Schlagwort: Motive

Ergebnisse für »Motive«

Umfrage: “Warum nicht vegan?”

Mithilfe einer →neuen Umfrage möchten wir herausfinden, warum Nicht-Veganer eigentlich nicht vegan leben? Alle Menschen, die noch nicht vegan leben, können an dieser Umfrage teilnehmen. Die Umfrage erhebt nicht nur Antworten, sondern sie vermittelt gleichzeitig auch viele Informationen über die Gründe für die vegane Lebensweise. Die Teilnahme an der Umfrage kann und soll dadurch Prozesse des Nachdenkens anstoßen.

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Umfrage: Darum möchten Veganer keinen Fleischesser zum Partner

Weitere Auswertungen der Veganer-Umfrage von Gleichklang.de und Vegan.eu zeigen, dass eine große Mehrheit der befragten Veganer Fleischkonsum als sehr negativ und zwar spezifisch als ekelhaft und gewalttätig erlebt. Demgegenüber wird die veganen Ernährung durch die Befragten als friedfertig und auch als erotisch anziehend beschrieben. Dies erklärt, warum eine Mehrheit vegan lebender Personen lieber keine Partnerschaft mit eine fleischessenden Person eingehen möchte. Zu erwarten war, dass Fleischesser Fleischkonsum wesentlich weniger negativ sehen. Überraschenderweise bewerten aber auch Fleischesser die vegane Ernährung als positiver als den Fleischkonsum.

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Was sind die wichtigsten Motive für eine vegane Lebensweise?

Eine Masterarbeit zeigt, dass altruistisch-moralische Motive bei der Entscheidung für eine pflanzenbasierte vegane oder vegetarische Ernährung überwiegen. Tierschutz, Umweltschutz und Vermeidung von übermäßigem Konsum sind wichtige Aspekte, wobei aber auch das Handeln im Einklang mit den eigenen Werten ein zentrales Motiv ist, welches unmittelbar auf das an erster Stelle stehende Tierschutzmotiv folgt. Bei Veganern ist das intrinsische Motiv noch stärker ausgeprägt als bei Vegetariern. Während die Gesundheit ebenfalls eine, wenn auch geringere, Rolle spielt, sind Aspekte, wie Gewichtskontrolle, Image oder Geselligkeit, zweitrangig.

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Wer bleibt Veganer und wer bricht ab?

Eine Untersuchung der Psychologinnen Katie Haverstock und Deborah Kirby Forgays, veröffentlicht im Journal "Appetite" (2012), beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, welche Faktoren dazu führen, dass Menschen bei einer veganen Lebensweise bleiben oder sie abbrechen. Einstellungen und Entwicklungsverlauf zur veganen Lebensweise werden als entscheidende Faktoren identifiziert. Es ergebensich wichtige Implikationen, wie wir dazu beitragen können, dass Menschen sich entscheiden, dauerhaft vegan zu leben.

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Wie beginnen Menschen vegan zu leben? Eine psychologisch begründete Analyse mit Handlungsempfehlungen zum Grausamkeits-Stopp beim Essen

In der Regel geschieht die Annahme eines veganen Lebenswandels in Phasen, die oftmals eine ursprüngliche Affinität zu Tieren, die Konfrontation mit dem gesellschaftlich verursachten Tierleid und die Auseinandersetzung mit den Konsequenzen sowie Lernen über die Umsetzbarkeit eines veganen Lebenswandels beinhalten. Dies kann genutzt werden, um die Effektivität der Vermittlung eines veganen Lebenswandels zu erhöhen und dadurch einen "Modeveganismus", der sich durch geringen Internalisierungsgrad und eine dadurch bedingte hohe Instabilität über die Zeit kennzeichnet zu vermeiden. Konfrontation mit der gegen Tiere gerichteten Grausamkeit ist mit positiven Informationen zur veganen Lebensweise und einer Akzeptanz für eine schrittweise Annäherung zu verbinden, eine Einengung auf Begriffe, wie Genuss, Gesundheit und Fitness, ist aber zu vermeiden.

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Widersprüche und Identität ethisch motivierter Veganer

In einer Untersuchung zur veganen Identität werden vielfältige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen befragten ethisch motivierten Veganern deutlich. Der Begriff "vegan" erscheint dabei als vielfacettig, wobei ebenfalls deutlich wird, dass eine 100% Vermeidung von tierischen Produkten nicht möglich ist, weshalb Strategien zum Umgang mit diesen Inkonsistenzen von Veganern entwickelt und angewandt werden.

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Veganphobie: Abwertung veganer Lebensweise dient Ablenkung von eigenem Unrecht

Die Soziologen Mathew Cole und Karen Morgan (2011) haben sich die Mühe gemacht, Artikel britischer Printmedien im Hinblick auf ihre Thematisierung der veganen Lebensweise zu analysieren. Sie gelangen zu dem Schluss, dass über die vegane Lebensweise insgesamt nur selten und wenn, dann vorwiegend negativ berichtet wird. Es dominiert eine oberflächliche und abwertende Berichterstattung, die sich mit den ethischen Grundlagen des Veganismus kaum auseinandersetzt. Funktion dieser Berichterstattung ist es nach der Argumentation von Cole und Morgan, von den ethischen Problemen einer auf Tierkonsum ausgerichteten Gesellschaft abzulenken und dadurch das System derspeziesistischen Tierausbeutung zu stabilisieren.

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sthetik des Fleischessens als Legitimation einer omnivoren Lebensart?

Fleischessen wird von Omnivoren oftmals als Ausdruck einer Ästhetik bewertet, die mehr sein soll als reine Gaumenfreude, sondern die einen bedeutungsvollen Bezug zur Welt, in der wir leben, bieten und damit zu unserer eigenen Identität beitragen soll. Christoffer Ciochetti plädiert dafür, diese ästhetische Argumentation ernst zu nehmen, aber aufzuzeigen, dass sie auch innerhalb einer veganen Lebensweise, die nicht mit dem Töten von Tieren verbunden ist, umsetzbar ist.

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