach Leben wie auch die Leidensfähigkeit von Mensch und Tier in den Vordergrund. Auf dieser Grundlage treten sie für die Achtung des Lebens von Menschen und Tieren sowie für die Unterlassung von Praktiken, die Leid erzeugen, ein.

Vegan ist zu schwer

Mit der veganen Lebensweise ist eine Verhaltensumstellung verbunden, die Abermillionen Menschen weltweit bereits umgesetzt haben. Auch nach jahrzehntelangem Konsum von Tierprodukten, ist der Wechsel zu einer veganen Lebensweise ohne weiteres möglich. Es ist viel leichter, vegan zu leben, als die meisten denken und wird im Regelfall als ein großer persönlicher Gewinn erlebt. Viele beschreiben es als angenehm, sich ohne Butvergießen zu ernähren und auch bei der Bekleidung auf Produkte der Tierausbeutungsindustrie zu verzichten.

Vegan ist ungesund und führt zu Mangelerscheinungen

Eine abwechslungsreiche und gut zusammengesetzte vegane Kost ist gesund und führt zu keinen Mangelerscheinungen. Alle Untersuchungen, die vorliegen, zeigen, dass vegan lebende Menschen mindestens ebenso gesundoder gesünder sind als fleischessende oder andere nicht vegan lebende Menschen. Neuste Studien zeigen, dass eine vegane Ernährung offenbar vor Krebs schützen kann. Ebenfalls kann eine vegane Ernährung vor Herz-/Kreislauferkrankungen schützen. Umfangreiche Auswertungen wissenschaftlicher Befunde durch die „Academy of Nutrition and Diatetics“ der Vereinigten Staaten gelangen zu der Schlussfolgerung, dass eine gut geplante Ernährung für Menschen aller Altersstufen und auch für Schwangerschaft und Stillzeit geeignet ist. Vegan lebende Menschen müssen neben einer abwechselungsreichen pflanzlichen Kost mit Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, einschließlich Sojaprodukten, Vollkorn, Nüssen und Sämereien lediglich auf die Aufnahme von Vitamin B12 achten, was aber leicht herstellbar ist.

Vegan ist global nicht praktizierbar, die Menschen würden hungern

Die Nutztierhaltung stellt eine enorme Verschwendung unserer weltweiten Ressourcen dar. 70% der landwirtschaftlichen Flächen werden für die Nutztierhaltung belegt. Nutztiere müssen viele Kilogramm pflanzliches Eiweiß verzehren, um nur ein Kilogramm tierisches Eiweiß zu produzieren. Verarbeitung, Transport und Lagerung von Tierprodukten sind weitaus komplizierter, kostspieliger und energieaufwändiger alsLagerung, Transport und Verteilung pflanzlicher Produkte. Zudem wird ein erheblicher Anteil der weltweiten Ernten an Nutztiere verfüttert. Dies führt zu einer Verteuerung von Getreide und anderen Pflanzenprodukten, die sich daher die ärmeren Menschen in der Welt oft nicht mehr leisten können. Nutztierhaltung trägt so zum Hunger in der Welt bei, während eine Umstellung der Ernährung auf vegan am besten geeignet wäre, den Welthunger zu überwinden.

Ich kaufe Öko-Fleisch

Das Gerede von den glücklichen Tieren ist ein Märchen. Öko-Legeghennen werden ebenso über die Zermatschung oder Vergasung der männlichen Küken gewonnen wie konventionelle Legehennen. Öko-Legehennen oder Kühe, die nicht mehr ausreichend produzieren, werden ebenso getötet wie konventionelle Tiere. Das Leben der Öko-Tiere ist ebenfalls nur ein Bruchteil ihres ihres natürlichen Lebenspotentiales. Es werden außerdem die gleichen Schlachtmethoden angewandt, wobei bei Öko-Haltung aber mit eher mehr Betäubungsfehlern zu rechnen ist, weil kleinere Schlachthöfe ohne automatische Betäubungsführung hier präferiert werden, von denen aufgezeigt ist, dass sie besonders häufig zu Fehlbetäubungen mit qualvollem Tod als Resultat führen. Das Öko-Tier ist ebenso wie das konventionelle Tier ein reines Objekt im Interesse der Profiterzielung, sein einziger Lebenswert ist es, dass seine Körperbestandteile oder Körperflüssigkeiten entnommen und verkauft werden. Zudem zeigen Untersuchungen, dass Öko-Nutztierhaltung mit ebenso vielen oder manchmal sogar mit größeren Umweltschädenverbunden ist wie die Massentierhaltung, weil mehr Land und mehr Energie verbraucht werden. Nutztierhaltung ist immer unökologisch, auch wenn sie sich anders nennt. Ein ökologisch verträgliches Leben ist daher nur bei veganer Lebensweise möglich. Die Chance für die ökologische Landwirtschaft liegt in der Annahme des bio-veganen Landbaus. Ein tierechtlich und ökologisch verantwortbarer, humaner Fleischkonsum ist nicht möglich.

Konsum von Milch und Eiern schadet den Tieren nicht

Vegetarier möchten zu einer Achtung des Lebens von Tieren beitragen, indem sie nichts konsumieren, was vom getöteten Tier stammt. Sie konsumieren aber Eier und Milch, weil hierfür keine Tiere getötet werden. Tatsächlich sind Eier-, Milch- und Fleischproduktion untrennbar miteinander verbunden. Hühnerund Kühe leben nur solange wie sie genug Eier und Milch geben. Danach werden sie geschlachtet. Für die Züchtung von Legehennen, müssen Küken ausgebrütet werden, wobei die 50% männlichen Küken umgehend zermatscht oder vergast werden. Damit die Kühe Milch geben, müssen sie regelmäßig geschwängert werden, wobei ihre männlichen Nachkommen rasch getötet werden und zum menschlichen Fleischkonsum beitragen. Konsum von Milch und Eiern ist so ohne Tierleid nicht möglich. Nur durch eine komplett vegane Lebensweise kann menschenerzeugtes Tierleid effektiv beseitigt werden. Vegetarier haben den ersten Schritt getan, der nächste Schritt ist der Wechsel zu einer veganen Lebensweise.

Veganer sind extrem

Die Züchtung, Haltung, Transportierung und Tötung eines leidensfähigen Wesens, um es zu essen, ist aus veganer Sichtweise ein extremer und brutaler Akt. Veganer setzen sich für eine weniger extreme Welt ein, indem sie sich gegen das Blutvergießen zu Zwecken der Ernährung und Bekleidung wenden. Sie möchten eine mildere, weichherzigere und friedfertigere Welt.

Veganer wollen anderen ihre Meinung aufzwingen, spielen sich als die besseren Menschen auf

Veganer möchten das Leid der Tiere sowie die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planetens und die Förderung des Welthungers beenden, die mit der Nutztierhaltung einhergehen. Vegan lebende Menschen halten die Tötung von Tieren zum Zwecke des menschlichen Konsums für ein moralisches Unrecht, welches sie beseitigen möchten. Der Veganismus verurteilt dabei nicht die fleischessenden oder vegetarisch lebenden Menschen, sondern wendet sich lediglich gegen das Verhalten des Konsums von Tierprodukten, welches mit Leid, Umweltzerstörung und Ausbeutung einhergeht. Veganer informieren über die Zusammenhänge und versuchen andere Menschen für die vegane Lebensweise zu gewinnen, um Leid von Tier und Mensch zu mindern.

Veganer sollen selbst vegan essen, aber nicht missionieren

Weil Veganer das Leid der Tiere mindern und die Zerstörung unserer Umwelt stoppen möchten, müssen sie sich für die Ausbreitung der veganen Lebensweise einsetzen. Denn nur dann wird die vegane Lebensweise zu merklichen Fortschritten für Tiere, Mensch und Umwelt führen können, wenn sie sich im Vergleich zu heute erheblich weiter ausgebreitet haben wird. Eine Abschaffung des durch die Nutztierhaltung bedingten Tierleides ist nur möglich, wenn die vegane Lebensweise sich weltweit durchsetzt. Veganer treten daher für ihre ethische Überzeugung ein, um zu einer friedfertigeren und besseren Welt zu gelangen.

Veganes Essen ist voller Zusatzstoffe und umweltschädlich

Veganes Essen sind Pflanzen und ihre Bestandteile. Die meisten vegan lebenden Menchen legen besonderen Wert auf eine möglichst naturbelassene Ernährung und vermeiden möglichst künstliche Zusatzstoffe und Chemikalien. Auch in sogenannten veganen Ersatzprodukten, die manche Veganer sehr gerne und andere weniger gern essen, befinden sich typischerweise keine oder nur wenige chemische Zusatzstoffe, jedenfalls deutlich weniger als in den herkömmlichen nicht veganen Produkten der Supermärkte. Als Veganer kann man auf solche Zusatzstoffe aber auch ohne weiteres gänzlich verzichten. Demgegenüber erhalten unsere Nutztiere unzählige Zusatzstoffe, die so von nicht vegan lebenden Personen über verzehrte Eier, Milch und Fleisch aufgenommen werden. Aufgrund des Zusammenhanges zwischen Nutztierhaltung und der Verfütterung von Zusatzstoffen ist die nicht-vegane Ernährung typischerweise in erheblich geringerem Ausmaß naturbelassen als die vegane Ernährung. Derweil zeigen alle Berechungen und Studien zusätzlich, dass die vegane Ernährung die Umwelt schützt, indem sie der weltweiten Waldrodung, der Zerstörung von Böden durch Verwendung als Weiden, der Verschmutzung des Trinkwassers,sowie auch der Freisetzung klimaschädlicher Gase effektiv entgegenwirkt. Die Ernährung ist dabei für den Umweltschutz wichtiger als der Verkehr, wobei eine vegane Ernährung umweltschonender ist als eine vegetarische Ernährung und eine fleischbasierte Ernährung. Der Verzicht auf Tierprodukte trägt deutlich mehr zum Umweltschutz bei als die Wahl von Produkten aus ökologischem Landbau, wobei die vegane Ernährung mit Bio-Produkten und am besten mit Produkten aus dem bio-veganen Landbau die umweltbezogen optimalste Möglichkeit ist.

Fleischreduktion genügt, Fleischverzicht ist nicht notwendig

Fleischreduktion ist ein Fortschritt, weil dadurch weniger Schaden angerichtet wird. Aber auch für weniger Fleisch müssen Tiere, wenn auch weniger, sterben und es wird ihnen Leid zugefügt. Dabei ist die Annahme einer humanen Schlachtung eine Illusion, schon allein aufgrund der nicht gänzlich zu verhindernden Fehlbetäubungen, die wie bei einer Operation ohne Narkose zu einem Tod in unermesslichen Qualen führen. Außerdem verschwendet auch weniger Fleisch die Ressourcen unseres Planetens im Vergleich zu einer fleischlosen Ernährung. Fleischreduktion ist so als ein erster positiver Schritt zu bewerten, wobei aber Fleischverzicht und vor allem die vegane Ernährung einen weitaus größeren Beitrag für eine im positiven Sinne humane und die natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planetens erhaltene Lebensweise leisten.

Veganer fördern Soja-Monokulturen und Gentechnik

Über 90% des weltweit produzierten Soja wird an Nutztiere verfüttert. Weniger als 2% werden direkt durch den Menschen konsumiert. Die Nutztierhaltung ist der treibende Faktor der Sojamonokulturen und der gentechnischen Veränderung der Sojabohne. Wer direkt Sojabohnen isst, verbraucht bei weitem weniger Soja als derjenige, der Tierprodukte konsumiert. Gerade das direkt durch den Menschen konsumierte Soja kommt zudem oft aus regionaler Produktion. Unbedingt sollten vegan und nicht vegan lebende Menschen auf die Verwendung von nicht gentechnisch veränderten Soja aus ökologischem Anbau achten. Übrigens ist Soja ausgesprochen gesund und alle anderen Darstellungsweisen entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage.

Vegan ist nicht alles

Richtig, vegan ist nicht alles. Aber bei Fortsetzung des Blutvergießens und der Umweltzerstörung, welche immer mit der Nutztierhaltung verbunden sind, ist alles nichts. Eine friedfertige Welt und Menschheit, die positive Werte von Mitgefühl kultiviert, für einander solidarisch einsteht und die natürlichen Lebensgrundlagen des Planetens schützt, ist ohne eine vegane Lebensweise nicht möglich.

Raubtiere essen auch Tiere

Raubtiere essen andere Tiere, weil sie dies tun müssen und keine andere Wahl haben. Der Löwe kann nicht entscheiden, ob er töten möchte oder nicht. Der Mensch kann sich entscheiden, Blut zu vergießen, er kann sich aber ebenso entscheiden, Mitgefühl zu zeigen und auf die Tötung von Tieren zu verzichten. Dies macht d
n Menschen grundsätzlich verschieden von allen Raubtieren.

Ihr habt ja recht, aber ich schaffe es nicht

Doch du schaffst das! Lies dich ein und nimmt Kontakt zu anderen vegan lebenden Menschen auf. Denn gemeinsam sind wir Menschen stärker als allein.

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84 Kommentare auf "Was denken Omnivoren über Veganer?"

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Jens
Gast

@blacksheep: warum feindest du jemandn an, der aus Überzeugung Leid vermeiden möchte? Das verstehe ich nicht, warum fühlst du dich moralisch oder ethisch angegriffen? Für jedes Stück Fleisch, egal, welches Sigel da daruf steht, stirbt ein Tier und da das noch mit Vorsatz geschieht, ist das bei Menschen mit Mord gleichgesetzt. Wenn du von "human" sprichst, widersprichst du dir, weil der unnötige Tod eines Lebewesen per Definition nicht human sein kann!

Jens
Gast
@Tristan – mein Hund lebt mit uns zusammen vegan, warum auch nicht. Seit ihrer Domestizierung haben sie ebenso wenig Fleisch gegessen wie der Mensch. Der Fleishkonsum für usnere Haushunde, die nichts mehr mit einem Wolf zu tun haben, ist mit dem der Menschen angestiegen und ebenso unnötig. Meine Fellnase hat endlich sein richtiges Gewicht, stinkt nicht mehr und besseren Stuhlgang. Und hast du mal auf eine "Schappi-Dose" geschaut, was da nioch an Fleisch drin ist? Unter 2% und das sind größtenteils auch noch Abfälle. Werbung machts möglich und kein Hund braucht Fleisch, er braucht eine ausgewogene Ernährung! Ruhig mal ausprobieren.… Read more »
tristan
Gast

nun ja… meine hunde bekommen selbstverständlich kein schappi etc…. sondern echtes fleisch und gemüse… nennt sich barfen… aber ehrlich… ich kann mir nicht vorstellen, dass ein hund vegan ernährt auf dauer wirklich keine mangelerscheinungen hat… wir selber leben seit vielen jahren vegan…

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Tristan Bezüglich Hunden liegen aber nun genug Beobachtungen und auch Studien vor, die auch langzeit eine gute, eher bessere Gesundheit vegan ernährter Hunde anzeigen. Das entspricht auch dem, was man eigentlich immer sehen kann, wenn man selbst sehr alte vegan ernährte Hunde beobachtet. Für das Barfen, was ja der Tierausbeutungsindustrie die Möglichkeit gibt, Kosten für die Abfallentsorgung zu sparen, gibt es diese Studien übrigens nicht. http://www.vegan.eu/index.php/meldung-komplett/items/vegan_Katze_hunde.html

Jens
Gast

Der Haushund ist inzwischen genauso wenig Raubtier wie der Mensch (der es ja NIE war). mein Hund hat genauso wenige Mängel, wie wir… eher das Gegenteil ist der Fall. Er bekommt das,w eas wir auch essen. Wenn du dich ethisch dazu entschieden hast, Tiere zu schützen, kannst du das auch mit deinen Hunden tun und das Barfen ist genau so kritisch zu betrachten, wie der Fleischkonsum generell. Mein Hund ist regelmäßig bei der Tierärztin und er hat keine Mängel, und das seit zwei Jahren nicht! Langzeitstudien zeigen, dass vegane Hunde älter werden, viel seltener an Krebs erkranken. Grüße

blacksheep
Gast

"Genauso wie bei konventionellem Fleisch sind die Tiere Objekte, deren Leben ausgelöscht wird, um an ihre Körper ranzukommen."

Ihr redet nicht mit einem Dreijährigen. Ich weiß, dass Fleisch nicht auf Bäumen wächst.

"Du isst offenbar Tiere oder ihre Produkte und möchtest gleichzeitig ökologisch leben und kein Tierleid verursachen. Alles zusammen geht aber nicht"

Ich bin auf dem Land großgeworden, deshalb muss ich nicht irgendwelchen Links folgen, um zu wissen, dass das geht und wie es zu bewerkstelligen ist.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Blacksheep Weil du auf dem Land großgeworden bist, heißt dies nicht, dass du dich nicht mehr über die tatsächlichen Verhältnisse und die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung informieren müsstest. Bei allem Respekt, was hat dein Landleben mit den hirnphysiologischen Prozessen bei der Elekrobetäubung zu tun? Habt ihr die dort untersucht? Wenn Wissenschaftler im Journal der Fleischforschung klar sagen, dass extreme Qualen selbst bei optimaler Handhabung auftreten können, dann ist dein Landleben dagegegen keinerlei Argument, zumal du die Qualen wegen des Immobilisationszustandes nicht einmal sehen würdest! Indem du einfach nur auf dein Landleben verweist und dich ansonsten jeder Argumente enthältst, machst du… Read more »
blacksheep
Gast

"Für jedes Stück Fleisch, egal, welches Sigel da daruf steht, stirbt ein Tier und da das noch mit Vorsatz geschieht, ist das bei Menschen mit Mord gleichgesetzt."

Das ist hier wie in einem Paralleluniversum.

blacksheep
Gast

@ TeamVegan
"was hat dein Landleben mit den hirnphysiologischen Prozessen bei der Elekreobetäubung zu tun. "

Gar nichts. Mir reicht es, wenn das Tier ein einigermaßen gutes und schmerzfreies Leben gehabt hat. Ihr schreibt selbst, dass es bei nur "einzelnen" Tieren zu Betäubungsversagen kommt. Meinetwegen. Garantien gibt es für nichts.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
“Ihr schreibt selbst, dass es bei nur “einzelnen” Tieren zu Betäubungsversagen kommt. Meinetwegen. Garantien gibt es für nichts.” Ist dir klar, wie ungeheuerlich das Leid dann ist? Es ist das Leid wie bei einer schweren OP ohne Betäubung und ohne dass du dich rühren kannst. Richtig, es kommt nur bei einigen vor. Aber wenn wir Fleisch essen, dann ist es sicher, dass wir immer wieder und wieder einzelnen Tieren diese Hölle auf Erden bereiten werden. Diese Garantie gibt es sehr wohl. Übrigens ist die Schlachtung wiederum nur ein Teil des Tieren zugefügten Leidens. Du machst hier ja Werbung für Bio-Eier.… Read more »
blacksheep
Gast

Eigentlich wollte ich nur wissen wie ihr zu "Neuland" [&] Co. steht (was mit herkömmlichem "Bio" wenig zu tun hat). Nicht, dass ich dort all mein Fleisch kaufe, aber deren Existenz belegt für mich, dass es möglich ist, Tiere human zu halten und auch zu schlachten. (http://www.neuland-fleisch.de/landwirte/842.html). Ich glaube nicht, dass es hier bei den von euch beschriebenen Problemen kommt.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

Doch es kommt zu allen diesen Problemen auch bei Neuland. Nicht eine ihrer Schlachtvorschriften ändert etwas an dem grundsätzlichen Problem. Genau dies wurde auch ja wissenschaftlich dargelegt, dass nämlich selbst bei optimaler Handhabung der Betäubung das Problem schlichtweg nicht ausschließbar ist. Im übrigen werden auch die Neuland Tiere transportiert, aus ihren sozialen Bezügen gerissen etc. etc.

Thomas
Gast
"Ist dir klar, wie ungeheuerlich das Leid dann ist?" Ja, wahrscheinlich ungefähr so groß wie das Leid fast jedes Tieres seit Anbeginn des Lebens auf diesem Planeten, das in freier Wildbahn bei lebendigem Leibe von einem anderen Tier gefressen wird oder nach einer Verletzung langsam dahinsiecht. Tagtäglich, milliardenfach, seit zig millionen Jahren. Ein ständiges Leben in Todesangst vor dem nächsthöheren Tier in der Fressordnung. Ohne diesen ständigen grausamen Kreislauf des Leids und der Schmerzen gäbe es auch gar kein Leben auf diesem Planeten. Das mit abstand Unnatürlichste – etwas, dass die freie Natur gar nicht kennt – ist ein Tierleben… Read more »
blacksheep
Gast

"Doch es kommt zu allen diesen Problemen auch bei Neuland." Na gut. Dann muss ich das eben in Kauf nehmen.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Blacksheep

In “Kauf nehmen” müssen es die Tiere, weil sie hilflos dieser Barbarei ausgeliefert sind. Du musst das gar nicht in Kauf nehmen, sondern kannst dich ganz einfach entscheiden, Tieren nicht solches Leid zufügen zu wollen.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Thomas Weil es in der Natur Leid gibt, sollten wir noch eins drauf setzen, indem wir jährlich 65 Milliarden Landtiere und 1 Billionen Fische quälen und töten? Weil wir alle sowieso sterben müssen, dürfen wir uns gleich alle gegenseitig umbringen? Weil die Natur grausam ist, brauchen wir keinerlei Mitmenschlichkeit und Ethik mehr? Die Natur ist sicher grausam, auch wenn der Mensch der grausamste Teil der Natur ist. Ein Löwe kann nicht entscheiden, ob er töten will oder nicht. Wir Menschen müssen kein Blut vergießen, um zu leben. Wir können uns für das Blutvergießen entscheiden, aber genau so dagegen. Die… Read more »
ckomi
Gast

@ Team Vegan
"Die vegane Sichtweise ist, dass wir gerade weil es so viel Leid gibt, uns dafür einsetzen sollten, Leid zu minimieren und nicht es zu maximieren."

Lehnst aber trotzdem Demeter und Neuland ab, ziemlich radikal und paradox.

XcCx
Gast

würden wir alle vegan leben, würden doch sämtliche nutztiere aussterben?!

blacksheep
Gast

Das versuche ich in dem Rahmen, der es mir weiterhin erlaubt, Fleisch zu essen. Dazu gehört auch der häufigere Gang zur Neuland-Metzgerei, auch wenn die ein gutes Stück weg ist.

Fabi
Gast
Hallo, ich bin selbst seit viele Jahre Vegetarier und lebe damit ganz gut. Trotzdem kann ich es nicht verstehen wie hier teilweise gepredigt wird, dass alles gut ist, wenn es vegan ist. Ich bin nicht der Meinung, dass man Tiere quälen muss oder sonstiges, aber ist es nicht evolutionär bedingt, dass der Mensch Fleisch ist oder auch andere Tiere Fleisch essen?Dazu gibt es Theorien, dass nur der Konsum von Fleisch dazu geführt hat, dass das menschliche Hirn schneller wuchs als das von anderen Tiere und wir deswegen uns erst in einem Internet Forum darüber streiten können?Gut ich bin kein Fan… Read more »
alex
Gast

Mal zu Thema "Leid" nachgefragt: Wie stellt man sich denn als Veganer eigentlich anschaulich den Tod eines wild lebenden Tiers (Maus, Wildschwein, Fisch, Reh) vor?

oskar
Gast

Hier werden teilweise komische Fragen gestellt finde ich. Die meisten sind doch genau auf dieser Seite in den Kommentaren schon beantwortet!

Zur letzten Frage: Also ich für meinen Teil stelle mir das natürlich zuckersüß vor. Ganz ohne jede Qual, Siechtum, Grausamkeit, Krankheit etc.

Ne im Ernst, möchtest Du vermeidbares Leid (Tierproduktkonsum) mit unvermeidbarem Leid (Grausamkeit der Natur) rechtfertigen, oder was steckt hinter deiner Frage?

DupMim
Gast

an XcCx
Tatsächlich sterben schon heute viele Nutztierarten, weil sich die Konzerne auf wenige Arten beschränken. Es gibt aber auch spezielle Zoos, die Nutztiere, ebenso wie andere, "wilde" Tiere vor dem Aussterben retten und sie halten.

Wenn nun alle vegan wären, könnte man auch sicher einige Tiere frei lassen. Zumindest die, die noch in der Natur überleben könnten und das Ökosystem nicht zerstören würden, aber für bestimmte Gebiete wäre eine bestimmte Anzahl an wilden Nutztieren sicher eine Bereicherung.

DupMim
Gast

*Statt "aber", bitte ein "denn" einsetzen!

oskar
Gast

@Fabi:
Um es mal ganz direkt zu sagen: Ja, was mein Konsumverhalten angeht, fühle ich mich ganz eindeutig besser als ein Omnivore. Für meine Ernährung müssen keine Tiere leiden/sterben. Wie kann das NICHT besser sein?

Das hat aber nichts damit zu tun, ob ich mich insgesamt als ein besserer Mensch fühle (tu ich nicht). Ich kenne auch keinen Veganer, der sich aufgrund des Veganismus allein für einen guten Menschen hält.

Jens
Gast

In der Natur gibt es keine Grausamkeiten, weil ein Wildtier weder ethisch noch moralisch eine Entscheidung treffen kann und es schon gar keinen Mais anbauen kann, um sich zu ernähren. Das einzige Leid, dass auf diesem Planeten geschieht, gegen alle Lebewesen, geht vom Menschen aus. Der Fleischesser stellt sich in seiner Entwicklung über das Tier, um die Berechtigung zu erhalten, es zu seinem privaten Vergnügen zu nutzen. Um den eigenen Fleischkonsum dann aber zu rechtfertigen, vergleicht er sich mit ihm auf der gleichen Stufe… ja Blacksheep, das ist tatsächlich ein Paralleluniversum in dem du lebst.

blacksheep
Gast

Ethik/Moral definiert jeder für sich.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Ckomi Es gibt kein Paradox in unserer Argumentation. Aus veganer Sichtweise sind wir für die Vermeidung des VERMEIDBAREN Leides. Wir müssen keine Tiere schlachten, das ist vermeidbar. Wenn also Demeter und Neuland, die ihr hier ja immer benennt, Tiere töten, dann vermeiden sie das vermeidbare Leid genau nicht, sondern produzieren unnötigerweise Leid über das vermeidbare Leid hinausgehend. Dies führt teilweise sogar dazu, dass Menschen, die früher Vegetarier waren oder es heute würden, (wieder) Fleisch essen, weil sie das Märchen von den glücklichen Tieren glauben. @ XncX Es geht doch um die Perspektive des einzelnen Tieres. Denkst du, es ist… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ blacksheep Da hast du Recht. Ethik lässt sich nicht wissenschaftlich beweisen. Dennoch bzw. genau deshalb wird über Ethik mehr gestritten als über fast alles andere. Du hast keine moralischen Bedenken dagegen, Tieren Leid zuzufügen. Wir lehnen es demgegenüber ab, Tieren Leid zuzufügen. Für uns sind Tiere keine Objekte, wie Steine, die wir einfach für unseren Konsum vernutzen dürfen. Da du hier aber anderer Meinung bist, werden wir uns nicht einigen. Schließlich ist Ethik immer eine Wertsetzung. P.S.: Froh kannst du sein, dass du nicht wirklich eines der Tiere bist, deren Namen du dir hier als Pseudonym zugelegt hast. Denn… Read more »
Jens
Gast

blacksheep : in deinem Universum scheint es wenig Moral und Verantwortung zu geben und Tiere kennen diese Begriffe überhaupt nicht, also wie kommt man dann auf die Idee, ihnen Grausamkeiten unterschieben zu wollen. Grausam ist es aber, zum Vergnügen zu töten, ohne Notwendigkeit und das sollte ein Grundwert aller Menschen sein.

oskar
Gast

@jens:
"In der Natur gibt es keine Grausamkeiten."

Also ich empfinde vieles, was in der Natur passiert, als extrem grausam, ganz gleich ob Tiere/Krankheiten/Klima etc. nun ethisch handeln bzw. hinterfragen können oder nicht.

Aber das ist ja ein eigentlich anderes Thema. 🙂

blacksheep
Gast

" Du hast keine moralischen Bedenken dagegen, Tieren Leid zuzufügen. Wir lehnen es demgegenüber ab, Tieren Leid zuzufügen." Für euch gibt es nur schwarz oder weiß, Leid oder kein Leid. Ich denke viel differenzierter.

blacksheep
Gast

@Jens
Ich mache mir wahrscheinlich mehr Gedanken über die Herkunft meines Essens als die meisten anderen Menschen. Mit dem Ergebnis, mir von dir anhören zu müssen, es gebe in meinem Universum wenig Moral und Verantwortung. Über Moral anderer Menschen entscheidest nicht du. Wer sich selbst als moralische Instanz aufspielt, hat schon verloren.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ blacksheep Oh nein, für uns gibt es nicht nur Leid oder kein Leid. Wir sehen, dass es in dieser Welt sehr viel Leid gibt, von dem wir vieles nicht vermeiden und manches nur lindern können (z.B. Schmerzmittel bei Erkrankungen, auch wenn die Betreffenden dennoch sterben müssen). Allerdings halten wir die Entscheidung, ein anderes leidensfähiges Wesen zu töten, nur weil man gerne Bestandteile oder Flüssigkeiten seines Körpers essen möchte, für eine extreme Entscheidung, die eben keine Differenziertheit nahelegt. Gedanken um die Ernährung helfen wenig, wenn das Ergebnis dieser Gedanken ist, dass getötet wird. Du sollst doch tun, lassen und essen… Read more »
blacksheep
Gast

"Wenn also Demeter und Neuland, die ihr hier ja immer benennt, Tiere töten, dann vermeiden sie das vermeidbare Leid genau nicht, sondern produzieren unnötigerweise Leid über das vermeidbare Leid hinausgehend. "
Das tun sie eben nicht, weil sie Konsumenten wie mir die Möglichkeit geben, sich für eine "leidfreiere" Alternative zu entscheiden. Und hört bitte damit auf, das Töten eines Tieres mit "ihm Leid zuzufügen" gleichzusetzen. Es ist gut und anständig ein Tier zu töten um es zu essen, wenn es zuvor zufrieden gelebt hat. Wer damit ein Problem hat, ist m.E. mit sich und seiner Natur nicht im Reinen.

blacksheep
Gast

"Allerdings halten wir die Entscheidung, ein anderes leidensfähiges Wesen zu töten, nur weil man gerne Bestandteile oder Flüssigkeiten seines Körpers essen wollen, für eine extreme Entscheidung" Und genau da gehen unsere Meinungen weit auseinander. Töten um zu essen ist hochmoralisch und ehrenwert.

oskar
Gast

@blacksheep: Mit der Moral ist’s in der Tat häufig sehr kompliziert. Hier sind meine Moralvorstellungen zu diesem Thema:

Töten ohne Zwang = niederträchtig

Moral ist an dieser Stelle gar nicht so kompliziert, oder?

blacksheep
Gast

"Warum bist du denn der Meinung, dass du auf Kosten des Lebens anderer Tiere essen musst? Das haben wir bisher anhand deiner Kommentare nicht verstanden." Weil ihr eine andere Weltanschauung habt, deshalb reden wir aneinander vorbei.

blacksheep
Gast

@ Oskar
So kann ich das nicht teilen. Ich würde es umformulieren in "Töten ohne Sinn/guten Grund".

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
Nein, die Öko-Tierhaltung vermindert nicht das Leid der Tiere, sondern sie fördert die Aufrechterhaltung des Leides der Tiere. Sie redet nämlich Menschen ein (und auch du glaubtest ja noch vor Kurzem, bei Neuland gäbe es die von uns benannten Probleme nicht), Nutztiere würden glücklich leben und sterben und es wäre daher in Ordnung, sie zur Fleischproduktion einzusetzen. Du bist ja das beste Beispiel: Nur weil du mehr oder weniger häufig bei Neuland oder Demeter kaufst, glaubst du, dein Verhalten wäre in Ordnung. Demeter und Neuland ermöglichen dir daran festzuhalten, Tieren Leid zuzufügen und dich dennoch gut dabei zu fühlen. Selbst… Read more »
blacksheep
Gast

Wobei man natürlich unterscheiden muss, ob man vom Töten eines Menschen oder eines Tieres spricht.

blacksheep
Gast

@ TeamVegan
Ihr stellt Annahmen auf, ohne jeden Beleg. Fakt ist, dass ich eher weniger Fleisch esse, seit ich besseres und damit auch teureres kaufe. Und noch einmal: Der Tod ist für mich nichts schlechtes, sondern Teil des Lebens. Ich spiele derzeit sogar mit dem Gedanken, den Jagdschein zu machen und mir hin und wieder Fleisch selbst zu schießen, von dem ich WEISS, dass es eben noch zufrieden im Wald herumgerannt ist.

oskar
Gast

@blacksheep:
Was du sagst:
"Der Tod ist für mich nichts schlechtes"
Was du meinst:
"Der Tod anderer Lebewesen ist für mich nichts schlechtes"

Ich empfinde Mitleid.

blacksheep
Gast

Eine Ernährungsweise in einem Atemzug mit Krieg und Aubeutung zu nennen, ist übrigens nicht in Ordnung. Ich bin nicht bereit, auf dieser Ebene weiterzudiskutieren. Außerdem bin echt froh, dass im realen Leben noch nie jemanden kennengelernt habe, der so verkorkst ist. Und genau in diese Welt kehre ich jetzt zurück. Ciao.

blacksheep
Gast

@ Oskar Nein, das meine ich nicht. Wir kennen uns nicht. Lege mir bitte nichts in den Mund.

blacksheep
Gast

"Was bringt dir ein schönes Leben, wenn du dann unter Qualen verreckst?"

Noch eins: Das ist auch wieder so eine Sichtweise, bei der sich mir die Fußnägel hochrollen, bzw. bei der ich merke, dass für mich der Himmel blau und für euch grün ist. Deshalb macht es wirklich keinen Sinn.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Blacksheep

Ja der böse, verkorkste und dumme Tolstoi, von dem nämlich stammt der Satz, dass es solange Schlachtfelder geben wird, wie es Schlachthöfe gibt. Denk mal ein wenig nach, dann verstehst du, was er meint!

Es ist schade, dass du bisher keine Menschen kennen gerlernt hast, die sich für Tierrechte und Umweltschutz einsetzen. Das ist womöglich auch der Grund, warum du noch solche Vorstellungen vertrittst, wie du es derzeit tust.

Wir denken auch, dass derzeit eine Diskussion keinen weiteren wechselseitigen Sinn mehr macht, weil die Argumente ausgetauscht sind.

blacksheep
Gast

Ich halte dieses Zitat für Unsinn, unabhängig von Tolstois sonstigen Leistungen. Schlachtfelder wird es immer geben, auch in/unter rein vegetarischen/veganen Gesellschaften. Konflikte gewaltsam auszutragen liegt in der Natur des Menschen und steht in keinem Zusammenhang mit seiner Ernährung. Die Existenz von Menschenrechten hindert uns ja auch nicht daran, uns gegenseitig abzuschlachten? Da sollen das Tierrechte bewirken? Gute Nacht.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

Es ist kein Zufall, dass Gewalt gegen Menschen oft bereits in Kindheit und Jugend mit Gewalt gegen Tiere beginnt. Menschenrechte können nicht zur Wirksamkeit kommen, wenn wir andererseits ständig Menschen beibringen, zu töten. Eine vegane Gesellschaft wäre sicherlich kein Paradies, aber friedfertiger würden sich die Menschen bestimmt verhalten, gegenüber den Tieren und den Menschen. Vegan lebende Menschen mögen aufgrund ihrer ethischen Überzeugung hart mit Fleischessern diskutieren, aber diejenigen, die körperliche Gewalt gegen Menschen ausüben, sind nahezu nie Veganer.

alex
Gast
@oskar( 2013-01-09) Ich will darauf hinaus, dass das Leid eines Tiers beim wie-auch-immer gearteten Sterben nichts aussergewöhnliches ist.Ich glaube, viele Veganer sich keine Gedanken darum machen oder einfach annehmen, dass so ein Tier sich bei seinem "natürlichen" Tod einfach hinlegt und sanft entschlummert.Ein Tier, dass von einem Jäger geschossen wird, hätte vielleicht sonst länger gelebt, aber das Leid an seinem Lebensende ist mit ziemlicher Sicherheit erheblich kürzer, als wenn es "natürlich" stirbt und dabei z.B. noch lebendig innerlich von Maden/Pilzen zerfressen wird oder am lebendigem Leib von einem Raubtier aufgeschlitzt oder gar lebendig verschluckt wird und dann an einer Kombination… Read more »
alex
Gast

Die Veganer, die ich kenne, sind ja ganz groß im Kritisieren . Jetzt frage ich hier mal nach:
Ist es verwerflich, wenn ein Jäger im Winter einen kranken, halbverhungerten Fuchs erschießt?
Ist die Vermutung falsch, dass ein Veganer in so einem Fall lieber wegschaut und nichts macht? (Hinweis für Städter: Fuchs fangen und zum Tierarzt bringen wird nicht klappen)
Ich vermute, das ganz große Motto der Veganer greift dann gnadenlos zu: "ich will nicht verantwortlich sein".

alex
Gast

Was macht eigentlich ein Veganer, wenn er sieht, wie eine Katze eine Maus totspielt (das sieht echt nicht schön aus und dauert…) ?
Das Leid beenden und die Maus töten?
Die Maus "befreien" und freilassen, um ein gutes Gefühl zu haben (und dabei aussen vor zu lassen, dass die Maus mit sicherheit schon innere Verletzungen hat und innerhalb der nächsten Stunden/Tagen an inneren Blutungen, Entzündungen, Pilzbefall verrecken wird)?

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Alex Lies doch bitte einfach mal den Artikel, denn dort sind die meisten Fragen deinerseits beantwortet. Du scheinst nach wie vor zu denken, dass man deshalb, weil es sowieso Leid gibt, dies maximieren sollte. Weil Raubtiere andere Tiere töten, was nicht ihre Wahl und unveränderlich ist, soll der Mensch einer Vielzahl weiterer Tiere Leid zufügen? Nach deiner Logik bräuchten wir auch nichts mehr für Menschen zu tun, weil diese sowieso sterben. Und nur weil irgendein Land die Todesstrafe hat, können wir dann auch Menschen exekutieren? Was wir meinen: Es ist komplett egal, was ein Raubtier tut oder nicht tut… Read more »
alex
Gast
@Team Vegan.eu Ich hab einfach mal meine Kommentare zu (Kommentar von Team Vegan.eu | 2013-01-10)in den Originaltext eingefügt, alles [eckig geklammerte] ist von mir.Los gehts:"Lies doch bitte einfach mal den Artikel, denn dort sind die meisten Fragen deinerseits beantwortet.[definitiv "nein", nichtmal annähernd, lies doch mal meine Fragen durch]Du scheinst nach wie vor zu denken, dass man deshalb, weil es sowieso Leid gibt, dies maximieren sollte. [Wie kommst du darauf? Dazu habe ich mich gar nicht geäußert.]Weil Raubtiere andere Tiere töten, was nicht ihre Wahl und unveränderlich ist, soll der Mensch einer Vielzahl weiterer Tiere Leid zufügen?[Das geht völlig an meinen… Read more »
Stefan
Gast
Und wieder einmal … Leute wie blacksheep oder Alex begreifen es nicht.Zeile um Zeile an Spitzfindigkeiten und abgehoben-philosophischem Klein-Klein.Was gibt es denn überhaupt über Logik und Details zu argumentieren …Tiere werden zerrissen und gefressen, in Tierversuchslabors totgequält und als "Nutztiere" in Milch- und Eiproduktion zu einem grausig kurzen Leben und furchtbaren Bedingungen verurteilt. Das ist Fakt. Das leugnet doch heute KEINER mehr.Aber nicht doch "denn da gibt es ja vielleicht so einen Bauernhof, da ist das nämlich total anders und da werden die Tiere nach einem glücklichen Leben vom Schamanenpriester gesegnet und dann totgestreichelt … und ich beziehe 100% meiner… Read more »
alex
Gast
Stefan, mit keinem Wort habe ich hier irgendein Unrecht verteidigt (lies nach!). Ich fasse mal zusammen: Die Frage, ob ein vegan lebender Mensch ein Tier töten würde, um dessen Leid zu beenden hältst Du nicht für grundsätzlich, sondern für "abgehoben-philosophisches Klein-Klein". Ich sehe das anders, denn es hat etwas mit persönlicher Verantwortung zu tun (Meine Hochachtung vor jedem Veganer, der hier ein konkretes Leid aktiv beenden würde! Trotz des Tötens hätte er Herz gezeigt, auch wenn er dann von anderen Veganern angefeindet werden sollte!).Und weil ich gewagt habe, so eine Frage zu stellen, werde ich gleich zum Mitglied der "Bewegung… Read more »
blacksheep
Gast

"Ihr seid es, die das Diskutieren anfangen."
Dann hast du noch nie erlebt, wie Veganer über fremde Facebook-Seiten herfallen und anderen ungefragt ihre Meinung aufdrücken. Nur so wurde ich überhaupt auf diese Bewegung aufmerksam. Andernfalls wäre sie mir auch völlig egal.

blaine_rose
Gast
Ein Löwe kann es sich nicht aussuchen ob er Fleisch frisst. Warum nicht? Ein Hund kann sich das auch nicht aussuchen, aber da er von Menschen eine vegane Ernährung bekommt kann er es? In meinen Augen nicht. Ihm wird ja gar keine Wahl gelassen. Und wenn Forschungen zeigen, dass das Leben des Hundes dadurch sogar besser verläuft, warum macht man denn nicht die gleichen Forschungen mit anderen Tieren? Es kann mir keiner sagen, dass man von Anfang an wusste, dass ein Hund auch vegan Leben kann. Vielleicht ist der Hund damit auch gar nicht erfüllt? Immerhin zeigt er ja mehr… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Blaine-Rose

Wir meinten hier nicht die Ernährung von Tieren, die durch den Menschen gehalten werden, sondern wir bezogen uns auf das in der freien Natur lebende Raubtier. Anders als der Mensch hat dieses nicht die Entscheidungsfreiheit, nicht zu töten.

Es ist völlig richtig, dass dem als Haustrier gehaltenen Hund das Futter durch den Menschen gegeben wird, ob er konventionelles Hundefutter oder veganes Hundefutter erhält. Es ist ebenfalls richtig, dass grundsätzlich die Haustierhaltung kritisch zu diskutieren ist, allerdings war dies nicht das Thema dieses Artikels.

Nicca33
Gast

Ich kann verstehen warum sich jemand entscheidet vegan zu leben und es ist ja auch leicht dies in einer westlichen Gesellschaft zu tun. Ich weiß, das es auch nicht-westliche Gesellschaften gibt die sich vegan ernähren. Was mich interessiert ist, wie die fleischliche Ernährung der Inuit oder den Massai gesehen wird. Völker wie diese können doch nicht vegan leben auf Grund der Lebensumstände oder seht ihr das anders?

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Nicca Wir sehen es nicht so, dass Menschen, die zu den Massai oder Inuit gehören, nicht vegan leben können. Es sind Menschen genau wie wir. Ein Inuit oder Massai hat genau so das Recht, sich zu entscheiden, vegan zu leben. Es gibt kein Gesetz, was ihnen verbietet, sich ebenso zu verändern wie alles sich verändert. Wir kommen ja selbst aus einer fleischessenden Kultur und dennoch können sich Einzelne verändern. Nebenbei: Meinst du denn die Inuit oder Massai Gesellschaften von früher oder meinst du die heutigen Menschen? Das macht einen Unterschied. Denn wir lesen z.B. bei Wikipedia bezüglich der Inuit:… Read more »
Jennifer
Gast

Hier wird mal wieder deutlich, dass man als Veganer/Vegetarier nicht mit einem überzeugten Fleischesser diskutieren brauch!
Vllt würden einige ihre Meinung über Fleisch ändern, wenn sie selbst ein Tier schlachten müssten. Und ich wette, das würden die wenigsten hinbekommen. Das Stück totes Tier, was bei einem auf dem Teller liegt, ist ja auch FREMD…… Ich bin froh, das ich Veganerin bin 🙂

Sammy
Gast
Es ist immer wieder belustigend, wie Menschen die Fleisch gerne konsumieren, argumentieren. Erinnert mich immer an das Verhalten meines 5-jährigen Neffen, wenn er seinen Willen nicht durchsetzen kann. Dann werden die absurdesten Argumente hervor gebracht. Lasst Euch nicht ärgern, es gibt so viele Fleischesser die hier nicht mit Verstand lesen, sondern nur provozieren wollen. Warum? Keiner weiß es genau. Ich denke mal, dass sie die Gründe des Veganismus verstehen und sich selbst ertappt fühlen. Um das schlechte Gefühl loszuwerden lassen sie hier reichlich dampf ab und fühlen sich besser. Ich würde einfach nicht auf solche Menschen reagieren. Nie im Leben… Read more »
Johs
Gast

"Lass sie tun und reden so wie immer.
Kommt Verdruss, wirds nur noch schlimmer."

Vielen Dank für deinen Beitrag, Sammy.

Liebe Grüße
Johs

Monika
Gast

@ Sammy
Das verhalten der Fleischesser das Du ansprichst, wird von der Psychologie als Karnismus bezeichnet. Das schlechte Gewissen der Fleischesser. Deswegen oft auch das gereizte oder agressive Verhalten Veganern gegenüber.

ag
Gast
Liebe VeganerIch habe mit Interesse diese Seite und einen Teil der Kommentare gelesen. In den letzten Wochen gerät man (resp. ich) ja des Öfteren in solche Diskussionen, ob sie im Fernsehen, Radio oder im Web stattfinden.Ich akzeptiere, dass Veganer so leben wie sie leben und verstehe, dass sie ihre Lebensweise mit vollster Überzeugung nach außen meinen verteidigen zu müssen. Damit ist aber, alleine dadurch dass diese Thematik insbesondere im Netz sich exponentiell auszubreiten scheint, gleichzeitig ein Versuch der Missionierung der Veganer gegenüber allen anderen – also sowohl den sich vegetarisch oder omnivor ernährenden Menschen – zu konstatieren. Wenn die Veganer… Read more »
Richard
Gast
Veganer leben meist in Städten – ja, sie sind meist sogar überzeugte Städter – und haben längst keinen echten Bezug zu Tieren und der Umwelt; beides kennen sie vor allem nur aus dem Fernsehen und dem Internet. Dass es keine "glücklichen Hühner" gibt ist Unsinn – ich halte mir selbst 8 Stück und den Tieren geht es gut. Bei mir werden keine Kücken "zermanscht" und alte Hühner die keine Eier mehr legen, landen auch nicht im Kochtopf.Auf Fleisch verzichte ich nicht völlig, beschränke mich hierbei aber auf Fisch der einheimischen Seen und vor allem auf Wild. Letzteres muss aus Gründen… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
1. Soja steht nicht im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Keine einzige Studie legt dies nahe. Viele Studien zeigen aber, dass es u.a. auch vor Krebs schützt. Siehe hier: http://www.vegan.eu/index.php/meldung-komplett/items/spja-gesundheit.html 2. Es gibt keine Statistik, die zeigen würde, dass Ceganer vorwiegend in Städten leben. Es sind uns in ländlichen Regionen und in Städten lebende Veganer bekannt. Wir können da keinen Verteilungsunterschied erkennen. 3. Du verwechselst Beziehung mit Ausbeutung. Wer meint, Tiere nutzen zu können, hat eine Ausbeutungs-Beziehung zum Tier. 4. Deine Hühner sind nicht glücklich. Wie wurden sie denn aus dem Ei gezogen? Wpher hast du sie bekommen? WIe alt werden… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

5. Derbeste Schutzt gegen Regenwaldabholzung ist Sojakonsum! Mehr als 90% des Soja wird an Nutztiere verfüttert. Nur deshalb gibt es die Monokulturen. Weniger als 2% des Soja werden direkt durch den Menschen konsumiert. So werden enorme Sojaengen durch die tier-, uwelt- und menschzerstörende Nutztierhaltung verschwendet!

Nicht Veganer, sondern du hast nicht zu Ende gedacht. Veganer haben sich in aller Regel genau mit diesen Fragen auseinandergesetzt, bevor sie Veganer wurden. Aber das kannst du ja noch nachholen und auf unseren Seiten findest du zu nahezu allen Fragen Antworten.

homo_deliberans
Gast
Kein Huhn kann je glücklich sein, weil das bedeuten müsste, dass Hühner zu Propositionen fähig wären. Da Tiere aber keine Teilmengen – geschweige denn Teilmengen die sich selbst enhalten – zu bilden fähig sind, sind sie genaugenommen Welt im dinglichen Sinn und selbst hinter der offenen Struktur von "daseinsmäßig Seiendem" muss ein großes Fragezeichen stehen. In anderen Worten: Auch der Stuhl auf dem ich sitze kann sich nicht dagegen wehren in einem instrumentellen Verhältnis Patiens meiner Handlung zu sein, aber da er kein Lebewesen ist, fällt er im gewohnheitsmäßigen Hantieren mit Begriffen nicht auf: Vulgo kein Mensch käme auf die… Read more »
Cati
Gast
@ag Es ist ja schon mal ein Anfang , wenn man in eine Diskussion gerät , entweder man hält sich heraus oder man diskutiert mit , weil man sich Gedanken macht . So fing es bei vielen Vegetariern und Veganern auch an . Warum wir hier im Netz nicht diskutieren sollten kann ich nicht ganz einordnen , erkläre es uns . Aber wie gesagt manche Kommentare der Omnivoren hören sich an wie ein Gedicht zu Omas Geburtstag . Sie plappern dahin wie auswendig gelernt , wie , " wir essen ja schon immer Fleisch und Leberwurst " auch du hast… Read more »
Sarah
Gast

Also diese Sache mit dem Welthunger. Menschen hungerten schon vor Industrialisierung des fleischkonsums. Wer sagt denn dass die Ressourcen die gespart werden wenn wir alle vegan leben der "3. Welt" zu gute kommen würde? Btw ich bin von da und da essen Leute auch Fleisch wenn sie die Möglichkeit haben.

Verdammte_Axt
Gast

Veganer sind Barbaren. Sie essen Lebewesen (= Pflanzen), die zum Teil nur zu diesem Zwecke angebaut und geerntet werden. Frutarier 4ever.

Lona
Gast
Eigentlich möchte ich nur ganz kurz meine Meinung zu dem Artikel schreiben 🙂 An sich mag ich den Artikel. Wirklich. Er erklärt die Motivation von Veganern und einige der Gedankengänge dahinter. Leider wirkt er trotzdem etwas manipulativ. Zum einen stimmt es leider nicht, dass ausschließlich Pflanzenkulturen "für die Umwelt am besten" wären. Da Anbau nur in Monokulturen möglich ist – anders müsste man manuell ernten, was bei den benötigten Mengen einfach nicht drin ist -, schadet auch der Pflanzenanbau der Umwelt. Die natürliche Artenvielfalt wird enorm reduziert, was zum einen den Boden beeinträchtigt, zum andern zum Aussterben natürlicher Wiesenvielfalt und… Read more »
Lona
Gast
Eins möchte ich auch noch sagen. Ich will niemanden hier angreifen. Ich finde die Gedanken hinter der veganen Lebensweise wirklich bewundernswert und toll, und ich will mit keinem Wort diese Lebensweise kritisieren! Bitte zerreißt daher nicht, was ich sage, direkt in der Luft. Ich wollte nur ein paar Gedanken äußern. Die Welt ist nun mal nicht so einfach, wie wir sie gern hätten. Was ich noch kurz anfügen wollte: ich habe gerade in der Diskussion da oben gelesen und finde es sehr schade, wie da miteinander umgegangen wird 🙁 sobald der Verdacht aufkommt, dass Veganismus kritisiert wird, wird der betreffende… Read more »
Wilhelm Schon
Gast

Kein Mensch hat das Recht über ein anderes Lebewesen zu verfügen. Tötung zur Nahrungsaufnahme resultiert aus einem niederen Bewußtsein. Es ist lediglich eine Sache von Konditionierung und hat keinerlei Anspruch. Der Gewinn der Fleischlosigkeit erst ist Voraussetzung zur Erreichung einer höheren Dimension.

Monika Klewe
Gast
Hallo,ich bin 60 jahre lebe seid 14 Jahren Vegan,bin gesund und möchte nie wieder TierischesFleisch essen. Doch muß ich sagen das Vegane Kost doch sehr teuer ist wenn man sich pflanzliches Eiweiß kaufen muß. In einem Staat wie Deutschland, wo so viele Menschen an der Armutsgrenze leben und mit 700 Euro sein Leben Finanzieren muß deshalb muß ich abstriche machen und greife auf Hühnereiweiß zurück, was für mich eine überwindund ist aber mein Stoffwechsel braucht leider Eiweiß. Da sollte man mal nachdenken wie man Pflanzliche Eiweiße Kostengünstiger bereitstellen könnte. In allem anderen bin ich mit Ihnen Konform. Mit Freundlichen Grüßen… Read more »
Heiko Vink
Gast

Liebe Monika, ich mache aus Weizenmehl Seitan. Ist gar nicht viel Arbeit, und wenn du gleich mehrere Kilo herstellst, dann hast Du genug Eiweiß für einen Monat.
Liebe Grüße
Heiko

Rika
Gast
Hallo Frau Klewe,pflanzliches Eiweiß erhalten Sie zur genüge aus Hülsenfrüchten und Getreide. Kaufen Sie dieses nicht in der Dose bzw. vorgegart sondern getrocknet bzw. im Rohzustand, das ist günstiger. Auch Nüsse und Samen sind eiweißhaltig. Es besteht also kein Grund Hühnereiweiß zu konsumieren. Ich bin ein bisschen verwundert, dass Sie sich seit 14 Jahren (teil)vegan ernähren und das nicht wussten. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass man sich mit dem Thema automatisch intensiver auseinander setzt, sobald man sich vegan ernähren möchte, und sich immer mehr Informationen hierzu sucht. Ich kann Ihnen das Buch "Vegan for life" empfehlen, dass auch… Read more »
blacksheep
Gast

"Ein tierechtlich und ökologisch verantwortbarer, humaner Fleischkonsum ist nicht möglich."

Und was ist mit Demeter oder Neuland?

"Ein ökologisch verträgliches Leben ist daher nur bei veganer Lebensweise möglich. "

Genau solche Behauptungen/Dogmen tragen dazu bei, dass sich meine persönliche Meinung über Veganer zunehmend verschlechtert.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Blacksheep Die Tiere bei Demeter und Neuland werden ebenso geschlachtet. Wenn du den Links im Artikel unter der Unterüberschrift “Ich kaufe Öko-Fleisch”) folgst, wirst du feststellen, dass es wissenschaftlich keine einzige Schlachtmethode gibt, die nicht auch bei einzelnen Tieren zum Betäubungsversagen führt und damit zu einem Sterben unter extremen Qualen (wie bei einer schwersten Operation ohne Narkose). Schau dir die Links bitte noch einmal an. Genauso wie bei konventionellem Fleisch sind die Tiere Objekte, deren Leben ausgelöscht wird, um an ihre Körper ranzukommen. Und was denkst du denn über die Vergasung oder Zermusung von Küken? Weißt du, dass die… Read more »
Lilli Rios
Gast

Hallo an Alle,
ich bin seit zwei Jahren Veganerin und sehr glücklich über diese Entscheidung.Leider habe ich nur Fleischesser als Freunde und bin auf der suche nach Menschen die fühlen und denken wie ich.Es ist gar nicht so einfach 50plus Veganer zu finden.Ich hoffe ,daß immer mehr Menschen zur Veganen Lebensweise finden.Lilli

Iris Hillmer
Gast

Hallo Lilli

ruf mich gerne mal an unter: 00 41 52 203 48 00
lebe in der schweiz, bin 54 jahre und lebe erst seit oktober 2012 vegan 🙂

tristan
Gast

hmmm… vegan leben ist ja schön und gut… aber meine hunde brauchen trotzdem fleisch…

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