Öffentlichkeitsarbeit der DGE gegen die vegane Ernährung

Öffentlichkeitsarbeit der DGE gegen die vegane Ernährung

Vor einiger Zeit erschien bei Web.de ein Artikel unter dem bezeichnenden Titel „Veganes Essen:Tierliebe mit Hindernissen“.

In weiten Teilen ist der Bericht eigentlich positiv. Aber Zitate der Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), der Ernährungswissenschaftlerin Antje Gahl,geben dem Bericht schließlich eine andere Richtung.

So erscheint plötzlich die vegane Ernährungsweise als eine extreme und riskante Ernährung, die für gesunde Erwachsene noch geeignet sein mag, aber Risiken für an Erkrankungen, wie Diabetes, leidende Erwachsene beinhalte und gänzlich ungeeignet für Kinder sei.

Originaltöne aus dem Artikel

"Veganismus ist schon eine extreme Lebensform", sagt Antje Gahl. Sie ist Ernährungswissenschaftlerin und arbeitet bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). "Für gesunde Erwachsene ist sie okay, wenn sie sich mit dem Thema beschäftigen und sich überlegen, wie sie ihre Nahrung zusammenstellen." Bei Menschen, die Fleisch essen – Gahl nennt sie Mischköstler, Veganer sprechen häufig von "Allesessern" - sei das Spektrum der aufgenommenen Nährstoffe aber größer. "Wenn man alles isst, ist die Gefahr eines Mangels geringer", betont sie. ...Allerdings weist Ernährungswissenschaftlerin Antje Gahl ausdrücklich darauf hin, dass eine vegane Ernährung bei Menschen mit Vorerkrankungen zu Schwierigkeiten führen kann – etwa bei Diabetikern, Allergikern oder Nierenkranken.... „Für Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder ist eine vegane Ernährung ungeeignet. Das Risiko ist zu hoch." ... "Es gibt Studien, die schon bei vier bis sechs Monate alten Säuglingen von veganen Müttern Vitamin-B12-Mangelerscheinungen festgestellt haben. Das ist doppelt schlimm, weil sich ihr Körper erst im Aufbau befindet", erklärt Gahl“.

Einschätzung der Stellungnahme

Diese Stellungnahme ist keine faire Bilanz und keine angemessene Zusammenfassung des Forschungsstandes. Sie vermengt ideologische Überzeugungen und persönliche Werthaltungen („extrem“) mit rein theoretischen Annahmen(„Schwierigkeiten bei Vorerkrankungen), kontroversen Einschätzungen („ungeeignet für Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder“) und tatsächlichen, empirisch belegten Risiken (Vitamin B12 Mangel), die aber mit Leichtigkeit zu vermeiden sind.

Vegan.eu stellte zwei Nachfragen an Frau Gahl, die diese uns auch freundlicherweise beantwortete:

Zum einen baten wir Frau Gahl, uns auf Studien zu verweisen, die eine Gefährdung der Gesundheit von Personen mit Diabetes durch eine vegane Ernährung aufzeigen würden, da uns lediglich gegenteilige Studien bezüglich Diabetes II bekannt seien.

Zum anderen baten wir um eine Darstellung der Sichtweise der DGE zu den Positionen der weltweit größten Gesellschaft universitär ausgebildeter Ernährungsexperten, der Academy of Nutrition and Dietetics, des weltweit größten Verbandes von Kinderärzten, der Academy of Pediatrics, sowie des kanadischen Fachverbandes Dietitians of Canada. Denn diese Fachverbände stellen übereinstimmend nach Auswertung einer großen Anzahl an wissenschaftlichen Forschungsbefunden fest, dass eine gut geplante vegane Ernährung für Menschen aller Altersstufen und auch für die besonderen Phasen der Schwangerschaft und Stillzeit und für Kleinkinder geeignet sei (siehe hier und hier). Spezifisch fragten wir Frau Gahl, ob die DGE diese Position der US-amerikanischen bzw. kanadischen Fachverbände für falsch hält.

Als Antwort zur Frage zu den Vorerkrankungen teilte uns Frau Gahl mit:

„Ich kann Ihnen natürlich keine speziellen Studien nennen, die eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes belegen. Meine Aussage im Interview bezog sich nicht darauf, dass vegan lebende Menschen mit Vorerkrankungen eine Verschlechterung ihrer Gesundheit zu erwarten hätten, sondern dass es schwierig sein kann, alle Nährstoffe abzudecken, je eingeschränkter die Lebensmittelauswahl wird. Dies kann für Personen mit Vorerkrankungen die Nährstoffversorgung bei sehr eingeschränkter Lebensmittelauswahl erschweren. Es ist unbestritten, das insbesondere eine vegetarische und auch vegane Ernährungsweise positive gesundheitliche Effekte mit sich bringt. Das bestätigen zahlreiche Studien. Vegetarier haben seltener Übergewicht und weniger häufig hohen Blutdruck. Auch die Blutfettwerte, insbes. Blutcholesterolwerte sind in der Regel günstiger, als bei Personen mit durchschnittlicher Lebensweise. Insgesamt ist damit das Risiko für Vegetarier für Diabetes mellitus, Gicht, Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten niedriger“.

Es ist sicherlich richtig, dass es keine Studien gibt, die eine Verschlechterung von Erkrankungen durch eine vegane Ernährungsweise nahe legen würden. Selbstverständlich ist es allerdings nicht, dass man keine Studien nennen kann, wenn man doch zuvor ausdrücklich zur Vorsicht warnt. Dies gilt umso mehr, als dass es durchaus einige Studien zu Auswirkungen einer veganen Ernährung auf die Gesundheit von Personen mit Vorerkrankungen gibt, die allesamt keine negativen, sondern positive Auswirkungen beschreiben. Nach diesen Studien wirkt sich eine vegane Ernährung günstig auf den Verlauf einer Diabetes II Erkrankung aus (siehe hier), vermindert die Intensität der Symptomatik von rheumatischer Arthritis (siehe hier) und ist ebenfalls offenbar dazu geeignet, den Verlauf koronarer Herzerkrankungen positiv zu beeinflussen (siehe hier).

Darüber hinaus weisen neuste Untersuchungsbefunde, die auch Veganer mit Vegetariern vergleichen, darauf hin, dass eine vegane Ernährung besonders stark den Blutdruck senkt (siehe hier), dass Veganer besonders selten an Krebs erkranken (siehe hier), und dass überhaupt bezüglich chronischer Erkrankungen, wie Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes, Menschen, die sich vegan ernähren, die geringsten Erkrankungshäufigkeiten aufweisen (siehe hier).

Es ist durchaus zu begrüßen, dass Frau Gahl den potentiellen Gesundheitsvorteil auch der veganen Ernährung in ihrer Antwort an uns letztlich einräumt. Nur tragen ihre öffentlichen Äußerungen zur Verbreitung eines gegenteiligen Eindruckes bei. Liest man die Aussagen von Frau Gahl bei Web.de entsteht nämlich nicht der Eindruck, dass die vegane Ernährung offenbar sogar bezüglich maßgeblicher Erkrankungen günstiger als die sogenannte Mischkost sein kann, sondern im Gegenteil, es wird durchgängig eine Assoziation zwischen der veganen Ernährung und Gesundheitsrisiken hergestellt, während auf mögliche gesundheitlich vorteilhafte Auswirkungen der veganen Ernährung nicht einmal hingewiesen wird.

Sicherlich ist es oft schwierig, in der Wissenschaft Kausaleffekte schlüssig nachzuweisen, gerade wenn sie komplexe Sachverhalte und längsschnittliche Fragestellungen betreffen. Dennoch ist klar, dass die heute diskutierte Fragestellung nicht ist, ob die vegane Ernährung insgesamt ungesünder ist als eine fleischbasierte Mischkost, sondern es wird in der Wissenschaft diskutiert, in welchem Ausmaß und aus welchen Gründen bei welchen möglicherweise bestehenden Restrisiken eine vegane Ernährung gesünder ist als eine fleischbasierte Mischkost. In den Äußerungen von Frau Gahl gegenüber Web.de ist diese Sachlage nicht erkennbar.

Es ist legitim, darauf hinzuweisen, dass Menschen und ganz besonders erkrankte Menschen bei jeder Form von Lebens- und Ernährungsumstellung die Auswirkungen auf die Erkrankung besonders gut beobachten und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Ebenso versteht es sich von selbst, dass bei einer Umstellung auf eine vegane Ernährung auf die Sicherstellung der Nährstoffversorgung zu achten ist. Dies ist aber ohne weiteres möglich und diese Anforderung spricht deshalb nicht gegen eine vegane Ernährung. Im übrigen können Nährstoffmängel bei Menschen mit Mischkost ebenso auftreten (siehe hier), wobei nach einer Veröffentlichung des US Landwirtschaftsministeriums eine vegane Ernährung nach Empfehlungen zu weniger Nährstoffmängeln führt als eine ebenfalls nach den Empfehlungen umgesetzte Mischkost (siehe hier).

Tatsächlich sind für Menschen mit diversen und auch schwerwiegenden Erkrankungen durchaus Aussichten gegeben, durch eine gut geplante Umstellung auf eine vegane Ernährung ihren Gesundheitszustand günstig zu beeinflussen. Über diese Möglichkeit hat Frau Gahl in ihren bei Web.de zitierten Äußerungen die Leserinnen und Leser von Web.de leider im unklaren gelassen.

Auf unsere Frage zur Position der DGE zu den Stellungnahmen der US-amerikanischen und kanadischen Fachverbände gab uns Frau Gahl folgende Antwort:

„Die Zeit des Wachstums und der Entwicklung in den ersten Lebensjahren stellt besondere Anforderungen an die Energie- und Nährstoffversorgung. Aufgrund der in dem unten genannten Bei[-]trag geschilderten Studienergebnisse stuft die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V, anders als die ADA, eine Ernährung auf rein pflanzlicher Lebensmittelbasis als ungeeignet ein, um Säuglinge, Kleinkinder und Kinder adäquat zu versorgen und Gesundheitsrisiken zu vermeiden.Aber auch die ADA weist mit einer Einschränkung in ihrem Positionspapier darauf hin: „A vegetarian, including vegan, diet can meet current recommendations for all of these nutrients. In some cases, use of fortified foods or supplements can be helpful in meeting recommendations for individual nutrients.“ ...Die ausführlichen Informationen hierzu finden Sie in folgendem Artikel auf unserer Internetseite..."

Auffällig ist zunächst, dass die DGE eine diametral anderslautende Position vertritt als die genannten US-amerikanischen Fachverbände, einschließlich der früheren ADA, die heute Academy of Nutrition und Dietetics heißt, sowie der US amerikanischen Kinderärzte, die sich der Position der Academy of Nutrition and Dietetics uneingeschränkt angeschlossen haben. Dass dieser Dissenz besteht, wird vonFrau Gahl eingeräumt.

Die Sachlage, dass die US-amerikanischen und kanadischen Fachverbände betonen, dass die vegane Ernährung die Nährstoffversorgung decken kann, aber in einige Fällen die Einnahme angereicherter Lebensmittel bzw. von Supplementenhilfreich sein kann, ist im Übrigen kein Widerspruch und stellt auch keine Einschränkung dar, zumal auch für Mischköstler Ähnliches empfohlen wird. So empfiehlt die DGE eine Folsäure- und Jodsupplementierung für schwangere Frauen (siehe hier). Tatsächlich ist der einzige Unterschied bei veganer Ernährung, dass teilweise auf andere Nährstoffe zu achten ist (so sind Veganer typischerweise besser mit Folsäure versorgt) und das unbedingt eine Supplementierung oder Einnahme von Vitamin B12 über angereicherte Lebensmittel erforderlich ist. Die entsprechende Zufuhr von Vitamin B12 gehört tatsächlich fest zur veganen Ernährung und wird auch von allen veganen Gesellschaften, einschließlich der Vegan Society, empfohlen (siehe hier).

Soweit es den Verweis auf die Stellungnahme der DGE zur veganen Ernährung von Schwangeren, Stillenden und Kleinkindern betrifft, so muss leider festgestellt werden, dass diese Stellungnahme nicht auf einer wissenschaftlich angemessenen und lauteren Analyse des Forschungsstandes beruht (siehe hier und hier):

Ein Großteil der zitierten Studien betrifft nicht Veganer, sondern bezieht sich auf religiöse Extremgruppen, die ihren Mitgliedern zahlreiche pflanzliche Lebensmittel verbieten, oder hat die Makrobiotik zum Thema, die nicht vegan ist, sondern Fischkonsum erlaubt und ebenfalls pflanzliche Lebensmittel einschränkt. Weder Studien mit Mitgliedern religiöser Extremgruppen, die pflanzliche Lebensmittel einschränken, noch Studien mit nicht vegan lebenden Menschen, die sich makrobiotisch ernähren und ebenfalls pflanzliche Lebensmittel einschränken, erlauben einen Schluss auf die vegane Ernährung. Aber auch Untersuchungen, die aufzeigen, dass die Kinder von Schwangeren und stillenden Mütter, die keine ausreichende Vitamin B12 Zufuhr sicherstellten, gesundheitliche Schäden erleiden können, sind bedeutungslos für die Fragestellung, ob Schwangere und Stillende sich vegan ernähren können, wenn sie den Empfehlungen zur Vitamin B12 Zufuhr folgen. Unter Berücksichtigung dieser offensichtlichen Aspekte bricht aber die empirische Basis der kritischen Stellungnahme der DGE zusammen.

Anders als die DGE beziehen sich die US-amerikanischen und kanadischen Fachverbände in ihrer Bewertung der veganen Ernährung nicht auf religiöse Extremgruppen oder nicht-vegane makrobiotische Ernährungsformen, die pflanzliche Lebensmittel einschränken, sondern untersuchen anhand der Auswertung des gesamten vorliegenden Forschungsstandes die Fragestellung, ob eine gut geplante vegane Ernährung, die immer auch eine Sicherstellung der Vitamin B12 Versorgung beinhaltet, für Schwangere, Stillende und Kleinkinder geeignet ist.

Hier aber ist die wissenschaftliche Antwort eindeutig:

Eine rein pflanzliche, vegane Ernährung ist, wenn sie gut geplant wird und entsprechend eine Sicherstellung der Vitamin B12 Versorgung gewährleistet, für Menschen jeden Alters vom Säugling bis zum Greis und auch in Schwangerschaftund Stillzeit geeignet. Die besonderen Ansprüche an die Energie- und Nährstoffversorgung in den Zeiten von Wachstum und Entwicklung in den ersten Lebensjahren können gemäß der wissenschaftlichen Position der weltweit größten Fachverbände von Ernährungsexperten und Kinderärzten durch eine rein pflanzliche, vegane Ernährung erfüllt werden.

Wie ist die Kontroverse zu bewerten?

Die DGE vertritt derzeit im Vergleich zu den weltweit führenden Fachverbänden eine Außenseiterposition, indem sie eine gut geplant
vegane Ernährung für Schwangere, Stillende und Kinder für nicht geeignet hält. In ihrer Öffentlichkeitsarbeit macht die DGE aber weder ihre Außenseiterposition noch das Bestehen der Kontroverse überhaupt transparent, sondern vermittelt vielmehr den Eindruck, als ob ihre Position wissenschaftlich allgemein anerkannt sei.

Während die DGE vor einer gut geplanten veganen Ernährung von Kindern warnt, informiert sie die Öffentlichkeit, an die sie sich wendet, nicht über den sicherlich nicht uninteressanten Fakt, dass für US-amerikanische und kanadische Kinder derartige Bedenken nicht gesehen werden.

Ebenso wenig informiert die DGE die Öffentlichkeit darüber, dass der wissenschaftliche Forschungsstand es durchaus wahrscheinlich macht, dass vegan aufwachsende Kinder später im Erwachsenenalter weniger an Übergewicht, Diabetes, Krebs und Herzerkrankungen leiden werden als ihre mit Mischkost versorgten Altersgenossen. Gänzlich unerwähnt lässt die DGE zudem Untersuchungen, die zeigen, dass bei vegan aufwachsenden Kindern, deren Vitamin B12 Versorgung sichergestellt wird, Entwicklung und Wachstum normal verlaufen (siehe Darstellung in Vegan for Life bei Morris und Messina, 2011)

Unterschiedliche Meinungen sind legitim und Kontroversen gehören zu einer jeden Wissenschaft. Indem die DGE aber falsche Tatsachenbehauptungen macht und die Öffentlichkeit über die internationale Diskussion über die Auswirkungen einer veganen Kost während Schwangerschaft, Stillzeit und Kleinkindalter nicht informiert, verlässt sie den Boden der Redlichkeit. Spätestens hier wird deutlich, dass die DGE nicht unabhängig und nicht unparteilich auftritt, sondern dass sie eine ideologisch begründete Agenda vertritt, die den Implikation des internationalen wissenschaftlichen Forschungsstandes nicht entspricht und die sich gezielt gegen vegan lebende Eltern richtet, die ihre Kinder unter Beachtung der Empfehlungen für eine gut geplante vegane Ernährung gesund vegan ernähren.

Ist es vorstellbar, dass die weltweit größte Vereinigung von Kinderärzten und die weltweit größte Organisation von universitär ausgebildeten Ernährungsexperten gemeinsam die Gesundheit von Millionen von Kindern gefährden würden? Würden diese Organisationen eine gut geplante vegane Ernährung für Kinder öffentlich für geeignet erklären, selbst wenn sie damit die Gesundheit eben dieser Kinder beschädigen würden?Oder liegt es nicht viel näher, dass in Wirklichkeit nicht diese Organisationen, sondern die DGE aus subjektiv-ideologischen Gründen und vor dem Hintergrund einer konservativen Einstellung zur menschlichen Ernährung der Zeit noch hinterher ist und antiquierte Warnungen ausspricht, die tatsächlich einer fundierten Grundlage entbehren?

Wird die offensichtliche Einseitigkeit der Stellungnahmen der DGE, die Nicht-Rezeption der Position der US-amerikanischen und kanadischen Fachverbände durch die DGE, sowie die Ausrichtung der Studienauswahl auf Extremgruppen mit eingeschränkter Auswahl pflanzlicher Nahrungsmittel, oder auf Schwangere, die keine hinreichende Vitamin B12 Zufuhr gewährleisteten, berücksichtigt, entstehen wenig Zweifel, dass nicht die Position der US-amerikanischen und kanadischen Fachverbände, sondern die Position der DGE inkorrekt ist.

Konsequenzen des Verhaltens der DGE

Die DGE lehnt eine jede gut geplante vegane Ernährung von Schwangeren, Stillenden und Kindern ab. Sie stellt damit per Implikation an vegan lebende Menschen die Forderung, entweder keine Kinder zu bekommen oder aber während Schwangerschaft und Stillzeit die vegane Ernährung aufzugeben. Sie stellt an vegane Eltern die zusätzliche Forderung, auch nach der Phase der Schwangerschaft und Stillzeit ihren Kindern ein Ernährungsverhalten zu vermitteln und im eigenen Haushalt zu praktizieren, welches ihren Überzeugungen widerspricht. Gleichzeitig weigert sich die DGE, vegan lebenden Eltern Hilfestellung zu geben, um ihre Kinder gut geplant und gesund vegan zu ernähren und dabei Fehler, wie sie bei jeder Ernährungsform auftreten können, zu vermeiden. All dies - und dies ist der entscheidende Vorwurf - tut die DGE aber ohne jede Notwendigkeit. Denn die US amerikanischen und kanadischen Fachverbände legen überzeugend dar, dass eine gesunde vegane Ernährung von Kindern möglich ist. Selbstverständlich gehört hierzu auch die Vitamin B12 Versorgung.

Mit ihrer Warnung vor einer veganen Ernährung von Schwangeren, Stillenden und Kindern tut die DGE aber noch viel mehr als ihr vielleicht selbst bewusst ist:

Anstatt zu einer gesunden Umsetzung der veganen Ernährung von Kindern beizutragen, wo sie gewünscht wird, lässt die DGE mit ihrer empirisch unbegründeten und nur noch ideologisch erklärbaren reinen Anti-Haltung letztlich auch die Interessen der Kinder außen vor und leistet der Diskriminierung und Ausgrenzung veganer Eltern und Familien Vorschub. Mit ihren öffentlich verbreiteten Warnungen und der Einseitigkeit ihrer Erklärungen trägt die DGE zu einem Klima bei, in dem vegan lebenden Eltern, die ihre Kinder gemäß der Empfehlungen der amerikanischen Fachverbände gut geplant und gesund vegan ernähren, der Status von Rabeneltern zugewiesen wird.

Indem die DGE den falschen Eindruck erweckt, dass eine gut geplante vegane Ernährung von Kindern nicht möglich sei, vermittelt sie notgedrungen den weiteren Eindruck, dass vegan lebende Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren, Fanatiker sind, die im Sinne einer Kindesmisshandlung die psychische und körperliche Integrität ihrer eigenen Kinder beschädigen. Dieser Vorwurf, der unmittelbar folgt, wenn die Position der DGE ernst genommen wird, ist unberechtigt. Er ist eine Beleidigung und ein Angriff nicht nur auf alle vegan lebenden Eltern,sondern auf alle vegan lebenden Menschen und auf den Veganismus an sich. Er trifft Menschen, die sich in besonders hohem Ausmaß Gedanken über das Wohl von Mitmenschen, Tieren und um unsere Umwelt machen und die ihre Kinder sicherlich genau so lieben undfür ihr Wohlergehen ebenso sorgen, wiedies auch die Mehrheit der nicht vegan lebenden Eltern tut.

Früher stand die DGE ebenfalls kritisch zum Vegetarismus und lehnte eine vegetarische Kinderernährung ab. Mittlerweile hat sie diese unhaltbare Position aufgegeben. Auch in Bezug auf den Veganismus wird sich die DGE wissenschaftlichen Befunden in ihrer Gesamtbewertung und dem Geist der Zeit nicht dauerhaft verweigern können.

Es ist daher unwahrscheinlich, dass die DGE noch in 10 Jahren vor einer gut geplanten veganen Ernährung von Schwangeren, Stillenden und Kindern warnen wird. Im Gegenteil, wird die DGE in 10 Jahren aller Wahrscheinlichkeit nach ebenso konkrete und leicht handhabbare Empfehlungen für eine gut geplante vegane Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und Kindesalter herausgeben, wie dies jetzt bereits für ihre US-amerikanische Schwesterorganisation eine Selbstverständlichkeit ist (siehe hier).

Die vorhersehbare Veränderung in der Zukunft macht aber die gegenwärtige destruktive Haltung der DGE zum Veganismus und die Einseitigkeit und insofern auch Unlauterbarkeit ihre öffentlichen Stellungnahmen nicht weniger bedauerlich.

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73 Kommentare auf "Öffentlichkeitsarbeit der DGE gegen die vegane Ernährung"

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Roberto
Gast
@studvetDu schreibst, „Dieses Risiko (Krebs) wird durch Rauchen, ungesunde Ernährung und einen ungesunden Lebensstil stetig erhöht.“ Im gleichen Atemzug schreibst Du: „Selbst Rauchen erhöht das Risiko, an Krebs zu sterben nicht einmal um 1 %, denn nur 156 von 100000 Menschen sterben an den Folgen des Rauchens.“ Da bist Du sehr inkongruent und übrigens stimmt Dein 1% vorn und hinten nicht. Das Rauchen hat nicht nur einen Effekt auf die Lungen, sondern auf den ganzen Körper, denn damit hat das Blut weniger Sauerstoff und wird säurer und das Blut versorgt ja den ganzen Körper. Somit hat das Rauchen einen Einfluss… Read more »
Roberto
Gast

@ Luigi Temporin

Rotes Fleisch kombiniert mit raffiniertem Getreide (weisse Teigwaren, weisser Reis, usw.) erhöht den Blutdruck. Wenn Du auf diese Kombination verzichtest, senkt sich Dein Blutdruck wieder. Was sich schwer verträgt, ist tierisches mit pflanzlichem Eiweiss kombiniert. Verzichtest Du auf eine Art Eiweiss verbessert sich Dein Gesundheitszustand automatisch. Tierisches Eiweiss ist aber wertvoller. Ein Absetzen davon kann bei Krankheit effektiv Vorteile bringen, nicht aber wenn Du gesund bist.
In Licht und Liebe
Roberto

Gaucho
Gast

Hallo ihr lieben Leute!
Diese Debatte zwischen Veganern und Fleischverköstern oder Rauchern und Nichtrauchern ist eine never ending Story. Leider sind Veganer generell zu radikal und grenzen sich gern aus. Süchtig nach Aufmerksamkeit! Ganz ehrlich: Wer Veganer sein möchte soll dies tun. Ohne anders denkende zu kritisieren. Dann ist alles super. Gruß Zunftkaluppke

Jonas
Gast

Sogenannte "Risikogruppen" sollten tatsächlich etwas vorsichtig sein. Kindern würde ich eher davon abraten, aber bei gesunden Erwachsenen sollte das kein Problem sein.

Allerdings finde ich es generell problematisch, pauschal zu einer bestimmten Ernährungsweise zu raten. Es gibt grobe Richtwerte, die für alle gelten (mehr Gemüse, weniger Fleisch) – darüber hinaus muss jeder sein eigenes Gleichgewicht finden.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Gaucho Wir glauben nicht, dass Veganer sich abgrenzen oder gar süchtig nach Aufmerksamkeit sind. Das scheint eine gewagte Interpretation deinerseits. Sachlage ist nun einmal, dass eine vegane Lebensweise wie keine andere das Leben von Tiere und unsere Umwelt schont. Deshalb halten die meisten Veganer die vegane Lebensweise in der tat für notwendig. @ Jonas Die Untersuchungen, die zu "Risikogruppen" vorliegen, wie Menschen mit Erkrankungen, zeigen aber nun einmal, dass diese damit besser fahren als wenn sie ihre Mischkost fortsetzen. Anderslautende Befunde gibt es nicht. Bezüglich Kindern zeigen die Untersuchungen, dass diese unbeeinträchtigt aufwachsen und weniger übergewichtig sind. Genau deshalb… Read more »
@Csilla
Gast
Lieber Roberto!Du glaubst weil du vieleicht Medizin Studiert hast kenns du dich besser aus als alle andere.Wenn du glaubst das Tiere weniger leiden bei Schlachten von Menschen dann wäre nicht schlecht wenn du das ganze von Anfang bis ende ausprobieren würdest.Aber nicht einmal zum zuschauen wärst du in der Lage.Das Gott gewollt hat das Tiere Tiere essen kann dich recht geben.Aber in der 10 Gebote ist 1 der Gebote ist: DU SOLLST NICHT TÖTEN! Ist für Menschen gedacht.Und Jesus hat neue Gebot aufgestellt,nämlich die LIEBE. Tiere zu töten kann ich nicht mit LIEBE vereinbaren. Aber du anscheinend schon. Und deine… Read more »
Roberto
Gast
@CsillaLiebe CsillaDass fundamentalistische Christen Esoteriker verteufeln und den Aberglaube haben, dass die ganze Welt auf Jesus gewartet hat, damit Liebe verbreitet wird, und Du Dich da anschliesst zeugt von Deiner Ignoranz. Aber den fundamentalistischen Christen ist es nicht erlaubt, sich sonst wo zu informieren, und stellt eine, aber nur eine Erklärung dafür dar. Bezüglich dem 1. Gebot hast Du recht; man tötet allerdings einen Menschen, ein Tier hingegen schlachtet man. Das ist was anderes. Heute sind viele Sprachen ziemlich verwischen, etymologisch aber falsch, daher kennt man viele Unterschiede nicht mehr. Ich kenne keine Religion, die nicht auch von Ernährung spricht.… Read more »
Roberto
Gast
Zwei Kühe liegen in einem Stall. Die eine heisst Dora, die andere Giba. Die zwei kommen zu folgendem Wortwechsel:Giba: wie schmeckt Dir Soja so?Dora: nach Mitgefühl gewissen Menschen gegenüber.Giba: aha, um welche Menschen geht es?Dora: um die, die jetzt an unserer Stelle auf dem Feld grasen.Giba: aber magst Du Soja?Dora: ich freu mich darüber, dass nun auch Stiere Soja essen müssen.Giba: warum denn?Dora: Soja hemmt die Testosteron- und fördert die Östrogenproduktion. So hab ich Ruhe von den Stieren und sie helfen mit, Milch zu produzieren.Giba: weißt Du, dass die Menschen, die an unserer Stelle auf der Wiese grasen uns auch… Read more »
Michael Streibel
Gast

Vielen Dank für die ausführliche und konsequente Reaktion auf die Larifari-Aussagen der DGE. Viele Menschen sind geneigt, die Vorurteile der DGE gegenüber der veganen Ernährung / Lebensweise zu glauben und hinterfragen sie deshalb nicht. Ich hoffe, dass bald die Vorteile der pflanzlichen Ernährung auch bei der deutschen Ernährungsgesellschaft akzeptiert werden, so wie es die amerikanische seit vielen Jahren bereits veröffentlicht.

Fettes Fleisch
Gast

@ vegan is love

Die "China Study", bzw. das Buch von Campell gleichnamigen Titels, auf das du dich beziehst, ist keine Studie zum Veganismus, sondern eine reine Fantasie, die nichts, aber rein gar nichts mit den Fakten der eigentlichen Studie zu tun hat. Da hat sich wer die Muehe gemacht und die Daten statistisch ueberprueft:

http://rawfoodsos.com/2010/07/07/the-china-study-fact-or-fallac/

Raus kommt, keine einzige der Behauptungen die Campell macht haelt einer Ueberpruefung der Daten stand.

vegan is love
Gast

@ Team Vegan.eu:
Ihr macht hier eine schöne Arbeit, vielen Dank dafür.

vegan is love
Gast
@ Roberto:Richtig, die Chinesen hätten sich gefreut. Genau an dem Punkt weiterdenken und nicht aufhören… ! Ich habe noch kein Tier erlebt, daß mir freiwillig sein Fleisch zur Verfügung gestellt hat. Für mich ist Leben etwas sehr kostbares und ich unterscheide da nicht in der Spezies. Warum Veganer so ein "Tamtam" machen? Philip Wollen hat es in 10 min. auf den Punkt gebracht:http://www.youtube.com/watch?v=rM4He247-Dg Ich kann keinesfalls für alle Veganer sprechen, weiß jedoch von sehr vielen (mich eingeschlossen!), die sich sehr wohl für Vögel und Insekten, insbesondere für Bienen einsetzen, denn genau das ist der Punkt: Es werden keine Unterschiede zwischen… Read more »
Fettes Fleisch
Gast
@Team Vegan.eu Veganer haben NICHT die niedrigste Krebsrate von allen, wie du schreibst. Veganer haben eventuell niedrigere Krebsraten als SAD Esser (Standard American Western Diet, das ist der industriell angefertigte Dreck den die Leute auch in Europa essen, wo auch ein bischen Hormonfleisch aus der Tierfabrik mit dabei ist). Veganer haben erwiesenermassen hoehere Krebsraten als primitive Voelker die sich noch so ernaehren wie die Menschen es ueber 2 Millionen Jahre getan haben. Das kann man wenn man will nachlesen, z.b. bei Stefansson und anderen, die diese erforscht haben. Diese Forscher haben geschlossene Populationen von teilweise ueber 60.000 (!) Individuen untersucht,… Read more »
vegan is love
Gast
@ Fettes Fleisch:Zu dem Link der angeblichen Fantasie der "China Study", hier die Gegendarstellungen: http://www.vegsource.com/news/2010/07/china-study-author-colin-campbell-slaps-down-critic-denise-minger.html http://www.tcolincampbell.org/fileadmin/Presentation/finalmingercritique.pdf "Die damals 23-jährige Denise Minger ist nach eigenen Angaben eine „professionelle Puppenspielerin“ ohne jegliche wissenschaftliche Ausbildung. Mingers pseudowissenschaftliche Ausführungen wurden von Professor Campbell und anderen ad absurdum geführt. Da die China Study ein mit chinesischen und amerikanischen Steuergeldern finanziertes Projekt war, hatte Professor Campbell einen ganzen Stab von international anerkannten Wissenschaftlern auch für die statistischen Auswertungen zur Verfügung. Ausserdem wurde die ganze Studie von staatlichen Gremien strenger als wohl jede andere wissenschaftliche Untersuchung über Jahre kontrolliert und überprüft. Es ist leicht zu durchschauen, dass… Read more »
Jonas
Gast

@ TeamVegan
"Bezüglich Kindern zeigen die Untersuchungen, dass diese unbeeinträchtigt aufwachsen "

Ja, da habe ich so meine Zweifel – und daran ändern auch die Aussagen irgendwelcher Ernährungsexperten nichts (auf die ich ohnehin nicht viel gebe).

Fettes Fleisch
Gast

@vegan is love

Danke, ich kenne die Gegendarstellung, und ich kenne auch die Gegendarstellung zur Gegendarstellung. Und ich kenne auch Kommentare von Wissenschaftern dazu denen ich aufgrund ihrer bisherigen Arbeit vertrauen kann.

Aber bitte, ich will niemandem seinen Glauben nehmen, ich dachte du kennst die Kritik an Campell nicht.

vegan is love
Gast

@ Fettes Fleisch

Danke, denn ich dachte Du kennst die Gegendarstellung nicht.
Da ich selbst einen wissenschaftlichen Titel trage, bin ich vor allem dankbar fürs selber denken können.

Stichworte, die mal noch andere Bereiche miteinbeziehen, wären daher:

Kognitive Dissonanz (ein Video der Psychologen ist unter dem Artikel eingebettet)

http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/soziales/3480-warum-die-wahrheit-so-oft-zurueckgewiesen-wird.html

und
Karnismus (oder auch unsichtbare Glaubenssysteme) von Melanie Joy

Schönes 2-minütiges Video:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded%5B&%5Dv=85-oXuz54fw

Nachzulesen:
http://derstandard.at/1331207287200/Wir-folgen-unsichtbarem-Glaubenssystem

Roberto
Gast

@ vegan is love

Wie bereits geschildert, hat gerade der frühere US-Präsident Bill Clinton wegen dieser renommierten und international anerkannten Gruppe von Ärzten zu einer veganen Ernährung gewechselt …
… und isst deshalb ab und zu Fisch.

In Licht und Liebe

Roberto

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

Früher aß Clinton ab und zu Fisch, mittlerweile ist es vernünftig geworden und lässt das sein: http://www.ecorazzi.com/2011/08/19/bill-clinton-says-hes-now-fully-vegan/

Roberto
Gast
KREBS IN 7 WOCHEN HEILEN Die medizinische Gruppe, mit der ich gearbeitet habe, hat herausgefunden, dass man Krebs in 7 Wochen heilen kann, wenn man ihn einfach aussterben lässt, respektiv nicht mehr ernährt. Krebs ernährt sich von Säuren und von Eiweiss. Um ihn sterben zu lassen ernährt man sich während 7 Wochen ausschliesslich von basischem Kräutertee und basischem Gemüsesaft. Da sind z.B. keine Tomaten, kein Spinat, keine Spargeln und vieles mehr nicht erlaubt. Dazu braucht es Fussreflexzonemassage. Anschliessend kann man beginnen, den Körper wieder langsam mit Hafersuppe aufzubauen; dabei sind z.B. noch keine Nüsse erlaubt. Ja, diese Diät erlaubt, Krebs… Read more »
Fettes Fleisch
Gast

Wie vernuenftig das von Clinton ist sei dahingestellt.

Wenn wir schon bei Anekdoten sind, Steve Jobs hat sein Veganismus nicht besonders bekommen, Tod durch Pankreaskrebs mit 56. Der viele Fruchtsaft war dann doch nicht so toll.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Jonas Deine Zweifel entstehen also sozusagen aus dem Nichts, oder worauf begründen sie sich. Jedenfalls offenbar nicht auf die Tausenden gesund aufwachsenden veganen Kinder, sondern auf deine eigenen (Vor)urteile? Zweifel wäre eher begründet, ob Kinder mit Fleisch gesund aufwachsen können oder dadurch nicht später öfter Diabetes, Krebs, Übergewicht und Herzerkrankungen erleiden. Denn es gibt Hinweis, dass sich solche Erkrankungen bereits früh anlegen.

@ Fettes Fleisch

Veganer haben ja die niedigste Krebsrate von allen. Aber auch dort bleiben natürlich leider noch genug Menschen, die an Krebs erkranken und sterben übrig.

Roberto
Gast
@ vegan is love Schönes videohttp://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded%5B&%5Dv=85-oXuz54fwHätte man den Chinesen Hund serviert, hätten sie sich darüber gefreut. Frage: warum machen Veganer ein solches Tamtam um Tiere, die uns ihr Fleisch liefern, kümmern sich aber keineswegs um all die Insekten, Vögel und andere Tiere, die tagtäglich wegen Verkehr, Bauten, usw. getötet werden? Deren Zahl könnte ein viel höheres Mass erreichen. Warum haben sie Mitleid mit einem Schwein und rühren keinen Finger wenn es um Insekten geht? Es sind ja auch Tiere.Kannst Du mir den Youtube Link bezüglich dem Video, das auf http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/soziales/3480-warum-die-wahrheit-so-oft-zurueckgewiesen-wird.html zu sehen ist, schicken, denn bei mir erscheint am Ende… Read more »
Roberto
Gast

@ Team Vegan.eu

Veganer haben ja die niedigste Krebsrate von allen…
…wenn man die Paläo Diät nicht berücksichtigen will.

In Licht und Liebe

Roberto

Roberto
Gast
@ vegan is love Danke für den Link. Ich sehe hier einen viel triftigeren Grund, warum die Leute der effektiven Wahrheit nicht ins Gesicht schauen. Wenn ich Amerikaner bin und mich über den Begriff „Amerikaner“ identifiziere und sage, Amerikaner sind es nicht gewesen, stimmt meine Abwehrreaktion sogar, denn ich Amerikaner bin es nicht gewesen. Wenn ich Amerikaner es nicht gewesen bin, können es andere Amerikaner auch nicht gewesen sein, denn die sind ja wie ich, und diese Halbwahrheit stimmt auch wieder, denn viele Amerikaner sind es effektiv auch nicht gewesen. Es muss also jemanden anders gewesen sein. Ich hab mitbekommen,… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
ROBERTO [&] SUNNY SIND FAKER Roberto und Sunny sind Faker. Denn ganz kurz nach einander haben sie hier mit der gleichen IP-Adresse, aber unterschiedlichen Pseudonymen gepostet. Bei Roberto und Sunny handelt es sich um ein und dieselbe Person, die hier den Anschein von zwei Personen erwecken wollten und daher unter verschiedenem Pseudonym posteten. @ Roberto, Sunny oder wie immer du genannt werden willst Wenn du noch den letzten Rest an Anstand hast, verschwindest du jetzt von unserer Seite, bevor wir alle deine Kommentare löschen müssen. Wir haben es dir hier erlaubt, dich völlig frei zu äußern und haben keinen deiner… Read more »
Roberto
Gast
@ Team Vegan.eu ROBERTO UND SUNNY SIND 2 (ZWEI) PERSONEN, DIE DEN GLEICHEN COMPUTER BENUTZEN Bevor ihr einmal mehr zu falschen Schlussfolgerungen kommt und demzufolge Unwahrheiten verbreitet, solltet ihr nur ein bisschen überlegen (können). Eure Reaktion erstaunt mich nicht, denn sie entspricht der, die Schattenwesen in Präsenz von Licht aufweisen. Dass sie hier auf der Seite von Daniel zu Stande kommt, ist kein Zufall. Ihr habt nämlich von Missbrauch gesprochen. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Ich versteh nun, warum ihr trotz ehrenhaften Absichten überall in der normalen Gesellschaft anstosst, denn, obwohl ich euch gut gesinnt war, geht ihr selbst… Read more »
kali
Gast

@ Team Vegn.eu
sehr gerne und interessiert lese ich eure Artikel.
Allerdings reissen die Kommentare euer Niveau entsetzlich runter, schade daß ihr das zulässt, die Kommentare von Roberto hätte ich persönlich längst schon gelöscht, Diskussionen sind gut und wichtig und wie man merkt, bei euch auch sehr willkommen, aber dieser verbale Dünnschiss dieser Person ist kaum zu ertragen.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Kali

Die Kommentare von Roberto waren zwar in der Tat von Anzahl und Länge her übermäßig und sie wirkten auf uns auch mehr als versponnen, wir hatten sie aber bisher nicht gelöscht, weil wir fanden, dass man so etwas eben aushalten muss. Allerdings ist Roberto nunmehr immer aggressiver geworden und hat zudem begonnen, unter anderem Pseudonym im gleichen Sprachstil, aber noch aggressiver, zu schreiben. Daher werden Beiträge von Roberto ab jetzt gelöscht, sollten weitere kommen.

kali
Gast

@ Team Vegan.eu
danke, find ich gut was ihr macht und weiter so!
lieben Gruß
kali

Micha
Gast

@Team Vegan.eu
danke, dass ihr ab sofort diesem aggressiv auftretenden, speziesistischem Denken anhängenden Esoteriker, der sich zuletzt nicht einmal schämte, seine hier garantiert niemanden interessierende Potenz rauszukehren, kein Forum für seine Ergüsse mehr bietet. Ob er dabei allein mit seinem Rechner, als doppeltes Pseudolottchen oder mit seinem Kumpel denselben Rechner teilt, ist da völlig nebensächlich.
Veganen Gruß,
Micha

Fettes Fleisch
Gast
Jetzt hab ich doch glatt nachsehen muessen was Speziesismus bedeutet. Laut Wikipedia: “Die Kategorisierung der Lebewesen in Arten erfolgt ihrer Ansicht nach durch willkürliche Kriterien. Dazu gehöre insbesondere die Abgrenzung des Menschen vom restlichen Tierreich.” Verstehe ich nicht warum du das dem Omnivor Roberto vorwirfst. Das ist doch genau der Standpunkt der Veganer, der Mensch sei etwas besonderes, als einziges Tier koenne er seine Nahrung frei waehlen und sei so nicht wie seine Vorfahren und alle anderen seiner naechsten Verwandten auf Nahrungsanteile tierischer Herkunft angewiesen. Gerade die Anhaenger einer “ancestral health” Theorie sagen ja dass sich der Mensch in diesem… Read more »
Carolin
Gast
Mit Interesse lese ich Ihre Artikel. Mir scheint es aber, dass Sie über vieles nicht informiert sind, wie. z.B. warum gewisse Menschen bis ins hohe Alter Milch trinken können und andere nicht. Um Milch zu verdauen braucht es ein Enzym, das Europäer über das Kindheitsalter hinaus besitzen, was bei den Asiaten meistens nicht der Fall ist. Der Grund liegt also in der Beschaffenheit des Körpers und nicht etwa in der Ideologie. Menschen, die sich nur von Fleisch ernähren, nämlich gewisse Eskimos, leiden an keiner Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Behauptung, dass Fleisch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht, ist somit falsch. Fleisch durch Soja ersetzen ist gefährlich,… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Carolin Nein, Sie sind falsch infomiert. Die Studien, die die Scädlichkeit von Fleisch aufzeigen, wurden mit Europäern und US-Amerikanern ebenso wie mit Asiaten gemacht. Die Studien, die die Gesundheit des Soja belegen, wurden ebenso mit Europäern, Asiaten, US-Amerikanern etc. gemacht. Damit sind aber Ihre Argumente bereits widerlegt. Die Eskimos, die angeblich so gesund waren, hatten eine extrem geringe Lebenserwartung. Tiere werden nicht vergöttlicht, wenn wir sie nicht essen, sondern wir respektieren ihr Leben. Veganer haben nun einmal weniger Krebs-, Diabetes-, und Herzerkrankungen als Fleischesser, sogar als Wenig-Fleischesser und schneiden noch besser ab als Vegetarier. Das dürfte ja nach Ihren… Read more »
Carolin
Gast
Sie müssen etwas verwechseln. Ich hab weder bezüglich Fleisch noch bezüglich Soja, sondern bezüglich Milch über den Vergleich mit Asiaten gesprochen. Was haben Sie also widerlegt? Ich versteh nicht, macht auch nix. Einige Eskimos wurden auch sehr alt und waren gesund. Die geringere Lebenserwartung ist nicht durch Ihre Nahrung, sondern durch das rauhe Klima, dem sie ausgesetzt sind, bedingt. Die Eskimos zeigen uns, dass reine Fleischernährung ohne Supplementierung möglich ist, währenddem die Veganer nicht ohne Supplementierung auskommen. Somit sind Ihre Studien bezüglich Fleisch widerlegt. Bei Soja wurden die gefährlichen Substanzen unabhängig von irgendwelchen Menschen nachgewiesen. Somit sind Ihre Argumente rein… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
Sie haben Recht, ich hatte vergessen, darauf hinzuweisen, dass die Studien, die zeigen, dass Veganer die niedrigsten Erkrankungshäufigkeiten bezüglich Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen aufweisen, aus den USA stammen, wobei Vegetarier, die also noch Milch trinken, oberhalb der Veganer (also mehr Erkrankungen), aber unterhalb der Fleischesser liegen. Die Quellen haben wir hier ja alle verlinkt im Artikel. Es hat also nichts mit Asien zu tun, sondern es einfach besser, vegan zu leben, nicht nur aus tierrechtlichen Gründen, sondern zusätzlich aus gesundheitlichen Gründen. Nach ihrer Logik dürften Veganer ja nicht die wenigsten Erkrankungen haben, da es ja angeblich wichtig ist, dass wir… Read more »
Carolin
Gast
Ich danke für Ihre Antwort. Ich habe mein Leben schon gelebt und jeder Tag, den ich noch erleben darf, ist ein geschenkter Tag. Wenn ich irgendjemandem Leid angetan hätte, wäre es schon längst auf mich zurückgekommen. Wenn ich was falsches gemacht hätte, würde mich der liebe Gott nicht mehr leben lassen. Ich hab aber keine Gebrechen und lebe immer noch. Ich bin schon nicht mehr so schnell wie mit 20; in meinem Alter hat man aber auch mehr Zeit. Wenn Sie mal so alt werden wie ich, werden Sie mich verstehen. Mit 68 hab ich noch gelernt, mit dem Computer… Read more »
Helbling
Gast
Sie stützen all Ihre Aussagen hauptsächlich auf amerikanische Studien und wirken damit seriös. Seriös ist es aber keineswegs, denn ich kenne jemanden, der bei der AIN arbeitet, und der hat mir verraten, wie eine Studie in Amerika läuft. Ähnlich dürfte es auch bei uns aussehen. Eine Soja Firma zum Beispiel, deren Zielgruppe Veganer und Vegetarier sind, gibt eine Studie in Auftrag, die beweisen muss, dass Soja gesund ist und Veganer und Vegetarier gesünder als Fleischessende sind. Das zu erreichende Resultat ist also schon bevor die Studie beginnt bekannt und dafür wird auch bezahlt. Dann werden Leute ausgesucht, die der Zielgruppe… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Helbling

Ihre Argumentation kann nicht überzeugen: Es gibt nämlich nicht eine einzige Studie, die zeigen würde, dass Fleischesser gesünder sind als veganer, obwohl doch die Nutztierhaltungsindustrie um ein Vielfaches größer ist als die Produzenten veganer Lebensmittel. Außerdem hat die Sojaindustrie kein Interesse daran, dass die Menschen viel Soja essen. Denn weniger als 2% dient für den menschlichen Konsum, mehr als 90% für die Nutztierfütterung. Die Sojaindustrie hat vor allem ein Interesse daran, dass wir viel Fleisch essen.

Helbling
Gast

Sie haben eine Studie bezüglich Soja veröffentlicht und gleich unten gibt es eine Gegenstudie. Es gibt Studien, die zeigen, dass Veganer gesünder als Fleischesser sind und es gibt Studien, die beweisen, dass Fleischesser gesünder als Veganer sind. Meine Aussage stimmt.

Geronymo
Gast

Sie “ehren” ihren Vater durch den Verzehr von Tierqualprodukten? Besinnen Sie sich darauf dass ein Mensch kein Löwe ist! Das wird doch auch im höheren Alter kein Problem sein.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
Ihre Aussage bleibt falsch. 1. Ohne Ausnahme zeigen die großen epidemiologischen Studien am Menschen, die den natürlichen Konsum von Soja untersuchen, positive Effekte. Es gibt keine einzige Gegenstudie. Studien, wo isolierte Sojabestandteile in enormen Dosen in der Regel Tieren zugeführt wurden, sind wertlos, wobei selbst dort die große Mehrheit der Studien keinerlei negative Effekte findet. Jedoch halten wir derartige Studien für grundsätzlich indiskutabel. 2. Es gibt keine einzige Studie, die aufzeigen würde, dass Menschen, die Fleisch essen, gesünder sind als Veganer. Dies obwohl wir eine milliardenstarke Nutztierhaltungslobby haben! Nach ihrer Logik dürfte das so nicht sein. 3. Die Soja Industrie… Read more »
Helbling
Gast

Sie widersprechen sich; meine Aussage ist standhaft.
1. Sie können die Augen vor der Tatsache, dass es Leute gibt, die daran interessiert sind, dass Menschen Soja konsumieren, verschliessen, aber Sie haben ja selber eine solche Studie veröffentlicht. Und es gibt mehr als eine Studie die dagegen spricht.
2. Es gibt sehr viele Studien, die die positiven Aspekte von Fleisch belegen.
3. Der Soja Industrie ist es egal, ob sie damit Tiere oder Menschen füttert.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Hebling Es gibt einige Studien, die Veganer mit Fleischessern vergleichen und ohne Ausnahme finden gesundheitliche Vorteile für die vegane Ernährung, auch wenn andere Lebensstil- und Gesundheitsfaktoren berücksichtigt werden. Es gibt keine einzige Studie, die einen Vorteil für fleischessende Personen implizieren würde. Wir haben dies durch Recherche in den internationalen Datenbanken für wissenschaftliche Fachliteratur so festgestellt. Aber du behauptest das Gegenteil. In Ordnung, dann liegt es an dir den Quellenbeweis zu führen, so wie auch wir für unsere Darlegungen immer die Quellen angeben. Bitte benenne uns die Studie, die gezeigt hat, dass Personen, die Fleisch essen, weniger an ernsthaften Erkrankungen,… Read more »
Helbling
Gast

Hier ein Link, der beweist, dass man mit Fleisch die Zivilisationskrankheiten heilen kann:

http://www.paleo-plan.de/was-sind-die-vorteile-der-paleo-diat/

und hier ein Paar Links, die die Vorteile von Fleisch hervorheben:

http://www.foodnews.ch/dropnews/Headlines/BB2006-07-30-3922.html

http://fitness-blog.ch/2012/02/vorteile-von-fleisch/

http://www.zehn.de/die-10-besten-gruende-fleisch-zu-essen-5395602-0

Es gibt noch ne ganze Menge andere. Mit Google sind diese leicht zu finden. Vielleicht sind nicht alle hochgradig wissenschaftlich; es befinden sich bestimmt darunter auch welche, die es tatsächlich sind.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Helbling

Du hast aber keine einzige Studie verlinkt. Behauptungen sind keine Studien. Mit Studie meinen wir z.B. folgendes: 500 Veganer werden mit 500 Fleischessern verglichen, kontrolliert für Rauchen, Alkohol, Bewegungsverhalten, Alter, Geschlecht etc, und es wird dann analysiert, welche Ernährungsform mit mehr Erkankungen verbunden ist. Genau solche Studien gibt es und sie führen ohne Ausnahme zu einem für Veganer positiven Resultat. Keine einzige Studie zeigt etwas anderes. Nach deiner Logik hätte die milliardenschwere Nutztierhaltungsindustrie aber doch unendliche solcher Studien produzieren müssen…

Anti-Veganer
Gast

Kinder vegan zu erziehen, sollte strafbar sein. Vegane Eltern wissen nicht, was sie ihren Kindern damit antun.
Fleisch ist wichtig für die Entwicklung des Gehirns!!! Dumme Menschen braucht die Welt nicht. Ich finde es gut, dass eine Ernährungsexpertin sich kritisch zur veganen Ernährung äußert. Erwachsene können selbst entscheiden, Kinder nicht, also handelt zum Wohl eurer Kinder.
Oder sind euch Tiere selbst wichtiger als Kinder? Schreckliche Vorstellung…

Andrea Rupp
Gast

@ antiveganer
Dumme Menschen braucht die Welt nicht
Gut, dass Sie das selbst einsehen und hoffentlich auch Ihre Konsequenzen daraus ziehen.
Ob uns Tiere wichtiger sind als Kinder, fragen Sie?
Nun ich für meine Person halte Kinder nicht für wichtiger als Tiere. Denn Menschen wie Sie erziehen sie zu empathielosen Wesen und das ist eine nicht minder schreckliche Vorstellung

8472
Gast

@ team vegan.eu
DANKE für den ausführlichen artikel !!
und ein großes lob an eure geduld mit vielen spinnern, die sich offensichtlich gerne auf prähistiorischen gemeinplätzen treffen, mit denen ihr euch hier freiwillig herumschlagt.
ich kenne einige kinder die seit ihrer geburt an vegan leben und bin von ihnen tief beeindruck.
danke auch für die vielen informativen links, einige waren mir neu. danke an gerfi, du hast mir viel getippe erstpart.

möget ihr lange und in frieden leben^^

Adlerwolf
Gast
@Team vegan.eu:Danke für den tollen Bericht und ich habe schon länger die Enährungsempfehlung von (lobbyabhängige) DGE nicht ganz geglaubt. Die allermeisten von vielen Studien belegen immer wieder, daß die vegane (+ausgewogene) Ernährung die gesündeste unter allem Ernährungsformen. Ich bin selbst 9 Monate vegan und vermisse jetzt schon kein Käse, Milch, Fleisch und sonstige Tierprodukte. Fühle mich schon fitter als sonst vorher, das merke ich aus eigenen Erfahrung (fahre mehrmals in der Woche mit MTB im hügelreichen Landschaft). Aber wie gesagt: Auch vegan ernähren kann ungesund sein, nur wenn diese sehr einseitig konsumieren. @antiveganer: "Fleisch ist wichtig für Gehirnentwicklung" ist eines… Read more »
Mind illumination
Gast

Die Medien und bezahlten Institutionen wollen den Geist der Massen kontrollieren .. Vegan ist die gesündeste und verantwortungsvollste Ernährung für Mensch, Tier und Umwelt .. aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Limo Nade
Gast
Ich ernähre mich erst seit Anfang des Jahres vegan, und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich bin fitter und kraftvoller, und auch psychisch geht es mir erheblich besser . Tatsache ist, ein Stück gebratenes Fleisch ist tot, ich will nichts Totes essen, ich bin kein Aasfresser. Und ich will auch keine Muttermilch einer anderen Spezies mehr zu mir nehmen, das ist krank. Über das, was hinter einem Ei steht, möchte ich gar nicht reden, das würde unappetitlich. Wer sich nur ein Wenig über die globalen Auswirkungen der Massentierhaltung informiert hat, wer auch nur ein paar Bilder dieser Form… Read more »
Toni
Gast
@Roberto, es ist schlimm das Menschen an Krebs sterben , wobei sie noch zu Jung sind. Aber denke auch daran , was müssen wir alles essen , denke nur an die Weichmacher die in der Zahnpaste , in Kleidung ,inVerpackung und in Lebensmitteln stecken . Das können wir ja kaum verhindern . Es fängt schon beim Baby an mit Pämpers oder wie das heißt. Diese Zusätze die keiner braucht machen natürlich auch krank.Ich hab hier nicht alles gelesen , weil mir die Zeit fehlt. Aber ich kann dir sagen ,ich war sehr krank mit 30 Jahren schon obwohl Vegetarierin ,das… Read more »
Toni
Gast
Also , jetzt muß ich mir etwas Zeit lassen um "alles" durchzulesen. Eins ist mir aber schon aufgefallen , nämlich dieser Unsinn von Roberto und Caroline. Roberto bringt alles durcheinander , alles klingt krankhaft um nicht zu sagen nach perversen Zügen . Caroline schreibt hier etwas von Eskimos, wo meinst du den wo die ihr Fleisch herbeiziehen , vielleicht aus der Massentierhaltung ? da wurden die armen Würstchen bestimmt nicht alt. Und noch was zu allen Religionen , alles dummes Zeug , nicht eine davon ist bewiesen , also hört mit diesen Märchenbüchern , Bibel und Koran auf . Dieser… Read more »
Dennis
Gast

Hervorragend widerlegt. Fachlich sehr kompetent mit Unmengen an Quellenverweisen und das alles in gewählter Ausdrucksweise (gutem Deutsch) dargestellt. Der Text liest sich wie eine Romanseite und die DGE kann sich nur noch unter ihrem Stein verkriechen 🙂

Es gibt hier ja in den Kommentaren ein paar ganz "schlaue" Typen. Quälerei ist ja nichts Schlimmes, also würde ich vorschlagen dass diesen Typen mal ohne Betäubung die Extremitäten abgeschnitten werden, ich würde mich deren Meinung anschließen und das auch nicht schlimm finden.

Ronny  02
Gast
@ StudvetDeiner Argumentation gebe ich vollkommen recht ,kurz und klar ohne Textrollen. Im Vordergrund des Vegetarismus steht die Ethik , dann die Gesundheit.Es ist an der Zeit dass Omnivoren wenn sie sich ständig gegen den ja so ungesunden Vegetarismus aufstellen , Gedanken machen sollten warum sich so viele, vorallem junge Menschen zu dieser Ernährungsweise Entscheiden. Der Tierschutz leistet hier großes , deckt diesen krankhaften Wahnsinn auf . Das ist ein Grund . Warum werden Tiere so schwer missachtet ,misshandelt , falsch ernährt, entwürdigt , warum wird ihnen so viel genommen . Warum tut man das alles nicht auch mit Menschen?Z.Bsp.… Read more »
Geronymo
Gast

Kommentare ihrer Qualität sollten strafbar sein. Erfüllen den Bestand der Volksverhetzung.

StrawberryPrincess
Gast
Vielen Dank für diesen tollen Artikel!!!Ich selbst bin keine Veganerin, habe aber schon oft darüber nachgedacht auf eine vegane Ernährung umzustellen. Ich bin in einem Kulturkreis aufgewachsen, in dem es normal ist Fleisch zu essen und ich bin auch mit Fleisch und Milch aufgewachsen, als sei es das Natürlichste von der Welt. Vor ungefähr zwölf Jahren habe ich mich von einem Tag auf den anderen entschieden vegetarisch zu leben, weil mich der Geruch, der Geschmack, das Aussehen – aber vor allem die Hintergründe wie Fleisch auf unseren Teller kommt – schlichtweg angewidert haben. Das war kurz bevorU ich in die… Read more »
Claudia Rüster
Gast
Ich bin keine reine Veganerin, aber Vegetarierin, die komplett auf Kuhmilchprodukte verzichtet (hatte Magen- und Haut-Probleme, die seit dem Verzicht komplett weg sind). Sehr interessante finde ich die Aussage, dass Veganismus für Diabetiker, Kinder oder Menschen mit anderen chronischen Krankheiten gefährlich sei. Klar, weil deren Immunsystem durch die industriell hergestellten Massenprodukte bereits kaputt gemacht worden ist. Schaut euch mal in Afrika um, da gibt’s niemanden, der Diabetes hat. Diese Krankheit ist ein Luxusproblem der Westlichen Industrienationen. Und dass es für Kinder nicht so gut ist, wage ich zu bezweifeln. Das Immunsystem baut sich im Laufe der Zeit erst auf –… Read more »
Catrin
Gast
Ach Gottchen…Unserem Darm ist es doch egal, woher die Nährstoffe kommen, hauptsache sie sind da. Alles, was die Tierleiche oder sonstige tierische Produkte hergeben, sind oftmals in pflanzlicher Form weit mehr vorhanden und besser verwertbar. Tierleichen-, Menstruationsproduktefresser und Tiermilchtrinker leiden ebenso an B12-Mangel. Dass sie es über die Tierleiche selbst künstlich supplementieren, weil das Tierfutter damit angereichert werden muss, wissen sie nicht oder schieben diese Tatsache geflissentlich beiseite, um ihren Karnismus wenigstens noch halbwegs zu rechtfertigen – völlig vergeblich.Es stehen sich Veganismus und Tierproduktekonsum ethisch gesehen als gewaltlose und gewalttätige Lebennsstile gegenüber – welche davon definitiv besser ist, ist völlig… Read more »
Catrin
Gast
P.S. Die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung" setzt sich aus Lobbyisten [&] Co. zusammen, die sich mit Tierprodukten dumm und dämlich verdienen, sowie aus Politikern und Pseudowissenschaftlern, die nicht zugeben wollen, was nicht sein darf. Sicher aus persönlichen Gründen bezüglich des eigenen Lebensstils, den sie auf Teufel komm raus beibehalten und gerechtfertigt wissen wolle, teils mit Sicherheit aus finanziellen Gründen. Es liegt doch auf der Hand, dass die, völlig bar des gesunden Menschenverstandes, geleistete Unterstützung eines tier- und menschenverachtenden Systems mittels milliardenschwerer Subventionen aufrecht erhalten wird, ohne dass hinter der Hand prall gefüllte Bestechungsköfferchen den Besitzer wechseln, damit die Politik so… Read more »
Roberto
Gast
Meine Erfahrungen zeigen, dass die DGE bezüglich Vegetarismus Recht hatte (ich litt dadurch an erhebliche Mängel) – leider hat sie diese Position aufgegeben – und sicherlich bezüglich Veganismus Recht hat. Allein die Tatsache, dass sich Veganer jährlich einer medizinischen Untersuchung stellen müssen, zeigt sehr wohl die Gefahr einer solchen Ernährung. Wie kann ein Kind im Bewusstsein dieser Gefahr – die jährlich notwendigen medizinischen Untersuchungen machen es ihm wohl klar und bewusst – gesund heranwachsen? Jedes solch erzogenes Kind merkt, dass bei ihm was mit der Ernährung nicht stimmt und kommt ganz allein darauf, dass seine Eltern Rabeneltern sind. Warum hat… Read more »
chipta
Gast

Ich habe nur eine kurze Frage an den Kommentarersteller: "In welchem Land sind jährliche medizinische Untersuchungen vorgeschrieben?" Ich hatte als "Mischköstlerin" einen ständig zu niedrigen Eisenwert (da ich viele Milchprodukte konsumiert habe und dies meine Eisenaufnahme erschwert hat), nach nun einem Jahr veganer Ernährung und nach einer (freiwilligen) Blutuntersuchung sind endlich mal alle Werte im Normbereich!

Roberto
Gast

@chipta
Vorgeshrieben ist es in keinem Land, aber notwendig, um sicher zu gehen, dass der Vitamin B12 Bedarf gedeckt ist, weil entdeckt man einen solchen Mangel zu spät, ist es irreversibel und der führt dann zum sicheren Tode, auch wenn z.B. die Eisenwerte i.O. sind. Das wird oft von den Veganern bagatellisiert. Ferner sind 3 meiner Familienmitglieder, 2 davon Vegetarierinnen und 1 fast Veganerin frühzeitig an Krebs gestorben, obwohl 2 davon einen riesigen biologischen Garten hatten und 1 davon berühmt für Ihre Seminare bezüglich "gesunder" Ernährung war.
In Licht und Liebe
Roberto

vegan is love
Gast
@Roberto: Es gibt sehr wohl Studien zum Veganismus, eine umfasst "nur" 40 Jahre Wissenschaft…. sie heißt "China Study", gibt es auch in deutsch.Ebenso das Werk von Dr. Caldwell Esselstyn "Prevent and Reverse Heart Disease" belegt sogar mit bildgebenden Verfahren, dass die vegane Ernährung – und zwar nur diese – Arterienverkalkung rückgängig machen kann, und noch einiges mehr.Er ist 1994/1995 zu den besten Ärzten der USA gewählt worden. Die Film-Dokumentation "Forks over knives" (gibt es auch in deutsch "Gabel stat Skalpell") bringt beide Forschungsansätze zusammen und ist gut verständlich. Es ist nicht notwendig solche Untersuchungen zu machen, es wird lediglich empfohlen.Es… Read more »
Studvet
Gast
@Roberto, es ist sehr schade, dass du eine Ernährungsform ablehnst, obwohl du die Ideologie, die dahinter steht, im Grunde teilst, nur weil du nicht in der Lage warst, eine gesunde und ausgewogene pflanzlich basierte Ernährung zu gewährleisten. Sofern du und deine Bekannten keine spezifischen Malabsorptionserkrankungen für gewisse Nährstoffe aufweist, habt ihr schlichtweg zu wenig Hintergrundwissen, die für eine anspruchsvolle Ernährung unabdingbar ist. In Bezug auf die Krebserkrankungen in deinem Bekanten- und Verwandtenkreis MUSS ausdrücklich betont werden, dass jeder Mensch von Geburt an, ohne jemals mit krebserregenden Stoffen in Berührung gekommen zu sein, ein Krebsrisiko von etwa 25% in sich trägt.… Read more »
Luigi Temporin
Gast

@Roberto – Ich bin kein fachkompetenter Arzt, daher kann ich mich nicht fachlich ausdrucken, ich weiß nur dass ich seit wann ich Vegan lebe (ca. 1 Jahr) ich mich viel besser fühle, mein Hochblutdruck ist verschwunden, ich fühle wieder meine Zehe die taub geworden waren und bis zum 4 Stock hoch zu laufen fehlt mir absolut nicht mehr schwer. Daher muss ich immer wieder über Arzte die gegen Veganerernährung belabern, einfach nur lachen. Auch ohne Fachkenntnissen, kann ich solchen Ärzte als inkompetent einschätzen. Die Tatsache über meinem Körperzustand gebt mir Recht !!!

Roberto
Gast
@vegan is loveDie Paläo Diät kann Arterienverkalkung rückgängig machen; die vegane Diät kann es nur, falls man alle Säuren meidet, was bei einer veganen Diät kaum der Fall ist, denn, was fälschlicherweise als Arterienverkalkung bezeichnet wird, ist in der Tat Arterienentkalkung .Vitamin D Mangel tritt bei Leuten auf, die zuwenig Sonne geniessen. Vitamin B12 tritt niemals bei Leuten auf, die sich nach der Paläo Diät ernähren.JEDE Krankheit hat ihren Ursprung im Geist; das weiss ich. Wenn der Geist aber krank ist, wählt er genau die Nahrung aus, die die Krankheit auslöst. "Komischerweise" haben meine Familienmitglieder, die frühzeitig an Krebs gestorben… Read more »
gerfi
Gast
ein grosses Dankeschön an das vegan.eu-team für die Richtigstellungen gegenüber den nicht haltbaren Behauptungen der DGE bezgl. veganer Ernährung. Wollte das ohnehin schonmal angehen, Ihr habt mir die Arbeit abgenommen. Wenn man in der Mitte des Veganismus lebt, ernährt man sich gesund, extreme vegan lebende Menschen dürfen dafür nicht der Mass-stab sein. Sich so früh wie möglich bewusst mit der Ernährung und was man so konsumiert auseinander zu setzen, kann nicht falsch sein. Deutschland ist doch ein Land der Vorsorge, komischerweise zählen dazu Mineral/Vitamin-Spiegel nicht dazu. Was würde dabei wohl bei sehr vielen Allesesser herauskommen ( es gibt ja gottseidank… Read more »
Tinchen
Gast

“3. Der Soja Industrie ist es egal, ob sie damit Tiere oder Menschen füttert.”
Dies kann doch schon rein rechnerisch überhaupt nicht stimmen, selbst wenn 7 Mrd. Menschen auf rein pflanzliche Nahrung umsteigen würden, wäre der Absatz von Soja noch bedeutend geringer, als wenn man “Nutztiere” damit füttert, zum einen, was die Anzahl der Tiere an sich betrifft und auch der Bedarf an Kraftfutter (selbst nur mit einem prozentualen Sojaanteil) ist um ein vielfaches höher.

Franzi
Gast

Super Artikel!
Weiter so!!

Micha
Gast
Danke für eure treffsichere Analyse der nach wie vor bewusst antiveganen Haltung der DGE. Wie groß ist der Einfluss der Tierausbeuterindustrie auf die DGE? Schaue ich mir deren Ernährungspyramide an, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieser so klein nicht sein kann. Inwiefern finanzieren diese Industrien die DGE mit, sitzen in deren Beiräten, finanzieren – selbstverständlich selbstlos und ergebnisoffen – Wissenschaftler, die in der DGE sitzen oder von ihr beauftragt werden? Haben sie sie möglicherweise selber mitgegründet, um Ihre Propaganda mit dem Anstrich der Wissenschaftlichkeit unters Volk bringen zu können? Würde nur ein Verschwörungstheoretiker diese Fragen alle mit… Read more »
Geronymo
Gast
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