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NEUE UMFRAGE "Veganer und Ex-Veganer": Was ist dein veganer oder ex-veganer Lebensweg? - bitte nehme jetzt an dieser Umfrage teil. Wir sind gespannt und werden ausführlich über die Ergebnisse berichten. Bitte die Umfrage auch in den sozialen Netzwerken und an Freunde weiterempfehlen- danke: Hier klicken und zur Umfrage!
Vegan.eu informiert regelmäßig zu den Themen vegan, Tierschutz und Tierrechte. Vegan zu leben bedeutet, sich pflanzenbasiert zu ernähren und auch außerhalb der Ernährung auf den Konsum von Tieren, ihrer Körperbestandteile oder Produkte zu verzichten. Menschen entscheiden sich in der Regel für eine vegane Lebensweise aus ethischen Gründen. Ziel des Veganismus ist eine Gesellschaft, in dem der Mensch aufhört, für seinen Konsum Tieren Leid zuzufügen und sie zu töten. Zusätzlich zu Tierschutz und Tierrechten spielen ebenfalls ökologische, soziale und gesundheitliche Gründe oft eine wichtige Rolle für die Wahl einer veganen Lebensweise.

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politisch konservativ und vegan?

Ex-Veggies: Konservative fallen öfter zum Fleisch zurück

Es gibt Menschen, die eine vegane Lebensweise wieder aufgeben. Was aber sind hierfür die Gründe? Gibt es Zusammenhänge zu politischen Einstellungen? Eine neue Studie liefert Antworten auf diese Fragen. Der Artikel diskutiert, was aus diesen und weiteren Befunden folgt. Plädiert wird für eine klare Verankerung des Veganismus im links-emanzipatorischen Spektrum.

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Nach neuem grünen Label könnte es hierfür Bestnoten geben

Grüner Plan für „artgerechte Tierhaltung“

Die Grünen gehen in den Wahlkampf mit der Forderung, dass die Tierhaltung künftig auf der Verpackung gekennzeichnet werden soll. Eine 0 solle für die ökologische Tierhaltung stehen, eine 1 für eine Tierhaltung mit mehr Platz und dem Zugang ins Freie, eine 2 für mehr Platz und höhere Anforderungen an den Stall, eine 3 für den gesetzlichen Mindeststandard. Bei Eiern funktioniere die Kennzeichnung schließlich auch sehr erfolgreich. Aus veganer Perspektive ist der Vorschlag aber nicht sinnvoll, weil er den Konsumenten suggeriert, dass eine tierwürdige Eier-, Milch- und Fleischproduktion möglich sei. Damit würden Gründe für die vegane Lebensweise entfallen.

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(Kommentare: 13)

Rassismus und Antiveganismus gehen Hand in Hand

AFD sagt veganer Ernährung den Kampf an

Die AfD will, dass vor einer veganen Ernährung von Schwangeren und Kleinkindern gewarnt wird. Es werde schließlich auch vor Alkohol und Rauchen in der Schwangerschaft gewarnt. Die AfD hat damit den für Rechtspopulisten zu erwartenden Kampf gegen die vegane Ernährung eröffnet. Dies ist nachvollziehbar, denn der Veganismus steht mit seiner Position der Empathie gegen alles, wofür die AfD eintritt.

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Ostern bringt Millionen Lämmern den Tod

Rechtzeitig vor den Ostertagen werden weltweit wieder Millionen Lämmger geschlachtet. Die für christliche Feiertage extra geschlachteten Tiere machen erneut deutlich, in welch schwerer Konstellation die weltweite vegane Bewegung ist. Sie kann nämlich für keinen Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte an eine kulturelle Dominanz des Veganismus anknüpfen. Tatsächlich werden in allen großen Religionen Tiere gegessen und selbst in Indien sind Veganer eine Seltenheit. Ein konservativer Rückbezug auf die vegane Lebensweise ist also nicht möglich. Dies kann aber auch die große Stärke der veganen Bewegung werden. Veganer können nicht nach Rückwärts schauen, sondern müssen voraus blicken, weil es nie eine vegane Mehrheitsgesellschaft gab. Veganer können und müssen sich so von kulturellen Dogmen und Traditionen befreien, global und solidarisch denken, wenn sie Tierleid beenden wollen.

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(Kommentare: 16)

Melanie Joy prägte den Begriff Carnismus

Carnismus: Ideologie der Vorurteile

Carnismus ist nach der US-amerikanischen Psychologin Melanie Joy ein ideologisches Überzeugungssystem, gemäß dem wir Tiere unterwerfen, nutzen und töten dürfen, um uns von ihrem Fleisch zu ernähren. Der Carnismus ist damit die Gegenideologie zum Veganismus und der durch ihn motivierten veganen Lebensweise. Ein neuer Forschungsartikel zeigt auf, dass carnistische Denkweisen tatsächlich mit mehr Fleischkonsum, negativen Einstellungen zu Tieren, Tötung von Tieren, aber auch mit rechtsgerichtetem Autoritarismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Ablehnung von Vegetariern und Rassismus einhergehen. Carnismus erscheint so als eine Ideologie der Vorurteile und Ressentiments, die sich generalisiert gegen Tiere, aber letztlich auch gegen Menschen wendet.

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„Ich möchte Menschen Mut machen“ - Interview mit Tierschützerin Nancy Holten

Vegan.eu berichtete bereits über den Fall von Nancy Holten, der durch die Gemeinde Gipf-Oberfrick im Kanton Aargau in der Schweiz wegen ihres Einsatz für den Tierschutz die Eibürgerung verweigert wurde. Im Interview mit vegan.eu berichtet Nancy Holten über ihren Fall, ihre Person, ihren Einsatz für den Tierschutz, den Veganismus und wie es wohl mit ihr in der Schweiz weitergehen wird.

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Nancy Holten bei Youtube

Schweiz: Tierschützerin wird Einbürgerung verweigert

Die Gemeinde Gipf-Oberfrick im Kanton Aargau in der Schweiz hat einer Tierschützerin zum zweiten Mal die Einbürgerung verwehrt.  Nancy Holten kam im Alter von 8 Jahren in die Schweiz und stammt ursprünglich aus Holland. Die Bürger der Gemeinde Gipf-Oberfrick meinen aber, sie respektiere ihre Traditionen nicht. Nancy Holte ist nämlich Vegetarierin, lebt fast vegan und setzt sich in der Öffentlichkeit ein gegen Tiere im Zirkus, Pferderennen, Schweinerennen und gegen Kuhglocken mit einem Gewicht von fünf Kilogramm ein, die den Tieren Schmerzen im Nacken bereiten. Deutlich wird, wie schnell Fremdenfeindlichkeit auch Veganer und Tierschützer treffen kann. Was Nancy Holten widerfährt, lässt keinen Zweifel daran entstehen, dass sich vegan lebende Menschen auf einen weiten Weg vorbereiten müssen , wenn sie für eine Zukunft einstehen, die Tierausbeutung und Fleischkonsum überwinden soll.

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Gefängnis für vegane Eltern?
(Bild in public domain)

Italien: Rechtspopulisten greifen vegane Familien an

Eine gesunde vegane Ernährung ist auch im Kindesalter möglich - dies ist wissenschaftlicher Konsens. In Italien wollen aber Rechtspopulisten vegane Eltern ins Gefängnis bringen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf haben sie soeben im Parlament eingebracht. Es bleibt zu hoffen, dass Gesetzentwurf durch das Parlament abgelehnt werden wird. Es dürfen keine Zeiten kommen, in denen vegane Väter und Mütter mit Gefängnis dafür bezahlen müssen, dass sie durch ihre vegane Ernährung eintreten gegen unerträgliches Tierleid, gegen die skrupellose Zerstörung unserer Umwelt und gegen den Hunger in der Welt.

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(Kommentare: 5)

Bild in public domain

Umfrage: Sind Veganer menschenfeindlich?

Wie stehen Veganer zu ihren Mitmenschen? Hat das Klischee des menschenfeindlichen Tierfreundes einen Wahrheitsgehalt oder ist es ein Vorurteil? Sind Veganer gar anfällig für rechtspopulistische, fremdenfeindliche oder rechtsradikale Tendenzen? Gibt es bei vegan lebenden Menschen einen Zusammenhang zwischen Esoterik, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus? Diese brisanten Fragen haben wir in Form einer Umfrage untersucht. Hauptergebnis ist, dass die befragten vegan lebenden Personen in überwältigender Mehrheit einstehen für die vollständige Gleichberechtigung Homo- und Bisexueller, die gesellschaftliche Emanzipation und vollständige Gleichberechtigung von Transgender-Personen und Intersexuellen, den Schutz von Flüchtlingen, einschließlich des Ausstiegs aus der gegenwärtigen Abschottungspolitik, die Beendigung der andauernden Ausbeutung der dritten Welt, die Überwindung von Rassismus und Antisemitismus, soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, die Überwindung der Tierausbeutung, friedliche Konfliktlösung und die Beendigung von Kriegen, den friedlichen Dialog zwischen unterschiedlichen Weltanschauungen und Religionen, die Herstellung von Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen und Handicaps, sowie den Kampf gegen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus.

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Solidarisch gegen homophobe Gewalt
(Bild: Fibonacci Blue)
https://flic.kr/p/HbjV18 / License: CC BY 2.0

Orlando-Massaker: Gleichberechtigung ist die notwendige Antwort

Der Terroranschlag von Orlando gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle ist ein Angriff gegen eine auf Diversität und Offenheit beruhende entstehende  emanzipatorische Gesellschaft. Das Massaker von Orlando ist dabei der brutale und geistig rückwärtsbewandte Versuch, eine Fortdauer des sich längst auflösenden heteronormativen Familien- und Gesellschaftsbildes zu erzwingen oder mindestens in Form eines hassverblendeten Rachefeldzuges  diejenigen zu bestrafen, die mit ihrer Lebensart für seine Auflösung stehen. Die einzige richtige Antwort auf den Terror kann daher nur lauten, jetzt die volle Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transsexuellen und Intersexuellen durchzusetzen. Veganer sind nach Ansicht des Verfassers gefordert, sich mit den Opfern anti-emanzipatorischer Denkweisen und Hassstraftaten zu solidarisieren und aktiv für eine menschenwürdige, auf Diversität beruhende Gesellschaft einzutreten.

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Für ein Europa des Egoismus (Bild: info-graz)

Flüchtlinge: Wir verlieren unser Gewissen

In diesem Kommentar argumentiert Guido F. Gebauer, dass der Umgang der Staaten der europäischen Gemeinschaft mit Flüchtlingen dabei ist,  zu einer kollektiven Abstumpfung unseres Gewissens zu führen. Eine solche Abstumpfung würde die europäischen Gesellschaften um Lichtjahre von dem Ziel einer veganen Gesellschaft entfernen. Der Platz von Veganern sei daher an der Seite der Flüchtlinge.

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Bild: John Nakamura Remy

Wer hat Vorurteile gegen Veganer?

Eine Studie zeigt: Vorurteile gegen vegan lebende Personen sind offenbar weit verbreitet und weisen mindestens das Ausmaß auf, wie Vorurteile gegenüber Ausländern, Homosexuellen, Asexuellen, Atheisten oder Schwarzen. Dabei sind die Vorurteile gegenüber Veganern stärker als die Vorurteile gegenüber Vegetarier. Zudem sind vegane und vegetarische Männer mehr von Vorurteilen betroffen als vegane oder vegetarische Frauen. Gehegt werden antivegane Vorurteile vor allem von Personen mit rechtsgerichtet-konservativem Denken, wobei entsprechend Vorurteile gegenüber Veganern typischerweise mit Vorurteilen gegenüber Ausländern, Schwarzen, Atheisten, Homosexuellen etc. einhergehen. Ursache für die Vorurteile scheint das Streben zu sein, gesellschaftliche Umwälzungen zu verhindern und bestehende Strukturen um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Zu erwarten ist daher, dass der gegenwärtige Rechtsruck in Europa auch zu einer Verschlechterung des Klimas für den Veganismus führen wird.

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Bild: Sven-Christian Kindler

Studie zeigt, warum rechtsgerichtete Ideologie zu Tierausbeutung führt

Eine neue psychologische Untersuchung hat sich der Frage gewidmet, wieso rechtsgerichtete Ideologien empirisch mit mehr Tierausbeutung und mehr Fleischkonsum verbunden sind. Die Antworten sind hochinteressant und haben für die vegane Community direkte Handlungsrelevanz: Vertreter rechtsgerichteter Ideologien bewerten bereits den Vegetarismus (und sicherlich umso mehr den Veganismus) als Bedrohung ihrer eigenen Kultur, die sie soweit als möglich unverändert aufrechterhalten und gegen fremde Einflüsse abschotten wollen. Gleichzeitig gehen Vertreter rechter Ideologien von einer Überlegenheit des Menschen gegenüber den Tieren aus, aus der sie das Recht zur Nutzung der Tiere ableiten. Im Ergebnis ist der Fleischkonsum bei Personen, die rechten Ideologien anhängen, erhöht.

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Interview: Flüchtlinge an der ungarischen Grenze

Manuel Wetzig ist im Oktober für eine Woche nach Ungarn gefahren, um dort Flüchtlingen zu helfen. Im Interview mit vegan.eu schildert er ein hochgradig bedrückendes Geschehen, welches an keinem der Helfer und Helferinnen spurlos vorbeigegangen sei. Er wurde Zeuge der menschenunwürdigen Behandlung von Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan und Irak in Europa. Unter den Flüchtlingen waren viele Kinder, wobei sich die erschöpften und verängstigten Mütter und Väter aber nach besten Kräften bemühten, von ihren Kindern das Leid fernzuhalten und dabei - so Manuel Wetzig - eine Meisterleistung vollbrachten. Im Interview mit vegan.eu schildert Manuel seine Eindrücke und plädiert gleichzeitig aus veganer und tierrechtlicher Sichtweise entschieden für eine untrennbare Einheit von Menschen- und Tierrechten.

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Flüchtingen gehört die vegane Solidarität (Bild: Piratenpartei Mittelfranken)

Darum müssen Veganer für Flüchtlinge einstehen

Die vegane Lebensphilosophie will Schutz- und Solidaritätsräume über die Artgrenzen hinaus ausdehnen, anerkennt dabei aber selbstverständlich im uneingeschränkten Sinne die Gültigkeit der Menschenrechte. Wer vegan lebt, möchte nicht mehr Schutz- und Lebensrechte für Tiere und weniger für Menschen, sondern mehr Schutz- und Lebensrechte für Menschen und Tiere. Es geht der veganen Lebensphilosophie um eine besserer, leidärmere und gerechtere Welt. Der Schutz des Lebens und die Befreiung von Nutzung und Ausbeutung steht im Mittelpunkt des Veganismus und betrifft Menschen wie Tiere. Mithilfe der veganen Lebensweise stellen sich Menschen bewusst an die Seite der Schwachen und treten für eine Neugestaltung der menschlichen Lebensweise auf der Basis von Mitgefühl und Gerechtigkeit ein. Mit Fremdenfeindlichkeit ist vegan daher unvereinbar und der Platz aller Veganer kann nur an der Seite der Flüchtlinge sein, die sich einer gnadenlosen und kaltherzigen Abschottungspolitik durch die Staaten Westeuropas ausgesetzt sehen.

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Bild: John LeGear

Konsum von Tieren weltweit: Keinerlei Grund für westliche Überheblichkeitsgefühle

Unsere Analyse des Konsums tierischer Produkte in 187 Ländern zeigt, dass es für westliche Arroganz keine Berechtigung gibt. Denn der Fleischkonsum ist in Ländern mit "christlich-jüdischer Leitkultur" besonders hoch, während er beispielsweise in stärker islamisch geprägten Ländern erheblich geringer ist. So wurden in der Bundesrepublik Deutschland 2011 durchschnittlich 87,92 Kg pro Person konsumiert, während der entsprechende Konsum in der Türkei lediglich bei 33,43 Kg lag. Diese und weitere Unterschiede lassen sich nicht nur mit dem Wohlstandsgefälle erklären, auch wenn wachsender Wohlstand mit einer Zunahme des Konsums von Fleisch, Fisch, Eiern und Milch einhergeht. Da der Konsum von Tierprodukten der Hauptantreiber für Tierausbeutung und Tierleid ist, gibt es für Personen aus dem "westlichen Kulturkreis" keinerlei Grund, ihre Kritik vorwiegend auf andere Kulturkreise zu fokussieren, auch wenn es richtig ist, dass derzeit in keiner Kultur eine vegane Gesellschaftsausrichtung vorliegt. Der Veganismus sollte sich darauf konzentrieren, an einem Abbau der Nutztierhaltung zu arbeiten und sich dabei jedem Ansatz von Fremdenfeindlichkeit und kulturellem Überlegenheitsgefühl zu verweigern. Von zentraler Bedeutsamkeit wird dabei ebenfalls sein, die Botschaft zu vermitteln, dass Wohlstand sich nicht in Fleischkonsum und den Konsum anderer tierischer Produkte umsetzen muss.

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