Schlagwort: Gesundheit

Ergebnisse für »Gesundheit«

Umfrage: Vegane Familien brauchen Schutz

Der Vorwurf, die eigenen Kinder zu missbrauchen, ist einer der schwersten Vorwürde, der gegen Eltern erhoben werden kann. Niemand möchte unbegründet diesem Vorwurf ausgesetzt sein. Eine Umfrage unter 384 veganen Eltern zeigt nun aber, dass vegane Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren, mit diesem Vorwurf rechnen müssen. Deutlich wird ein gesellschaftlicher Missstand, der durch eine einseitige Medienberichterstattung verursacht wird. Obwohl dies wissenschaftlich nicht haltbar ist, dominieren in den Medien Aussagen, dass Eltern ihre Kinder durch eine vegane Ernährung schädigen würden. Dies wird von einem Teil der Bevölkerung aufgegriffen und resultiert darin, dass Eltern in ihrem Alltag mit schweren Vorwürfen konfrontiert werden.

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Vegan: Gesunde und ungesunde Pflanzenkost

Zwei Studien zeigen, dass gesunde Pflanzenkost das Risiko von Herzerkrankungen und Diabetes II senken kann, ungesunde Pflanzenkost das Risiko von Diabetes und Herzerkrankungen aber erhöht. Je mehr Tierprodukte gegessen werden, desto stärker steigt nach den Befunden das Risiko von Herzkrankheiten und Diabetes II an. Ergebnisse zu Fisch und Milch sind uneindeutig, wobei aber positive Auswirkungen im Vergleich zum Konsum gesunder Pflanzenkost weder auf Herzerkrankungen noch auf Diabetes II feststellbar sind. Die Befunde lassen keinen Zweifel daran, dass eine pflanzenbasierte Ernährung gesundheitlich vorteilhaft sein kann. Die Vorteile einer pflanzenbasierten Ernährung werden jedoch aufgehoben oder sogar in ihr Gegenteil verkehrt, wenn vorwiegend ungesunde pflanzliche Produkte konsumiert werden. Menschen, die sich vorwiegend von zuckerhaltigen Produkten, Weißmehlen und verarbeiteten Fruchtsäften ernähren, tun ihrer Gesundheit nichts Gutes, auch wenn sie vegan leben.

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Wie wirkt sich vegetarisch und vegan auf die Gesundheit aus?

Eine soeben im Journal Critical Reviews in Food Science and Nutrition veröffentlichte Studie hat die Auswirkungen einer vegetarischen und einer veganen Ernährung auf die Gesundheit im Vergleich zu einer omnivoren Mischkost mit Fleisch untersucht. Vegetarische und vegane Lebensweise schneiden deutlich günstiger ab als die omnivore Ernährung. Die vegane Ernährung scheint besonders geeignet, das Krebsrisiko zu reduzieren, wobei sich aber auch Hinweise auf eine geringere allgemeine Sterblichkeit vegan lebender Menschen im Untersuchungszeitraum ergeben.

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Studie: Vegan reduziert Säurebelastung

Eine experimentelle Untersuchung hat gezeigt, dass die Säurebelastung der Ernährung und der pH-Wert im Urin von Fleischessern (Omnivoren) bereits nach 7-tägiger veganer Ernährung abnehmen. Eine verminderte Säurebelastung der Ernährung ist mit günstigen Auswirkungen auf Nierengesundheit, Herzgesundheit, Knochen und Muskeln verbunden. Dies mag auch erklären, warum Veganer in der Regel - entgegen mancher Befürchtungen - eine gute Knochengesundheit aufweisen.

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Muskeln brauchen kein Fleisch

Eine wissenschaftliche Studie mit 2986 Männern und Frauen im Alter von 19 bis 72 Jahren widerlegt den Mythos, dass Fleisch den Aufbau von Muskeln und Kraft fördert. Muskelmasse und Kraft steigen nach den Studienergebnissen mit der Proteinaufnahme an, wobei es keine Rolle spielt, ob das Protein aus tierischen oder pflanzlichen Quellen stammt. Tendenziell führt pflanzliches Protein nach den Ergebnissen der Studie sogar zu mehr Muskelmasse und Kraft, wobei dieser Effekt allerdings die statistische Signifikanz verfehlte.

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Nährstoffe: Unterschiede zwischen veganer, vegetarischer und omnivorer Ernährung

Eine Schweizer Studie hat die Nährstoffversorgung von 100 Omnivoren (Fleischesser), 53 Vegetariern und 53 Veganern miteinander verglichen. Die Studie zeigt, dass pauschale Aussagen, die vegane Ernährung wäre mit einem höheren Risiko von Nährstoffmangel verbunden, unrichtig sind. Deutlich werden aus der Studie vielmehr auch Risiken einer omnivoren Ernährung (Mischkost mit Fleisch), da hier oft insbesondere ein Folsäuremangel auftritt. Die Diskussion um die vegane Ernährung unter dem Aspekt möglicher Nährstoffdefizite wird derzeit leider nach wie vor oftmals sehr einseitig geführt, indem mögliche Nährstoffdefizite bei anderen Ernährungsweisen ausgeblendet werden. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine gut geplante vegane Ernährung mit Suplementierung von Vitamin B12 zu einer guten Nährstoffversorgung führt.

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Algen liefern Omega-3-Fettsäure DHA

Für die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist es nicht notwendig, Fisch zu essen. Eine aktuelle Übersichtsarbeit gelangt zu dem Schluss, dass der Einschluss von Algen in die vegetarische oder vegane Ernährung die Versorgung mit DHA verbessern könne. Algen seien sogar die primären Produzenten für DHA in der maritimen Nahrungskette. Auch wenn weitere Studien notwendig sind, ist es bereits jetzt für vegan und vegetarisch lebende Menschen ratsam, ab und zu Algen in ihre Ernährung mit einzuschließen.

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Vegan sichere Option bei Nierenerkrankungen

Eine Übersichtarbeit über vegetarische und vegane Ernährung bei chronischen Nierenerkrankungen gelangt zu dem Schluss, dass Fleischverzicht zahlreiche positive Auswirkungen habe und die Nieren schützen könne. Es liegen aber noch nicht ausreichend Studien vor, um dezidiert Unterschiede zwischen einer veganen und einer vegetarischen Ernährung auf den Verlauf von Nierenerkrankungen belegen zu können. Die Übersichtsarbeit unterscheidet daher in ihren Schlussfolgerungen nicht zwischen veganer und vegetarischer Ernährung. Wichtig ist, dass in der Übersichtsarbeit die vegane Ernährung als eine sichere Option bezeichnet wird und Vorteile bei Nierenerkrankungen beschrieben werden. Da zudem ethische und ökologische Überlegungen für die vegane Ernährung sprechen, spricht bereits jetzt alles dafür, dass Nierenerkrankte auf eine vegane Ernährung umstellen.

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Vegan braucht keine Lügen

Die wirksamste Argumentation für die vegane Lebensweise stellt das ethische Anliegen des Veganismus in den Vordergrund und betont gleichzeitig die Möglichkeit einer gesunden veganen Ernährung. Demgegenüber sollten Veganer von Übertreibungen und falschen Versprechungen absehen, da diese langfristig der Ausbreitung des Veganismus schaden können.

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Zahncreme verbessert Versorgung mit Vitamin B12

Die Verwendung einer Zahncreme mit Vitamin B12 verbessert die Versorgung mit diesem Vitamin bei vegan lebenden Personen. Zu diesem Ergebnis ist eine aktuelle Untersuchung gelangt. Die Versorgung der Vitamin B12 Versorgung war dabei bei Teilnehmern, die vorher nicht supplementierten, stärker als bei Teilnehmer, die bereits Vitamin B12 supplementierten. Während vegan lebende Personen in der Regel gesünder sind als fleischessende Personen (Omnivoren) kann ein Mangel an Vitamin B12 die Gesundheitsvorteile einer veganen Ernährung außer Kraft setzen. Dabei zeigen Studien, dass Vitamin B12 Mangel weit verbreitet und eine Supplementierung für vegan lebende Personen dringend zu empfehlen ist. Die Zahncreme mit Vitamin B12 kann diese Supplementierung ergänzen und dadurch die Vitamin B12 Versorgung stabilisieren.

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