Wissenschaft & Gesundheit

Kategorie: Wissenschaft & Gesundheit

Paläo-Ernährung: Ein ökologisch schädlicher, gesundheitlich bedenklicher und ethisch fragwürdiger Denkfehler

In letzter Zeit melden sich verstärkt Vertreter einer sogenannten "Paläo-Ernährung" oder "Steinzeit-Ernährung" zu Wort, die angebliche gesundheitliche Vorteile einer auf viel Fleisch und Eiern beruhenden Ernährung postulieren. Diese Ernährung entspreche der Ernährung der Steinzeit, an die wir nach wie vor genetisch angepasst seien. Eine genauere Analyse zeigt, dass die "Paläo-Lehre" auf schweren und unkorrigierbaren Denkfehlern beruht und nach allem, was wir wissen, geeignet ist, die menschliche Gesundheit zu schädigen, die Umwelt zu zerstören und die weltweite Ernährungssicherheit zu gefährden. Hinzu kommt das menschenverursachte Tierleid, welches dieser Ernährungsweise inhärent ist. Es handelt sich in letzter Konsequenz bei der Paläo-Ernährung insofern um eine rückständige und ethisch bedenkliche Ernährungsweise, der die vegane Ernährung als ökologisch und sozial verträgliche, tierfreundliche und menschenfreundliche Ernährung gegenüber steht.

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Vegetarierbund informiert über Alternativen zur Milch

Für Veganer und Veganerinnen und Menschen mit einer Laktoseintoleranz gibt es bereits seit langem Alternativen zu tierischer Milch - darauf weist der Vegetarierbund Deutschland hin. Neben Sojamilch handelt es sich um Milchprodukte aus Mandeln, Kokosnüssen oder Getreide. Diese pflanzlichen Erzeugnisse bieten für die vegetarische und vegane Ernährung eine abwechslungsreiche und gesunde Option.

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Glutenfreie vegane Ernährung hilft bei rheumatischer Arthritis

Rheumatische Arthritis ist eine chronisch verlaufende, entzündliche und schmerzhafte Erkrankung, die Gelenke, Sehnen, Schleimbeutel, innere Organe und auch das Nervensystem befallen kann. Es resultieren fortschreitende Gelenkzerstörungen und Behinderungen, wobei die Lebenserwartung um 15.20% sinkt. Die gute Nachricht ist: Eine glutenfreie vegane Ernährung hilft!

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Pflanzenbasierte Kost unterstützt Prävention und Management von Diabetes

Pflanzenbasierte Kost reduziert das Risiko für die Entwicklung eines Diabetes Typ 2. Bei bereits bestehendem Diabetes wirkt sich eine pflanzenbasierte Kost mit geringem Fettanteil günstig aus auf Stoffwechsel, Gewicht und kardiovaskuläre Risikofaktoren. Zu diesem Schluss gelangen Caroline Trapp und Susan Levin in einem Übersichtsartikel im Diabetic Spectrum der American Diabetic Association.

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Fleisch ist klimaschädlich

Über eine neue Untersuchung zu den Klimaauswirkungen von Fleisch und seinen pflanzlichen Alternativen berichtet der Blog Wissenschaft und Schreie, sowie auch der ORF. Mit einer neuen Berechnung, in der auch die schädlichen Auswirkungen zunehmender Weideflächen mit berücksichtigt werden, gelangen die Autoren Schmidinger [&] Stehfest zu dem Schluss einer durchgängigen und erheblichen größeren Klimaschädigung durch Konsum von Fleisch als durch Alternativenprodukte, wie Tofu und Tempeh. Dieser Befund hat selbst dann Bestand, wenn statt Weidehaltung Massentierhaltung betrieben wird, die klimafreundlicher als Weidehaltung, dafür aber tierquälerisch und nach wie vor klimaschädlicher als Pflanzenanbau ist.

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Gallup Umfrage in den USA: 2% Veganer?

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Gallup in den USA weist einen Veganer-Anteil von 2% und einen Vegetarier Anteil von 5% aus, wobei die Mehrheit der befragten Veganer sich nicht als Vegetarier betrachteten. Ein landesweiter Veganer-Anteil von 2% in den USA wäre im Vergleich - beispielsweise zur Bundesrepublik Deutschland, wo nach der repräsentativen Nationalen Verzehrstudie II lediglich 0,1% der Bevölkerung vegan leben-außerordentlich hoch. Allerdings lassen methodische Schwächen der Untersuchung an so einer Schlussfolgerung erhebliche Zweifel aufkommen.

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Vegane Ernährung schützt vor grauem Star

Mit wachsendem Alter steigt das Risiko, am grauen Star zu erkranken. Oft sind operative Eingriffe erforderlich, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, wobei als nachoperative Folge aber dennoch eine Sehverschlechterung resultieren kann. Die positive Nachricht ist: Eine vegane Ernährung schützt vor dem grauen Star und zwar deutlich besser als eine lediglich vegetarische Ernährung.

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Unterschiede zwischen Veganern, Vegetariern und Fleischessern

Eine Untersuchung der Dating-Plattform Gleichklang.de mit19031 Fleischessern,4608 Vegetariern und791 Veganern zeigt, dass Veganer und Vegetarier offener für neue Erfahrungen, introvertierter, weniger traditionsbezogen und stärker ökologisch orientiert sind als Fleischesser. Vegetarier sind dabei besonders sozial verträglich, während Veganer sich eher gesellschaftlich abgrenzen, ein höheres Verständnis für sozial abweichendes Verhalten aufweisen und sich durch ein besonders hohes Ausmaß an Selbstdisziplin kennzeichnen. Veganer streben dabei im partnerschaftlichen Bereich weniger monogame Beziehungen an als Vegetarier und Fleischesser. Bei bestehenden Differenzen ist die Ähnlichkeit von Vegetariern und Veganern zueinander insgesamt deutlich höher als ihre wechselseitige Ähnlichkeit zu Fleischessern.

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