Vegane Ernährung hilft bei Diabetes II

Vegane Ernährung hilft bei Diabetes II

Diabetes II gilt in den USA als eine nationale „Epidemie“, aber es wird weltweit in den westlichen Industrieländern über bedenkliche Erkrankungshäufigkeiten berichtet. Eine neue Studie hat nun die Wirksamkeit der Behandlungsprogramme von zwei Kliniken verglichen, die eine vegane Diät (123 Patienten) oder eine nicht-vegane Standard-Diabetes-Diät (79 Patienten) anwandten. Die Auswertung erfolgte rückwirkend, was bedeutet, dass ursprünglich ein Vergleich beider Kliniken und Programme nicht geplant war. Die vorliegenden Daten wurden vielmehr erst später herangezogen, um eine vegane und nicht-vegane Diät miteinander vergleichen zu können. Es erfolgte bei der Auswertung eine Kontrolle der Einflüsse von Alter, Ethnizität, Geschlecht und Familienstand.

Das vegane und nicht-vegane Diät wurden miteinander verglichen bezüglich ihrer Auswirkungen auf die Nüchtern-Blutglucosekonzentration, BMI, Gesamtcholesterin, systolischer Blutdruck und diastolischer Blutdruck. Die vegane Diät führte demnach zu einer signifikant stärkeren Abnahme der Nüchtern-Blutglucosekonzentration, des systolischen Blutdrucks und des diastolischen Blutdrucks. Keine signifikanten Unterschiede zeigten sich in BMI und Cholesterin.

Erneut weist eine Studie darauf hin, dass eine vegane Intervention eine besonders wirksame Maßnahme beim Management des Diabetes II sein kann. Leider ist Patienten aber oftmals die Wirksamkeit einer veganen Ernährung für die Optimierung des Verlaufs ihrer Diabetes-Erkrankung unbekannt. Wichtig ist daher, dass Ärzte und andere im Gesundheitssystem tätige Berufsgruppen, einschließlich der Ernährungsberater, Patienten mit Diabetes II künftig verstärkt auf die Möglichkeit einer wirksameren veganen Alternative zur Standard-Diät hinweisen.

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