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Monats-Archive: Juli 2016

Psychologische Studie: Fleischesser trennen Fleisch vom Tier

Warum essen Fleischesser Fleisch, obwohl die große Mehrheit von ihnen nicht will, dass Tieren Leid zugefügt wird? Eine Serie an psychologischen Experimenten zeigt, dass das Fleisch in der inneren Verarbeitung von Fleischessern vom Tier dissoziiert (getrennt) wird. Dies wiederum senkt Empathie für das getötete Tier und fördert die Bereitschaft, das Fleisch zu essen. Wenn Fleischkonsum überwunden und eine vegane Lebensweise etabliert werden sollen, wird es entsprechend entscheidend sein, im Bewusstsein der Konsumenten das Fleisch wieder mit dem getöteten Tier zu verbinden.

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Umfrage: Verbraucher sehen Tierleid als Problem

Eine durch den Bundesverband der Verbraucherzentralen in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Verbraucher und Verbraucherinnen sich des Tierleides bewusst ist, welches mit der Fleischerzeugung einhergeht. Zudem wird dies Tierleid mehrheitlich beklagt und das Tierwohl als ein wichtiges Ziel bejaht. Hier scheinen Verbraucher auch zu Verhaltensänderungen bereit zu sein. Diese sind allerdings erst sehr begrenzt erkennbar. Der Artikel stellt Befunde dar und diskutiert aus veganer Sichtweise, wie an die bereits vorhandene Sensitivität der Verbraucher für das Tierleid angeknüpft werden kann. Der Artikel argumentiert, dass das Tierleid, seine Vermeidbarkeit und die Alternative der heute sehr einfach praktizierten veganen Ernährung in der Diskussion mit tierwohlsensitiven Verbrauchern konsequent betont werden sollte.

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Von Stierkampf und Schweinefleisch-Kultur – eine vegane Perspektive

Der Tod des spanischen Toreros gibt Gegnern und Anhängern des Stierkampfes Anlass, sich zu positionieren. Die Befürworter sprechen von dem Stolz auf die Tradition, die es zu schützen gelte. Die Gegner sprechen von grausamer Folterung und Tötung von Tieren. Derweil treten in Deutschland ebenfalls Traditionsschützer auf, deren Sorge nicht dem Stierkampf, sondern dem deutschen Schweinefleisch gilt. Gemeinsammit der AfD hat sich nun auch Bundeskanzlerin Angela Merkel entsprechend geäußert. Ebenso wenig wie das Leid des Stieres für die Befürworter des Stierkampfes zählt, zählt für die Protagonisten der Schweinefleisch-Kultur das Leid von Millionen Tieren. Dabei werden Schweine oftmals durch CO2-Narkose einer quälenden Atemnot ausgesetzt und manchmal dennoch im Anschluss in kochend heißem Wasser bei vollem Bewusstsein zu Tode gebrüht. Der Veganismus setzt diesen "Volks- und Heimatschützern", die es übrigens in allen Kulturen gibt, eine andere Perspektive entgegen: Blutrünstige Traditionen gilt es nicht zu bewahren, sondern abzuschaffen. Dies gilt ebenso für den spanischen Stierkampf wie für die deutschen Schweinemassaker und für alle Massaker an unschuldigen Tieren, die täglich in allen Teilen der Welt durchgeführt werden.

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Studie: Das sind die Motive für eine vegane Ernährung

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die meisten vegan lebenden Menschen mehr als ein Motiv für ihre vegane Lebensweise benennen. Am wichtigsten sind Motive aus dem Bereich Tierschutz/Tierrechte, aber auch gesundheitliche Motive spielen eine zentrale Rolle. Ebenfalls relevant sind vor allem ökologische Motive, Motiven aus den Bereichen soziale Gerechtigkeit und Kapitalismuskritik kommt demgegenüber deutlich weniger Bedeutung zu. Die Studie zeigt zudem, dasssich vegan lebende Personen umso eher den künftigen Konsum von Tierprodukten vorstellen können, desto stärker sie gesundheitsmotiviert sind und desto eher keine Motive aus dem Bereich Tierschutz/Tierrechte benannt werden.

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Bund für vegane Lebensweise (BVL) stellt sich vor

Der Bund für Vegane Lebensweise setzt sich für die Förderung und Verbreitung der veganen Lebensweise aus ethischen Gründen ein. Der Verein leistet vielfältige Aufklärungsarbeit, um die Vorteile, die die vegane Lebensweise für Tiere, Menschen und Umwelt bietet, bekannter zu machen. Der Verein legt Wert auf Offenheit und Transparenz. Eine Beteiligung neuer Mitglieder ist jederzeit möglich und erwünscht. In diesem Artikel stellt sich der Verein Lesern und Leserinnen von vegan.eu vor.

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kotest findet Mineralöl und mehr in Grillwürsten

Vor kurzem berichteten die Medien landesweit über Ökotest-Befunde zu veganen Produkten. Das Motto war mehrheitlich "so ungesund sind vegane Produkte". Das ging biszur Häme. In Wirklichkeit war bis auf Mineralölrückstände gar nichts Schlimmes festgestellt worden, was aber leider in der Berichterstattung unterging. Nunmehr zeigt ein neuer Ökotest-Bericht, dass die Mineralöle sich ebenso in Grillwürsten aus Schweinefleisch finden, aber zusätzlich zusammen mit Phosphaten und in einem Fall mit einer enormen Antibiotikamenge. Gleichzeitig zeigt der Ökotest-Bericht, dass es sich bei allen untersuchten Grillwürsten um Qualprodukte handelt, jedenfalls dann, wenn die nicht betäubte Kastration von Schweinen als Qual bewertet wird, die nach Ökotest-Bericht auch in der Bio-Haltung Standard ist.

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