kotrophologin Ulrike Gonder verdreht die Fakten zur veganen Ernährung

kotrophologin Ulrike Gonder verdreht die Fakten zur veganen Ernährung

In einem TAZ-Artikel unter der Überschrift "Fleisch gehört dazu" wird der Ökotrophologin Ulrike Gonder breiter Raum gegeben, Argumente gegen die vegane Lebensweise vorzutragen. Dabei kennzeichnet sich der Artikel durch eine Sammlung glatter Falschbehauptungen bei konsequenter Ausblendung des Forschungsstandes zu den relevanten Fragestellungen.

Während die FAO mittlerweile die gefährlichen Auswirkungen der Tierhaltung und zwar auch der Weidewirtschaft auf die Umwelt umfassend dokumentiert hat, trägt Ulrike Gonder in der TAZ ernsthaft das Argument vor, eine Umstellung auf eine vegane Lebensweise würde dazu führen, dass wir in Prärieen und Steppen mehr Soja und Mais anbauen müssten und damit das ökologische Gleichgewicht noch stärker gefährdeten. Die Sachlage, dass 2/3 der landwirtschaftlich genutzten Fläche, einschließlich gerodeter Urwälder, für die Tierhaltung verwandt wird, bezeichnet die Autorin als nachhaltig und ökologisch notwendig. Denn diese Flächen könnten für Ackerbau nicht benutzt werden. Dass die FAO aufzeigt, dass die Weidehaltung sehr oft Flächen dauerhaft für die Landwirtschaft nicht mehr nutzbar macht und zur Entwaldung und Versteppung beiträgt, bleibt dabei unerwähnt.

Das Argument, bei veganer Lebensweise müssten wir mehr Soja und mehr Mais anbauen, zeugt von einer Unkenntnis, deren Ausmaß erschreckend ist. Es scheint sich bei Ulrike Gonder noch nicht herumgesprochen zu haben, dass mehr als 90% der weltweiten Sojaernte und mehr als 25% der weltweiten Getreideernte für die Fütterung von Nutztieren verwandt wird. Demgegenüber ist der vegane Sojakonsum auch deshalb ökologisch unbedenklich, weil er dazu beiträgt, durch den direkten Konsum von Soja, Soja einzusparen. Denn wenn wir Fleisch essen, essen wir indirekt weitaus mehr Soja, als wenn wir die Sojabohne direkt verzehren.

Doch für Nutztiere bauen wir nicht nur Mais und Soja an, sondern ebenfalls unzählige weitere Futterpflanzen, für die wir wertvollen landwirtschaftlichen Boden dem Ackerbau für die menschliche Ernährung entziehen. Dies jedoch erfahren die Leser und Leserinnen von Ulrike Gonder nicht.

Aber auch die umfassenden wissenschaftlichen Studien (siehe hier, hier, hier und hier) zu den ökologischen Auswirkungen der veganen Lebensweise scheinen Ulrike Gonder komplett unbekannt zu sein, es sei denn, man würde davon ausgehen, dass sie sie wissentlich verschweigt. Der Forschungsstand zeigt eindeutig, dass eine vegane Lebensweise bei weitem klimaneutraler ist als eine vegetarische Lebensweise und noch stärker als eine Ernährung mit einer Mischkost mit Fleisch.

Wie Ulrike Gonder die ökologischen Auswirkungen einer veganen und fleischbasierten Ernährungsweise vergleichen und bewerten kann, ohne auch nur im geringsten auf den diesbezüglich mittlerweile umfangreich vorliegenden Forschungsstand einzugehen, bleibt ein Rätsel.

Völlig ökologisch überbewertet werden von Ulrike Gonder übrigens Weideflächen, die tatsächlich im Vergleich zu Naturflächen weniger klimaprotektiv sind und sich zudem durch eine erheblich reduzierte Artenvielfalt kennzeichnen.

Das Pädoyer für die Bio-Tierhaltung ist ebenso uninformiert. Denn hier zeigen wissenschaftliche Studien, dass die Bio-Haltung, u.a. auch aufgrund des größeren Flächengebrauches, nicht weniger umweltbelastend ist als die Massentierhaltung. Bio ist also bei der Tierhaltung keine Lösung (siehe Argumentation und Belege hier).

Die Problematik des Welthungers und seiner Förderung durch Fleischkonsum wird ebenfalls fehlerhaft dargestellt. So geht Ulrike Gonder mit keinem Wort auf die Sachlage ein, dass der Aufkauf von Soja und Mais für die Nutztierernährung die Preise in den dritte Welt Ländern steigen lässt, so dass sich viele Menschen dort nicht mehr die benötigte pflanzliche Nahrung leisten können.

Ebenso wenig erwähnt Ulrike Gonder die höheren Kosten und Umweltschäden durch die Kühlungsnotwendigkeit für die meisten Tierprodukte, sowie - damit zusammenhängend - ihre im Vergleich zu pflanzlicher Nahrung entsprechend schlechtere Lagerbarkeit, Transportierbarkeit und Verteilbarkeit.

Offenbar hat Ulrike Gondel die Argumente für eine positive Auswirkung der veganen Ernährung auf die weltweite Ernährungssicherheit (siehe hier) bisher nicht einmal zur Kenntnis genommen.

Tierschutzargumenten begegnet Ulrike Gonder mit dem Standardreflex und Stammtischargument von Fleischessern "Veganer töten Pflanzen", wobei sie das eindeutig belegte und unmittelbar miterlebensfähige Leid der Tiere wegdiskutiert, indem sie in rhetorischer Frage Gefühle bei Pflanzen unterstellt. Doch selbst wenn dies der Fall wäre, müsste man vegan leben, da Tiere, bevor wir ihnen Milch und Fleisch nehmen können, sehr viele Pflanzen essen, aus denen sie sehr viel weniger tierische Nahrung erzeugen.Wenn das Pflanzen-Argument ernst genommen werden soll und ernst gemeint sein sollte (was freilich zu bezweifeln ist), gäbe es zur veganen Lebensweise umso weniger eine verantwortbare Alternative (siehe auch Zusammenfassung der Argumente hier).

Letztlich deutlich wird aus dem Artikel, dass es Ulrike Gonder an Mitgefühl für Tiere mangelt, weshalb sie auf das Leid in den Schlachthöfen nicht eingeht, was konventionell wie Bio gehaltene Tiere gleichmaßen betrifft (siehe hier). Auch die ständige Schwängerung der Kühe, die Wegnahme ihres Nachwuchses und die Zermusung von konventionellen und Bio-Küken sind Ulrike Gonder in ihrem Plädoyer für den Fleischkonsum keine Erwähnung wert. Die Betroffenen, nämlich die Quellen des Fleisches, spielen für Ulrike Gonder lesbar keine Rolle, wenn es um die Frage geht, ob Fleischkonsum verantwortbar ist.

Abschließend verdreht Ulrike Gondel bei den gesundheitlichen Aspekten die tatsächlichen Verhältnisse:

Während immer mehr Studien den besonders guten Gesundheitszustand von Veganern belegen (siehe hier, hier, hier und hier), erklärt sie die vegane Ernährung zur Defiziternährung, wobei sie sich selektiv am Vitamin B12 festbeißt, obwohl dies einfach substituierbar ist und im Durchschnitt Fleischesser mehr Nährstoffmängel aufweisen als Veganer (siehe hier).

Auch die Fehlbehauptung einer Nicht-Eignung der veganen Ernährung für Schwangere und Kinder darf natürlich in so einem Artikel nicht fehlen, ungeachtet der Position der weltweit größten Vereinigung von studierten Ernährungsexperten(siehe hier und hier), die auf die Angemessenheit einer gut geplanten veganen Ernährung für alle Stadien unseres Lebenszyklus, einschließlich Schwangerschaft und Kindesalter, hinweist.

In der Gesamtbewertung ist der Beitrag von Ulrike Gonder so oberflächig, Fakten ausblendend, uninformiert und einseitig, dass er das Niveau unterschreitet, was auch für einen Zeitungsartikel, zumal in einem Medium, wie der TAZ, zu fordern ist. Mit der Veröffentlichung dieses Unsinnes hat die TAZ niemandem einen Gefallen getan, weder sich selbst, ihren Lesern und Leserinnen noch Ulrike Gonder, die sich für ihren Artikel in dem Moment schämen dürfte, wenn sie beginnt, sich ernsthaft mit den Fakten auseinanderzusetzen. Derzeit - dies zeigt der Artikel - hat diese Auseinandersetzung für sie noch nicht begonnen.

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36 Kommentare auf "kotrophologin Ulrike Gonder verdreht die Fakten zur veganen Ernährung"

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Dietrich Schwägerl
Gast

Wenn die Ökotrophologin Gonder Veganern sagen zu können meint, “sie wissen zu wenig über die Natur”, dann beweist sie damit nur, dass sie ökologische Zusammenhänge ignoriert.
Es gibt ja Leute, die absichtlich etwas ignorieren, was ihnen nicht in den Kram passt; bekanntlich werden prominente Klimaleugner von der Öl- und Automobilindustrie bezahlt.
Die riesigen Anlagen der Massentierhaltungs-Industrie werfen sicher auch große Summen ab … .

antonietta emig
Gast

muß man studieren um so was zubehaupten gott sei dank habe ich hauptschulabschluß und habe 100% verstand um zusagen vegan ist gesund.Wie wäre es mal mit hirse soja gemüse obst kräuter sehr gesund und hat alles was man braucht.

Friedemar Heinze
Gast

Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens.
Es stellt sich doch die Frage, wer den Auftag für einen so törichten Bericht gegeben hat.
Ich selbst bin inzwischen 74 Jahre halt, bin als Vegetarier aufgewachsen, habe noch nie Fleisch oder Fisch gegessen, bin pumperl gesund und habe keinerlei Mangelerscheinungen. Derzeit leben meine Frau und ich zu 95% vegan ohne dahinzusiechen. Gruß Friedemar Heinze

John W.
Gast

Ich sehe es nach, hier wird Veganismus propagiert, dann stoßen andere Meinungen halt negativ auf. Aber eigentlich soll, ja muss es auch andere Meinungen zu Themen geben. Gerade bei wertbehafteten oder (pseudo) religiösen Themen…

Wenn man sich seiner Meinung doch so sicher ist, was interessieren dann all die anderen – offensichtlich falschen? 😉

amirim
Gast
Dieser Artikel ist derart primitiv, tendenziös, denunzierenden und beleidigend, dass nicht mal die taz so einen Schwachsinn verbreiten würde! Vor lauter ideologischer Scheuklappen sind Veganer unfähig, einfache, logische Gedankengänge, wie sie von Frau Gonder im taz-Artikel dargestellt werden, nachzuvollziehen. Im Übrigen ist es eine Frechheit, Frau Gonder zu unterstellen, sich hätte sich nicht genügend mit der veganen Ernährung befasst. So etwas kann nur jemand behaupten, der ihre Bücher nicht gelesen hat. Zum Beispiel ihr Buch: “Ethisch essen mit Fleisch”. Siehe: http://www.veganerwahnsinn.blogspot.de Veganer sind durch die Bank weg falsch informiert – egal ob es um unsere Gesundheit geht oder um ökologische… Read more »
Ailyn
Gast

Entschuldigung, ich meinte natürlich "….milder wirken wie das echte Östrogen".

amirim
Gast
Theoretisch mag es richtig sein, dass es für Veganer außer Soja noch andere Proteinquellen gibt. Aber bei der notorischen Obst- und Gemüseverherrlichung, den sie betreiben, ist ihre Ernährung zwangsweise arm an essentiellen Aminosäuren! Veganer verdrücken bergeweise Gemüse – weil das angeblich so gesund sein soll – aber mit jedem Teller Gemüse fehlt es logischerweise an proteinreicher Nahrung…. Soja kann nie ein guter Beitrag zu einer gesunden Ernährung sein, denn keine Pflanze enthält derart viele Antinutritiva, wie es bei Soja der Fall ist! Ohne eine aufwendige Verarbeitung – weitaus mehr als bei anderen Samen – sind Sojabohnen für Menschen ungenießbar. Sojabohnen… Read more »
Adlerwolf
Gast
@amirin: Ich bin weder ideologischen noch radikalen Veganer, aber ich ernähre mich rein vegan und bewusst sojaarm. Stell mal dich vor, für 1 Kilo Fleisch müssen 16 Kilo nicht artgerechte, genmanipulierte Pflanzenfutter (die aber mit sehr schädlichen Roundup-gespritzten) verbrauchen, dazu Unmengen von wertvollen Wasser. So, in unserer Welt werden jährlich 50.000.000.000 Nutztiere gehalten und geschlachtet. 50.000.000.000 Nutztiere werden für ein Teil der menschlichen Weltbevölkerung zur zur Genuss ernährt. Die Nutztiere sind künstlich auf zig Milliarden vermehrt. Faktisch gesehen:16fache mehr Pflanzenfutteraufkommen für 50 Milliarden Nutztiere ist reine Wahnsinn! Wäre alle Menschen Veganer, könnten wir die Vergüllung (gefährliche Darmbakterien und Vergiftung der… Read more »
Adlerwolf
Gast
@arimirin: dein Blog ist extrem mager und wir nur ein Buch dargestellt. Das überzeuge ich nicht. Aber es gibt hunderte von Studien belegen, dass die ausgewogene (!) vegane und vegetarische Ernährung deutlich gesündere Vorteilen haben als Mischkost. Ich bin von Mischköstler zum Flexitarier, dann Vegetarier und zum Schluss überzeugter Veganer (seit über 10 Monate), meine Ergebnisse:+ Schmerzen am Knie verschwunden+ fahre regelmäßig MTB in die Berge, merke deutliche Leistungssteigerung+ Blutdruckwerte endlich Topwerte+ Blutwerte alle in grünem Bereich+ keine Mangelerscheinung nach umfangreichen Blutbild-Untersuchung+ hatte seit meiner Kindheit regelmäßige Nasenbluten (mindestens 1x im Monat), seit ich vegan ernähre, habe ich 10 Monate… Read more »
amirim
Gast
Im Gegensatz zu Dir begann die Autorin von "Ethisch essen mit Fleisch" bereits als Teenagerin sich vegan zu ernähren! In diesem Alter sind die Auswirkungen einer Fehlernährung weitaus dramatischer, als bei einem Erwachsenen! Wie meisten eifrigen Protagonisten des Veganismus hast wahrscheinlich auch Du erst dann auf vegan umgestellt, als Du längst erwachsen warst. Das ist eigentlich Betrug und Augenwischerei, denn als Erwachsener kann man eigentlich essen was man will, das hat nicht ähnlich dramatische Auswirkungen auf die Gesundheit wie bei einem Jugendlichen, der sich noch im Wachstum befindet. Ferner übersiehst Du die Tatsache, dass Mischköstler nicht deshalb krank werden, weil… Read more »
Cati
Gast
Das Buch von Lierre Keith ist ein Volltreffer , aber leider daneben , es lohnt sich nicht es zu lesen viel weniger es weiterzuempfehlen . Sie selbst hat versagt und möchte es jetzt anderen übertragen wofür sie nicht fähig war .wir sind seit mehr als 20 Jahren vegan und leben nicht nur von Sojabohnen , das geht auch garnicht . Muß es auch nicht , weil die Welt ist voll mit tollen Lebensmitteln und Möglichkeiten sich achtsam gesund zu ernähren. Fleisch und Milchprodukte sind absolut keine menschlichen Nahrungsmittel, das ist ein Mythos aus der Steinzeit , halt bis heute erhalten… Read more »
amirim
Gast
Im Gegensatz zu Cati versteht Lierre Keith sogar etwas von Orthographie – deshalb kann ihr Buch gar nicht so schlecht sein. Lierre Keith hat nie gesagt, dass Veganer sich nur von Soja ernähren. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass Soja schon in geringen Mengen krank macht. Da die Auswahl an proteinreichen Lebensmitteln für einen Veganer im Vergleich zu einem Gemischtköstler äußerst gering ist, bleibt einem Veganer nichts anders übrig, als AUCH Soja zu essen. Getreide, Hülsenfrüchte und Gemüse sind keine idealen Lebensmittel für den Menschen, da sie zu viele Antinutritiva enthalten bzw. schwer verdaulich sind. Zellulose aus Gemüse… Read more »
Cati
Gast
Lierre Keith hat ein persönliches Problem, wer nicht fähig ist sich selbst richtig zu ernähren , sollte es auch nicht versuchen anderen beizubringen und seine Fehler und Probleme damit überdecken. Dieses Buch läuft so schlecht , dass man es nicht mal erwähnen braucht. Ich sag’s dir hier nochmal amirim , tote Tiere sind genauso ungesund wie tote Menschen und sowas isst man nicht ,Leichen waren noch nie gesund , da kannst du nach Vitaminen und Nährstoffen Suchen wie du willst , das gehört der Vergangenheit an und ist schon fasst lächerlich daran noch zu glauben . Eine L.K. Ist ein… Read more »
amirim
Gast
Lierre Keith kämpfte 20 Jahre lang mit viel Herzblut und Engagement für die vegane Ernährung! Cati sollte Lierre Keith also unbedingt zu ihren Gleichgesinnten rechnen. Denn an der ethischen Grundeinstellung hat sich bei Lierre Keith überhaupt nichts geändert – Im Gegenteil: Zitat von Lierre Keith:" Indem die Veganer sich vom reifen Verständnis abgewandt haben, dass der Tod ein integraler Bestandteil im Selbsterhalt, in der Ernährung eines jeden Lebewesens ist, vom Bakterium bis zum Grizzlybären, würden sie niemals den emotionalen und spirituellen Hunger stillen können, der mit dem Eingeständnis dieser Wahrheit in mir schmerzt". Lierre Keith musste die schmerzhafte Erfahrung gemacht,… Read more »
Cati
Gast
@amirim, es ist schon eigenartig , dass du a.mit deinem Habwissen hier nicht viele erreichen wirst. Du liest Bücher die auch nur aus Halbwissen bestehen mit vielen zusammengetragenen Äußerungen die wirklich fragwürdig sind . Du weißt welches ich meine. Ich glaube wirklich ihr Omnivoren träumt nur noch davon , was könnten wir den Veganern noch so grausiges erzählen und auftischen , dass wir unsere Meinung ändern . Du bist auf dem Holzweg. Es gibt nicht nur Soja für uns , wie gesagt die Welt ist voll mit köstlichen , gesunden Nahrungsmitteln, wobei ein Tier weder ein Nahrungsmittel noch ein Nutztier… Read more »
amirim
Gast
Es gibt zahlreiche Veganer, welche mit veganer Ernährung schlechte Erfahrungen gemacht haben – die Dunkelziffer ist hoch! Denn die wenigsten haben den Mut – so wie Lierre Keith oder Tasha – damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Denn da wird man ja nur angefeindet… Und dann gibt es noch die Sorte Veganer, denen die vegane Ernährung nicht sonderlich bekommt – so wie Cati z.B. – denen jedoch der Mut fehlt, sich das einzugestehen. Und ob ein Kind, das vegan aufwuchs, wirklich gesund und körperlich belastbar ist, das wird sich erst dann zeigen, wenn es mal Mitte 20 ist und wenn… Read more »
Cati
Gast
Es gibt immer Menschen die schlechte Erfahrungen machen , sei es mit Ernährung oder ihrem sonstigen Leben. Auch Omnivoren machen " reichlich" Fehler ,sonst wären viel davon nicht krank , fett und … naja was dann noch alles dazukommt. Lierre Keith hat einfach versagt , auch eine Vegane Ernährung sollte gut geplant sein. Es gibt natürlich Menschen denen so manches Lebensmittel nicht bekommt , das kann alles vorkommen. Uns bekommt sie seit Jahrzehnten gut , ohne Probleme. Wie gesagt , auch unsere Kinder sind damit aufgewachsen. Jetzt kommt die Nächste Generation und wächst ebenso auf , ein neues Kind ist… Read more »
amirim
Gast

Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich den Worten von Oskar anzuschließen. Zitat von Oskar:
"Du solltest eine Werbeträgerin für vegan Food sein. Wenn ich sehe, was ein veganes Gehirn von sich gibt … peinlich, peinlich und nochmals nur peinlich. Da kann ich mir nur den Ranzen voll lachen".

cati
Gast

Den Ranzen von euch kann ich mir gut vorstellen , dick und Fett und von nur etwas Gehirn, kein Spur . Das wäre mit einer gesunden Ernährung , nämlich vegan schnell zu ändern , oder ist es schon zu spät ? Euer verlogenes , dümmliches Gesäusel möchte sich hier keiner mehr reinziehen , drum , lasst es lieber sein , die Zeit sich mit euch abzugeben ist wirklich zu schade .

amirim
Gast
Wenn die Zeit sich mit uns abzugeben zu schade ist – warum halten Sie nicht endlich mal den Mund? Immer das letzte Wort haben zu wollen, obwohl alles nur peinlich ist, was Cati von sich gibt – damit erreicht sie nur, dass der Ruf des Veganismus immer schlechter wird, weil sie sich ständig lächerlich macht. Wie weltfremd und geistig verwirrt diese Cati ist, kann man z.B. an folgendem Satz gut erkennen, Zitat von Cati: "Richtige Fleischfresser töten selber und auch so , dass es kein Leiden gibt". Mit dieser völlig falschen Aussage bestätigt Cati, dass sie nicht mal eine Ahnung… Read more »
Cati
Gast

@amirim , entweder du begreifst wirklich nicht oder verdrängst . Hast du schon mal ein Tier gesehen , das mit einem Werkzeug ( z. Bsp. Messer ) um es zu töten ? Tiere töten etwas anders als Menschen , natürlich ist das genauso grausam , vielleicht hast du ja eine Idee . Aber wie schon oben einmal gesagt , fehlt dir das Faktenwissen und zwar auf großem Gebiet . Da kannst du hier beleidigen wie du willst , du machst dich damit leider nur lächerlich 😉 !!!

amirim
Gast

Klar, Du hast vollkommen Recht. Ich mache mich hier nur lächlich, denn es gibt wesentlich sinnvollere Beschäftigungen, als mich auf eine derart niveaulose Diskussion einzulassen!

Das fatale am Veganismus ist, dass manche davon hirnkrank werden, es aber gar nicht merken, weil ihre Gehirnleistung das gar nicht mehr zulässt.

Cati
Gast

Ich kann dir nur sagen , du bist ein Schwätzer und langweilst alle hier mit deinen ewig langen , sinnlosen Textrollen , jedes zweite Wort ist Hirn oder Hirnkrank was sehr verzweifelt klingt . Keiner zieht sich deinen Unsinn hier rein , wenn die Veganer deiner Ansicht ja ein krankes Hirn haben , im Gegensatz zu dir , der garnichts davon besitzt , wissen sie aber was sie wollen , nämlich keine Gewalt und ein "gesundes" Leben und das heißt VEGAN.

Helge
Gast

😀 ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, die Vorstellung keine Tiere zu essen erscheint mir absurd. Diese vegane Geschichte kann nur das geistige Produkt vollkommen entrückter Stadtmenschen sein die jegliche Erdung längst verloren haben. Aber leben und leben lassen in diesem Sinn viel Glück mit der veganen Ernährung

Geronymo
Gast

Helge: kann es sein, dass Du "Erdung" mit Betriebsblindheit verwechselst? Und was hat "Leben und leben lassen" mit dem Töten von Tieren zu tun?

Geronymo
Gast

Cati: don`t feed the troll….;-)

tamiro
Gast

Witzige Diskussion! Veganer scheinen eindeutig ein polemischer Menschenschlag zu sein! Ansonsten seh ich das wie Helge, und bin als "Omnivore" absolut gegen die Massentierhaltung! Aber seien wir mal ehrlich, egal ob vegan oder nicht, es ist heutzutage fast schon notwendig, Nahrungsmittel, egal ob Gemüse oder Fleisch in Massenproduktion herzustellen, da es einfach billig ist, und sich viel zu viele Menschen hochwertige Lebensmittel, biologisch produziert, gar nicht leisten können!!!

Müller
Gast

@amirim SEHR GUT GESCHRIEBEN…GENAU MEINE MEINUNG

Wir müssen falsche Ideen sterben lassen, bevor Menschen für falsche Ideen sterben.

was mich wundert ist wie die ganzen veganer hier kommentare abgeben können bei der sicherheitsfrage….Bitte rechnen Sie 5 plus 1.

:-)))

Ronny  02
Gast
@ MüllerIch glaube dir kann man alles erzählen , es gibt immer Leute die sich mit Unwissenheit und dem was ihnen andere so erzählen , hervortun. Menschen sterben schon lange an ihren Ideen, nämlich an den falschen und das ist gut so . Zuvor leiden sie an ihren Zivilisationskrankheiten die sie nicht mit auf diese Welt gebracht haben . Vielleicht solltest du dich da erstmal schlau machen , ehe du hier jemanden recht gibst , der selber nicht Bescheid weiß.Der Mensch ist vom Ursprung her ein Pflanzenfresser , um das zu verstehen sollte man sich aber in der Anatomie des… Read more »
Gästin
Gast

Als Flexitarier kann ich eine Behauptung hier nicht stehen lassen, nämlich das die FAO für weniger Verzehr tierischer Produkte wirbt. Das Gegenteil ist der Fall. Warum? Wohl weil es den Menschen an anderen Möglichkeiten fehlt, sich ausgewogen zu ernähren.
Natürlich stimmt auch nicht die Behauptung, das von den jährlich 270 Mio. Tonnen Soja 90 % in die Tierernährung geht (http://idw-online.de/de/news600639). Abgesehen davon, dass nicht Sojabohnen verfüttert werden, sondern das Nebenprodukt aus der Ölherstellung in Form von Sojaextraktionsschrot. Zur intellektuellen Horizonterweiterung lohnt sich auch dieser Film (http://www.eventbrite.com/e/eat-red-meat-save-the-planet-tickets-5684534596), mit dem aufgezeigt wird, wie Dürregebiete Dank Nutztierhaltung vor Erosion gerettet werden.

Andreas Ott
Gast

nach diesem Bericht ist die TAZ hoffentlich zu einer Gegendarstellung bereit

LutzL
Gast

Ich vermute: ein Artikel der alte und längst widerlegte Argumente auftischt, sorgt verlässlich für viele Foren-Beiträge, somit wird die Webseite deutlich öfter aufgerufen, was wiederum die Werbe-Einnahmen deutlich steigert.

Die TAZ-Redaktion weiß es eigentlich besser, davon bin ich überzeugt.

Auch bei heise.de/Telepolis habe ich den starken Eindruck, dass Kontroversen um das Thema Veganismus dazu benutz werden um die Einnahmen zu steigern.

amirim
Gast

Ich hoffe Euch ist klar, dass zensieren etwas anderes ist, als eine “redaktionelle Bearbeitung”! Wenn Ihr nicht bereit seid, auch kritische Kommentare zuzulassen, zeigt das umso mehr, wie polemisch und unsachliche dieser Artikel geschrieben ist…

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Armin

Es fehlt dir an Faktenwissen. So scheinst du nicht zu wissen, dass mehr als 90% des Soja an Nutztiere verfüttert wird. Lies einfach einmal auf unseren Seiten, damit du die Sachlage besser nachvollziehen kannst und nicht mehr durch derartig fehlerhafte Annahmen auffallen musst 🙂

amirim
Gast
Nein, mir fehlt es nicht an Faktenwissen. Denn Soja ist weder für Nutztiere, noch für Menschen eine artgerechte Ernährung! Also ist Eure Schlussfolgerung, man könne das an die Tiere verfütterte Soja besser gleich selbst essen obsolet: In Asien dient Soja traditionell nur als Beilage zu Fisch. Das wäre gesundheitlich noch vertretbar, aber Soja alleine kann Fleisch oder Fisch niemals ersetzen! Aus dem einfachen Grund, weil Soja extrem viel Phytoösrogene enthalten. Diese entfalten im Körper eine ähnliche Wirkung wie natürliche Hormone. Wer also regelmäßig Soja verzehrt, unterzieht sich unwissentlich einer Hormonbehandlung – gerade für Kinder ist das sehr gefährlich. Aus diesem… Read more »
Ailyn
Gast

@Amirim, du weiß aber schon, dass die Phtoöstrogene in Sojaprodukten 1000-fach milder wirken, wie "echtes" Phytooströgen. Ich bin auch gegen den täglichen Verzehr von Soja, vor allem in hochverarbeiteter Form. Ab und an gegessen, in guter Qualität und nicht verarbeitet zb. auch in Form von Tempeh leistet Soja einen guten Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Veganer brauchen jedoch Proteine nicht aus Sojaprodukten, die essentiellen Aminosäuren sind in so vielen anderen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten 🙂

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