Konsequenz nicht-veganer Lebensweisen: Massentötungen von Tieren wegen Krankheiten

Konsequenz nicht-veganer Lebensweisen: Massentötungen von Tieren wegen Krankheiten

Wir lesen es wieder in den Zeitungen:

"Erst war es eine Putenmast in Mecklenburg-Vorpommern, dann hat die Vogelgrippe einen Legehennenbetrieb in den Niederlanden befallen. Am Montag meldete das britische Landwirtschaftsministerium, dass die Krankheit auf einer Entenzuchtfarm in England ausgebrochen ist. Rund 6000 Enten würden vorsorglich getötet, teilte das Ministerium mit. Am Wochenende hatten die niederländischen Behörden auf dem befallenen Hof in Hekendorp östlich von Rotterdam 150.000 Tiere keulen lassen, in Mecklenburg-Vorpommern, wo das gefährliche Virus bereits vor zwölf Tagen aufgetreten war, sind 31.000 Mastputen des infizierten Betriebs in Heinrichswalde sowie weitere 1000 Hühner, Enten und Gänse von Privathaltern getötet worden."

Ob Hühner, Enten oder Gänse, Kühe, Schweine oder sogar Dachse - solange wir Nutztiere halten, wird es immer wieder zu periodischen Massentötungen von Nutz- und Wildtieren kommen, umKrankheitsausbrüche zu stoppen oder zu verhindern. Ob die Tiere konventionell oder bio gehalten werden, sie werden getötet und ihre Körper werden vernichtet.

Wer die Massentötungen von Tieren als ein ethisches Problem erlebt, wer sie aus Gründen des Tierschutzes oder aus Gründen der Ressourcenschonung für einen Missstand hält, für den führt kein Weg an einer veganen Lebensweise vorbei.

Die sowieso nicht der Realität entsprechenden Sprüche von den glücklichen Hühnern oder Kühen, sie werden spätestens dann ad absurdum geführt, wenn auch nur ein erkranktes Tier sich in die Nähe einer Nutztierhaltung bewegt hat. Ein krankes Tier kann den Tod Tausender und die Vergeudung aller Ressourcen, die für ihr Nutztierleben aufgewandt wurden, bedeuten.

Massenerkrankungen von Nutztieren und Zoonosen sind damit ein weiteres starkes Argument für eine vegane Lebensweise. Eine vegane Gesellschaft benötigt keine Massentötungen. Ohne einen Wechsel zu einer veganen Lebensweise ist umgekehrt aber ein gesellschaftlicher Verzicht auf Massentötungen von Nutztieren zur Eindämmung und Prävention von Krankheiten nicht vorstellbar.

Vielen Menschen, die der Illusion einer tierwürdigen und ökologisch verträglichen Bio-Nutztierhaltung anhängen, ist nicht bewusst, dass periodische Massentötungen und Vernichtungen von Tieren so unumgänglich werden. Hier besteht ein noch brachliegender Aufklärungsbedarf!

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1 Kommentar auf "Konsequenz nicht-veganer Lebensweisen: Massentötungen von Tieren wegen Krankheiten"

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Betti
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Für den Planeten Erde ist der Mensch eine einzige Katastrophe. Das macht Angst. Ich hoffe, es werden immer mehr kritische, nachdenkliche, tatkräftige Leute geben, und das noch schnell genug, um die entscheidende Wende für unsere Erde, die Natur, die Tiere, Pflanzen und uns selber herbeizuführen. Schliesslich ist es fünf vor zwölf.

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