Lance Armstrong: Statt Doping vegan

Lance Armstrong: Statt Doping vegan

Der lange Zeit weltweit erfolgreichste und nunmehr wegen Doping degradierte Fahrradsportler Lance Armstrong hat kürzlich gemäß eines Artikels im Examiner zu einer veganen Ernährung gewechselt. Er beobachtetseither eine deutliche Zunahme seiner Energie und Fitness, eine Beobachtung, über die auch andere vegane Spitzensportler regelmäßig berichten.

Es mag kritisch gefragt werden, ob sich jemand, der gedopt hat, als Rollenmodell für den Wechsel zu einer veganen Lebensweise eignet?

Lange leugnete Lance Armstrong das Doping, welches er schließlich in Anbetracht einer überwältigenden Beweislage zugeben musste. Mit der Aberkennung aller Titel und einem drohenden Strafverfahren zahlt er einen hohen Preis für eine Praxis, die tatsächlich jahrzehntelang den gesamten weltweiten Radsport prägte.

Auch im Fall Lance Armstrong war das zu beobachten, was ein nicht gerade tierfreundliches Sprichwort mit den Worten beschreibt "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff":

Plötzlich waren alle empört und wandten sich ab, die doch in Wirklichkeit , wenn sie nicht sowieso beteiligt waren, mindestens wussten oder hätten wissen können, dass Lance Armstrong, wie offenbar alle weltweit erfolgreichen Radspitzensportler, dopte.

Doping im Sport ist ohne Zweifel Ausdruck einer menschenverachtenden Wettbewerbsideologie, die den einzelnen Menschen als maschinenhafter Leistungsträger betrachtet und instrumentalisiert. Es ist aber daher keine Verteidigung des Doping-Systems, wenn einem einzelnen Menschen die Möglichkeit zum Wandel und die Chance auf einen Neuanfang zugestanden wird.

Lance Armstrong möchte künftig wieder öffentlich Fahrrad fahren, ohne Doping, unterstützt durch Training und eine gesunde pflanzenbasierte, vegane Ernährung. Mit der Hinwendung zur veganen Ernährung wendet er sich gleichzeitig von einem menschen- und tierverachtenden System ab, was auch im Sport den Alltag prägt.

Mit der Verbreitung der veganen Lebensweise als praktiziertem Umweltschutz, Tierschutz und Gesundheitsschutz kann Lance Armstrong wieder gut machen, was er Schlechtes tat, als er sich in das Doping-System des Spitzensportes einbinden ließ. Auf diesem Weg wünschen wir ihm viel Glück und ein langes veganes Leben!

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2 Kommentare auf "Lance Armstrong: Statt Doping vegan"

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Michael Gumnor
Gast

Gesundheit will erst einmal erkannt sein. Dann bestimmt die Gesundheit das Leben.

Almut Elster
Gast

Besser spaet als gar nicht. Ausserdem bin ich der Meinung, dass jeder Sportler, der nachgedacht hat, zur veganen Ernaehrung wechseln muss, damit er das Potential nutzen kann, das ihm sein Koerper bietet.
Und: Werde vegan, denn die Tiere brauchen Deine Ausreden nicht.

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