Traktat auf Spiegel-Online gegen die vegane Ernährung von Kindern

Traktat auf Spiegel-Online gegen die vegane Ernährung von Kindern

Bei Spiegel-Online ist soeben ein Artikel mit dem bezeichnenden Titel „Vegane Kleinkind-Ernährung? Nein, danke!“ erschienen. Verfasserin Juno Vai hält die vegane Kinderernährung für wahres Teufelswerk. Veganen Eltern wirft sie eine Gefährdung ihrer Kinder, aber auch Egoismus, Verschwendung und sogar Esoterik vor. Leser, die diesen Artikel ernst nehmen, werden wohl zu dem Schluss gelangen, dass vegane Eltern einen schweren Missbrauch ihrer Kinder betreiben. Die von der Verfasserin am Ende des Artikels empfohlene Zwangsberatung veganer Eltern dürfte durchaus noch die mildeste staatliche Reaktion sein, die einigen Lesern dieses Artikels in den Sinn kommen mag.

Spiegel-Online verfügt über eine millionenstarke Leserschaft. Grund genug, der Verfasserin Juna Vai auf vegan.eu zu antworten:

  • Juno Vai beklagt, dass in ihrem Umfeld fast alle veganen Eltern auch ihre Kinder vegan ernähren würden. Diese könnten sich naturgemäß dagegen nicht wehren. Wohl wahr. Aber ebenso gilt, dass fast alle fleischessenden Eltern ihre Kinder mit Fleisch ernähren. Durch die Ernährung von Kindern mit Fleisch und anderen Tierprodukten werden frühe Prozesse der Geschmackskonditionierung angestoßen, die zu einer lebenslangen Ausrichtung des Geschmacks auf Fleisch und andere Tierprodukte führen können. Tatsächlich prägen die frühen Geschmacks- und Ernährungserlebnisse maßgeblich, was Menschen später essen. Kinder werden damit für eine Ernährungsweise konditioniert, die nicht nur mit milliardenfachem Tierleid, sondern ebenfalls nach allen vorliegenden wissenschaftlichen Befunden mit massiver Umweltzerstörung verbunden ist. Vor Kurzem erst ist eine umfassenden wissenschaftliche Studie zu dem Ergebnis gelangt, dass nur eine vegane Ernährung eine nachhaltige Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung sicherstellen könne. Die Umstellung auf vegan bis zum Jahr 2050 könnte nach diesen wissenschaftlichen Befunden zudem 8 Millionen Menschenleben retten. Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren, tragen dazu bei, dass dies Szenario Wirklichkeit wird.
  • Als abschreckendes Beispiel benennt Juno Vai den Fall einer 33-jährigen angeblichen Veganerin aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania, die ihren elf Monate alten Sohn ausschließlich mit Nüssen und Trockenobst ernährt habe. Folgen gewesen seien Mangelernährung und Entwicklungsstörungen. Die Verfasserin bedient sich hier einer klassisch diffamierenden Beweisführung, wie sie typischerweise übrigens auch von rassistischen, fremdenfeindlichen oder antisemitischen Traktaten verwandt wird. Was bitte hat die ausschließliche Ernährung eines Kleinkindes mit Nüssen und Trockenobst mit vegan zu tun? Was hat so ein Fall in einem Artikel über vegane Kinderernährung zu suchen? Es gab fleischessende Eltern, die ihre Kinder verhungern ließen. Ist dies nun allgemein Fleischessern anzulasten? Übrigens zeigen wissenschaftliche Befunde tatsächlich, dass die Motivbasis für die Diskriminierung von Veganern oft die gleiche ist wie die Motivbasis für Rassendiskriminierung, Homophobie und Fremdenfeindlichkeit. Das Herausgreifen einzelner, mehr oder weniger korrekt dokumentierter Extrembeispiele ist ein beliebtes Stilmittel für die Verbreitung von Vorurteilen. Der zweite durch die Verfasserin geschilderte Fall eines Jungens, dessen Mutter in der Schwangerschaft nicht auf Versorgung mit Vitamin B12 geachtet habe, ist ebenfalls in diese Kategorie einzuordnen. Denn die Autorin lässt es gänzlich unerwähnt, dass diesen beiden Extremfällen tausende gesunde vegane Kinder gegenüberstehen, die weltweit täglich geboren werden. Eine umfassende Auswertung aller vorliegenden Studien ist zu dem Ergebnis gelangt, dass vegane Schwangerschaften nicht riskanter sind als nicht-vegane Schwangerschaften. Eine andere Studiegelangte zu dem Ergebnis, dass Neugeborene veganer Mütter das höchste Geburtsgewicht aufwiesen. Bei vegetarischer und omnivorer Mischkost mit Fleisch traten häufiger zu geringe Geburtsgewichte auf. Außerdem stillten vegane Mütter ihre Kinder länger, was den Empfehlungen entspreche. In einer Umfrage von vegan.eu zeigte sich, dass die große Mehrheit vegan lebender Menschen bereits Erfahrungen mit Diskriminierung und Vorurteilen gemacht hat, wobei der Vorwurf des Kindermissbrauchs als besonders bitter erlebt wird. Auch wissenschaftliche Studien belegen, dass Veganer oft Opfer von Aggressionen werden. Der Artikel von Juno Vai ist dazu geeignet, solche Vorurteile weiter zu verbreiten und veganen Eltern und ihren Kindern das Leben schwer zu machen.
  • Als einzige Referenz für ihre vegankritischen Ansichten verweist Juno Vai auf die Stellungnahme der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Diese umstrittene Stellungnahme, die aber immerhin erstmals einräumte, dass eine gesunde vegane Ernährung von Kindern möglich sei, wird von der Verfasserin noch einmal antivegan zugespitzt. In extremer Verkürzung der tatsächlichen Stellungnahme reduziert sie diese auf die Aussage, dass eine vegane Ernährung von Stillenden das Risiko schwerer neurologischer Störungen und Entwicklungsverzögerungen für das Kind bedinge. Das Fazit vieler Ökotrophologen und Ärzte sei: „Kleinkinder und Kinder sollten nicht vegan ernährt werden.“ Mit keinem Wort geht die Autorin auf die gerade erst veröffentlichte aktualisierte Stellungnahme der Academy of Nutrition and Dietetics ein, die sich genau diesen Fragen widmet. Diese Stellungnahme des weltweit größten und einflussreichsten Fachverbandes von Ernährungswissenschaftlern bestätigt eindrucksvoll nicht nur die Machbarkeit, sondern auch den Gesundheitswert der veganen Ernährung von Kindern. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass jetzt vegan ernährte Kinder im Erwachsenenalter wahrscheinlich ein geringeres Risiko für Übergewicht, Herzerkrankungen, Diabetes und Krebserkrankungen haben werden.
  • Der Autorin ist es nach ihren eigenen Worten persönlich völlig wurscht, was ein erwachsener Mensch zu sich nehme und aus welchen Gründen er es tue. Der Verfasserin mag das milliardenfache Tierleid und die Zerstörung unserer Umwelt durch die Nutztierhaltung in der Tat völlig wurscht sein. Diesen Eindruck vermittelt jedenfalls ihr Artikel. Allerdings scheint die Autorin Anteilnahme, Empathie, Umweltschutz und soziale Sensitivität mit einer „fanatischen Ideologie“ und einer „Pseudo-Religion“ zu verwechseln. Beides sei nämlich der Veganismus. Warum eigentlich? Nur weil Veganer sich von Pflanzen ernähren und keine Tiere töten wollen? Dass in Wirklichkeit sie selbst ein zementiertes und rigides antiveganes Ernährungskonzept vertritt, scheint der Verfasserin zu entgehen.
  • Juno Vai meint, vegane Eltern seien egoistisch. Offenbar liegt hier eine Verkehrung des typischen Sinnes von Egoismus vor. Veganer möchten die negativen Umweltfolgen der menschlichen Ernährung minimieren, zu einer gerechten Verteilung weltweiter Ressourcen beitragen und Tierleid beenden. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Umwelt- und Klimabilanz der veganen Ernährung bei weitem besser ist als die der omnivoren und auch der vegetarischen Ernährung ist. Dies kommt künftigen Generationen zu Gute. Zudem trägt der Konsum von Tierprodukten zu einer Verteuerung der pflanzlichen Lebensmitteln in den Ländern der dritten Welt bei aufgrund der durch die Nutztierhaltung bedingten hohen Nachfrage nach Getreide und Soja, welches den Tieren verfüttert wird. Es erschließt sich aus der Argumentation von Juno Vai nicht, wieso ausgerechnet vegane Eltern Egoisten sein sollten, obwohl gerade vegane Eltern sich und ihre Kinder nicht auf Kosten der Umwelt, der Tiere und der Menschen in der dritten Welt ernähren wollen. Offenbar ist die Verfasserin über die Motive für die vegane Ernährung nicht informiert. So zeigte eine Umfrage von vegan.eu unter 1031 vegan lebenden Menschen, dass bei vegan lebenden Menschen die altruistischen Motive, wie Tierschutz und Umweltschutz, dominieren. Selbstbezogene Motive, wie Gesundheit, Fitness und Gewichtsreduktion, spielen nur eine sekundäre Rolle. Natürlich wollen auch vegane Eltern ihre Kinder gesund ernähren. Genau dies ist durch eine vegane Ernährung auch ohne weiteres möglich.
  • Die Verfasserin schreibt: „Solange ich nicht weiß, was eine bestimmte Substanz im Körper meines Kindes anrichtet, sollte ich sie weglassen.“ Hat sich die Verfasserin aber wirklich über die möglichen Folgen von Fleisch und Tierproduktkonsum für Kinder informiert und ist sie hier zu sicheren positiven Schlussfolgerungen gelangt? Im Artikel gibt sie hierfür keinerlei Quellen an. Offensichtlich ignoriert sie aber die Ansicht der Academy of Nutrition and Dietetics, gemäß der vegane Kinder wahrscheinlich später ein geringeres Risiko von Übergewicht, Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs haben werden.
  • Die Verfasserin schlägt Vertrauen in das Kind bei der Lebensmittelauswahl als Alternative zu einer veganen Ernährung vor. Sie übersieht, dass Kinder Ernährung erst über ihre Eltern oder andere Bezugspersonen erlernen. „Wenn ein Kind auf irgendein Lebensmittel besonders große Lust habe, werde das seine Gründe haben“, meint die Verfasserin. Trifft dies nach Ansicht der Autorin nur auf Fleisch und Milch zu, oder auch auf Cola, Zucker und Fastfood? In Wirklichkeit benötigen Kinder die Anleitung der Eltern, um zu einer gesunden sowie ökologisch und ethisch verantwortbaren Ernährung zu gelangen. Eben diese Anleitung geben vegane Eltern ihren Kindern, indem sie sie vegan ernähren. Gegenüber fleischessenden Kindern haben diese Kinder einen entscheidenden Startvorteil. Sie werden keine Kämpfe mit sich selbst auszutragen haben, wenn sie sich ökologisch und ethisch verantwortbar und gesund ernähren wollen.
  • Die Verfasserin selbst redet in ihrem Artikel ausführlich über Ernährung und Veganer. Gleichzeitig wirft sie Veganern vor, zu viel über Ernährung zu reden. Es gehe Veganern nur um Aufmerksamkeit, für die der Aufwand, das ständige Reden übers Essen, die soziale Aufwertung durch Abgrenzung sorgten. Es sei dahingestellt, ob es womöglich der Verfasserin selbst um Aufmerksamkeit geht. Sachlage ist, dass die Verfasserin sich hier abschätzend über eine ganze Gruppe von Menschen äußert, ohne sich auch nur die geringste Mühe gemacht zu haben, den mittlerweile doch beträchtlichen Forschungsstand zu den Motiven für die vegane Ernährungsweise auch nur zur Kenntnis zu nehmen. Offenbar entspringt die Meinung von Juno Vai ihren eigenen Vorurteilen. Das tatsächliche Erleben der Menschen, über die sie schreibt, scheint für die Verfasserin nicht zu zählen. Erneut zeigt sich hier ein Argumentationsstil, wie er vor allem von denjenigen verwandt wird, denen es nicht um Information und die Ergründung der Wirklichkeit, sondern um die Verbreitung von Vorurteilen und Zerrbildern geht. Veganer sind für Juno Vai tiefgreifend egoistische Menschen, die für den Erhalt von Aufmerksamkeit sogar die Gefährdung ihrer eigenen Kinder in Kauf nehmen. So wie andere über Ausländer, Schwarze, Juden oder Flüchtlinge schreiben, schreibt Juno Vai über Veganer.
  • Bei Veganern sieht die Verfasserin sogar das „Esoterische“ am Wirken. Begründen tut sie dies mit einem offenbar extra hierfür durch sie selbst erfundenen Zitat: „Milch ist böse“. Tatsächlich lehnen Veganer den Konsum von Tiermilch nicht ab, weil Milch böse sei, sondern weil die Milchproduktion untrennbar mit Tierleid und Tiertötung verbunden ist. Damit die Verfasserin ihren Kindern Milch und Käse vorsetzen kann, worauf sie offenbar sehr stolz ist, müssen Kühe regelmäßig geschwängert werden. Nach der Geburt werden ihnen bald ihre Kinder weggenommen, wobei die männlichen Kälber geschlachtet werden, während die weibliche Kälbchen zu neuen Milchkühen gemacht werden. Dies ist keine Esoterik, sondern es sind Tatsachen, vor denen die Verfasserin allerdings die Augen verschließt. Im Übrigen gibt es vegane und fleischessende Esoteriker. Es gibt auch Veganer, deren Lieblingsfarbe rot ist, während andere blau vorziehen. In ihrem stereotypen Bild von Veganern, scheint der Autorin dies entgangen zu sein.
  • Obwohl vegan bei weitem die nachhaltigste Ernährungsweise ist, wirft Juno Vai Veganern sogar Verschwendung und Dekadenz vor. Dass für ein Kilogramm Fleisch oder einen Liter Milch mehrere Kilogramm wertvoller Pflanzenkost verschwendet werden, zieht sie dabei nicht in Betracht. Sie scheint sich jedenfalls nicht daran zu stören, dass mehr als eine Milliarde Menschen auf dieser Welt hungern, während genug pflanzliches Futter für ein Vielfaches dieser Anzahl an Nutztieren zur Verfügung gestellt wird. In Wirklichkeit verschwenden nicht Veganer Lebensmittel, sondern Menschen, wie Juno Vai, verschwenden durch ihren Konsum von Tierprodukten pflanzliche Lebensmittel, die den Tieren gefüttert werden, die aber vollauf genügen würden, um die gesamte Menschheit problemlos zu ernähren. Die Verfasserin beklagt die hungernden Kinder in Afrika, aber ihren Appetit für Fleisch und Milch will sie für diese offensichtlich nicht opfern. Stattdessen verkehrt sie die Fakten in ihr Gegenteil und wendet sich gegen diejenigen, die für eine nachhaltige, sozial und ökologisch verträgliche Ernährung einstehen.
  • Entschieden wendet sich Juno Vai gegen jede Supplementierung. „Wieso sollte man seinem Kind überhaupt Nahrungsergänzungsmittel zuführen, wenn es die Nährstoffe auch ganz bequem über das Essen aufnehmen kann?“ Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt übrigens während der Schwangerschaft obligatorisch die Einnahme von 400 µg synthetischer Folsäure pro Tag, um Neuralrohrdefekten vorzubeugen. Veganer nehmen sehr viel mehr Folsäure auf als Fleischesser und vermutlich könnten Veganerinnen daher auf eine Supplementierung mit Folsäure in der Schwangerschaft verzichten. Allerdings müssen Veganer Vitamin B12 supplementieren. Die Sachlage, dass Veganer spezifisch auf Versorgung mit Vitamin B12 achten müssen, spricht nicht gegen die vegane Ernährung und kann sicherlich nicht die enormen Vorteile außer Kraft setzen, die mit einer veganen Ernährung verbunden sind. Die Argumentation von Juno Vai ist hier nicht wissenschaftlich, sondern esoterisch, auch wenn sie Esoterik gerne als eine Eigenart des Veganismus darstellen möchte. Außerdem vergisst die Verfasserin, dass Nutztieren enorme Mengen an Zusatzstoffen verfüttert werden, auch in der Bio-Tierhaltung sind zahlreiche Zusatzsstoffe, u. a. Vitamine, erlaubt.
  • Am Ende ihres Artikels stellt Juno Vai die Frage, was zu tun sei, „wenn Eltern manisch an gefährlichen Ess-Gewohnheiten festhalten, auf Kosten der eigenen Kinder?“ Die Frage ist diffamierend, weil sie sich jenseits aller wissenschaftlicher Evidenz vorwiegend auf Veganer bezieht. Politiker würden bereits eine verpflichtende Ernährungsberatung für Schwangere fordern. Tatsächlich fordern rechtspopulistische Politiker bereits weitaus mehr und plädieren für eine strafrechtliche Verfolgung veganer Eltern. Zwischen dem denunziatorischem Artikel von Juno Vai und diesen rechtspopulistischen Forderungen gibt es nur einen graduellen Unters
    hied. Die Verfasserin meint von einer Zwangsberatung würden besonders zwei Gruppen profitieren: „Radikale Veganer - und die nachweislich nährstofffrei lebenden Junk-Food-Fleischfresser.“ Getreu nach dem Motto, den Splitter im Auge des anderen zu sehen, aber nicht den Balken im eigenen Auge, hat die Verfasserin ausgerechnet sich selbst in der Auflistung vergessen. Tatsächlich könnte eine Beratung nach den wissenschaftlichen Leitlinien der Academy of Nutrition und Dietetics der Verfasserin womöglich helfen, ihre Vorurteile gegenüber der veganen Ernährung und gegenüber vegan lebenden Menschen zu überwinden.

Verfasser: Guido F. Gebauer

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40 Kommentare auf "Traktat auf Spiegel-Online gegen die vegane Ernährung von Kindern"

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Martin
Gast

Ok, ich habe einmal etwa die Hälfte der Kommentare bei Spiegel Online überflogen und geschaut, in welcher Weise die Autoren sich zum Veganismus geäußert haben. Mehrere Kommentare eines Autors wurden natürlich zusammengefasst, sofern es mir aufgefallen war.

Anti-Vegan: 25
Pro-Vegan: 19
Neutral/Differenziert/Offtopic: 10

Die anti-veganen Stimmen überwiegen also. Es ist übrigens gar nicht so einfach, sich diesen Mist durchzulesen. Die pro-veganen Stimmen kamen teilweise von Vegetariern und Fleischessern, was erfreulich ist.

Janine
Gast

Vielen Dank für dieses sehr gut geschriebene Traktat.Ich werde es teilen und verbreiten so gut es mir möglich ist.

Andrea
Gast

Danke hierfür!
Ich hatte den Text bei SPON noch nicht wahrgenommen, aber mein Vater wird mir sicher bald einen Link schicken. Jetzt weiß ich direkt, welchen Link ich ihm als Antwort schicke.
Ich selbst mache mittlerweile einen weiten Bogen um das Thema Veganismus in der Mainstream-Presse. Die offen zur Schau getragenen Bildungslücken tun zu sehr weh und ich habe nicht die Kraft, jedes Mal wieder ALLES zu erklären, den Leuten also ihre Hausaufgaben zu machen. Gut, dass andere da unermüdlich sind!

Ruedi
Gast

Dieses Schmierblatt lese ich schon lange nicht mehr.
Besonders wenn Frauen ihren Hass gegenüber Tieren ausleben und Hetzartikel macht mich das besonders traurig.

Bettina
Gast

Danke für Ihre Mühe diesen anti-veganen Beitrag richtig zu stellen!!!

Landman
Gast
Großer Dank an Guido F.Gebauer mit seiner differenzierten und seriös recherchierten Replik auf den in Spiegel-Online verbreiteten unseriösen und diffamierenden Artikel gegen die vegane Ernährung von Kindern !Ich würde hier auch gerne noch das Argument hinzufügen, dass die Nutztiere in den Großbetrieben überwiegend mit GMO-Futter gehalten werden, dieses nicht der Auszeichnungspflicht der gentechnisch veränderten Nutzpflanzen unterliegt und damit den menschen- und umweltverachtenden Machenschaften der Großkonzerne Gewinne einspielt, ihr schändliches Spiel gegen den Erhalt bewährter Sorten weltweit fortzusetzen und nur Verarmung der Menschen, Ausbreitung von Krankheiten (wie u.a. der aktuell sich verbreitenden Vogelpest mit dem H5N8-Virus) und monotone Landnutzung mit sich… Read more »
Robert
Gast

Danke!!!!!!!!!

Wanda
Gast
Ich muss gestehen, dass mir diese hasserfüllten Stimmen, die Anfeindungen und die Vehemenz, mit der einige Menschen ihre Ignoranz verteidigen, langsam Angst macht. Ich beginne zu verstehen, wie große Menschenmassen manipulativ dazu bewegt werden können, furchtbare Dinge zu tun oder zu unterstützen.Meine eigene Verwandtschaft gehört zu der "Kinder-brauchen-doch-Milch!"-Fraktion und will mir am liebsten mein Kind wegnehmen.Immer wenn ich Veganer treffe, die ihr Leben unverkrampft und liebevoll leben, oder Fleischesser, die offen und unvoreingenommen auf mich reagieren, geht mir das Herz auf.Es gibt viele von ihnen, aber im Vordergrund stehen häufig Vorurteile und dumme, schlecht recherchierte Artikel. Ich bedaure, dass das… Read more »
Kranich
Gast

Hallo Guido,
Besten Dank für die umfassende und sehr verständlich geschriebene Stellungnahme! Ich möchte die Anregung von Martin aufgreifen und Dich bitten, Deine Antwort an die Verfasserin zu schicken sowie Verlinkungen darauf in Spiegel online zu setzen.
Vielen Dank und beste Grüße
Kranich

Gerhard Schmaranz
Gast

Vielen Dank für diesen Artikel. Dennoch möchte ich anmerken: Wenn sich ein Mensch aus tiefster Überzeugung vegan ernährt und keine Spur von Angst hat, Mangel zu erleiden, benötigt er keine Zusatzpräparate wie z.B. Vit. B 12. Die innere Versorgung (durch Meditation) kann das mühelos ausgleichen. Bin schon lange Veganer, nehme keine Zusatzpräparate und bin völlig gesund.

Andi
Gast

Danke!

Jan
Gast

Vielen Dank für diese wunderbare und zugleich aufwendige Klarstellung zum Thema.

Liebe Grüße,
Jan

Elke
Gast
Was für ein Mist! – Nicht nur, dass der Spiegel so einen Quatsch ernsthaft veröffentlicht, sonder natürlich auch, dass viele das lesen und glauben werden!Danke erst mal für die differenzierte Auseinandersetzung hier. Aber ich denke auch, nur an dieser Stelle (wo wohl eh alle vegan-friendly sind) nützt es nicht so viel. Rein rechtlich gibt es zwei Möglichkeiten: Gegendarstellung betroffener veganer Eltern / Kinder / Familien!https://de.wikipedia.org/wiki/Gegendarstellung Oder noch besser wäre wohl eine Richtigstellung der Autorin selber! https://de.wikipedia.org/wiki/Berichtigungsanspruch_%28Medienrecht%29 Man müsste doch zumindest bewirken können, dass der SPIEGEL offiziell zugibt, dass vegane Ernährung in allen Lebenslagen gesund sein *kann*? Wenn der SPIEGEL schreiben… Read more »
Bettina Schedwill
Gast

Sehr schöne Antwort auf den Artikel. Mit dem ich absolut übereinstimme. Wirklich schade dass sich so viele Menschen von sowas beeinflussen lassen. Ich höre solche Meinungen zum Thema Kinderernährung in meinem Umfeld leider auch sehr oft. Ich würde es auch begrüßen es an dieVerfasserin weiterzuleiten. Vielleicht gibt es ihr zumindest einen Denkanstoß.

Dr. Gschwender
Gast
Schade, vernünftig und mit richtigen nachprüfbaren Argumenten dikutieren wäre schön. Den Fundamentalismusauf beiden Seiten weise ich scharf zurück, bekanntlich führt dies nur zu Streit, Mord und Keig, siehe die Kreuzüge und das jetzige Vehalten der IS! Wollt Ihr das wirklich? In der Entwicklungsgeschichte ist bekannt, daß die Menschen das Feuer nutzten, Pflanzen kochten und Fleisch bruten, und als Folge entwickelte sich das Gehirn und damit das mnschliche Denken. Gerne dürfen sich die Veganer zurückenwickeln; dann klettert doch gleich auf die Bäume, bleibt am Besten oben und ernährt Euch von Blättern, Nadeln und Früchte. Laßt uns, die wir gerne Fleisch essen… Read more »
Jutta Raabe
Gast
Aus eigener Erfahrung kann ich diesen Satz leider nur bestätigen: "Gegenüber fleischessenden Kindern haben diese Kinder einen entscheidenden Startvorteil. Sie werden keine Kämpfe mit sich selbst auszutragen haben, wenn sie sich ökologisch und ethisch verantwortbar und gesund ernähren wollen". Ich bin Vegetarierin auf dem Weg zur Veganerin und habe immer noch "Rückfälle", d.h. verzehre manchmal Wurst – obwohl ich das ethisch von mir nicht gut finde. Da hilft auch nicht, dass ich sowieso noch mit meinem Eßverhalten im Clinch liege – Ziel: zuckerfrei leben zu können. ICH BIN VERANTWORTLICH. Mir ist der Ausdruck ‘Schwarze’ aufgefallen. Kann er doch noch verwendet… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

Vielen Dank für die vielen positiven Kommentare. Ich hatte die Verfasserin auf den Artikel hingewiesen. Eine Antwort ist nicht erfolgt, was auch den Erwartungen entspricht.

Björn
Gast
Lieber Guido,auch ich danke Dir für diesen gelungenen Artikel, der klar strukturiert und gut Argumentiert den SPON-Artikel entkräftet. Ich denke das beste waspassieren kann, ist dass vegan in der Gesellschaft ankommt. Wir als vegan lebende Familie (2 Ewachsene, 2 Kinder (10m und 8J)) versuchen stets das positive am Veganismus zu repräsentieren: Mitgefühl, Dialogfähigkeit und Toleranz. Wir wissen, dass es oft einige Zeit dauert, um über den eigenen Schatten zu springen und sich einer neuen positiven Lebensweise zu öffnen. Wir treffen uns häufig bzw. sind mit vielen vegetarischen und omnivoren Familien und Menschen befreundet und sind mit diesem ständig in einem… Read more »
Klaus Grünseich
Gast

Lieber Guido, VIELEN Dank für Deine ÜBERRAGENDE Stellungnahme zu diesem, intellektuell doch sehr defizitären Artikel auf Spiegel-Online!

Ich wies zwischenzeitlich auch auf „VeganBook“ auf Deine hervorragende Stellungnahme hin: https://www.veganbook.info/timeline/?wall_post=45731

Auch Dr. Henrich fand bemerkenswerte Worte zu diesem Spiegel-Online „Schund“-Arktikel: https://www.veganbook.info/vegane-kleinkind-ernaehrung-nein-danke-ein-hervorragendes-beispiel-fuer-ein-postfaktisches-geschreibsel-einer-fachlich-ueberforderten-journalistin/

Beste vegane Grüße an alle
[der hoffnungslose Fall „Mr. Gschwender“ ausgenommen 😉 ],
Klaus Grünseich

Geronymo
Gast

Das Fleischessen hat der intellektuellen Leistungsfähigkeit eines Kommentators trotz grösserem Gehirn wohl doch nicht so gut getan. (Einstein hatte übrigens ein relativ kleines.) Das von ihm geforderte gute Beispiel ist sein Kommentar jedenfalls überhaupt nicht.

Klaus Grünseich
Gast
@Gschwender: Sie klagen u. a. Mord an (…bekanntlich führt dies nur zu Streit, Mord und Krieg, siehe die Kreuzüge und das jetzige Verhalten der IS! Wollt Ihr das wirklich?)! Würden Sie uns dann freundlicherweise – intellektuell müssten Sie, jedenfalls aufgrund Ihren Hinweisen („In der Entwicklungsgeschichte ist bekannt, daß die Menschen das Feuer nutzten, Pflanzen kochten und Fleisch bruten, und als Folge entwickelte sich das Gehirn und damit das menschliche Denken“***) nach, dazu entsprechende Fähigkeiten aufweisen – folgende Frage(n) beantworten: was denken Sie, was AUCH Sie, aufgrund AUCH Ihrer dekadenten, also omnivoren Lebensweise, tagtäglich in Auftrag geben? Anmerkung: nur weil AUCH… Read more »
Sonja
Gast
Genial geschrieben. Hoffentlich wurde dies auch an die Verfasserin über Spiegel online weitergeleitet? Mir zeigt dies wieder einmal mehr, daß der Hass der Fleischesser auf Veganer unglaublich groß zu sein scheint, und allein der Anblick, schon wie ein Stachel im eigenen Fleisch zu wirken scheint, womöglich weil ihnen durch das Verhalten der Letztgenannten ein Spiegel vorgehalten wird, der ihnen ihr eigenes verantwortungsloses Fehlverhalten in Lupenformat zu vergrößern scheint. Im Grunde versucht die Verfasserin durch ihren Artikel ihr eigenes schlechtes Gewissen durch Diffamierung der durchaus möglichen und klar verantwortungsvolleren Ernährungsweise zu beruhigen. Denn kein einziges Argument kann sie dagegen anführen, daß… Read more »
Selina
Gast

Vielen Dank!

Sarah Fee
Gast
Sehr geehrter Herr Gebauer, vielen Dank für Ihre Ausführungen.Ich bin seit 6 Jahren Vegetarierin. Ab und zu esse ich noch Fisch und Meeresfrüchte mit dem vollen Bewusstsein, dass auch hier Tiere leiden. Ich möchte Ihnen gerne erklären warum: Jeder hat seine eigenen Gründe auf Fleisch zu verzichten. Sie sind so unterschiedlich wie die Menschen selber.Als Kind war ich eine richtige Fleischkatze und ich habe jeden Tag gerne Fleisch gegessen. Es gibt soviele leckere Sorten und Variationen Fleisch zu genießen, dass ein Leben nicht ausreichen würde alle kennenzulernen. Ich liebe Fleisch und ich würde immernoch Fleisch essen, wenn mir nicht längst… Read more »
Christina
Gast

DANKE für die höchst treffende Gegendarstellung, Herr Gebauer.
Mir fiel da etwas ein, was Herr Dr. Henrich auf seiner website provegan.info veröffentlicht hatte.
Arzt zum Patienten:
"Hier sind ihre Tabletten, die enthalten alles, was in Ihrer veganen Ernährung fehlen könnte!"
Patient: "Super, was denn, Vitamine, Mineralstoffe, Eisen?"
Arzt: "Nein, Salmonellen, Listerien, EHEC, BSE, Hormone, Antibiotika, Krebserreger, Eiter…….."

Laura
Gast

fantastisch geschrieben!

Silvia Brauneis
Gast

"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann hast du gewonnen." Mahatma Ghandi

Nach diesem Zitat haben wir bald gewonnen 🙂

Eva
Gast

Danke, trifft es auf den Punkt. Es ist so schade, dass viele Menschen nicht über ihren Hass gegen andere Meinungen hinweg sehen können. Und schade, dass viele, die es lesen, ohne nachzufragen glauben. Früher haben viele Menschen ohne Wahl vegan gelebt und haben Könige überlebt… http://graslutscher.de/skandal-veganes-kind-unterernahrt-unterernahrung-mit-hackfleisch-ist-viel-verantwortungsvoller/

Geronymo
Gast

Sarah Fee, hier ist der Beweis, dass Menschen Raubtiere (Predatoren) sind: https://www.youtube.com/watch?v=O8p4J4f0O2c
und und ihre B12 Hypothese wird hiermit bestätigt:https://www.youtube.com/watch?v=s3wbVpEctIw
Vielleicht zeigen Sie das auch Ihrer Oma und Ihren Eltern.

Martin
Gast

@Sarah Fee: Bitte informiere dich. Der menschliche Körper braucht kein Fleisch (geschweige denn bovine Muttermilch oder Vogelmenstruation), und Vitamin B12 würden wir unter wenigen hygienischen Umständen auch durch Wasser und Pflanzen aufnehmen können (eben genau wie unsere tierlichen Verwandten). Mehr dazu erklärt Mic. The Vegan hier: https://www.youtube.com/watch?v=XmXynDLkbXY und https://www.youtube.com/watch?v=t3j80WpjM0M . Das "Natürlichkeitsargument" ist geradezu grotesk, wenn man bedenkt, dass Menschen in Häusern wohnen, Kleidung tragen, Zahnbürsten benutzen etc.

Christa Udvardi
Gast

Danke!

Martin
Gast
Das ist eine gut geschriebene Antwort auf den Artikel. Bei dem berühmten – fälschlich Gandhi zugeschriebenen – Spruch "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." sind die Karnisten offenbar längst in der Bekämpfungs-Phase. Hast du deine Antwort auch der Autorin geschickt? Es wäre ja schade, wenn sie die nicht lesen würde. Es wäre sogar sinnvoll, bei den Kommentaren bei Spiegel Online einen Link zu setzen, eventuell auch mehrfach, weil sich dort bekanntlich viele Leser lieber in ihrem karnistischen Weltbild bestätigen als sich mit der Realität der Tiervernutzung und dem Veganismus… Read more »
Dreikatz
Gast

Ich lebe noch nicht vegan. Der Artikel von Juno Vai gehört dennoch mit zu dem Dümmsten, was mir in der Regenbogenpresse zum Thema begegnet ist. Ich vermute, dass es Frau Vai im Wesentlichen auch nur um das Zeilenhonorar und nicht um die Sache gegangen ist. Wäre das Thema nicht so relevant, sollte man solche Artikel einfach ignorieren. Frau Vai kennt anscheinend nicht den Unterschied zwischen einer Meinung und einer informierten Meinung. Der Artikel verrät mehr über die Qualitätsstandards des publizierenden Verlags als über das Thema. Ein Grund mehr, mich von Spiegel-Online fernzuhalten.

Andrea Eggert
Gast

Nach meinem Eindruck kultiviert der Spiegel schon seit geraumer Zeit seinen Antiveganismus, bar jeglicher Sachkenntnis, dafür aber mit einer emotional aufgeladenen, fachlich aber leider kaum erhellenden Sprache. Auch Frau Vai betreibt diese Propaganda. Ich habe sie per e-mail angeschrieben und ihr die profunde Replik des Herrn Gebauer zur Lektüre ans Herz gelegt. Mehr braucht man jemandem, der dem karnistischen Denken und Glauben anhängt, m.E. für seinen weiteren Lebensweg, der hoffentlich noch die eine oder andere Erkenntnis bereit hält, in diesem Zusammenhang nicht zu
empfehlen.

KaDo
Gast

Hallo und Danke für das Statement, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine ausgewogene und gesunde vegetarisch/vegane Ernährung bei einem Kind lediglich mitsichbringt, dass es auffällig weniger erkrankt als gleichaltrige Spielkameraden.
Hoffen wir auf das Verständnis und die Einsicht der nächsten Generation.

G.R.Wilms
Gast
Es ist verkehrte Welt, wenn ausgerechnet die Teufelswerker die Pflanzenkost für Kinder als Teufelswerk bezeichnen. Hier ein Text der zum Thema passt und darüber hinaus geht. Vor kurzem in meinem Werk geschrieben:Astarax sagt:Hier nochmals einen von mir verfassten Text, den ich immer wieder schreiben werde:Veganlebende hört: Die jungen Menschen unter 16 sollten unsere Ansprechpartner sein. Sie sind noch nicht festgefahren auf die alten, eingehämmerten, blutigen Verhaltensweisen. Sehr viele von ihnen spüren, dass ihre Welt der Zukunft, ihre Zukunft in der Welt, von ein paar hundert alten und machtgeilen, geldgierigen, skrupellosen Männern in den Sand gesetzt und an die Wand gefahren… Read more »
tara
Gast

kurz: wieviele vegan lesen hat der spiegel?
HABT DEN ELAN UND KÜNDIGT EUER SPIEGEL ABO!

Silvia
Gast
Ich habe den Artikel von Juno Vai nicht gelesen, aber diesen hier von Guido F. Gebauer. Der Argumentation Vais, die er wiedergibt, kann kein Mensch, der mit einem gesunden Menschenverstand ausgestattet ist (im Sinne Kants: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen), nachvollziehen. Trotzdem sollten Veganer Toleranz und Augenmaß – ausgenommen gegenüber Fanatikern – walten lassen. Der kleinste gemeinsame Nenner von Veganern und Bio-Fleisch-Käufern (die Fleisch als Fest- oder Sonntagsmahl auf den Tisch bringen) ist der Wunsch zur Erhaltung der Umwelt. Ich fände es besser, wenn sich beide "Lager" auf diese gemeinsame Einstellung besinnen und gemeinsam handeln könnten. Spaltung… Read more »
Katinka
Gast

Danke danke danke und nochmals DANKE für dieses ausführliche Traktat, welches auch jeden noch so "eingefleischten Antiveganer" im tiefsten Inneren seines Herzens nicht unberührt lassen wird…

Bernhard Nießen
Gast

Vielen Dank für die Gegendarstellung.
Aber das kennen wir ja, diese lobbyistische Meinungsmache. Schade nur, dass viele das für bare Münze nehmen.

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