Die Soziologen Mathew Cole und Karen Morgan (2011) haben sich die Mühe gemacht, Artikel britischer Printmedien im Hinblick auf ihre Thematisierung der veganen Lebensweise zu analysieren. Sie gelangen zu dem Schluss, dass über die vegane Lebensweise insgesamt nur selten und wenn, dann vorwiegend negativ berichtet wird. Es dominiert eine oberflächliche und abwertende Berichterstattung, die sich mit den ethischen Grundlagen des Veganismus kaum auseinandersetzt. Funktion dieser Berichterstattung ist es nach der Argumentation von Cole und Morgan, von den ethischen Problemen einer auf Tierkonsum ausgerichteten Gesellschaft abzulenken und dadurch das System derspeziesistischen Tierausbeutung zu stabilisieren.
[Den ganzen Artikel lesen]Veganphobie: Abwertung veganer Lebensweise dient Ablenkung von eigenem Unrecht






