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Paläo-Ernährung: Ein ökologisch schädlicher, gesundheitlich bedenklicher und ethisch fragwürdiger Denkfehler

(Kommentare: 20)

Die Anzahl vegetarisch und vegan lebender Menschen nimmt zu (siehe hier). Wissenschaftlich werden immer klarer die ökologischen Vorteile einer vegetarischen und insbesondere auch einer veganen Ernährung herausgearbeitet (siehe Quellen hier, hier, hier, hier und hier). Eine große Anzahl an Studien belegt zudem Gesundheitsvorteile für vegetarisch und vegan lebende Menschen (siehe Quellen hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier).

 

Paläo-Ernährung als Gegenbewegung zu Veganismus und Vegetarismus

 

Während vegetarisch und besonders vegan im Trend liegt, gibt es eine in der letzten Zeit zunehmend lautstark auftretende Ernährungslehre, die unter dem selbst gegebenen Titel der Steinzeit-Diät oder Paläo-Ernährung für das glatte Gegenteil eintritt, nämlich den Konsum von viel Fleisch und Eiern bei Verteufelung von Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten und Soja (siehe hier einen bekannten deutschsprachigen Paläo-Blog). Diese Paläo-Ernährung beruht jedoch, wie eine nähere Analyse zeigt, auf schwerwiegenden Denkfehlern und ihre Umsetzung würde Umwelt, menschliche Gesundheit und die weltweite Ernährungssicherheit beschädigen. Ebenfalls würde bei Durchsetzung der Paläo-Ernährung die komplette Instrumentalisierung des Tieres für die Zwecke des Menschen festgeschrieben werden, so dass die Paläo-Ernährung in Gegnerschaft zu Tierschutz und Tierrechten steht.

 

Fehlerhafte Argumentation

 

Die Argumentation der Paläo-Ernährung ist einfach, was vermutlich ihre Attraktivität bestärkt. Der Mensch der Steinzeit habe sich vorwiegend von Fleisch, Eiern, Nüssen, Gemüse und Obst ernährt, nicht aber von Milch, Getreide und Hülsenfrüchten. Da der Mensch aufgrund der für evolutionäre Veränderungen zu kurzen Zeit seither nach wie vor genetisch an die Ernährung der Steinzeit angepasst sei, sei eine solche Steinzeit-Ernährung  nach wie vor die optimale menschliche Ernährung.

 

In den Vordergrund gestellt wird dabei eher das Fleisch, insbesondere fettes Fleisch, während Gemüse und Obst eine zwar wichtige, aber doch eher eine zusätzliche Rolle spielen. Sehr deutlich wird dies auch daran, dass Vertreter der Paläo-Ernährung sich besonders gerne auf sich tatsächlich oder auch nur angeblich vorwiegend von tierischen Produkten ernährende Völker berufen. So wird als Beleg für eine angebliche Überlegenheit einer Steinzeit-Kost nicht selten auf Beobachtungen an „Naturvölkern“, wie den Massai oder den Inuit, verwiesen. Diese Völker äßen angeblich nahezu nur tierische Produkte und erfreuten sich dennoch bester Gesundheit.

 

Tatsächlich weisen wissenschaftlich fundierte Befunde auf einen weitaus höheren Konsum pflanzlicher Kost bei den Massai hin als unterstellt wird. So zeigt eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung, dass mehr als 50% der Nahrung von Massai pflanzenbasiert ist und Fleisch eher selten gegessen wird, Rinderfleisch sogar fast nie (siehe hier). Zudem konsumieren die Massai viel Milch, was gerade nicht der postulierten Ernährung der Steinzeit entspricht, so dass sie sich gerade nicht für eine Überlegenheit der sogenannten Steinzeit-Ernährung eignen.

 

Vor allem aber gibt es keinerlei wissenschaftlich seriöse Belege für eine überlegene Gesundheit der Massai oder der Inuit, die sich im Gegenteil durch eine besonders geringe Lebenserwartung kennzeichnen. Die Krebsfreiheit ist auch ein reines Gerücht. Allerdings sind Krebserkrankungen stark alterskorreliert. Je jünger man stirbt, desto seltener stirbt man an Krebs. Selbst wenn es also stimmen würde, dass die Massai weniger Krebs haben, ließe sich dies womöglich zwanglos bereits allein mit ihrer geringeren Lebenserwartung erklären.

 

Es mag argumentiert werden, dass die Massai oder die Inuit aus anderen Gründen eine im Durchschnitt so geringe Lebenserwartung erreichen, was aber nur noch einmal deutlich macht, dass es sich hier um komplett unkontrollierte und damit spekulative Beobachtungen handelt, aus denen - in keine Richtung - Kausalschlüsse gezogen werden können. Denn selbst wenn die Massai oder die Inuit so gesund wären, wie behauptet, aber nicht belegt wird, könnte dies an unzähligen anderen Faktoren als ihrem Konsum tierischer Produkte liegen, z.B. an Unterschieden im Bewegungsverhalten, in der Stressbelastung oder im Rauchverhalten und vielem weiterem.

 

Abseits der Mythen über die gesunden Massai und Inuit ist jedoch bereits die Grundannahme der Paläö-Lehre falsch, dass eine lange Zeit praktizierte Ernährung auch notwendigerweise eine optimale Ernährung sei. Dies ist durch ein einfaches Gedankenexperiment aufzeigbar:

 

Nehmen wir an, ein Organismus benötigt dringend und in hohen Mengen Substanz x, welche jedoch in seiner Umgebung nur in einer mit erheblichem Aufwand erhältlichen und gleichzeitig besonders schwer verdaulichen und giftigen Wurzel verfügbar ist. Im Verlauf der Evolution entwickelt oder verbessert sich nunmehr die Fähigkeit des Organismus, diese Wurzel zu  verdauen,  sich durch das Gift weniger beeinträchtigen zu lassen und so Substanz x aus ihr zu entnehmen. Nehmen wir an, dass sich die Vegetation verändert und Substanz x plötzlich in vielen häufig vorkommenden, leicht verdaulichen und komplett ungiftigen Früchten erhältlich wäre.  Wäre nunmehr weiterhin der Konsum der nur mit hohem Aufwand erhältlichen Wurzel die optimale Ernährung? Wäre von dem Konsum der Früchte abzuraten, weil es sie noch nicht lang genug gibt, so dass die Genen nicht an sie angepasst sind? Wohl kaum. Damit aber bricht die Logik der Steinzeit-Diät in sich zusammen.

 

Nur weil unter den Bedingungen der Steinzeit eine bestimmte Ernährungsform aufgrund des verfügbaren Angebotes praktiziert wurde, bedeutet dies nicht, dass diese Ernährungsform auch bei verändertem Ernährungsangebot ideal ist. Vielmehr können jederzeit neue Ernährungsmöglichkeiten entstehen, die gegenüber den alten Ernährungsmöglichkeiten überlegen sind.

 

Um bei der Steinzeit zu bleiben, könnte es beispielsweise sein, dass die Menschen unter den damaligen Bedingungen noch das relativ Beste aus dem Ernährungsangebot herausgeholt haben, was aber eben in keiner Weise bedeutet, dass diese Ernährungsbedingungen und die aus ihr folgende Ernährungsweise für den Menschen unter anderen Bedingungen optimal wäre.

 

Die „Steinzeit-Theoretiker“ halten Getreide geradezu für ein Gift, weil dieses angeblich noch zu neu sei und unser Verdauungsapparat daher genetisch nicht an Getreide angepasst sei. Die Unsinnigkeit dieses Argumentes lässt sich durch Verweis auf folgende Tatsache sofort aufzeigen:

 

Früher starben Menschen oft an mittlerweile eher banalen bakteriellen Infektionen. Heute tun sie dies nicht mehr, weil im Notfall (oftmals in der Praxis leider zu schnell und unüberlegt verordnet) ein Antibiotikum den Krankheitsprozess stoppen kann. Genetisch sind wir in keiner Weise auf die Einnahme eines Antibiotikums vorbereitet, dennoch ist diese Einnahme bei einer schweren und potentiell tödlich verlaufenden bakteriellen Infektion lebensrettend. Obwohl wir keine genetische Vorbereitung auf das Antibiotikum aufweisen, ist es segensreich.

 

Das gleiche gilt für Lebensmittel, die auch dann gesund sein können, wenn sie relativ neu sind, so dass noch keine tiefgreifenden genetischen Anpassungsprozesse an sie stattgefunden haben. Zu ergänzen ist allerdings, dass das Beispiel der Lactosetoleranz aufzeigt, dass Vertreter der Paläo-Ernährung die Geschwindigkeit möglicher genetischer Veränderungen einer Population bei weitem unterschätzen.  

 

Anhänger der Paläo-Diät versprechen sich von dieser Ernährungsweise Gesundheit und Langlebigkeit. Sie glauben, dass durch die in der Steinzeit herausgebildeten Gene, die noch immer vorhanden seien, der Körper an die damaligen Ernährungsgewohnheiten so angepasst worden sei, dass die einzelnen Individuen besonders gesund und lange leben können, wenn sie dieser Ernährung folgen. Es gibt nicht den geringsten Beleg, dass Steinzeit-Menschen besonders gesund oder langlebig gewesen wären. Das Gegenteil scheint eher der Fall gewesen zu sein, wobei sicherlich viele Faktoren hierfür verantwortlich gewesen sein mögen. Dass aber ihre Ernährung die Basis für eine besonderes hohe Gesundheit oder Langlebigkeit geschaffen haben soll, dafür gibt es keinerlei Beleg. Es ist eine Behauptung ohne jede empirische Evidenz.

 

Doch der schwerste Denkfehler ist vorgelagert:

 

Anhängern der Steinzeit-Diät fehlt ein Verständnis der Evolution. Während Anhänger der Steinzeit-Diät glauben, dass die genetische Anpassung durch Mutation und Selektion der Gesundheit und Langlebigkeit eines Individuums dient, dient sie in Wirklichkeit lediglich dem Reproduktionserfolg und damit der Erhaltung der Art. Nicht Langlebigkeit des Individuums, sondern die Erhaltung der Art durch einen hohen Reproduktionserfolg ist die zu erwartende evolutionäre Konsequenz.

 

Selbst wenn also der Mensch an die angebliche Ernährung der Steinzeit optimal angepasst wäre, wofür es wissenschaftlich keine Belege gibt, würde dies nicht bedeuten, dass wir bei Einhaltung dieser Ernährung besonders alt würden, sondern lediglich, dass wir unsere Art durch erfolgreiche Reproduktion besonders gut aufrechterhalten könnten.

 

Indem die Anhänger der Paläo-Diät sich Gesundheit und Langlebigkeit versprechen, aber mit einem auf die Arterhaltung ausgerichteten Evolutionsprozess argumentieren, vermischen sie zwei Ebenen, die inhaltlich verschieden und wissenschaftlich begründet nicht vermischbar sind.

 

Selbst die Annahmen zur konkreten Ausgestaltung der Steinzeit Diät sind auf fragwürdiger Grundlage:

 

Die Anhänger der Steinzeit-Diät malen das Bild einer vorwiegend durch tierische Produkte, wie Fleisch, und ebenfalls durch Obst, Gemüse und Nüsse bestimmten Ernährungsform. Wissenschaftlern, die die Ernährung der Steinzeit untersuchen, ist dies allerdings unbekannt. So erklärt die weltweit anerkannte Spezialistin auf dem Fachgebiet der Ernährung von Menschen in der Steinzeit Christina Warinner, dass die Behauptungen der Vertreter der Paläo-Lehre wissenschaftlich nicht durch Fakten gedeckt seien (siehe hier).

 

Eine genaue Analyse der Ernährung der Menschen in der Steinzeit ist tatsächlich mit vielen wissenschaftlichen Schwierigkeiten und Unsicherheiten verbunden. Die vorliegenden Befunde deuten aber darauf hin, dass es keine einheitliche Steinzeiternährung gab, sondern dass Menschen in verschiedenen Regionen und zu verschiedenen Zeitpunkten sich unterschiedlich ernährten, wobei die Ernährungsweisen von einer durch Fleisch dominierten bis hin zu einer weitgehend durch Pflanzen dominierten Ernährung geschwankt haben mögen. Die scheinbare Ernährung der Steinzeit, die die Anhänger der Paläo-Ernährungslehre postulieren, ist mehr Fantasie als Wirklichkeit.

 

Schlimmer noch für die Anhänger der Paläo-Ernährung und ihrer Verteufelung von stärkehaltigen Getreide:

 

Nicht nur weisen Untersuchungen darauf hin, dass stärkehaltigen Wurzeln eine für die Evolution des Homo Sapiens möglicherweise zentrale Bedeutsamkeit zugekommen ist, sondern neue Untersuchungen sprechen zudem dafür, dass bereits in der Steinzeit in erheblichem Umfang Getreide verzehrt und davon profitiert wurde (siehe hier)

 

Zusammenfassend, begehen die Anhänger der Paläo-Ernährung vier Hauptirrtümer:

 

  • Sie glauben, dass die Sachlage, dass lange Zeit eine bestimmte Ernährung praktiziert wurde, diese Ernährung zu einer auch unter geänderten Angebotsbedingungen optimalen Ernährung macht. Aus der Evolutionstheorie folgt dies jedoch nicht.

 

  • Sie verkennen, dass die Evolution zur Erhaltung der Art durch Reproduktionserfolg und nicht notwendigerweise zu Gesundheit und Langlebigkeit führt.

 

  • Sie berufen sich auf komplett spekulative Überlegungen und schlecht dokumentierte Beobachtungen an sogenannten „Naturvölkern“, deren Ernährungsweisen sich tatsächlich unterscheiden, teilweise (Massai) der Paläo-Lehre widersprechen und für die es zudem keinerlei Evidenz gibt, dass sie sich besonders guter Gesundheit oder Langlebigkeit erfreuen würden.

 

  • Sie postulieren eine Steinzeitdiät, die es in Wirklichkeit nie gegeben hat.

 

Gesundheitlich fragwürdig

 

Die Paläo-Ernährung ist darüber hinaus gesundheitlich bedenklich. Immer mehr Studien zeigen, dass die Reduktion und am besten der Verzicht auf Fleisch die Gesundheit fördert. Herzerkrankungen, Krebserkrankungen, Diabetes-Erkrankungen und viele weitere Erkrankungen treten bei vegetarisch und vegan lebenden Menschen seltener auf und zwar selbst dann, wenn das sonstige Gesundheitsverhalten vergleichbar ist. Vermehrt gibt es sogar Hinweise, dass Veganer noch gesünder sind als Vegetarier (Belege siehe Links am Artikelbeginn). Zudem haben Studien aufgezeigt, dass die Aufnahme von gesättigten Fetten und Cholesterin gesundheitsschädigend ist, eben diese werden aber durch die Paläo-Ernährung favorisiert. Ganz aktuelle Befunde zeigen, dass das Carnitin im Fleisch im Darm von Fleischessern zu einer herzschädigenden Substanz verwandelt wird (siehe hier). Die Paläo-Ernährung ist von diesen Befunden unbeeinflusst und hält an Postulaten fest, die zur Anreicherung der Nahrung mit nach vorliegenden wissenschaftlichen Befunden schädlichen Substanzen führen, wobei wider die Befundlage deren angebliche Gesundheitsvorteile propagiert werden.

 

Die Vertreter der Paläo Ernährung behaupten, dass die gesundheitsschädigenden Auswirkungen der westlichen Ernährung allein daran lägen, dass hochgradig verarbeitete Lebensmittel verwandt werden, nicht aber am Fleisch an sich. Diese Annahme wird aber nicht durch wissenschaftliche Studien gestützt, sondern bleibt auf der reinen Behauptungsebene.  Gleichzeitig behaupten Vertreter  der Paläo-Ernährung, dass das kohlenhydratreiche Getreide der veganen und vegetarischen Ernährung sowie auch die durch Veganer und Vegetarier in besonders hohem Ausmaß verzehrten pflanzlichen Fette gesundheitsschädlich seien. Diese Behauptungen sind widerlegt durch den besseren Gesundheitsstatus vegan und vegetarisch lebender Personen, die in besonders hohem Ausmaß Getreide verzehren. Gleiches gilt für Soja und Hülsenfrüchte, die in der vegetarischen und veganen Ernährung eine große Rolle spielen. Die Vertreter der Paläö-Lehre behaupten diese Lebensmittel wären gesundheitsschädigend, die umfassende Auswertung der wissenschaftlichen Studien zeigt aber, dass die gesundheitlichen Vorteile von Sojaprodukten überzeugend belegt sind (siehe hier).

 

Die Steinzeit-Diät schlägt Menschen eine Ernährung vor, die sie davon abhält, vegetarisch oder vegan zu leben und die damit den gesundheitlichen Vorteilen der vegetarischen und insbesondere der veganen Ernährung unvereinbar gegenüber steht. Gleichzeitig werden gesundheitsschädliche Produkte, wie Fleisch oder Eier (siehe hier), als gesundheitsförderlich postuliert, ohne dass diese Behauptungen in irgendeiner Weise durch empirische Studien überprüft worden wären. Eine solche Praxis ist unverantwortbar.

 

Ökologisch und sozial abträglich

 

Die Umsetzung einer weltweiten Paläö-Ernährung wäre außerdem mit einer weiteren Verschärfung der bereits jetzt drängenden Umweltprobleme und der beschleunigten Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planeten verbunden:

 

Auf dieser Welt leben über 7 Milliarden Menschen, deren Ernährungssicherheit zu gewährleisten ist. Pflanzliche Produkte gehen mit weitaus geringerem Energie- und Ressourcenverbrauch und besserer Klimabilanz  einher als tierische Produkte. Dies gilt keineswegs nur für eine Ernährung auf der Basis von in Massenanlagen gehaltenen Tieren, sondern es gilt ebenso für eine Ernährung auf der Basis freilaufender und unter deutlich natürlicheren Bedingungen lebender Tiere (siehe hier).

 

Hinzukommt, dass Getreide und Hülsenfrüchte mit vergleichsweise sehr geringem Aufwand und ohne Kühlung lange haltbar, einfach lagerbar und transportierbar sind. Für das Überleben der Menschheit kommt ihnen herausragendes Gewicht zu. In Zeiten von Dürre und Hunger entscheidet in der dritten Welt vorwiegend die Verfügbarkeit gelagerten Getreides und von Hülsenfrüchten über Überleben oder Tod (siehe auch Argumentation hier, warum eine vegane Welt den Hunger beseitigen würde).

 

Die Paläo-Ernährung postuliert eine Ausdehnung tierischer Nahrungsmittel an unserer Gesamternährung und eine Minimierung, ja sogar eine Abschaffung, der für das Überleben der Menschheit dringend erforderlichen Ernährung auf der Basis von Getreide- und Hülsenfrüchten. Um mit so einer Ernährungsform weltweit alle Menschen ernähren und ausreichende, natürlich zu kühlende Transport- und Lagermöglichkeiten zu schaffen, wäre eine massive Steigerung des Energieverbrauches und auch der Logistik  erforderlich. Wenn die von 7 Milliarden Menschen zu verzehrenden Tiere auch noch freilaufen sollten, wäre die gesamte Erde durch sie bedeckt.

 

Paläö-Vertreter berufen sich auf die Jäger und Sammler, wobei sie sich vor allem an den Jägern orientieren. Wie aber 7 Milliarden Menschen, die meisten in Städten lebend, sich als Jäger ernähren sollen, bleibt unerklärt.

 

Sicherlich lassen sich auch in Städten Fleischprodukte erwerben, die ungefähr dem entsprechen, was Paläö-Vertreter von ihnen fordern. Dies ist dann aber das Privileg der Wohlhabenden, die dieses nur dann durchgängig umsetzen könnten, wenn wir nahezu die ganze Erde nur noch dafür nutzen würden, für diese Privilegierten eine angebliche Steinzeiternährung zu gewährleisten.

 

Die Abschaffung von Getreide und Hülsenfrüchten würden umgekehrt Milliarden Menschen in der Dritten Welt mit dem Hungertod bezahlen. Eine so entvölkerte Welt könnte dann in der Tat dazu in der Lage sein, ohne die Zerstörung der gesamten Umwelt, die noch verbleibenden Menschen zu ernähren.  Ohne den Massentod von Menschen in der dritten Welt ist demgegenüber eine weltweite Durchsetzung der Paläö-Ernährung, wenn sie nicht zur kompletten Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planeten und damit von uns allen führen soll, nicht umsetzbar.

 

Die Paläö-Ernährung ist vor diesem Hintergrund als sozial und ökologisch unverträglich zu bewerten. Es handelt sich nicht nur um ein pseudowissenschaftlich-archaisches, sondern ebenso um ein tiefgreifend unsolidarisches und reaktionäres Ernährungskonzept.

 

Betrachtet man die Paläo-Ernährung und ihre Vertreter genauer, wird deutlich, dass es sich um Privilegierte handelt, die alle Vorteile der Industriegesellschaft, einschließlich medizinischer Versorgung und dem Internet nutzen, nun aber im Hinblick auf die Ernährung plötzlich eine Art Steinzeit-Happening betreiben wollen. Sie möchten sich offenbar als „Urmenschen“ fühlen, setzen dieses Erlebnisbedürfnis aber auf Kosten der Umwelt und ihrer Mitmenschen um, was den einzelnen Vertretern allerdings kaum bewusst sein dürfte.

 

Tierrechtliche Erwägungen

 

Die Paläo-Ernährung erklärt die komplette Instrumentalisierung des Tieres für die Zwecke des Menschen für sakrosankt. Sie legitimiert die Tötung von Tieren für den Verzehr und verklärt mit ihrem hohen Lied auf die Jagd brutale Tiertötung zur gebotenen Handlungsweise. Die Tötung von Tieren  ist aber ein Ausdruck destruktiver Aggression. Durch die Postulierung des Tötens von Tieren positioniert sich die Paläo-Lehre nicht nur als Gegner der Tiere und ihres durch die vegane Lebensphilosophie postulierten Rechtes auf Leben, sondern sie fordert Handlungsweisen, die geeignet sind, die Schwelle für Grausamkeit und Tötung auch zwischen Menschen zu senken und so zu einer weiteren Brutalisierung der menschlichen Gesellschaften beizutragen. Nicht umsonst wird es universal als positiv bewertet, wenn ein Mensch „keiner Fliege etwas zu Leide tun kann“. Nicht Töten, sondern Leben erhalten und schützen sind die positiven Qualitäten, die der Mensch ebenso wählen und kultivieren kann wie Mord und Totschlag.

 

Die vegane Lebensphilosophie steht auf der Seite der Achtung des Lebens, der Friedfertigkeit und Solidarität, während die Paläo-Ernährung reaktionär, menschenverachtend und tierverachtend ist.

 

Gesamt-Bewertung

 

In der Gesamtbetrachtung handelt es sich bei der Steinzeit-Diät um eine pseudowissenschaftliche Ernährungslehre, die auf schweren und unkorrigierbaren Denkfehlern beruht und nach allem, was wir wissen, geeignet ist, die menschliche Gesundheit zu schädigen, die Umwelt zu zerstören und die weltweite Ernährungssicherheit zu gefährden. Hinzu kommt das menschenverursachte Tierleid, welches dieser Ernährungsweise inhärent ist. Es handelt sich in letzter Konsequenz bei der Paläo-Ernährung insofern um eine ethische nicht vertretbare Ernährungsweise.

 

Vertreter der Steinzeiternährung kritisieren übrigens zu Recht Massentierhaltung und industrielle Überverarbeitung unserer Lebensmittel. Doch der Ausweg aus dieser Problematik liegt nicht darin, dass wir nun selber jagen gehen und Blut vergießen, sondern dass wir aus der Logik der Nutztierhaltung aussteigen. Durch die Wahl einer veganen Ernährung und Lebensweise leisten wir den Beitrag, den wir leisten können, um unsere Umwelt zu erhalten, eine solidarische Gesellschaft aufzubauen, Tiere in ihrem Lebensrecht zu achten und dadurch gleichzeitig die menschliche Gesundheit zu fördern. Nicht zurück in die Steinzeit, sondern voran in die vegane Welt, lautet die Losung, die wir beherzigen sollten und müssen, wenn wir eine bessere, im positiven Sinne menschlichere, friedfertigere und gerechtere Welt aufbauen wollen.

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Kommentar von Franziska |

Mit diesem Satz "Obwohl wir keine genetische Vorbereitung auf das Antibiotikum aufweisen, ist es segensreich" stehen die Veganer in hohem Widerspruch zu ihren Prinzipien, wurden Antibiotika doch einzig und allein dank Tierschädigenden, -quälenden und -verachtenden Methoden entwickelt, nämlich dank Tierversuchen. Mit der Einnahme von Antibiotikum nimmt man all die Leidensenergie der Tiere ein. Wie kann man behaupten, dass davon ein Segen zurückkommt? Niemals.

Kommentar von Team Vegan.eu |

@ Franziska

Ja, es wurden mit Antibiotika Tierversuche gemacht, grausame. Genauso mit Auto-Sicherheitsgurten und Minzöl, mit allem, was wir uns nur vorstellen können! Übrigens auch mit jeder OP-Technik, ebenfalls mit den meisten Substanten, die z.B. in Farben, Lacken etc. enthalten sind. Mit nahezu allem, was wir uns vorstellen können!

Mit anderen Worten:

Es gibt keine Möglichkeit, alle Substanzen zu vermeiden, mit denen auch Tierversuche gemacht wurden. Sogar mit Sauerstoff wurden Tierversuche gemacht.

Allerdings heißt das nicht, dass diese Versuche wirklich notwendig waren. Es heißt nicht, dass wir nicht ganz andere und vielleicht viel wirksamere Wege gefunden hätten, wenn wir auf Tierversuche verzichtet hätten.

Mit anderen Worten: Du hast Recht bezüglich der Grausamkeit der Tierversuche, du hast aber Unrecht, wenn du deshalb gegen Antibiotika bist.

Kommentar von Franziska |

Abgesehen von den grausamen Tierversuchen gibt es andere Gründe, die gegen Antibiotika sprechen. Wie der Name es sagt (Anti = gegen, bio = Leben) sind es Substanzen, die gegen das Leben wirken und die niemals ganz vom Körper abgebaut werden können, was zeigt, dass wir genetisch nicht darauf programmiert sind. Ferner bekämpfen Antibiotika nur die Symptome. Da gibt es echte Alternativen, die nicht mit Tierversuchen verbunden sind und die nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern eine ECHTE Heilung ermöglichen. Wenn man vernünftig mit seinem Leben umgeht, sind auch keine OPs notwendig. Warum jemanden retten, der gegen die Natur lebt und dann Antibiotika und OPs braucht, um weiterleben zu können? Wenn wir solche Menschen nicht mehr retten (in der Natur sind es auch kranke und schwache und niemals starke und gesunde Tiere, die von den Raubtieren gefressen werden), würden die Menschen automatisch alles Krankmachende (dazu gehören nicht nur Unmengen von Fleisch, sondern auch Cola z.B.) meiden und zu einem gesunden Lebensstil finden. Weg von der Pharma- und Medizin-Mafia, die mit Tierversuchen verbunden sind; JA zu einem gesunden, natürlichen Leben.

Kommentar von Joseph |

VITAMIN B12 OHNE FLEISCH UND OHNE SUPPLEMENTIEREN MÖGLICH

Was für die Paläo-Diät spricht ist das vorhanden sein von Vitamin B12. Gesünder als die Paläo- und manche Vegan Diät – vor allem die Vegan Pudding Diät - ist aber eine basische Ernährung (dazu gehört viel Gemüse, Nüsse, Samen, gewisse Früchte und das Meiden von allen denaturierten Lebensmitteln wie Weissmehl, Zucker, aber auch Kaffee, Alkohol, Nikotin, Drogen, chemische Medikamente, usw.) die die Darmflora gesund erhält, denn, wenn die Darmflora wirklich gesund ist, ist sie imstande, Vitamin B12 selber zu produzieren.

Kommentar von Team Vegan.eu |

@ Franziska

Kompletter Dissenz! Du plädierst dafür, dass kranke Menschen sterben und niemand operiert werden soll. Vermutlich wirst du eines Tages an dir selber merken, wie unsinnig und grausam diese Position ist. Wenn die "Schwachen" sterben sollen (übrigens sehr nah am Faschismus), dann können wir doch auch sagen, dass Tiere, die wir beherrschen können, eben auch schwach sind und wir ihnen Leid zufügen dürfen.

Veganismus ist das Gegenteil von einer Lehre, die das Überleben der Starken auf dem Rücken der Schwachen predigt. Veganismus ist die bedingungslose Wertschätzung des Lebens eines jeden Einzelnen, egal ob stark oder schwach, Mensch oder Tier. Wer für Tiere ist, aber gegen Menschen, ist nicht Veganer, sondern Speciesist, und zwar ebenso wie diejenigen, die für Menschen und gegen Tiere sind.

Kommentar von susanne |

.....und würde es wissenschaftliche fakten geben dass diese ernährunsform gesund und lebensverlängernd sei würde sie für mich trotzdem nicht relevant sein da ich aus mehr als gesundheitlichen gründen vegan bin !!

Kommentar von Franziska |

Falsch verstanden. Ich plädiere dafür, dass sich Menschen gesund ernähren. Wenn es den "Rettungsschirm" Chemie und OP nicht gäbe, würden die Menschen viel sorgfältiger mit dem Leben umgehen. Und wenn sie doch mal krank werden, gibt es Alternativen zur Chemie und Antibiotika, die nicht auf Tieren getestet wurden, und die nicht nur Symptome bekämpfen, sondern echte Genesung ermöglichen. Also plädiere ich weder dafür, dass schwache Menschen sterben noch für Tierquälerei. Ihr hingegen scheint gegen Tierquälerei zu sein, und wenn es anscheinend darauf ankommt, seid ihr doch damit einverstanden, denn die chemischen Medikamente, die Antibiotika und viele OPs wurden interaktiv mit Tierversuchen entwickelt, nicht so z.B. Lackfarben. Damit unterstützt ihr ein System, womit unsere Erde weiterhin eine braune Aura hat. Ich niemals. Weiterhin wer vernünftig mit seinem Leben umgeht, braucht keine OP. Wenn es keine OP gäbe, gäbe es auch die Extremsportarten, die wider die Natur gehen, nicht. Ich weiss, und das mag auch der Grund sein, warum ihr für Chemie, Antibiotika, OPs und somit unterschwellig doch für Tierversuche und somit Tierquälerei seid, dass viele Veganer genau die gleichen Fehler wie Fleischesser machen, denn sie kopieren haargenau die Fleischesser, ersetzten lediglich die tierischen Produkte durch was anderes, wollen aber genau so den Gaumenkitzel, denn sie suchen die Freude, genau wie die Fleischesser, im materiellen. Die Nahrung aber dient einzig und allein der Ernährung. Sie soll gut schmecken aber einfach sein, und nicht wie in vielen veganen Kochbüchern vorgeschlagen mit Gott weiss was für Mischungen zubereitet und dazu noch Desserts enthalten. Es ist klar, dass damit viele Veganer genau so anfällig für unsere Zivilisationskrankheiten wie die Fleischesser sind und sich somit Rettung von der Chemie erhoffen (müssen). Echte Freude kommt aber nicht vom materiellen, sondern blüht aus einer reinen Seele.

Kommentar von Genau |

Am Ende des Tages gilt leben und leben lassen. Veganer haten auf "Paleos" und umgekehrt. Lasst die Leute doch essen wie sie essen wollen. Ihr seid überzeugt der vegane Weg sei der richtige (wo es zig Studien gibt dass das nun mal nicht so ist). Gleichzeitig gibt es Studien die das Selbe am Paleo Prinzip aufzeigen....

Für jede Studie die etwas belegt, gibt es 2 weitere welche die selbe Fragestellung widerlegen. Warum nicht einfach essen/essen lassen wie man sich wohlfühlt? Die Zeit wäre vermutlich sinnvoller genutzt als sich gegenseitig in irgenwelchen pseudo-fach-internetforen gegenseitig anzufucken.

Kommentar von Frank |

@Franziska:

Deine Thesen sind unerträglich und inakzeptabel - oder auch faschistoid. Sozialdarwinismus der übelsten Sorte. Vermutlich befürwortest du auch die unbegrenzte Euthanasie? Der Arier läßt grüßen.

Spätestens, wenn du trotz deiner ach so gesunden Ernährungsweise einmal eine OP benötigen wirst, bist du dankbar, daß andere dich dann nicht sterben lassen werden.

Solche Beiträge sind das, was ich mir unter überheblichem Vegan-Faschismus vorstelle.

Kommentar von Team Vegan.eu |

@ Franziska

"Warum jemanden retten, der gegen die Natur lebt und dann Antibiotika und OPs braucht, um weiterleben zu können? Wenn wir solche Menschen nicht mehr retten (in der Natur sind es auch kranke und schwache und niemals starke und gesunde Tiere, die von den Raubtieren gefressen werden), " Das sind deine Zitate und diese nun einmal menschenverachtend. Aber womöglich hast du es nicht so gemeint, dann solltest du es auch nicht so sagen.

@ Frank

Wenn du die Beiträge von Franziska liest, sollte dir auffallen, dass sie Sätze schreibt wie die Folgenden: "Mit diesem Satz "Obwohl wir keine genetische Vorbereitung auf das Antibiotikum aufweisen, ist es segensreich" stehen die Veganer in hohem Widerspruch zu ihren Prinzipien"

Sie sieht sich also ganz offensichtlich nicht als Veganerin. Der Begriff "Vegan-Faschismus" würde implizieren, dass derartige Vorstellungen bei Veganern besonders verbreitet sind oder eine Affinität zum vegan besteht. Dem ist nicht so. Solche Vorstellungen sind bei Nicht-Veganern viel häufiger als bei Veganern. Sie stehen nämlich mit der Message des Veganismus in Konflikt.

Kommentar von Franziska |

Ich gehöre keiner Gruppe an; ich esse rein pflanzlich und sehr einfach. Aber hier versteht mich anscheinend niemand; im Gegenteil. Ich werde noch, entschuldigt bitte den Ausdruck, in den Dreck als Faschistin gezogen, währenddem das Gegenteil wahr ist. Bevor ich meine Nahrung vor über 30 Jahren umstellte, hatte ich eine OP, die mir nicht das Leben gerettet sondern zur Hölle gemacht hat. Nie hätte ich sowas zulassen sollen. Zum Glück ist diese Zeit vorbei und nie werde ich wieder meinen Körper Metzger-Ärzten anvertrauen, denn ich habe gelernt, was es bedeutet. Ich habe die Schmerzen, die man Tieren zufügt, um so was möglich zu machen, am eigenen Leib erlebt und das hat mich danach zur Ernährungsumstellung bewegt. Nochmals. Die Schulmedizin wurde interaktiv mit sehr grausamen Tierversuchen entwickelt. Wenn das Tierleid mal vorbei ist, weil die Tiere tot sind, und man danach die Produkte aus der Tierquälerei doch konsumiert, ist es so, wie wenn man bedenkenlos Fleisch isst und es damit rechtfertigt, dass das Tierleid ja im Zustand von Fleisch vorbei ist. Da sage ich nein, und wenn es mal soweit ist, dass ich die Erde verlassen soll und darf, dann will ich nicht, dass man mich künstlich und chemisch zurückhält.
Ich wünsche den Tieren ein schönes Leben und allen Menschen Glück und Gesundheit, die sie haben können, wenn sie sich tierfreundlich, also rein pflanzlich UND einfach ernähren. Dann braucht man die Schulmedizin mit Chemie, Antibiotika, usw. nicht mehr, denn sie verursacht grosses Leid. Die soll es nicht mehr geben. Wenn man sich gesund ernährt und dennoch mal krank wird, hat uns der liebe Gott ein Kraut gegen jedes Leid gegeben. Somit sollen wir uns pflanzlich ernähren und auch kurieren. Lass Deine Nahrung Deine Medizin und Deine Medizin Deine Nahrung sein. Das ist meine Botschaft. Vielleicht bin ich damit den Veganern, die den Vegetarieren einen Schritt voraus sind, auch schon voraus.

Kommentar von Frank |

@ Team Vegan.eu:

Wie auch immer, ich halte Franziskas Thesen für völlig inakzeptabel und indiskutabel - auch wenn sie später wieder zurückrudert.

Das ist alles unwissenschaftliches, politisch höchst zweifelhaftes Gerede - mir kommt der von Himmler gegründete Verein "Lebensborn e.V." in den Sinn, wenn ich das lese.

Vielleicht will sie hier aber auch nur aus Prinzip Kontroversen anzetteln, man weiß es nicht...

Kommentar von Peter |

Vegan-Ernährung ist ein ökologisch noch schädlicher und ethisch noch fragwürdiger Denkfehler als die Paläo-Ernährung, wie dieser Artikel http://derkaninchenbau.blogspot.de/2013/06/veganismus-reloaded.html es beweist. Nicht umsonst kehren viele Vegan gewordene Leute dem Veganismus den Rücken, da es dazu keinerlei Beweise gibt, dass Vegan lebende Leute gesünder und länger leben. Auch Veganer brauchen Medikamente, weil sie so gesund sind??? und jeder stirbt nämlich genau dann, wenn seine Stunde geläutet hat.

Kommentar von DGE |

Mit der Publikation dieses Artikels kann die vegane Gesellschaft von uns nicht erwarten, dass wir eine vegane Ernährung bejahen, denn sie führt zur diskriminierenden Denkweise sich anders Ernährenden gegenüber. Auch liegen uns ein Paar Mails vor, unter anderem von einer Person, die sich ganz im Sinne Eurer Sicht, die wir nicht teilen, für Tierrechtschutz einsetzt, aber nicht all Eure Ansichten teilt, die Ihr einfach zensuriert. Dies ist dem Nazismus, wie übrigens die Denkweise von „Frank“, sehr ähnlich. Nazismus hat in Deutschland kein Platz mehr. Ich rate Euch, diesen Artikel zu publizieren.

Kommentar von Team Vegan.eu |

@ Franzisca

Das Problem ist, dass du dich vorher hier eben so geäußert hattest, dass schwache Menschen sterben sollten. Soetwas zu sagen oder zu denken ist nun einmal sehr nahe am Faschismus und es ist komplett inakzeptabel. Du solltest also derartige Vorstellungen künftig nicht mehr kultivieren und entsprechend auch nicht mehr äußern.

Auch jedes Kraut ist an Tieren getestet, sogar Pfefferminze. Das ist aber nicht die Schuld der Pfefferminze, sondern dieser Gesellschaft. Wir können und für die Abschaffung der Tierversuche einsetzen, wir können aber nicht jede Substanz vermeiden, die an Tieren getestet wurden, weil wirklich alles irgendwer einmal an Tieren getestet hat!

@ Peter

Der von dir verlinkte Artikel beweist rein gar nichts. Durch echte wissenschafltiche Studien ist allerdings bewiesen, dass vegan bei weitem weniger umweltschädigend ist als Mischkost oder vegetarisch (Quellen sind im Artikel verlinkt). Ebenso ist belegt, dass Veganer deutlich gesünder sind als Fleischesser (Quellen sind im Artikel verlinkt). Auch anekdotische Geschichten können an diesen Fakten nichts ändern.

Kommentar von Helmut |

An das Team der Veganer

Seid Ihr von dem was Ihr schreibt, wirklich überzeugt? Es macht nicht den Eindruck, denn, wenn man von seiner Meinung überzeugt ist, braucht man nicht jede andere Meinung, und dies auf fragwürdiger Weise – ich konnte in den Schreiben von Franziska z.B. nirgends nachlesen, dass sie geäussert hat, dass schwache Menschen sterben sollen; sie hat geschrieben „in der Natur sind es auch kranke und schwache und niemals starke und gesunde Tiere, die von den Raubtieren gefressen werden“ und Ihr habt ihr somit Worte in den Mund geschoben, die sie gar nicht geäußert hat, nur um Recht zu behalten - in den Boden zu stampfen.

Auch nur die Studien, die für Euch sprechen, als wissenschaftlich gelten zu lassen, ist höchst fragwürdig. Für jede Studie gibt es mindestens 2 Gegenstudien, die man ebenso ernst nehmen kann und nicht als Anekdote herabsetzen soll.

Eine Denkpause würde Euch gut tun.

Kommentar von Elfi |

@Franziska, liebe Franziska,ich glaube du bist hier nicht so ganz recht verstanden worden. Ich bin zwar schon etwas älter aber ich glaube wir leben eine Richtung.Ich liebe Tiere über alles und zwar alle auch die , die nicht ganz so schön erscheinen .Ich lebe schon ewig fleischlos weil ich finde Tiere sind Lebewesen und keine Nahrungsmittel .Ich finde wenn Menschen meinen Fleisch hat man schon immer gegessen und man möge das weiterhin tun , dann bin ich der Meinung Menschenmord gibt es auch schon immer da schau ich auch einfach trüber Weg und kann ebend auch nicht dagegen tun. Ich bin erstens der Meinung keiner auf der Welt hat ein Recht einem anderen Lebewesen etwas anzutun , es festzuhalten für welchen Zweck auch immer, es für sich zu Nutzen zum Spaß oder Sport u.s.w.Wir leben in einer modernen Zeit ,nicht mehr in der Steinzeit und auch nicht im Mittelalter,wir sind nicht mehr auf die Kutsche angewiesen müßen nicht mehr jagen oder Tiere aus religiösen Gründen opfern. Überall wo der Mensch in die Tierwelt eingreift , hat nur mit Geld und Macht zu tun. Diese sogenannten Menschen haben ein krankhaft starkes Geltungsbedürfnis , kriegen niemals genug ,machen andere damit krank. Sie diesen riesigen Schlachthofbetreiber "Tönnies" solche Monster sind krank und ziehen eine Masse von gleichgestellten hinterher . Ihre Dummheit und Unwissenheit macht solche Leute maßlos reich und sie stellen sich dar . Das nur so nebenbei .Ich ernähre mich bezw. Meine Familie nur pflanzlich und ganz , ganz einfach ohne Kochbücher . Ich habe einen Gärten mit allem was ich so brauche von der Kartoffel angefangen über Obstbäume und viele Kräuter. Meine Töchter als Kinder wenn sie krank waren niemals Antibiotikum bekommen , ich hab es ihnen einfach nicht gegeben. Ich selber nehme auch kein einziges Medikament und vermeide es auch . Ich würde auch niemals eine Chemotherapie machen oder ähnliches und siehe da , ich lebe immer noch und bin dazu auch noch gesund . Also liebe Franziska , alles ist richtig so, ich glaube wir leben einfach recht zufriedener . Ich liebe die Tiere und die schöne Natur und ich lebe mit beiden so friedlich. Leider ist das nicht allen gegönnt , weil sie sich über alles mögliche Gedanken machen müßen ,anstatt sich um sich selbst zu kümmern. Wir werden die Welt nicht ändern , es gibt leider zu viele kranke Menschen leider auch Mörder ,den Fleischesser sind Mittäter so also auch Mörder. Aber auch sie werden irgendwann über sich selbst nachdenken , die Zeit kommt , spätestens am Ende ihres verpfuschten Lebens. Alles Gute für dich Franziska.

Kommentar von grain |

bin weder veganer noch vegetarier noch paleo anhänger.
recherchiere gerade und frage mich welche gruppe die wenigsten esoterischen und pseudowissenschaftlichen argumente hat.

ich muss feststellen auch artikel wie diese sind voll von annahmen. und natürlich auch vielem was plausibel und verwendbar ist.

warum sind die menschen fleisch und fischesser geworden? es hat doch unserer evolution gedient und der weiterentwicklung unseres gehirnes?

zuviel davon ist schlecht. JA das sehe ich auch so.
wie wir mit tieren umgehen in dieser industrie ist total schlimm? JA sehe ich auch so.

aber sich jetzt plötzlich gegen unsere evolution zu stellen und zu sagen fleisch und fisch etc. brauchen wir nichtmehr ist doch auch absurd?
wenn ich alle ernährungskonzepte miteinander vergleiche kann vegan doch ebenfalls nicht gesund sein da es auch ein ernährungstechnisches extrem darstellt. genauso wie zuviel in eine andere richtung nicht gesund sein kann.

ist nur was ich mir dazu denke. stimme für keine der richtungen (vegan,vegetarisch,paläo etc.) weiß es einfach nicht.

Kommentar von Carmen |

Bitte - wie egal ist es HEUTE eigentlich, welche Ernährung angeblich vor sonstwieviel Jahren für die menschliche Hirnentwicklung wichtig gewesen sein soll?
Auffallend ist nun wirklich, dass man bei keiner Gruppe so sehr beobachten kann, dass Intelligenz sowie moralisches und ethisches Verständnis und Verhalten so wenig vorhanden sind, wie bei Tierleichen konsumierenden Menschen.
Im übrigen braucht der Mensch nicht die "Stücke", sondern die Nährstoffe. Ergo ist es lächerlich, wichtige Ernährungsbestandteile mittels Kadaver aufnehmen zu wollen, wenn jeglicher Nährstoffbedarf genauso gut durch eine rein pflanzliche Ernährung abgedeckt werden kann.
Und da einzig und allein Vitamin B12 eine Hürde darstellt, die durch Supplementierung problemlos zu meistern ist, bleiben auch die Paleo-Anhänger mit der besten (Pseudo-) Argumentation auf der Strecke.
Gebt es einfach auf - ihr werdet es nie schaffen, sinnloser Gewalt auch nur ansatzweise irgendeine Berechtigung zu verleihen!
Die Faschismuskeule und andere Diffamierungen gegen Veganer ziehen schon lange nicht mehr - im Gegenteil - sie sagen wohl eher etwas über die geistige Retardiertheit aus, der sie aus dem Ärmel schüttelt, wenn er nicht weiter weiß.
Ja, wir handeln nicht nur besser, wir SIND besser!

Kommentar von Miriam |

@ Franzisca

Wenn man eine OP braucht, heißt das nicht zwangsläufig, man ist selbst Schuld daran.
Angenommen in deinem Haus brennt es, war gar nicht deine Schuld. Du kommst gerade noch so mit dem Leben davon aber hast schwere Verbrennungen. Zum Beispiel im Gesicht. Du gehst nicht ins Krankenhaus und lässt es behandeln? Okay, vielleicht sagst du jetzt "pah, ich laufe einfach so rum, Schönheitskorrektur brauche ich nicht und ich tu einfach Eis drauf, weil ich auch keine Schmerzmittel nehme". Anderer Fall, du gehst über die Straße, es ist Grün, du siehst nichts kommen, gehst rüber, wirst angefahren. Richtig schlimm, vielleicht muss dein Bein amputiert werden. Was machst du dann? Oder diese Vorstellung finde ich besonders schlimm: Diese Dinge passieren nicht dir, sondern einem geliebten Menschen. Was dann? Sagst du deinem Kind/deiner Mutter/ deinem Partner/etc. dann?