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Soja-Bohnen: Gesundheitliche Vorteile umfassend belegt

(Kommentare: 35)

Sojabohnen sind für die menschliche Ernährung sehr gut geeignet

In einem Überblicksartikel setzen sich Messina & Messina (2010) mit den Auswirkungen von Sojakonsum auf die Gesundheit im Rahmen vegetarische Ernährungsformen auseinander.

 

Der Überblicksartikel gelangt insbesondere zu den folgenden abgekürzten Schlussfolgerungen:

 

Sojabohnenprodukte werden in asiatischen Ländern traditionell in großen Mengen verzehrt. Demgegenüber werden Sojabohnen-Produkte in westlichen Ländern vorwiegend als Viehfutter verwendet, während der direkte menschliche Konsum nur sehr gering ist. Einen höheren Konsum haben Vegetarier und besonders Veganer, wobei aber auch der Sojabohnenkonsum westlicher Vegetarier und Veganer weit unterhalb des üblichen Konsums in asiatischen Ländern liegt. Zahlreiche Studien weisen auf positiven Auswirkungen von Sojaprodukten und der in ihnen enthaltene Isoflavone auf die menschliche Gesundheit hin, insbesondere bezüglich der Herzgesundheit und der Prävention von Krebserkrankungen.

 

Im Hinblick auf die Herzgesundheit scheint Sojakonsum moderat cholesterinabsenkende Wirkungen zu haben und sich zudem günstig durch die enthaltene Fettsäure ALA auszuwirken. Studien verwiesen auf eine deutlich abnehmende Anzahl an Herzerkrankungen in Abhängigkeit vom Ausmaß des Sojakonsums.

 

Bezüglich Krebs scheint Brustkrebs am besten untersucht zu sein. Eine erhebliche Verminderung des Risikos, später an Brustkrebs zu erkranken, scheint dabei vorwiegend dann durch gesteigerten Konsum von Sojaprodukten erreichbar zu sein, wenn dieser Konsum bereits früh in der Kindheit beginnt. Aus theoretischen Gründen abgeleitete Befürchtungen, dass sich Sojakonsum bei bereits bestehender Brustkrebserkrankung negativ auswirken könnte, hat sich in Studien nicht bestätigt, wo sich im Gegenteil eine verbesserte Prognose bei bestehender Brustkrebserkrankung durch gesteigerten Sojakonsum zeigt.

 

Weitere positive Auswirkungen beziehen sich auf die Nierenfunktion, während derzeit nur schwache Hinweise für mögliche positive Auswirkungen auf Knochengesundheit und Osteoporose vorliegen. Als gesichert gelten kann demgegenüber, dass Sojaprotein sich im Vergleich zu tierischem Protein günstiger auf die Nierenfunktion auswirkt. Vorteile von Sojaprotein werden spezifisch für Dialyse-Patienten und auch für nierentransplantierte Patienten berichtet.  Chronische Nierenerkrankungen werden derzeit aufgrund einer Zunahme von Diabetes-Erkrankungen häufiger. Vegetarier haben dabei allgemein ein geringeres Diabetes-Risiko und auch ein geringeres Risiko für Nierenerkrankungen. Diejenigen, bei denen Risiken bestehen, wird empfohlen, die Menge an Soja-Protein in Bezug zu anderen durch die Nahrung aufgenommenen Protein zu steigern. Diskutiert wird zudem, ob die günstigen Auswirkungen von Sojakonsum auf die Blutfette mit zu seinem nierenprotektiven Effekt betragen mögen.

 

Befunde sprechen für eine insgesamt gute Bioverfügbarkeit von Mineralien, wie Eisen, Calcium und Zink, in Sojaprodukten, was auch die Möglichkeit der effektiven Nutzung z.B. mit Calcium angereicherter Sojaprodukte stützt.

 

Es liegen kritische Überlegungen vor zu möglichen negativen Auswirkungen von Isoflavonen auf Fertilität und Spermienqualität, wobei solche Auswirkungen tierexperimentell bei einzelnen Tierarten bei Zuführung hoher Mengen an Soja beobachtet wurden. Klinische Untersuchungen am Menschen bestätigen diese Befunde jedoch nicht, wie auch eine meta-analytische Auswertung zeigt. Ebenso wenig stützt die Literatur eine Verminderung der Schilddrüsenfunktion durch erhöhten Sojakonsum. Empfohlen wird Vegetariern und Veganern allerdings, auf ihre Iod Aufnahme zu achten und - sollte diese zu gering sein - auf iodiertes Speisesalz zurückzugreifen, wie dies in vielen Ländern, so auch in Deutschland, bereits bei der Allgemeinbevölkerung üblich ist.

 

Insgesamt ergibt sich aus dem Artikel, dass es vielfache Belege für gesundheitlich positive Auswirkungen von Sojakonsum gibt, während mögliche negative Auswirkungen auf die Fertilität nicht außerhalb artifizieller Versuche mit einzelnen Tierarten, denen hohe Mengen Soja zugeführt wurden, belegt sind. Wichtig für westliche Vegetarier und Veganer ist, dass ihr Konsum von Soja – obwohl weitaus höher als von Nicht-Vegetariern -  im Durchschnitt noch erheblich zu gering ist, um die gesundheitlichen Vorteile von Soja optimal zur Geltung zu bringen.  Der größte Teil der Untersuchungen, die über günstige Auswirkungen von Soja berichteten, bezieht sich auf Konsummengen von Isoflavonen von 50 bis 100 mg am Tag. Bei unsicherer Datenlagen weisen Studien darauf hin, dass westliche Veganer den unteren Wert um mehr als die Hälfte verfehlen und Vegetarier sogar lediglich ein Viertel dieser Menge konsumieren.

 

Abgesehen von allergischen Reaktionen  auf Soja, die wie bei jedem anderen Nahrungsmittel vorkommen können, ergeben sich keine wissenschaftlich fundierten Hinweise auf Schäden durch exzessiven Sojakonsum, wobei aber dennoch aus Gründen der generellen Vorsicht - wie bei jedem Lebensmittel - geraten wird, Exzesse zu vermeiden und insbesondere auch andere Hülsenfruchtarten einzubeziehen. Als empfehlenswerte obere Grenze wird dabei der  regelmäßige Konsum von 4 Portionen Sojaprodukten am Tag angesehen.

 

Einem gesteigerten direkten Sojakonsum durch Menschen stehen übrigens keine ökologischen Bedenken gegenüber. Die derzeitige ökologische Problematik des Sojaanbaus ergibt sich daraus, dass über 90% des Soja direkt an Nutztiere verfüttert wird, was eine Nachfrage erzeugt, die zu Monokulturen und Genmanipulation führt. Menschen, die Fleisch essen, konsumieren damit indirekt bei weitem mehr Soja als Menschen, die kein Fleisch essen und sich stattdessen mit gesteigerten Sojamengen direkt ernähren.

 

Geachtet werden sollte auf den ökologischen Anbau und fairen Handel mit nicht gentechnisch manipuliertem Soja.  Soja ist nicht teurer als Fleisch und selbst Soja aus ökologischen Anbau kann dann ausgesprochen preiswert werden, wenn Sojamilch, Tofu und Sojajoghurt selber hergestellt werden, was einfach möglich ist (siehe hier und hier). 

 

Quelle:

 

Messina, M., & Messina, V. (2010). The Role of Soy in Vegetarian Diets, Nutrients, 2: 855–888.

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Kommentar von hugo |

Wäre vielleicht auch mal zum Nachdenken:

Soja — kein Grund zur Freude

Soja wird seit einiger Zeit immer mehr Nahrungsmitteln zugesetzt. Es findet sich im Brot, in Frühstücksflocken, Eiskrem und natürlich auch in kohlenhydratarmen "Diät"-produkten. Der hohe Eiweißgehalt und die gute Verfügbarkeit zu geringen Kosten machen Soja scheinbar zu einem Nahrungsmittel, das sich gut in andere Nahrungsmittel integrieren lässt. Nun ist zwar fermentiertes Soja unbedenklich, unfermentiertes Soja jedoch nicht und für die Herstellung der obengenannten Produkte wird heute unfermentiertes Soja verwendet. Krass ausgedrückt bedeutet das, dass Proteinpulver aus Soja, Sojaöl, Sojamilch und Nahrungsmittel mit solchen Inhaltsstoffen, genau wie Zigaretten einen Warnhinweis wegen gesundheitlicher Risken tragen müssten. Hier sind die Gründe:
1. Soja verhindert die Gewichtsabnahme.

Die meisten Leute beginnen eine Diät, um an Gewicht zu verlieren. Soja hat jedoch stark unterdrückende Wirkungen auf die Schilddrüse und senkt den Grundumsatz. (1) Die von der Schilddrüse hergestellten Hormone haben erheblichen Einfluß auf den Stoffwechsel des Körpers, d.h. auf die Geschwindigkeit, mit der der Körper Energie verbraucht. Das wiederum hat Auswirkungen auf Ursachen und Therapie von Fettleibigkeit. Auch andere Dinge wie der damit scheinbar nicht in Zusammenhang stehende Blutcholesterinspiegel sind betroffen. 25g Sojaproteinisolat enthalten 50 - 70g Isoflavone. Schon bei Aufnahme von 45g Isoflavonen wurden bei Frauen vor der Menopause signifikante biologische Wirkungen, darunter eine Reduzierung der für die angemessene Schilddrüsenfunktion erforderlichen Hormone, festgestellt. Diese Wirkung hielt noch drei Monate nach Ende des Sojaverzehrs an. (2) Ein niedrigerer Grundumsatz erhöht die Wahrscheinlichkeit des Zunehmens und macht das Abnehmen schwieriger. Soja ist also das Letzte, was Leute mit Gewichtsproblemen zu sich nehmen sollten.
2. Soja hemmt die Eiweißaufnahme.

Soja enthält Proteaseinhibitoren, die die Wirkung von Trypsin und weiteren, zur Eiweißverdauung nötigen Enzymen hemmen. Dadurch entstehen schwere Magenreizungen und die eingeschränkte Eiweißverdauung führt zu chronisch mangelhafter Aminosäureaufnahme. Bei Versuchstieren, deren Nahrung einen hohen Gehalt an Trypsinhemmer aufwies, wurden Vergrößerungen und pathologische Veränderungen der Bauchspeicheldrüse, darunter Krebs, beobachtet. (3)
3. Soja bringt den Hormonhaushalt durcheinander.

Soja reduziert auch die weiblichen Fortpflanzungshormone Östron, LS und FSH (4) und verursacht menstruelle Störungen bei Frauen vor den Wechseljahren. (5) Nach Schätzungen der Schweizer Gesundheitsbehörden aus dem Jahr 1992 kommt 100g Soja dem Östrogengehalt der Pille gleich(6) Bedenken Sie bitte, welche Auswirkungen das für Kinder und Männer haben kann.
4. Soja ist schädlich für Kinder.

Isoflavone, die in der Kindheit aufgenommen werden, geben größten Anlass zur Besorgnis, denn sie können die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen. Der Verzehr von Soja wurde mit verschiedenen Krankheiten, einschliesslich Unfruchtbarkeit, erhöhtem Auftreten von Krebs und Leukämie bei Kindern in Verbindung gebracht. Studien aus den 1950er Jahren zeigen, dass Genistein in Soja bei Tieren die Hormonproduktion erheblich stört. (7) Laborversuche deuten darauf hin, dass Isoflavone die Synthese von Östradiol und anderen Steroidhormonen hemmen. Bei verschiedenen Tierarten, darunter Mäusen, Geparden, Wachteln, Schweinen, Ratten, Stör und Schafe traten nach Aufnahme von Isoflavonen in der Nahrung Fortpflanzungsstörungen, Unfruchtbarkeit, Schilddrüsenerkrankungen und Leberkrankheiten auf. 1998 berichteten Forscher, dass die Isoflavonkonzentration in der Blutbahn bei Säuglingen und Kleinkindern, die aus Soja hergestellte Babynahrung bekamen wurden, 13.000 bis 22.000 mal höher lag als die Plasmaöstradiolkonzentrationen von Säuglingen und Kleinkindern, deren Babynahrung aus Kuhmilch hergestellt war. (8) Bei Kleinkindern, die ausschließlich mit Sojamilch oder anderen Sojaprodukten ernährt werden, können hormonelle Anormalitäten wie z.B. verzögerte Ausbildung der Genitalien bei Jungen und frühzeitiges Einsetzen der Menstruation bei Mädchen auftreten (8). Kleinkinder, die ausschließlich mit Soja ernährt werden nehmen das Östrogenäquivalent (bezogen auf Körpergewicht) von mindestens fünf Antibabypillen pro Tag auf. (9) So gut wie keine Phytoöstrogene hingegen wurden in aus Kuhmilch hergestellter Kindernahrung und menschlicher Milch nachgewiesen.
5. Soja erhöht das Krebsrisiko.

Soja erhöht die Wachstumsgeschwindigkeit von Brustkrebszellen.(10) Soja führt zu gesteigerter Aktivität von Progesteron und erhöht das Brustzellenwachstum bei menstruierenden Frauen. (11). Manche Wissenschaftler sind der Ansicht, dass der rapide Anstieg von Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs in Afrika der Einführung der Sojaprodukte in diesen Ländern zuzuschreiben sei.(12)
6. Soja verursacht Darmgeschwüre.

In den USA wurde festgestellt, dass die Gedärme von Schweinen, die mit Soja gefüttert wurden, hoffnungslos mit Geschwüren übersät waren. Die amerikanischen Sojahersteller raten den Bauern auf ihrer Website, die Gabe von Soja an Schweine streng zu beschränken. (13) Aus ethischen Gründen wurden natürlich keine Studien am Menschen durchgeführt, aber es besteht kein Grund, anzunehmen, dass sich Menschen nicht genau die gleichen Symptome entwickeln.
7. Soja erhöht das Risiko von Mangelkrankheiten.

Sojabohnen haben von allen untersuchten Getreiden und Hülsenfrüchten den höchsten Phytinsäuregehalt.(14) Von Bedeutung ist dies, weil Phytinsäure sich an Mineralien bindet und Phytate bildet, die vom Darm nicht absorbiert werden. Dadurch entsteht eine ganze Reihe von Ernährungsmangelkrankheiten. Das von Soja am meisten beeinträchtigte Mineral ist Zink. (15) Aus Soja hergestellte Kindernahrung ist besonders schädlich, da Zink für die normale Entwicklung von Gehirn und Nervensystem erforderlich ist. Zink spielt auch eine Role bei der Proteinsynthese und der Bildung von Kollagen; es ist Teil des Regulierugsmechanismus des Blutzuckers und schützt so vor Diabetes, außerdem wird Zink zur Erhaltung des Fortpflanzungssystems benötigt. Zink ist ein wichtiger Bestandteil verschiedener lebensnotwendiger Enzyme und wichtig für das Immunsystem.

Der aktuelle dramatische Anstieg von Fettleibigkeit, Diabetes, Krebs, Herzkrankheiten usw. usw. sind direktes Ergebnis der aus den USA herüberschwappenden Entwicklungen. Auch die neuesten Trends und Ratschläge für "Low-Carb", die versuchen, den zuvor angerichteten Schaden wiedergutzumachen, kommen hauptsächlich aus den USA. Und die entsprechenden "Nahrungsmittel" sind, wie ich hoffentlich in meinen Ausführungen klargemacht habe, genauso ungesund.

Wozu also eine Krankheit gegen eine andere eintauschen?

Es geht ja auch anders und besser. Der erste, der diesen Weg beschritt, war der Londoner William Banting im Jahre 1863. Seine Diät bildet die Grundlage aller neueren kohlenhydratarmen Diäten, einschließlich der Atkins-Diät.

Bantings kohlenhydratarme Diät kann sich auf ein Jahrhundert epidemiologischer Beobachtungen und klinischer Studien stützen. Es werden nicht, wie bei Atkins, ungesunde Produkte sondern natürliche Lebensmittel verwendet, die diesen Namen auch verdienen. Richtig durchgeführt ist diese Ernährungsform vollkommen gesund und sicher und vor allem: sie funktioniert.

Ignorieren wir also die aus den USA stammenden Pseudolebensmittel und essen statt dessen natürlich und gesund. Denn eins darf man nicht übersehen: Wenn die Nachfrage nach natürlichen, echten Lebensmitteln ausbleibt, werden sie nicht mehr angeboten. Und wenn das erst der Fall ist, wird es sehr schwierig, sie zurückzuholen.
Literatur

1.Ishuzuki Y, et al. The effect on the thyroid gland of soy beans administered experimentally in healthy subjects. Nippon Naihunpi gakkai Zasshi 1991; 67: 622-9.
2. Cassidy A, et al. Biological Effects of a Diet of Soy Protein Rich in Isoflavones on the Menstrual Cycle of Premenopausal Women. American Journal of Clinical Nutrition 1994; 60: 333-340.
3. Rackis JJ, et al. The USDA trypsin inhibitor study. I: Background, objectives and procedural details. In Qualification of Plant Foods in Human Nutrition. vol. 35, 1985.
4. Duncan AM, et al. Soy isoflavones exert modest effects in premenopausal women. Journal of Endocrinologic Metabolism 1999; 84: 192-7.
5. Benson JE, et al. Nutritional aspects of amenorrhea in the female athlete. Triad International Journal of Sports Medicine 1996; 134-45.
6. Bulletin de L'Office Fédéral de la Santé Publique, No. 28, 20 July 1992
7. Matrone G, et al. Effect of Genistin on Growth and Development of the Male Mouse. Journal of Nutrition 1956; 235-240
8. Setchell KD, et al. Isoflavone content of infant formulas and the metabolic fate of these early phytoestrogens in early life. American Journal of Clinical Nutrition 1998; Supplement: 1453S-1461S
9. Irvine C, et al. The Potential Adverse Effects of Soybean Phytoestrogens in Infant Feeding. NZ Medical Journal 1995; 24: 318
10. Hseih CY, et al. Estrogenic effects of genistein on the growth of estrogen receptor positive human breast cancer (MCF-7) cells in vitro and in vivo. Cancer Research 1998; 58: 3833-8
11. McMichael-Phillips DF, et al. Effects of soy-protein supplementation on epithelial proliferation in the histologically normal human breast. American Journal of Clinical Nutrition 1998; 68 (6 Suppl): 1431S-5S
12. Katz SH. Food and Biocultural Evolution: A Model for the Investigation of Modern Nutritional Problems. In Nutritional Anthropology. Alan R. Liss Inc., 1987, p. 50
13. www.centralsoya.com "Soya protein content for animal feed".
14. El Tiney AH. Proximate Composition and Mineral and Phytate Contents of Legumes Grown in Sudan. Journal of Food Composition and Analysis 1989; 2: 6778.
15. A summary of the many effects of phytic acid on zinc absorption can be found in: Leviton, Richard. Tofu, Tempeh, Miso and Other Soyfoods: The 'Food of the Future' — How to Enjoy Its Spectacular Health Benefits. Keats Publishing, Inc., New Canaan, CT, USA, 1982

Kommentar von Team Vegan.eu |

Der Kommentar scheint eine impressive Literaturliste anzuführen, überzeugt aber in Wirklichkeit in keiner Weise:

1. ALLE Studien, die bezüglich unfermentierten und insgesamt berechneten MENSCHLICHEM Sojakonsumes gemacht wurden und die Auswirkungen auf Krebserkrankungen und Herzerkrankungen untersuchen, finden entweder einen Schutzeffekt von Soja oder keine Effekte. In der Gesamtauswertugn lassen sich klare Schutzeffekte aufzeigen und diese gelten mittlerweile als belegt. Lediglich beim fermentierten Soja ist die Befundlage unklarer, was möglicherweise am Salzgehalt liest, der nämlich ggg. Magenkrebs fördern kann. Nicht eine einzige Studie zeigt einen Befund, wo hoher Sojakonum im allgemeinen zu erhöhter Krankheitsanfälligkeit bezüglich Krebs oder des Herzen führen würde, sondern die Befundlage weist auf das Gegenteil hin. Dies sind die beiden häufigsten Todesarten beim Menschen. Ebenfalls zeigen Studien mit Menschen positive Auswirkungen auf die Nierenfunktion etc.

2. Ein Teil der hier durch den Kommentar angegebenen Studien bezieht sich auf artifizielle Tierversuche, bei denen einzelnen Tierarten, wie Mäusen, enorme Substanzmengen auf meistens artifiziellen Wegen verabreicht wurden. Diese Versuche sind nicht nur grausam, sondern aussagelos. Dennoch führen selbst diese Tierversuche in der Mehrheit zu positiven Auswirkungen und nur in einer Minderheit zu negativen Auswirkungen, was der Kommentar verschweigt. Allerdings gibt es nunmehr auch Belege, dass das Mausmodell gerade für Soja ungeeignet ist, weil die Konzentration bioverfügbare Isoflavone bis zu 150 mal höher als beim Menschen ist.

3. Andere Studien sind komplett theoretisch, untersuchen überhaupt nicht die Fragestellungen, ob Soja die Gesundheit fördert oder nicht.

4.Fast schon dreist ist die Angabe zu einer histologischen Brustkrebsstudie. Warum werden denn die vielen Studien weggelassen, die am Menschen genau die Auswirkungen auf Erkrankungsrisiko und Verlauf bei Brustkrebs untersucht haben? Diese sind ausnahmslos positiv. Soja hat einen klar protektiven Effekt, gerade bei Brustkrebs, wobei hier die Befundlage zeigt, dass der Sojakonsum früh beginnen sollte.

5. Das Märchen des fermentierten Soja macht es durch seine Wiederholung nicht zur Wahrheit. Studien zeigen, dass wenn überhaupt unfermentierter Soja einen stärkeren krebsprotektiven Effekt hat bzw. bei fermentierten Soja die Befundlage uneindeutig ist. Oft wird auch gesagt, in Asien würde vorwiegend fermentierter Soja gegessen. Völliger Quatsch. Nicht alle Asiatensind Japaner, wobei auch dort natürlich unfermentierter Soja ebenfalls gegessen wird. Mehrheitlich wird ansonsten unfermentiertes Soja gegessen.

6. Der Kommentar hat sich die Mühe gemacht, sozusagen mit der Lupe die wenigen Studien herauszusuchen, die tatsächlich oder potentiell kritische Apsekte thematisieren. Ein Großteil dieses Forschungsstandes ist veraltet und längst überholt. Die überwältigende Mehrheit der Studien zeigt dezidiert günstige Aspekte. Es ist aber schon bemerkenswert, wenn mehrere neue Studien vorliegen, dass der Kommentar dann teilweise Sachen aus den 80ern ausgräbt, die sich zwischenzeitlich als nicht tragfähig erwiesen haben. Es gibt aber Internetseiten, die immer wieder den Mythos der Schädlichkeit von Soja verbreiten wollen und immer wieder die gleichen alten Kamellen rausholen.

7. In dem Übersichtsartikel, den wir hier besprechen, sind übrigens alle die hier genannten Aspekte umfassend diskutiert worden, wobei eine große Anzahlan Studien berücksichtigt wurde. Was aber wirklich unseriös ist, ist, dass der Kommentar in keiner Weise die ungeheure große Anzahl an Studien erwähnt, die zu dezidiert günstigen Auswirkungen kommen. E

8. Soja ist ein seit Jahrtausenden verwandtes Lebensmittel, dessen gesundheitsförderliche Auswirkungen bereits lange bekannt waren bevor sie nunmehr wissenschaftlich umfassend belegt und dokumentiert worden sind. Es ist sehr schade, dass es einige Kreise gibt, die mit komplett theoretíschen, veralteten, zwischenzeitlich widerlegten oder nicht übertragbaren Befunden dieses gesunde traditioneller pflanzliche Lebensmittel schlecht reden wollen und damit in Wirklichkeit u.a. die MIlchindustrie fördern. Ganz im Gegensatz zu den Behauptungen haben sich nämlich bei den insgesamt Millionen mit Sojaersatzprodukten ernährten Säuglingen (wenn keine Muttermilch zur Verfügung stand) ein komplett normales Wachstum und keinerlei sonstige Auffälligkeiten ergeben.

9. Wir haben ja einen Übersichtsartikel angegeben, haben aber in Facebook zusätzlich noch viele Einzelstudien in Kommentaren gepostet. Wir machen uns am WE noch einmal die Mühe, diese und weitere Studien auch hier als Kommentar zu posten, damit nicht der Eindruck entsteht, wir würden hier nur behaupten.

Kommentar von hugo |

Diesen Artikel habe ich 2010 entdeckt, könnte also wirklich hier und da überholt sein. Studien hin oder her, die Sojabohne ist auf jeden Fall kein natürliches, vielmehr ursprüngliches Nahrungsmittel, sie wurde erst zw. 1700 und 1100 v.Chr. angebaut und ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Ich halte mich normalerweise gar nicht an Studien, sondern an die Natur - und die Natürlichkeit. Milchprodukte (generell Tierprodukte) sind bei mir absolut tabu, ebenso das Erhitzen der Speisen über 40 °C. Wir wissen ja wie schädlich das ist. Kopfzerbrechen macht auch, dass die meisten Sojapflanzen mittlerweile genmanipuliert und natürlich auch anderweitig vergiftet sind. Ich denke, wenn man sich an die Pflanzen und Früchte, die überall natürlich/ wild wachsen hält, ist man mit allen Nährstoffen bestens versorgt und braucht ganz sicher keine Sojabohnen und sonstige verzüchtete Kulturpflanzen.

Kommentar von Team Vegan.eu |

2010 ist ja noch aktuell, aber das Problem mit diesen Anti-Soja-Seiten und Artikeln im Internet ist, dass sie sich zwar immer wieder erneuern, aber dennoch nur auf immer wieder das gleiche alte Zeugs zurückgreifen.

Ok, du plädierst für rohe Nahrung. Unter diesen Voraussetzungen ist Soja für dich tatsächlich nicht geeignet, ebensowenig wie andere Hülsenfrüchte, Kartoffeln etc. Viele Pflanzen sind roh nicht bekömmlich und werden erst durch das Kochen für unsere Ernährung verträglich.

Dass es die Position von Roh-Veganern ist, keine gekochten Produkte zu konsumieren und damit auch kein Soja, ist bekannt. Es ist ja auch völlig in Ordnung, nur sollte nicht Leuten, die gekochte Nahrung essen, völlig unnötig ausgerechnet vor einem gesunden Lebensmittel Angst gemacht werden.

Soja ist eine Pflanze, die wegen ihrem hohen Nährwert und ihrer Gesundheit sowie ihrer einfachen Anbauweise seit ein paar Tausend Jahren kultiviert und für die Ernährung genutzt wird.

Die Gentechnik ist ein allgemeines Proble, welches nicht nur für Soja gilt. Es gibt weiterhin gentechnikfreie Sorten, die auch beim Öko-Anbau garantiert werden, aber es stimmt, dass Verunreinigungen und Kreuzungen nicht ausschließbar sind. Das ist aber kein spezifisches Soja Problemund vor allem wird dies mit weiterer Ausbreitung der Gentechnik dann genau so Wildpflanzen betreffen.

Sehr gute Infos zur Schutzwirkung von Pflanzen, einschließlich Soja, vor Krebs und anderen Erkrankungen gibt:

http://www.amazon.de/Krebszellen-m%C3%B6gen-keine-Himbeeren-Nahrungsmittel/dp/3466345022

Früher Sojabohnenkonsum schützt vor Brustkrebs: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2683002/ Hinweise für Schutz vor Magenkrebs durch Soja: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2364290/ Frauen mit Brustkrebs sterben seltener bei hohem Sojabohnenkonsum: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2874068/ Hoher Sojabohnenkonsum assoziiert mit weniger Lungenkrebs: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3252551/ Diabetes Typ II Risiko wird durch Sojakonsum reduziert: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3480546/ http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2361384/ Soja moderat hilfreich bei metabolischem Syndrom: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3481610/ Keine klinisch relevanten Auswirkungen von Sojakonsum auf die Schilddrüse: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3135991/

Soja unterstützt Zerstörung von Lungenkrebs durch Bestrahlung und mindert Bestrahlungsschäden: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3229191/ Hohe Konzentrationen von Genistein bei Europäern geht mit reduziertem Prostatkrebsrisiko einher: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2685599/ Sojabohnen als mögliche Prävention gegen Prostatakrebs: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3490085/ Sokakonsum scheint Knochengesundheit zu fördern: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3383497/ Soja verbessert Leberfunktion bei Hepatitis C: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3351770/

Auch etwas Instruktivers zu Prostata Krebs und im Hinblick auf Sojamilch-Konsum: "Frequent consumption (more than once a day) of soy milk was associated with 70 per cent reduction of the risk of prostate cancer (relative risk=0.3, 95 percent confidence interval 0.1-1.0, p-value for linear trend=0.03). The association was upheld when extensive adjustments were performed." http://link.springer.com/article/10.1023%2FA%3A1008819500080?LI=true

Noch ein weiterer Link zu den Auswirkungen auf Blutfette: http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/nejm199508033330502)

Die Nationale Krebsgesellschaft der USA berichtet übrigens ebenfalls nur über mögliche positive Effekte auf Krebs: http://www.cancer.org/treatment/treatmentsandsideeffects/complementaryandalternativemedicine/dietandnutrition/soybean

Sojaallergien treten auf, wobei von 1000 Kindern ca 4 betroffen sind und die Allergie mit wachsendem Alterim regelfall verschwindet (http://allergies.about.com/od/soyallergy/a/allaboutsoyallergy.htm) Zusätzlich gibt es nicht allgergischeUnverträglichkeit, wobei bei 50% derenigen, wo sie bei Soja auftritt, sie auch bei Kuhmilch auftritt. Wenn es eine Allergie oder Unverträglichkeit gibt, dann sollte Soja nicht konsumiert werden.

Auch bei Wikipedia ist eine gute zusammenfassung unter Helath Benefits und Health Risks, wobei alle Risiken im grunde verschwinden und plötzlich als Nutzen erscheinen. Es ist nicht unsere einseitige Auswahl, es ist einfach Sachverhalt, dass Studien zum menschlichen Sojakonsum bei weitem überwiegend günstige Effekte anzeigen: http://en.wikipedia.org/wiki/Soybean#Health_benefits

Kommentar von markus |

da steht zwar "umfassend belegt" jedoch ist der artikel anscheinend frei von irgendwelchen wissenschaftlichen untersucheungen, bin grad noch am suchen. einfache artikel gibt es viele und sicher auch lute die solch artikel fördern oder in auftrag geben weil sie eben soja produkte verkaufen wollen, grad an veganer, aber manchmal stellen sich solch artikel als frei erfunden heraus, wie zb neulich dieser blog wo stand ddass muttermilch 11x soviel glutamat enthält wie kuhmilch

da steht zb "Sojabohnenprodukte werden in asiatischen Ländern traditionell in großen Mengen verzehrt." ist das so, was sind grosse mengen? soja wird doch vorallem als milch und fleischersatz benutzt, warum sollten asiaten also soja traditionell in grossen mengen verzehren? ich wüsste jetzt keine chinesische thai oder japanische speisekarte die voller sojasachen ist

Udo Pollmer: Dement und impotent durch Soja? .
http://www.youtube.com/watch?v=E5Qe1DlWzIY&feature=player_embedded

Kommentar von Team vegan.eu |

Lieber Markus,

da liegst du aber ordentlich daneben! Die Artikel Referenz ist doch angegeben. Und in diesem Artikel werden im Gegensatz zu dem bekannten Schwachsinn des Herrn Polmers, der mit Wissenschaft nichts zu tun hat, Hunderte Literaturreferenzen gegeben. Alle Fragen werden dort beantwortet, sogar zu den Mengen an Soja, die in verschiedenen Ländern konsumiert werden, in Asien wird ein Vielfaches dessen konsumiert, was hier in Europa konsumiert wird. Selbst Veganerin Europa konsumieren weniger Soja als der Durchschnittsmensch in Asien. (Das Essen, was Chinesen oder Thais hier in Deutschland auf die Karten schreiben, hat wenig mit dem Essen zu tun, was es in China und Thailand gibt. Man isst in Thailand und in China typischerweise jeden Tag Sojaprodukte. ) Alles, was du so schreibst, ist ansonsten wirklich komplett falsch. Glutamin ist z.B. ein natürlicher Bestandteil von pflanzlichen Lebensmitteln, wie Tomaten, Bohnen etc. Es ist keinerlei Problem, ein Problem entsteht erst, wenn es isoliert wird und dann in Tausendfacher Dosierung als es in Tomaten enthalten ist als Geschmacksverstärker eingesetzt wird. Wie gesagt: Der Artikel hier war eine Zusammenfassung eines Forschungsartikels, der den wissenschaftlichen Forschungsstand umfassend darstellt und zwar nicht mal eine Studie, sondern alle, die es gibt. Ergebnis ist, dass die positiven Auswirkungen von Sojakonsum umfassend belegt sind.

Kommentar von Klaus Glebe |

Ich lebe seit vielen Jahren in Thailand und kenne die Essgewohnheiten der hiesigen Bevölkerung sehr genau.

Die Wahrheit ist, dass in ganz Thailand fast kein Soja gegessen wird. Außer Sojasauce in sehr geringen Mengen und Sojasprossen in allergeringsten Mengen gibt es kein Soja.

Die meisten Thais essen gar nichts an Soja. Tofu oder Sojamilch gab es nie in der Thai ernährung. Es gibt überhaupt keinen Tofu zu kaufen... auch kein Soja Mehl. Also dass ein Thai hohe Mengen Soja essen würde ist absoluter Unsinn. Das ist falsch und jeder der Thailand ein wenig kennt wird dem zustimmen.

Und ich kenne nicht nur Thailand sondern auch Laos und Myanmar. Dort sieht es genauso aus. Von Soja ist nichts zu sehen. Die Asiaten essen früh, Mittags und Abends Reis mit Gemüse, Fleisch und Fisch.Das ganze wird extrem scharf Gewürzt. Also Chili pur. Und ich esse mit meiner Thaifamilie und nicht etwa MC Donalds sondern die ganz normale Kost. Hier gibts kein Soja außer in der Schweinezucht. Also wenn da oben steht " Thais essen typischerweise jeden Tag Soja" dann ist das total falsch.Richtig müsste es heißen Thais essen ab und bis zu 5 Gramm Sojasprossen pro Tag.Aber auch nur manche.

Also die typischen Sojaprodukte wie Sojamilch, Tofu und Sojamehl gab nie in der Thaiernährung. Und schon gar nicht seit Jahrtausenden.

Kommentar von Team Vegan.eu |

Hallo Glebe,

ich bin Thai und habe bis zum Alter von 23 Jahren in Thailand (Chiangmai und Lampang) gelebt, meine gesamte Familie ist weiterhin dort. Was du schreibst, ist mir unverständlich.  Wir haben immer viel Sojaprodukte gegessen. Ich kenne das gar nicht anders! Was du schreibst, ist also falsch.

 

Kurz einige Thai Gerichte, die Tofu enthalten:

 

Pad Thai: dies ist eines der beliebtesten Gerichte in ganz Thailand. Es wird eigentlich von allen gegessen. Ein Bestandteil ist gelber Tofu.

 

Tum Jued Tau Hu On: sehr beliebte Suppe mit Seidentofu.

 

Nam Prik Long Rue: leider ein Schrimps-Gericht, ein Bestandteil des scharfen Dipp ist Tofu

 

Nam Jim:  Frittierter Tofu mit süß-saurer Chiliesoße

 

Palo: Sehr populäres Gericht, frittierter Tofu gehört ebenfalls zum Gericht

 

Pad Tua Ngog Tao Hu: gedünstete Mungobohnekeime mit gelbem Tofu, zusammen gedünstet und angebraten, wird sehr gerne gegessen.

 

Tua Dom: Ganze Sojaschoten in Salzwasser gekocht, Bohnen werden rausgenommen und gegessen

 

Tua Grob: geröstete Sojabohnen

 

Lon Tao Jieu:  Dipp aus eingelegten Sojabohnen mit Kokusmilch

 

Nam Tao Hu: Sojamilch, meist mit Zucker angereichert, wird warm getrunken, isst man auch gerne mit Ba Tong Go (Gebäck aus frittiertem Weizenmehl). Früher gab es in Thailand keine Milch, erst jetzt hat die Tierausbeutungsindustrie es geschafft, Thailand mit MIlch zu überfluten und immer mehr übergewichtige Kinder zu produzieren.

 

Die genannten Gerichte sind meistens nicht vegan, leider isst man in Thailand Fleisch und Fisch, wobei es aber mehr vegan lebende Menschen gibt als in Deutschland.

 

Aus der Thai Küche sind Sojaprodukte nicht wegdenkbar, außer wenn du eine degenerierte Fleischfressküche meinst, die  in Thailand früher unbekannt war, wo Fleisch eigentlich nur in kleinen Mengen gegessen wurde (was schlimm genug ist und was ich hier nicht verteidigen möchte!)

 

Du schreibst, du lebst in Thailand seit Langem und kennst die Essgewohnheiten der Menschen sehr genau. Es gebe in Thailand keinen Tofu zu kaufen. Das ist Unsinn. In jedem ganz normalem Markt gibt es mehrere Sorten Tofu zu kaufen! Entweder bist du ein Fake oder su solltest dir wirklich Gedanken machen (wie viele andere Europäer auch, die in Thailand leben), wie es sein kann und was du ändern kannst, damit du nicht weiterhin von dem Land, in dem du lebst, einen so komplett falschen Blick hast! 

Seksan Ammawat

Kommentar von Klaus Glebe |

Hallo Seksan

meine Frau lebt schon 28 Jahre in Thailand. Die Eltern meiner frau noch viel länger. Und alle sagen,dass Sojaprodukte außer der Sojasauce absolut unwichtig sind in der Thaiernährung.

Grundnahrungsmittel sind Reis,Fleisch,Fisch,Pilze,Gemüse und Obst aller Art.

Wie Du sicher weist werden auch gern mal Schlangen und alles was kreucht und fleucht gegessen in Thailand. Also auch manchmal noch lebende Grashüpfer, die großen roten Armeisen, Kakerlaken, Maden und auch Ratten.

Du wirst sicher zustimmen, dass auch in Chiangmai und Lampang diese leckeren Sachen auf den Märkten zu finden sind. Nicht zu vergessen die Armeiseneier.

Außerdem essen die Thais sehr gern Kracker und ungesunde Fertig- Produkte aller Art. Außerdem wird hier Geschmacksverstärker in riesigen Mengen verwendet. Nicht zu vergessen ist der hohe Alkohol Konsum der sicher mehr als 100ml pro Kopf beträgt. Soviel zur Realität in Thailand.

Wenn Du wirklich aus Thailand kommst dann kehre mal zurück und schau Dir an wie die Leute hier wirklich leben.

Nur zu deiner Info was meine Frau heute gegessen hat: Früh : Nudelsuppe...Mittags: Reis mit Gemüse und etwas Schweinefleisch und Abends nochmals das gleiche.

Außer ein wenig Sojasauce von 1-5ml war der Sojaanteil 0Gramm. So und wo sind denn da nun die 50-60 Gramm Soja pro Tag ?

Also was ich schreibe kann ich belegen. Was Du von Dir gibts ist Wunschdenken, weil Du nun beweisen willst wie super Soja angeblich ist.

Die Wahrheit ist,dass Reis,Schweine,- Hühner,- Rindfleisch sowie Fisch sowie Chili und Fischsauce
nicht aus der Thaiernährung wegzudenken ist.Alles andere schon und wie meine Frau es sagt
Soja ist in Thailand total unwichtig.

Kommentar von Team Vegan.eu |

Hallo Glebe,

was du schreibst, bleibt falsch. Ich habe dir die Gerichte (eine minimale Auswahl) oben hingeschrieben.

Pad Thai ist eines der meist gegessenen Gericht in Thailand überhaupt. Wenn du das nicht kennst, lebst du entweder nicht in Thailand, sondern erfindest dies oder lebst in Thailand in einer anderen Welt oder weißt nicht, was Tofu ist.

Ich bin in Thailand geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen, dort studiert, meine ganze Familie ist dort und lasse mir von dir nicht erklären, dass in Thailand Tofu und andere Sojaprodukte keine Rolle spielen. Das ist absurd.

Es gibt in Thailand auf jedem Markt verschiedene Sorten Tofu (du hast vorher geschrieben, man könne es nicht Thailand gar nicht kaufen!), weil es ständig gekauft und gegessen wird.

Kommentar von Klaus Glebe |

Du sprichst nicht für Thailand sondern für dich. Du representierst nicht Thailand, weil in Thailand wird sehr viel Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte usw. gegessen. In manchen Landesteilen essen einige sogar Hunde.

Ja klar kenne ich Pad Thai. Ich habs auch selbst gegessen in Chiangmai in einem Straßenbistro. Die 2 Stückchen Sojaeiweiß haben meinen Frau und ich aussortiert weil sowas wie Pappe schmeckt oder besser gesagt ungenießbar ist. Du verschweigst allerdings,dass im Pad Thai Garnelen drin sind. Und deshalb haben wir das überhaupt gegessen. Weil sonst gabs nur die üblichen Nudelssuppen mit Hähnchen.

Pad Thai wird selten gegessen , weil die meist gegessenen Gerichte sind Hühnchen mit gebratenem Reis und Nudelsuppe.

Übrigens ich esse fast kein Fleisch.

Und noch was...Diese gebratenen Speisen sind auch nicht gesund. Und die gesamte Ernährung hier ist durch Geschmacksverstärker verseucht. Und davon essen die Thais wirklich sehr viel.

Also impliziere hier nicht Du wüsstest was darüber wie der Durchschnittsverbrauch von Soja in Thailand ist. Wo steht denn das Thais 50-60 Gramm Soja pro Tag essen? Wo hast Du denn Studiert? Wenn Du schreibst dann informiere dich und bring hier nicht falsche Sachen in Umlauf.

Komm mal her und erzähl deinen Landsleuten sie sollen Vegan leben. Mit viel Soja. Du würdest einfach nur ausgelacht werden. Und außerdem
die Thais haben eine viel geringere Lebenserwartung als die Menschen in Deutschland.

Also schreib die Wahrheit über Thailand und nicht solchen Mist. Soja ist eine Nebensache hier und nichts anderes. Unwissenden Deutschen zu erzählen,dass jeder Thais 50-60 Gramm pro Tag Soja essen würde ist eine dreiste Lüge.

Kommentar von Team vegan.eu |

@ Glebe

1. Du gehörst vermutlich zu denjenigen Touristen oder mit thailändischen Frauen verheirateten Männern, die nichts als Verachtung für die Menschen und das Land übrig haben, in dem sie leben. Dein Wissen über Thailand scheint nach deinen Sprüchen hier gegen Null zu gehen.

2. Du hast nicht einmal irgendetwas davon gelesen, was ich geschrieben habe, jedenfalls nicht verstanden. Denn ich habe an keiner Stelle gesagt, dass Thais mehrheitlich vegan oder vegetarisch leben, dein ständiges Rumgehacke auf Hühnchen, Garnelen etc. ist irrelevant, weil das komplett unbestritten ist. Tatsache ist aber, dass in Thailand sehr viel Tofu gegessen wird. Du machst dich lächerlich, das zu bestreiten.

3. Du hattest hier vorher sogar behauptet, man können keinen Tofu in Thailand kaufen. Das scheinst du nun ja zurück genommen zu haben. Du kannst deshalb auf jedem Markt verschiedene Sorten Tofu kaufen, weil sie gegessen werden.

4. Ich glaube nicht einmal, dass du lügst. Ich glaube, du hast keine Ahnung und merkst nicht einmal, wie sehr du einen eingeschränkten Blick auf Thailand hast.

5.  Hier findest du etwas über die Produktion von Soja in Thailand, die eine große Bedeutsamkeit hat: http://www.uncapsa.org/Publication/cg27.pdf  Hier findest du einen Artikel darüber, dass Thai Frauen in der Menopause in sehr hohem Umfang zu Sojaprodukten greifen: http://kasetsartjournal.ku.ac.th/kuj_files/2011/A1112261433032187.pdf(Diese Forschung kommt übrigens aus Thailand selbnst, also aus einem Land, indem gemäß deiner Meinung Soja keine Rolle spielt..

6. Recht hast du lediglich darin, dass in Thailand im Durchschnitt weniger Sojaprodukte gegessen werden als in China, Korea oder Japan. Dennoch spielt Soja auch in Thailand eine große traditionelle und gegenwärtige Rolle.

Kommentar von Klaus Glebe |

Du hast Pech, weil ich bin schon sehr lange in Thailand und zwar nicht als Tourist.Deshalb kann ich deine absurden verlogenen Behauptungen leicht widerlegen.

Willst du mal mit meiner Frau sprechen? Die würde Dir mal sagen was Thais essen. Von wegen 50 Gramm Tofu pro Tag. Deine Ausführungen sind lächerlich. Tofu ist absolute Nebensache in der Ernährung. Und das Thaifrauen in der Menopause viel Soja essen ist genauso absurd.

Außerdem enthält Soja giftige Stoffe .Diese führen zu beträchtlichen Störungen im Körper, wie der bekannte Ernährungswissenschaftler Udo Pollmer es auch immer wieder bestätigt.

Im Gegensatzt zu dir hat Herr Pollmer Sachverstand und kann sich ausdrücken und seine Ausführungen mit Studien belegen.

Übrigens verbitte ich mir die Beleidigungen von deiner Seite. Offenbar tuts Dir weh, dass nun jemand deine schöne Geschichte von den vielen Thais die alle Tofu essen widerlegt habe. Du scheinst Thailand zu hassen weil es nicht in dein veganes Weltbild passt. Die Leute hier sind nunmal zu 99.98% Fleischesser.

Und nochwas...In Thailand wird sehr wenig Soja angebaut. Die Hauptproduzenten von Soja sind die USA,Brasilien und Argentinien. Sogar Italien!! baut mehr Soja an als Thailand.

Kommentar von Team Vegan.eu |

Die Leser werden wohl zu eiem Eindruck gelangen, wie deine Äußerungen hier zu bewerten sind. Der, der hier beleidigend ist, bist du. Dass du dann noch hier über Pollmer schreibst, sagt dann noch mehr....Bei einer Sache hast du allerdings mal wieder Recht: Thailand baut zwar traditionell Soja an, aber Thailand ist Soja Importeur, weil es den eigenen Konsum nicht aus eigenem Anbau deckt. Ansonsten sind deine Kommentare eine Anreihung von Falschbehauptungen und Beschimpfungen. Es macht keinen Sinn, weiter zu diskutieren, weil die Grundlage dafür fehlt.

Kommentar von Vegan92 |

Team Vegan kann dir nur zustimmen, desto weiter die Diskussion geht, desto weniger "Argumente" kann der Herr Klaus Glebe liefern. Einfach lächerlich sowas. Und der Einzige der hier Studien widerlegt hat war Team Vegan.eu und nicht etwa Pollmer, das ist ja wohl ein schlechter Scherz.
Find die Recherche auf jedenfall gelungen und sehr informativ mit vielen Quellenangaben. Genau was ich gesucht habe. Vielen Dank !

Kommentar von Kisar |

Moin!
Habe mich grade köstlich amüsiert über den Herrn Glebe.
Ein Pollmer-Anhänger auf einer Homepage für Veganer bereitet mir Kopfschmerzen. Besonders wegen Herrn Pollmer, der nicht nur Frauenfeindlich ist wie in seinem Youtube-Video Dement und Impotent durch Soja, sondern allgemein sehr angriffsfreudig gegen Vegetarierinnen (und auch wirklich nur auf die weiblichen) vorgeht.
Auch sein Video Kinder und Pommes, ebenfalls auf YT zufinden und ist wohl das bescheuertste was ich in meinem Leben gehört habe. Ich bin kein Ernährungsexperte, aber selbst ich weiß, dass übermässiger Fleischverzehr a) mehr als ungesund ist, was aber für alle Lebensmittel gilt, demnach auch Soja, b) Pommes, besonders die von McDonalds mit Geschmacksstoffen überflutet wurden um sie den Leuten als Schmackhaft dargestellt werden. Eine kleine Tabelle dazu, perfekt, schon sind sie gesund.

Mal ernsthaft, Udo Pollmer ist keine ernstzunehmende Quelle. Der gesunde Menschenverstand sollte begreifen, dass er mehr als übertreibt. Nehmen wir auch einmal seine Studien. Er nennt die Quellen und das Jahr, ist alles soweit ok. Er nimmt einen Satz heraus und baut auf diesem seine gesammte These auf. Er verschweigt den Rest und die Art wie getestet wurde. Diese Tests wurden unter der Bedingung gemacht, Soja als Beispiel, dass diese als Allein-Nahrung darsteht. Es gab also nur Soja und nichts anderes. Natürlich hat man danach Mangelerscheinungen. Hat man auch wenn man nur Gurken isst, nur Fleisch. Dann auch die "Studien" in denen die Bestandteile des Sojas auf ihre Wirkung getestet werden. Diese sind aber isoliert und hochdosiert. Natürlich sind die schädlich. Zucker hat dasselbe Phänomen und ist unselten der Grund für Diabetes-Erkrankungen. Zu viel Zucker ist ungesund, zu wenig auch. Und auch das gilt für alle Lebensmittel. Genau das sagen auch die Ernährungensexperten, die Herr Pollmer genauso dumm darstehen lassen will wie die Vegetarierinnen.

Seine Doku über die "artgerechte Tierhaltung" ist auch Müll, weil er doch die Aussagen eines Fleischbauern ihm direkt in den Mund legen kann. Also im ganzen: Er hat was gegen Vegetarierinnen und alle die was mit denen zu tun haben, also auch Umweltschützer, Tierschützer, Ärzte und Doktoren, die auf eine gesunde Ernährung basierend auf Rohkost und am besten wenig bis kein Fleisch verweisen, hält McDonalds für gesund und behauptet dass ein Käfig für ein Schwein genau richtig sei (nur weil es in einen Gang desselben Maßes gehen kann, sieht man mehr als deutlich im Video und in diesen "freizugänglichen Räumen" fehlt den Schweinen ebenfalls der Platz um vernünftig zu liegen).

Dieser Mensch hat in meinen Augen in jeglicher Hinsicht versagt. Und nicht wenige seriöse Seiten von Zeitungen (kürzlich gelesen einen Artikel vom Spiegel bezüglich einer Talkrunde bei Günther Jauch, bei der auch der Pollmer anwesend war) sagen aus, dass er ein Quacksalber ist.
Weiteres Indiz, er hat die Kommentare abgeschaltetbei YouTube, ok hat die Peta auf bei YT-Videos, aber die lassen die Bewertung ihrer Videos zu. Pollmer nicht. Hat anscheinend zu viel Angst vor zu negativen Zahlen bei den Videos.

So Luft gemacht was Pollmer angeht.
Nun zu den Aussagen zu Thais. Es gibt sicherlich Orte, wo die Industrie zugeschlagen hat und die Menschen dort mehr Fleisch und Milch und konsumieren als im Rest des Landes. In Schleswig-Holstein wird auch wesentlich mehr Milch konsumiert als zB in Berlin oder NRW. Zu sagen sie essen gar keine Tofu oder Sojaprodukte ist aber ein wenig übertrieben. Nur weil ich in Kiel jenes Phänomen sehe, kann ich es nicht auf ganz Deutschland übertragen.
Was ihre Frau isst Herr Glebe ist aber nun keine aussagekräftige Tatsache, die auf ganz Thailand zutrifft. Am besten sollte man erstmal das ganze Land kennenlernen, bevor man die Klappe aufmacht. Grade wenn Ihnen eine Thai das gegenteilige vor Augen führt. Ich habe dazu auch Verwandte aus Thailand (angeheiratet) und dort wurde auch sehr viel mit Soja gekocht und Tofu verarbeitet. (2:1 gegen Glebe) Ich kenn es nicht anders und lasse solche aussagelose Kommentare nicht einfach stehen (auch wenn sie noch so stupide sind).

Informieren sie sich bevor sie andere Leute an die wand klatschen wollen und vor allem bleiben Sie formal ( gelingt nicht jedem mir auch nicht immer, aber ich bleibe stets bemüht) man darf nicht jeden als Dumm abstempeln nur weil er eine Überzeugung in Sachen ernährung hat.
Holes wiederholen von Argumenten bringt auch nicht, die müssen besser vorbereitet sein und da hat die Recherche des Team Vegan einfach bessere Karten, gerade weil sie sich mit dem Thema mehr als nur eine Stunde auseinandersetzen.

So, genug Luft gemacht, ich brauch einen Sojadrink! ;)

Kommentar von nicht veganer |

Hallo, es ist schon schade, wie Ihr hier Euch zerfleischt. Ich bin zwar kein veganer, aber auf dem Weg dahin.
Ich weiß leider auch nicht was wirklich richtig ist, aber vielleicht macht der Unterschied fermentiertes Soja und nicht fermentiertes Soja.
Ich habe immer wieder gelesen, das Asiaten fast nur fermentiertes Soja zu sich nehmen, aber keine unfermentiertes.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vegetarische-burger-ia.html

LG
Branda

Kommentar von Team vegan.eu |

@ nicht veganer

Da ist deine info aber falsch. Es gibt Länder, wie Japan, wo recht viel fermentiertes Soja gegessen wird, aber auch dort wird nicht fermentierter Soja gegessen. Es gibt andere Länder, wo mehr nicht fermentierter Soja gegessen wird (china) und es gibt Länder (z.B. Thailand), wo nur sehr wenig fermentierter und viel nicht fermentierter Soja gegessen wird. Außerdem zeigt die verlinkte Studie ja, dass fermentierter Soja überhaupt nicht gesünder ist als nicht femrentierter. Gruß, Seksan

Kommentar von Veggieganer |

Amüsante Seite! Tofu scheint zumindest dazu zu taugen es sich um die Ohren zu schlagen. Ansonsten geht es zum Glück nicht um weltpolitisch wichtige Themen, denn mit dieser Art der Diskussion kommt man der Wahrheit kein Stück näher.
Warum soll man sich Soja, bis auf wenige Ausnahmen und in geringen Mengen denn überhaupt antun, wenn derart Zweifel daran besteht ob es einem auf Dauer wirklich gut tut? Essen die Asiaten wirklich diese Unmengen Tofu, wie das Dreamteam hier glauben machen will? Argumente und Fakten werden nicht geliefert, jeder kann ja z.B. mal versuchen heraus zu finden ob nach der Verfütterung von Soja noch wirklich viel für die Menschen in Asien übrig bleibt. Die oben als Beweis angeführten Rezepte kann jeder mal nachschlagen und für sich entscheiden ob ein Gericht als Soja oder Tofu-Gericht durchgeht, weil in der Sauce oder im Dip etwas Soja oder Tofu in geringen Mengen vorkommt. Jeder kann sich mal z.B. über die Thailändische Küche informieren und die Worte Soja und Tofu suchen, mit elektronischen Medien hat man es besonders leicht: Jeder kann mal asiatische Kochbücher nehmen und seine Ebooks nach den Stichworten durchsuchen lassen. Wer mal Sojasauce als Suchbegriff weg lässt wird sich wundern wie schnell so ein Buch durchforstet ist.
Ja ich weiß, liebes Dreamteam, ich habe die falschen Quellen und die falschen Bücher. Deshalb hier auch keine Empfehlungen, soll jeder die Bücher und Rezepte nehmen, die einem zur Verfügung stehen.
Die oben genannten Rezepte könnten als Einstieg aber durchaus dienlich sein.
So nun lasse ich mir auch einen kühlen Drink schmecken, aber garantiert keinen aus Soja, warum auch.

Kommentar von Team vegan.eu |

@ Veggieganer

Eher scheint es, dass du keine Argumente oder Fakten lieferst, sondern nur Behauptungen und fehlerhafte Bewertungen einstellst.

1. Es bestehen keine Zweifel daran, ob Soja gesund ist, sondern (lies doch einmal den in der Quelle des Artikels benannten Übersichtsartikel), sondern es ist bewiesen, dass Soja gesund ist.

2. In dem hier als Quelle benannten wissenschaftlichen Artikel werden ebenfalls die Befunde referiert über den Sojakonsum in Asien. Nicht wir liefern keine Fakten, sondern du berufst dich auf anonyme Kochbücher, vermutlich auf welche, die für den "westlichen" Geschmack geschrieben sind und die daher besonders viel Fleisch enthalten?

3. Ob deine Quellen falsch sind, wissen wir nicht, denn im Gegensatz zu uns gibst du deine Quellen nicht einmal an!

4. Übrigens eröffnen wir ab 15. Juli 2013 in Hannover in der Marienstr. 38 ein veganes Cafe-Bistro mit veganer Thai-Küche. Kannst du gerne einmal vorbeikommen...

Kommentar von septim |

Ich beschäftige mich seit 10 Jahren mit Ernährung (hatte Krebs mit 42), vor allem mit Studien.
Immer wieder erwähnen Wissenschaftler, dass seit 2000 Jahren in China und Japan Tofu gegessen wird. Es ist einfach eine Erfindung des Pharma-Fleisch Kartell, dass es sich nur um fermentierten Soja handelt und dass Soja ungesund ist.

Man muss einfach wissen, dass das Pharma-Kartell eigene Gosthwriter hat, die tun nichts anderes als Studien erfinden und ein Prof. zeichnet dann gegen, außerdem sind sie in allen Foren und verbreiten Unwahrheiten. Oder sie gründen Seiten wie ESOWATCH.

Man muss einfach das System verstehen, dann weiß man sehr schnell wo solche Gerüchte herkommen.

Die Süddeutsche bestätigt meine Behauptung

http://www.sueddeutsche.de/wissen/medizinische-fachzeitschriften-ghostwriter-im-dienste-der-pharmafirmen-1.1137171

Kommentar von Axel Fricker |

Ich beschäftige mich seit längerem mit Soja und bin immer wieder auf dringende Warnungen von Wissenschaftlern gestoßen. Zum Beispiel: Frauen, die schwanger werden wollen, sollten auf jeden Fall die Finger von Soja lassen. Denn Isoflavone können auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, weil sie die Funktion der Schilddrüse hemmen. Das verändert den Hormonhaushalt, bringt einen verlangsamten Metabolismus (Stoffwechsel) mit sich und verursacht Probleme bei der Empfängnis. Ratten wuchsen sogar Kröpfe, als ihnen pures Isoflavon verabreicht wurde – auch das wird von der Schilddrüse gesteuert. Besonders umstritten ist die Bohne in der Babynahrung. Wenn Kinder allergisch auf Kuhmilch reagieren, wird gern auf Sojamilch ausgewichen. Seit 40 Jahren verabreichen Amerikaner Soja-Babymilch, ohne dass größere Nebenwirkungen publik wurden. Soja-Gegner wie die Ernährungsexpertin Beatrice Trum Hunter sprechen aber von »Soja-Babys«, die auffällig kleinwüchsig seien, häufig Lernprobleme hätten und wegen der pflanzlichen Östrogene Probleme bei der Geschlechtsentwicklung zeigten. »Sojamilch ist längst nicht so gut für den Menschen wie Kuhmilch«, sagt Professor Edmund Renner. In den USA erkennt die Gesundheitsbehörde Soja-Eiweiß inzwischen als gleichwertiges Eiweiß an. Doch gemessen an der Qualität des Proteins von Eiweiß aus Eiern (= 100 Prozent), erzielt Kuhmilch 91 Prozent und Soja-protein nur 74 Prozent.

Kommentar von Anna |

Der link für Sojamilch und Tofu selbstmach Rezept klappt nicht. Habt ihr einen anderen?
Danke

Kommentar von Ronny |

Soja ist eine Bohne die inzwischen in Europa und in Süddeutschland angebaut (Biosoja) . Warum sollte Soja ungesünder als Fleisch sein . Omnivoren fressen beides, Ungesundes Fleisch und ungesundes Billigsoja das man den armen Tiere zu fressen gibt . Richtig lecker zubereitetes Soja schmeckt einfach nur lecker . Ich selber esse es eher selten weil ich oder meine F. Es nicht gut genug zubereiten kann . Ich könnte mir vorstellen das Soja dann ungesund ist , wenn man nur noch davon lebt , wer macht das denn . Bei Fleisch und Milchprodukten ist das schon eher möglich , da es für den Menschen überhaupt nicht geeignet ist und sieht man sich die Bevölkerung in Deutschland alleine an , sichtbarer kann's nicht sein. Krankheiten und Fettsucht blühen in jeder Ecke . Also wer gern Soja mag , esst es weiter , es ist auf jeden Fall besser als tierische Produkte ,alles andere ist Blödsinn .

Kommentar von Jana |

Hallo, vielen Dank für diese informative Seite. Ich bin seit Jahren Veganerin und liebe Tofu, nicht als Wurst/Aufschnitt sondern Naturtofu gebraten zu Gemüsegerichten. Ich wurde durch Kommentare von Leuten, die die Videos von Pollmer gesehen hatten, extrem verunsichert, gerade weil das mit den Schlagworten "wissenschaftlich belegt", "Studien beweisen eindeutig" etc daher kam und ich mich mit der Materie gar nicht auskenne. Jetzt kann ich mir in Ruhe eure Links durchlesen, wobei ich den Artikel selbst schon sehr beruhigend und logisch fand, und habe Argumentationshilfen für das nächste Gespräch. Danke, dass ihr euch die Mühe gemacht habt.
Liebe Grüße, Jana

PS: Danke auch den Kommentatoren, die über die That-Küche und Soja berichtet haben, ich war nämlich noch nie da und kenne auch keine Freunde, die dort Familie /Freunde haben.

Kommentar von Noa |

Seid Ihr alle Fachleute?

Hier habt Ihr mal was fundiertes zu lesen:

http://www.pnas.org/content/99/11/7616.long

Gruss,
Noa

Kommentar von Noa |

Nachtrag:
Und hier ein kleiner Artikel aus der guten und angesehenen Süddeutschen Zeitung:

"Riskanter Kult um die Bohne

Soja gilt vielen als besonders gesundes Nahrungsmittel. Doch Ärzte bekommen immer mehr Zweifel, ob die Pflanze wirklich ungefährlich ist.
Von Kathrin Burger

Japanerinnen klagen kaum über Wechseljahrsbeschwerden. Sie erkranken seltener an Osteoporose, Krebs oder Herzleiden und werden besonders alt. Dass dies an der sojareichen Ernährung der Inselbewohner liegt, mutmaßen Wissenschaftler seit mehr als 20 Jahren.

Schließlich liefert die Bohne hochwertiges Eiweiß, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Deshalb gilt dem gesundheitsbewussten Laien das tägliche Glas Sojamilch als Wundermittel.

Der Absatz an Sojamilch ist laut Marktforschungsinstitut ACN Nielsen im Jahr 2005 weltweit um 30 Prozent angestiegen. "Die Kundenbindung an Soja-Produkte ist sehr hoch", steht in einem aktuellen ACN-Bericht.

Zahlreiche Eltern scheuen sich darum nicht, ihren Kindern Soja-Säuglingsnahrung statt Kuhmilch in die Fläschchen zu füllen. In Israel soll jedes dritte, in den USA jedes vierte Neugeborene mit Soja ernährt werden. In Großbritannien und Italien sind es immerhin fünf Prozent. Zahlen für Deutschland gibt es nicht.

Auch Frauen, die unter Hitzewallungen in den Wechseljahren leiden, versuchen oft eine Kur mit Soja-Präparaten, teilweise auf Anraten des Arztes. Schließlich gelten diese als nebenwirkungsfrei. Doch dafür, dass Soja-Präparate gegen Hitzewallungen helfen, fehlen Beweise. Auch ließ sich bislang nicht belegen, dass Soja-Liebhaber tatsächlich länger leben als Soja-Verächter. Im Gegenteil: Ärzte bekommen immer mehr Zweifel, ob Soja wirklich ungefährlich ist.

Sojamilch sollte bei Säuglingen nicht erste Wahl sein. Der Grund: Die in der Bohne enthaltenen Isoflavone entfalten hormonähnliche Wirkungen im Körper und docken an Rezeptoren in Geschlechtsorganen, Leber oder Gehirn an. Deswegen werden sie auch Phytoöstrogene genannt.

"Da im kindlichen Blut nur geringe Mengen an Geschlechtshormonen zirkulieren, könnte das Gleichgewicht aus dem Lot kommen", so Berthold Koletzko, Vorsitzender der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

Wie Soja genau wirkt, ist bislang unklar. Aus aktuellen Tierversuchen weiß man aber: Das Pflanzenhormon wirkt hochdosiert krebsfördernd bei Neugeborenen, führt zu Fruchtbarkeitsstörungen und beeinträchtigt außerdem die Schilddrüsenfunktion.

Grund zur Sorge geben auch ältere Studien. New Yorker Wissenschaftler entdeckten 1990, dass Kinder mit einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse in den ersten Lebensmonaten häufiger Soja-Nahrung bekommen hatten als ihre gesunden Geschwister. 2001 berichteten Forscher der University of Pennsylvania von Frauen, die als Babys in den 60er und 70er Jahren Soja bekamen. Sie klagten häufiger über lange Monatsblutungen und starke Menstruationsbeschwerden als Personen, die mit Kuhmilchersatznahrung aufgezogen wurden.

Eltern kontern solche Einwände häufig mit dem Argument, dass Kindern in Japan Tofu und Sojamilch offensichtlich auch nicht schade. Dabei wird übersehen, dass asiatische Eltern nach dem Abstillen auch zu Ersatznahrung auf Kuhmilchbasis greifen. "Die Aufnahme von Isoflavonen in den ersten zwei Lebensjahren ist deshalb dort recht niedrig," sagt Sabine Kulling, Lebensmittelchemikerin an der Universität Potsdam.
Allergische Schocks

Die DGKJ rät, Sojanahrung nur bei Babys einzusetzen, die unter angeborener Milchzuckerunverträglichkeit oder Galaktosämie leiden. Beide Stoffwechselstörungen kommen sehr selten vor. Eine Kuhmilcheiweißallergie, die zwei bis fünf Prozent der Säuglinge betrifft, sei hingegen kein Grund, auf Sojamilch umzusteigen, denn laut mehrerer Studien kann Soja statt Kuhmilch im ersten Lebensjahr keineswegs vor Allergien bewahren.

Französische Behörden empfehlen sogar, Kindern unter drei Jahren gar keine Sojaprodukte zu geben. Trotz solcher Warnungen sind mehrere Produkte freiverkäuflich auf dem Markt. "Eigentlich dürften die in Deutschland als bilanzierte Diäten verkauften Sojanahrungen nur unter ärztlicher Überwachung eingesetzt werden, aber die Behörden fordern das nicht ein", sagt Koletzko.

Aber nicht nur Kinder sollten Soja meiden. Auch Allergiker sind betroffen. Derzeit soll in Deutschland etwa einer von 100 Personen an einer Soja-Allergie leiden - Tendenz steigend. Ähnliches gilt für die Lupine, eine relativ neue Kulturpflanze in Europa. Sie wird als Mehl verschiedenen Fertigprodukten im Reformhaus zugesetzt.

Diese Produkte sind für Zöliakie-Kranke, die mit einer entzündeten Darmschleimhaut auf das Getreideeiweiß Gluten reagieren, erdacht worden. Vegetariern wird sie als "Eiweißwunder" und als "so wertvoll wie Soja" angepriesen. Lupinenmehl muss jedoch nicht als Zusatz deklariert werden. Mehrere Fälle von allergischen Schocks wurden mittlerweile in der Fachliteratur beschrieben. Meist waren die Betroffenen auch auf Erdnüsse allergisch.

Auch für Frauen in den Wechseljahren ist Soja nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Soja könnte Krebszellen stimulieren. "Frauen in den Wechseljahren, die krebsgefährdet oder an Brust- oder Gebärmutterkrebs erkrankt sind, sollten sich darum nicht über lange Zeit soja-reich ernähren oder gar Präparate einnehmen," sagt Wolfgang Wuttke, Endokrinologe an der Universität Göttingen.

Grund für die Warnung sind Versuche an weibliche Ratten - Sojahormone ließen Krebszellen schneller wachsen; sogar bei in Soja-Extrakten üblichen Konzentrationen. "Das ist problematisch, weil ein Großteil der Frauen nach der Menopause Mini-Tumoren in der Brust trägt, die sich aber oft nicht zu großen Tumoren auswachsen," so Wuttke.

Dass Japanerinnen seltener unter Brustkrebs leiden, erklärt man sich heute so: Isoflavone entfalten wohl nur während der Pubertät ihre krebsschützende Wirkung. Vielleicht liegt es auch gar nicht am Sojakonsum. "Japanerinnen bringen weniger Gewicht auf die Waage, trinken weniger Alkohol und rauchen weniger", gibt die Potsdamer Wissenschaftlerin Kulling zu Bedenken.

Von den aktuellen Studien wird jedoch kaum berichtet. In Blogs, auf Gesundheits-Webseiten oder in Ratgebern wird Soja oft uneingeschränkt empfohlen und als "Zauberbohne" tituliert.

"Auch die Medien berichten nur selten etwas über die Risiken von Soja und Lupine", hat Thomas DeGregori, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Houston beobachtet. Der Mythos Soja bleibt bisher unangetastet. "Fälschlicherweise wird oft angenommen: Was pflanzlich und natürlich ist, ist auch gesund", sagt Kulling."

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/soja-riskanter-kult-um-die-bohne-1.790066

Nachgruss ;)
Noa

Kommentar von Vegano |

Noa,

Die Sueddeutsche Zeitung Artikel ist von 2008 und widerlegt (durch links in obigen Quellen).

Der andere Link behandelt nur männliche Mäuse und es gibt Gegenstudien, die belegen dass der Isoflavonstoffwechsel beim Menschen anders funktioniert, also diese Studien nicht übertragbar sind.

Axel Fricker,

Viele der genannten Studien sind widerlegt und es konnten medizinisch keine Effekt oder positive Effekte gefunden werden.

Die Eiweißqualität von Soja ist etwas geringer - das stimmt, aber schon durch Kombination verschiedener Eiweißquellen (z.B. Weizen und Bohnen) lässt sich eine Eiweißqualität von 1.0 erreichen. (Quelle: Baboubian, Patrik - Eine Anleitung zum Groß und Stark werden).

Viel Spaß!

Kommentar von kritischer geist |

Hallo Team Vegan.eu
Gleich vorweg: Ich bin - bis jetzt - weder ein dezidierter Gegner, noch eindeutiger Befürworter von Sojaprodukten. Ich versuche gerade, an objektive Informationen zu kommen und bin dabei unter anderem auf euren Artikel gestoßen.
Ich bin euch dankbar für die Informationen auf dieser Seite, aber mein Eindruck ist, dass ihr etwas zu undifferenziert und gutgläubig an die Sache herangeht. Bitte um Korrektur, wenn ich falsch liegen sollte, aber eure Aussagen stützen sich nur auf einen einzigen Artikel, oder? Habt ihr euch mal angesehen, wer dessen Autoren sind? Mark Messina ist "Executive Director of the Soy Nutrition Institute" (http://thesoynutritioninstitute.com/members-advisors-and-staff-bios.php). Das SNI ist ein Institut, das ganz eindeutig nicht unparteiisch ist, sondern zur Unterstützung der US-Sojabohnen-Industrie gegründet wurde (http://thesoynutritioninstitute.com/about-sni.php)! Sogar im erwähnten Artikel ist unter "Conflict of Interest" die Anmerkung "MM regularly consults for companies that manufacture and/or sell soyfoods and/or soy extracts." zu lesen. Hinter diesem Institut stecken Firmen wie Monsanto (Beweis dafür zB unter http://www.linkedin.com/pub/geri-berdak/3/915/5a8). Seid ihr sicher, dass ihr eure Aussagen auf Informationen aus dieser Ecke stützen wollt???
Freundliche Grüße

Kommentar von Team Vegan.eu |

Hallo Kritischer Geist,

das siehst du nicht ganz richtig. Der Artikel ist ein Übersichtsartikel, der SÄMTLICHE bis zum damaligen Zeitpunkt publizierte Einzelstudien berücksichtigt. Die Gegner des Soja haben keine Übersichtsartikel herausgebracht, sie zählen immer nur ein paar veraltete und in Replikationen widerlegte Einzelstudien auf.

Wir hatten tatsächlich in den wissenschaftlichen Datenbanken, wie Medline, eine Literatursuche durchgeführt und unzählige Einzelstudien gelesen. Wir fanden dann aber, dass dieser Übersichtsartikel, der alle diese Einzelstudien berücksichtigt, alles am Besten zusammenfasst. Wir haben uns anhand zahlreicher Beispiele überzeugt, dass die Zusammenfassung in dem Übersichtsartikel genau dem entspricht, was die jeweiligen Autoren auch herausgefunden hatten. 

Aufgrund seines international anerkannten enormen Wissens und seiner wissenschaftlichen Tätigkeit im Hinblick auf gesundheitliche Auswirkungen von Sojaprodukten wird Messina auch regelmäßig durch Firmen kontaktiert und berät diese, die Sojaprodukte herstellen. Er war auch vorher Direktor des renommierten National Cancer Institutes, ebenso wie er das Sojaforschungsinstitut leitet. Dies hat er, wie es sich gehört, auch im Artikel klar zum Ausdruck gebracht. Der Artikel hat genau das bestätigt, was wir ebenfalls bei Durchsicht der unzähligen Einzelstudien gefunden haben. Wir haben keinerlei Hinweis auf Auslassungen von Studien oder auf Veränderung von Ergebnissen gefunden. 

Übrigens ist die Propagierung einer veganen Lebensweise und der Nutzung von Sojabohnen für die direkte menschliche Ernährung (und nicht für die Nutztiere) den Interessen von Monsanto u.a. absolut entgegen gesetzt.

Um die Schlussfolgerungen zu kritisieren, solltest du dich nach unserer Einschätzung nicht an den Einzelpersonen aufhängen, sondern solltest konkret zum Ausdruck bringen, inwiefern die Ergebnisse einer Studie angeblich falsch dargestellt oder nicht zutreffend sind. Im Ggrunde bestätigen die wissenschaftliche Befunde nur das jahrhundertelange Wissen in Asien, wo weitaus mehr Soja konsumiert wird als hier, und wo Sojaprodukte (und zwar beide, fermentierte und unfermentierte) seit alters her als gesund gelten. Offenbar zu Recht!

Kommentar von Marco |

lol ich lach mich tot Thai konsumierne keine Soja. Geh mal rau saussem ISSAN hahahaha. Überall auf der Straße findet man Läden die Igwer Tee verkaufen und auch Soja Milch. Geh mal in den Supermarkt da findest du 100 Sojaprodukte auch wenn die glaub nicht so gesund sind... naja ^^

Kommentar von Cati |

Nachtrag zu Udo Pollmer , ich hab noch nie soviel Unsinn gelesen , dieser Mann sollte sich mal etwas länger im Spiegel ansehen als nur beim Zähne putzen . Dann wird er feststellen das nicht alle Menschen nur von Torte träumen und lebenso wie er. Alles was er von sich gibt ist längst bekannt und schon wieder veraltet . Er ist einfach nur lächerlich und wer seinen Unsinn liest und gelaugt ist selber schuld.

Kommentar von Danièle Fayet |

Liebe Freunde und Gegner von Soja
Ich habe jahrelang 3x/Woche mindestens 200gr Räuchertofu gegessen zu einer Gemüseplatte. Eines Tages bekam ich die Brustkrebsdiagnose. Dasselbe meine Schwester, die täglich Soja konsumiert hatte. Damit möchte ich keinesfalls sagen, dass Tofu (Soja) meinen Krebs verursacht hat, nein, aber er hat ihn auch nicht verhindert.
Ich möchte folgendes sagen: Ich bin überzeugt, dass es - wie bei allem - auf die Dosis ankommt. Als Veganerin nehme ich vor allem fermentierte Sojaprodukte von Soyana zu mir als Butter- oder Quark- und Käseersatz. Und hie und da ein Misosüppchen - ein Gedicht.
Zu den Studien - es ist doch bekannt: Nur die Studie hat recht, die ich selber gefälscht habe :-) ...
Ich wünsche allen Freude am Essen in der richtigen Dosis.

Kommentar von Clarissa |

Liebe Frau Fayet,
Krebs haben ungefähr 25% aller Menschen hier einmal im Leben zirka, laut Statistiken (so in etwa). Die große Mehrheit mampft kein Soja und nur eine Minderheit ist Vegan oder Vegetarisch in Deutschland. Es kann also davon ausgegangen werden, daß nicht Soja der Auslöser dafür sein kann. Sehr wohl aber Sachen wie Tschernobyl und Co. welche unsere Umwelt verseuchen und unseren Körper schädigen... Das Krebsrisiko ist sehr hoch, im Vergleich zu früher noch. Damals hat man aber Fleisch auch nur als Sonntagsbraten gekannt und Atomreaktoren gab es noch gar nicht. Die kamen erst nach dem Krieg und der Atombombe langsam auf. Das Krebsrisiko ist einfach höher, durch die Umweltbelastung. Feinstaub von Autos usw. und Strahlung durch Verseuchung in geringen Mengen auf Dauer hinterlassen eben Spuren. Viele leben ja auch in Städten oder nahe einer Stadt. Es gibt im Allgemeinen viele Faktoren die Krebs begünstigen können. Sehr viel Faktoren. Man kann also nicht auf ein Lebensmittel sofort schließen, nur weil es konsumiert wurde. Sie haben ja auch Brot konsumiert, so wie andere Deutsche. Das Brot besteht aus Getreide, welches in der Regel gespritzt wird. Wenn sie nur Bio Brot essen dann hat sich das erledigt. Ich will nur andeuten, daß sehr viele Faktoren die Auslöser für den Krebs sein können. Und natürlich sollten wir viel weniger essen. Die Asiaten nehmen viel kleinere Portionen zu sich und das ist auch gesünder so. Wir essen viel zu reichhaltig hier. Darum haben wir mehr Körperfett Anteile im Durchschnitt und mehr Gesundheitsrisiken. Nicht primär durch die Fette am Körper. Aber eben durch die Schadstoffe die mit im Essen sind. Denn überall ist mal hier und da was mit drin, von dem man nichts weiß. Aber desto größere Mengen man konsumiert, desto mehr nimmt man auf einen Rutsch davon in sich auf. Wie Sie schon richtig sagten, die Portion sollte überlegt sein :) Die Dosis macht das Gift. Das ist absolut richtig. Weniger ist mehr und man sollte wirklich nur den Hunger stillen und sich möglichst nicht satt essen. Wir nehmen viel zuviel in uns auf :/ Essen ist wichtig, aber fressen sollte eben auch nicht sein. Maßvoll ist richtig und wichtig. :)

Kommentar von Matthias Donath |

Soja ist schlecht. Gen Soja, Pestizide, Monokulturen, Kaputte Felder. Pestizide im Soja und zudem schlechte Gesundheit der Anwender. Diese Seite gibt falsche Nachrichten heraus. Der Betreiber hat keine medizinische Ausbildung. Ein Hochstapler der schlimmsten Sorte.