Verbraucherzentrale Hamburg: Vegan zu essen, ist gesund

Verbraucherzentrale Hamburg: Vegan zu essen, ist gesund

Als Reaktion auf eine Anfrage von uns wie auch als Reaktion auf unseren Artikel hier bei Vegan.eu hat die Verbraucherzentrale Hamburg Stellung genommen und unsere Fragen beantwortet. Die Stellungnahme der Verbraucherzentrale Hamburg wird von uns hier dokumentiert und wir sagen abschließend dazu unsere Meinung.

Stellungnahme der Verbraucherzentrale Hamburg zur Kritik an ihrem Marktcheck bzw. dessen Darstellung

Einleitend betont die Verbraucherzentrale Hamburg, dass sie es für gesund gehaltenhabe und weiterhin für gesund halte, vegetarisch oder vegan zu essen.

Frage der Repräsentativität des Marktchecks

Bezüglich des Marktchecks habe die Verbraucherzentrale Hamburg nie den Anspruch erhoben, dass diese Studie repräsentativ sei. Sie sei zu dem Marktcheck bewogen worden, weil sie in den letzten Monaten besonders viele Fragen zu veganen Lebensmitteln erhalten habe und es in Zukunft sicher noch viel mehr Convenience Food für Veganer geben werde. Dies habe die Verbraucherzentrale Hamburg bewogen, diesen Marktcheck durchzuführen. Es sei um die Setzung eines Zeichens für mehr Transparenz und gegen Etikettenschwindel bei veganen Produkten gegangen. Die veganen Produkte seien nicht bewertet worden, wie es bei der Stiftung Warentest oder Ökotest üblich sei, es seien lediglich Bemerkungen zusammengestellt worden, die aus der Sichtweise der Verbraucherzentrale wichtig gewesen seien. Chemische Analysen seien nicht durchgeführt worden, es werden aber bei Stiftung Warentest und Ökotest angeregt werden, dies zukünftig zu tun.

Fettgehalt veganer Lebensmittel

Bezüglich des Fettgehaltes habe sich die Verbraucherzentrale gewundert, dass einige Fertigprodukte relativ viel Fett, andere aber weniger Fett als tierische Vergleichsprodukte enthalten hätten. Von letzterem Fall würden die meisten Veganer sicherlich ausgehen.

Ökologische und gesundheitliche Gründe sprächen aus Sichtweise der Verbraucherzentrale Hamburg gegen einen verstärkten Einsatz von Kokosfett. Rapsöl, Olivenöl und Keimöle würden einen sehr viel höheren Anteil an gesunden Fettsäuren aufweisen.

Aromen in veganen Lebensmitteln

Bezüglich der Thematik Aromen kämmen solche bei Fertigprodukten häufig zum Einsatz, wenn der Geschmack der Zutaten nicht ausreiche, um ein erwünschtes Geschmackserlebnis zu erzielen oder einen bestimmten Geschmack zu überdecken. In der Biobranche werde der Einsatz durchaus kritisch gesehen. So schließe beispielsweise der Demeter-Verband den Einsatz von natürlichen Aromen aus (siehe hier Kritik von Demeter an Verwendung von Aromen). Das Rauch-Aroma sei dabei in den Bemerkungen nicht erwähnt worden, sondern sei aus Gründen der Vollständigkeit in der Liste „Herstellerangaben“ erwähnt worden. Es gebe glücklicherweise sehr viele Rezeptideen (Bücher, Internetseiten usw.) mit leckeren veganen Rezepten. Übrigens werde auch für die häusliche vegane Küche der Einsatz von Aromastoffen nicht empfohlen. Dass zwölf Produkte des Marktchecks keine Aromen enthielten, finden die Verbraucherzentrale Hamburg ebenso positiv wie wir, schließlich zeige es, dass die Herstelle auch ohne diese Stoffe ihre Produkte herstellen könnten.

Zusatzstoffe in veganen und Bio-Lebensmitteln

Viele Lebensmittel könnten nicht problemlos ohne Zusatzstoffe hergestellt werden, aber diese seien nicht immer wirklich erforderlich. Dazu gehörten zum Beispiel Farbstoffe und Konservierungsstoffe, die übrigens in Lebensmitteln mit Bio-Siegel nicht zugelassen seien.

Hefeextrakte und Deklaration "ohne Zusatz von Glutamat"

Der Hinweis „ohne Zusatz von Glutamat“ werde bei dem gleichzeitigen Einsatz von Hefeextrakt von vielen Verbrauchern als täuschend empfunden. Verwiesen wird auf Beschwerden von Verbrauchern (siehehier).

Gesundheit der veganen Ernährung und Funktion veganer „Ersatzprodukte“

Im Hinblick auf die Funktion veganer Ersatzprodukte und Vorteile einer veganen Ernährung, verweist die Verbraucherzentrale Hamburg auf eigene Vorträge zur veganen Ernährung und die Beantwortung von 15 gesundheitsrelevanten Fragen auf ihrer Webseite, wo auf die vielen Vorteile, sowie auf die Risiken ä- speziell für Schwangere und Kinder – hingewiesen werde (siehe hier). In der eigenen Presseerklärung sei etwa geschrieben worden: „Auch wenn Veganer beispielsweise häufig weniger Fette aufnehmen als Menschen, die gerne mal eine Bratwurst oder Käse essen, so sollten einige (vegane) Produkte besser nicht zu häufig auf dem Speiseplan stehen.“

Vegan-Deklaration

Der Vegetarierverbund habe sich gemeinsam mit dem Dachverband der Verbraucherzentralen, dem Verbraucherzentrale Bundesverbandddd (vzbv), für eine einheitliche Kennzeichnung vegetarischer und veganer Lebensmittel eingesetzt (siehe auch hier). Viele Verbraucher wünschten sich eine transparentere, einheitliche Kennzeichnung in Europa. Der derzeitige Siegelwirrwarr werde durch die Verbraucherzentrale nicht für zielführend und vor allem für intransparent gehalten. Die Verbraucherzentrale Hamburg würde sich über mehr vegane Produkte im Lebensmitteleinzelhandel freuen, ein einheitliches Logo wie im Biobereich, könnte ein wichtiger Schritt nach vorne sein und würde auch den Anbietern mehr Rechtssicherheit verschaffen.

Abschließende Frage an uns

Das Schreiben der Verbraucherzentrale Hamburg endet mit der Frage an uns, ob wir nicht auch die Gefahr sähen, dass Verbraucher wieder von einer veganen Ernährungsweise abwendeten, wenn Kennzeichnungslücken oder berechtigte Reklamationen nicht angesprochen werden würden, wenn dieser Markt der veganen Fertiglebensmittel einen „Heiligenschein“ bekomme, um ihn zu schützen, anstatt gute und für den Verbraucher transparente Lebensmittel einzufordern?

Unsere Meinung zur Stellungnahme der Verbraucherzentrale Hamburg

Wir begrüßen es, dass die Verbraucherzentrale Hamburg erklärt, dass sie eine vegetarische oder vegane Ernährung für gesund halte. Dieser Aspekt ist in der umfassenden Medienberichterstattungleider komplett untergegangen. Hier dominiert die Darstellung veganer Lebensmittel als gesundheitlich bedenklich, fett, zu salzig und voller Aromen und Zusatzstoffe.

Es ist insofern festzustellen, dass die Verbraucherzentrale Hamburg ihre Einschätzung zur veganen Ernährung den Medien nicht ausreichend vermittelt hat. Die resultierende extrem negative Berichterstattung in den Medien hat vielmehr zu einer Diskreditierung der veganen Ernährung beigetragen und dürfte daher Menschen, die dies lesen, eher davon abhalten, sich vegan zu ernähren.

Sicherlich ist der Verbraucherzentrale Hamburg diese Medienberichterstattung nicht allein anzulasten. Aber eine andere Form der Zusammenfassung, die die Gesundheitsvorteile einer veganen Ernährung betont und den fettarmen Charakter vieler der untersuchten Produkte stärker in den Vordergrund gerückt hätte, hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer anderen Form der Berichterstattung geführt.

Es ist richtig, dass die Verbraucherzentrale Hamburg keine Repräsentativität ihrer Studie behauptet hat. Aus unserer Sichtweise wäre es aber notwendig gewesen – und zwar ebenfalls gleich in der Zusammenfassung – darauf hinzuweisen, dass bei lediglich 20 von Tausenden möglichen untersuchten veganen Produkten, die zudem komplett unterschiedliche Lebensmittelarten betreffen, keinerlei Generalisierung auf vegane Lebensmittel im Allgemeinen möglich ist. Ein solcher Hinweis hätte ebenfalls dazu beitragen können, einer verzerrten Berichterstattung in den Massenmedien, wie sie nunmehr zu verzeichnen ist, entgegen zu wirken.

Es ist völlig legitim, wenn die Verbraucherzentrale auf den hohen Fettgehalt einzelnen veganer Produkte hinweist. Auch der hohe Gehalt einzelner veganer Produkte an gesättigten Fetten ist selbstverständlich zu benennen. Dennoch ist es ein Fehler, dass die Verbraucherzentrale es unterließ, in ihrer Zusammenfassung darauf hinzuweisen, dass dort, wo ein direkter Vergleich durchgeführt wurde, die veganen Produkte mehrheitlich deutlich weniger Fett enthielten als nicht-vegane Produkte. Eine derartige faktengerechte Darstellung in der Zusammenfassung hätte vermutlich eine Medienberichterstattung verhindert, die vegane Produkte pauschal für fett und nicht besser als nicht vegane Produkte erklärt.

Bezüglich des Kokosfett bleibt es aus unserer Sichtweise dabei, dass eine pauschale Verdammung unbegründet ist, zumal Studien darauf hinweisen, dass die Fettsäure Laurin das gute HDL-Cholesterin steigert. Wir stimmen zu, dass diese Frage ungeklärt ist und halten es ebenfalls für sinnvoll, dass vorwiegend nicht gesättigte Fette verwandt werden sollten, auch wenn Produkte auf der Basis von Kokosfett ebenfalls vertretbar sind.

Tatsächlich ist eine vegane Ernährung auch ärmer an gesättigten und reicher an ungesättigten Fetten. Dies gilt ebenfalls nicht für alle, wohl aber für viele vegane „Ersatzprodukte“. Gerade weil Veganer sehr viel weniger gesättigte Fette aufnehmen, ist es umgekehrt nicht bedenklich, wenn einige vegane Produkte auf der Basis von Kokosfett hergestellt sind.

Im Hinblick auf Aromen finden wir es ebenso wie die Verbraucherzentrale Hamburg positiv, dass in 12 der 20 untersuchten Produkte keinerlei Aromen enthalten gewesen sind. Wir hätten es begrüßt, wenn die Verbraucherzentrale Hamburg eben dies in ihrer Zusammenfassung herausgestellt hätte!

Stattdessen ist in den Medien der Eindruck entstanden, vegane Produkte enthielten vor allem auch Aromastoffe. Darüber hinausgehend erachten wir allerdings Aromen nicht grundsätzlich als etwas Negatives, insbesondere dann nicht, wenn diese substantiell den Geschmack veganer Lebensmittel verbessern und damit indirekt dazu beitragen, dass die aus tierschutzbezogenen, ökologischen, gesundheitlichen und sozialen Gründen vorzuziehenden veganen Produkte als Alternative zu nicht veganen Produkten konsumiert werden.

Während Demeter Aromen grundsätzlich ablehnt, sehen dies andere Bio-Verbände anders und das Bio-Siegel steht der Verwendung von Aromen nicht entgegen.

Im Hinblick auf Zusatzstoffe halten wir die Argumentation der Verbraucherzentrale Hamburg für stichhaltig, dass viele Lebensmittel nicht problemlos ohne Zusatzstoffe hergestellt werden können (z.B. die meisten Backwaren), diese aber andererseits nicht immer erforderlich sind. Es bleibt aber dabei, dass die Verbraucherzentrale Hamburg in ihrer Zusammenfassung unbedingt hätte herausstellen müssen, dass viele der untersuchten Produkte keine Zusatzstoffe verwandten und bei der großen Mehrheit der anderen Produkte lediglich solche Zusatzstoffe verwandt wurden, wie sie auch bei Bio-Produkten zulässig sind. Eine solche Darstellung hätte sicherlich zu einer anderen und inhaltlich angemesseneren Berichterstattung in den Medien geführt.

Es mag sein, dass sich viele Verbraucher getäuscht fühlen, wenn bei Produkten, die Hefeextrakt enthalten, darauf hingewiesen wird, dass kein Glutamat zugesetzt worden sei. Diese gefühlte Täuschung entspricht aber nach unserer Einschätzung keiner tatsächlichen Täuschung. Es ist Sachlage, dass die Verwendung des Naturproduktes „Hefeextrakt“ in keiner Weise vergleichbar ist mit der Zugabe von Glutamat. Es würde daher nach unserer Einschätzung eher dienlich sein, wenn sich beschwerende Verbraucher auf ihren Irrtum hingewiesen werden würden. Ansonsten dürfte nach gleicher Logik bei keinem Produkt mit Tomaten mehr der Hinweis „ohne Zugabe von Glutamat“ stehen.

Anzuerkennen ist, dass die Verbraucherzentrale Hamburg auf ihren Internetseiten, die auch direkt mit dem Artikel zum Marktcheck verlinkt sind, recht neutrale und sachdienliche Hinweise zur veganen Ernährung gibt. Insbesondere ist es lobenswert, dass bei der Thematik der Ernährung von Schwangeren und Kindern nicht die übliche undifferenzierte antivegane Pauschalberichterstattung erfolgt, wie sie beispielsweise durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (siehe hier und hier) nach wie vor betrieben wird. Auch wenn weitere Studien, die spezifisch die Gesundheitsvorteile einer veganen Ernährung zeigen, hätten genannt werden können, unterscheidet sich diese Darstellung der Verbraucherzentrale Hamburg doch deutlich vom Mainstream und ist insofern lobenswert.

Gleichzeitig verdeutlich dies ebenfalls, dass die aus der Veröffentlichung der Verbraucherzentrale Hamburg resultierende extrem vegankritische Medienberichterstattung eigentlich nicht im Interesse eben dieser Verbraucherzentrale liegen dürfte. Dies macht es umso bedauerlicher, dass es der Verbraucherzentrale Hamburg nicht gelungen ist, durch eine adäquate Zusammenfassung der eigenen Befunde einer derartigen grob fehlerhaften Medienberichterstattung entgegen zu wirken.

Wir stimmen ohne Einschränkung zu, dass ein einheitliches Vegan-Siegel wünschenswert ist. Eine Deklaration von Lebensmitteln als vegan dürfte am ehesten in der Lage sein, Transparenz herzustellen und gleichzeitig den Verbrauchern und Verbraucherinnen deutlich zu machen, dass es für jedes Tierprodukt eine ethisch, ökologisch und gesundheitlich vorzuziehendes veganes Alternativprodukt gibt.

Wir bleiben aber dabei, dass es nicht den Herstellern anzulasten ist, wenn der Gesetzgeber hier nach wie vor nicht tätig geworden ist. Die Doppeldeklaration als vegetarisch und vegan halten wir solange für zielführend bis keine einheitliche und für jeden Verbraucher verständliche Kennzeichnungspflicht eingeführt worden ist.

Im Übrigen begrüßen wir explizit Marktchecks und halten es für notwendig, wenn Defizite angesprochen werden, um die Verbraucher korrekt zu informieren und Verbesserungen anzuregen.

Unsere Kritik an der Verbraucherzentrale Hamburg ist nicht, dass diese bestehende Defizite angesprochen hat, sondern dass sie durch eine ungeeignete Zusammenfassung der Befunde zu einer fehlerhaften und die Bevölkerung entsprechend falsch informierenden Medienberichterstattung beigetragen hat.

Wir hoffen, die Verbraucherzentrale wird nunmehr ebenso öffentlichkeitswirksam darstellen, dass sie selbst den extrem negativen und inkorrekten Informationen, die nunmehr Millionen von Lesern und Leserinnen der Massenmedien zur vegane Ernährung erhalten haben, nicht zustimmt. Hierzu könnte auch das Eingeständnis gehören, dass die eigene Zusammenfassung dieser fehlerhaften Interpretation Vorschub geleistet hat. Fehler machen wir schließlich alle und Transparenz ist allemal besser als ein Aussitzen.

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4 Kommentare auf "Verbraucherzentrale Hamburg: Vegan zu essen, ist gesund"

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Marwil
Gast

Bravo!

Ich danke Ihnen für Ihre sorgfältige und objektive Arbeit in diesem Zusammenhang. Vegan.eu entpuppt sich zunehmend als eine der seriösesten Quellen zu Fragen veganer Ernährung; der Vorsprung gegenüber zum Teil fragwürdig eifernden Gruppen wie „vegane gesellschaft deutschland/christian vagedes“ oder ProVegan/Dr. Ernst W. Henrich wird für mich immer deutlicher.

Weiter so!

Daniela
Gast

Klar soll man sich nicht ausschließlich mit veganen Fertigprodukten ernähren, auch die Allesesser sollten nicht so viele Fertigprodukte essen, wie es momentan geschieht. Doch was wirklich wichtig ist (das hat leider Vegan.eu auch nicht herausgearbeitet), dass das Meiden von tierlichen Proteinen den eigentlichen und wichtigsten gesundheitlichen Aspekt darstellt, siehe "China Study" und "Gabel statt Skalpell". Auch die ethischen und ökologischen Gründe eine vegane Lebensweise zu praktizieren sind so wichtig für unsere Zukunft und den Erhalt einer Erde auf der noch lebenswertes Leben möglich sein wird.

Thessa
Gast
Oje, wenn ich schon Formulierungen wie "extrem vegankritisch" höre… meiner Meinung nach hat die Verbraucherzentrale Hamburg einfach ihren Job gemacht. Und ihre Ergebnisse sachlich zusammengefasst. Dass diese jetzt von den Medien kritisch hinterfragt werden und euch das nciht immer gefällt, ist normal und sollte ausgehalten werden. Vegane Ernährung liegt im Trend und in unserer Gesellschaft heißt das, dass Firmen versuchen daraus Profit zu schlagen. Dass die Verbraucherzentrale im Zuge der Veganwelle auch negative Entwicklungen festgestellt hat ist doch etwas wofür wir ihr danken sollten- gut-böse Szenarien bringen da gar nichts… Wenn Ihr clever seid nutzt ihr die derzeitige Debatte für… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Thessa

Die Verbraucherzentrale hat das Ergebnis ihrer Untersuchung in der Zusammenfassung fehlerhaft dargestellt. Das tatsächliche Ergebnis war, dass die untersuchten vegane Produkte typischerweise fettärmer waren als die Flesichprdoukte, dass die Mehrheit keinerlei Aromen einsetzte und dass bei 3/4 nur solche Zusatzstoffe verwandt wurden, die auch für Bio-Lebensmittel zugelassen sind. Nichts davon stand aber in der Zusammenfassung. Und wenn die Medien daraus dann machten, dass vegane Lebensmittel nicht besser sind als nicht vegane Lebensmittel, dann ist das in der Tat eine “extrem vegankritische” Berichterstattung. Hätte die Verbraucherzentrale ihre Ergebnisse korrekt zusammengefasst, würden wir sie nicht kritisieren.

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