Vegan.eu > Vollständige Meldung

Studie: Vegan reduziert Säurebelastung

(Kommentare: 10)

Vegane Lebensmittel senken Säurebelastung

Welche Auswirkungen hat eine vegane Ernährung von Omnivoren auf die Säurebelastung ihrer Ernährung und den pH-Wert im Urin?

Dieser Frage ist kürzlich eine experimentelle Studie mit 25 Fleischessern(Omnivoren) nachgegangen, die sich auf experimentelle Instruktion 7 Tage, drei Tage oder zwei Tage ernährten. Hintergrund der Studie sind wissenschaftlichen Befunde (auch hier), die auf mögliche schädliche Auswirkungen einer hohen Säurelast der Ernährung auf Nierengesundheit, Muskeln und Knochen hinweisen. Zudem ist das Risiko von Herz- und Gefäßerkrankungen bei erhöhter Säurebelastung der Ernährung erhöht.

Im Ergebnis hat die Studie festgestellt, dass der 24-Stunden pHh-Wert sich nach einer Woche veganer Ernährung signifikant im Vergleich zum Ausgangswert reduzierte. Ebenfalls festgestellt wurde eine starke Abnahme der ernährungsbedingten Cholesterin-Aufnahme sowie eine vermehrte Aufnahme gesundheitsförderlicher Ballaststoffe.

Die Autoren schließen aus diesen Befunden, dass eine 7-tägige vegane Ernährung für die teilnehmenden Omnivoren mit gesundheitlichen Vorteilen verbunden gewesen ist.

Die höhere Säurelast der omnivoren Ernährung resultiert direkt aus dem Konsum von Fleisch und Milchprodukten. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass eine vegane Ernährung mit geringerer Säurebelastung verbunden ist und sich entsprechend auch auf den pH-Wert günstig auswirkt.

In der geringeren Säurebelastung der veganen Ernährung liegen vermutlich auch die Gründe dafür, dass Veganer auch bei im Durchschnitt etwas geringerer Calcium-Aufnahme in der Regel eine gute Knochengesundheit aufweisen.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von G.R.Wilms |

Ich kann den Inhalt dieser Studie bestätigen. 1986 wurde ich Vegetarier, wegen der Tiere. Dennoch begann sich meine Gesundheit stetig zu verelenden! Viele molestierliche Zipperlein, nebst zwei ernsteren Leiden durch die vegetarischen Jahre hindurch... Konsequenter Veganer seit 7. Januar 2013. Oh, ihr Zipperlein, wo seid ihr alle? Ich wünsche euch nicht zurück! Die Leiden sind am Verklingen! Vegane Ernährung ist keine religiöse Verklärung! Nur durch die vegane Ernährungs-Erfahrung kann ein Mensch schätzen lernen, wie gesundheitszuträglich die vollwertige Pflanzenkost ist. Hallo ihr Vegetarier: Macht den kleinen Schritt vom Tierleid weg, dann verlassen euch auch eure Gebrechen und das schlechte Gewissen den Tieren gegenüber. Fleischesser, ein Wort an euch: Unsere Vorbilder haben uns in der Kindheit zu Tier-Leichenessern gemacht. Das hat sich in ferner Vergangenheit eingeschlichen, weil es immer mehr Menschen gab und nicht genug Nahrung zu finden war. Heute gibt es genug Pflanzliches zu essen für alle. Ein wenig Denken mit Herz, plus Information, wird euch eure Augen öffnen. Lasst euch einladen von Veganern, nehmt an veganen Kochkursen teil. Fangt an zu denken, zu fühlen und zu handeln, dann hat Herr Alzheimer keine Chance, euch noch zu Lebzeiten die Sonne untergehen zu lassen! Viel Glück!

Kommentar von Martin |

Sorry für den etwas Offtopic-Kommentar, aber ich würde mich über Berichte von Studien auf vegan.eu freuen, die zum Schluss kommen, dass Tierprodukte in irgendeiner Form förderlich für uns sind, inklusive einem kritischen Kommentar über die Aussagekraft und Finanzierung dieser Studien. Denn davon gibt es eine Menge, obwohl die Auswahl bei vegan.eu beinahe das Bild abzeichnet, dass sich alle Studien gegen Tierprodukte aussprechen.

Kommentar von G.R.Wilms |

Für mich als Veganer gibt es keinen Zweifel mehr am Wert der veganen Ernährung. Für was noch mehr Studien?! Einfach vollwertige Pflanzenkost essen und das ist mir Studie genug. Studien, die das Fleischessen als gesundheitsfördernd darstellen, werden oder waren wohl fast immer von der Fleischindustrie und anderen Schlacht-Gewinnlern, in Auftrag gegeben. Auch Tierproduktesüchtige schaffen sich ihre Argumente nach ihrem verirrten Gusto. Auch gibt es Leute, die ihre eigene Seele nicht mehr empfinden können. Zum Beispiel die Psychopathen und Alexitymen, aber auch „normale“ Neurotiker. Ihnen ist das Leid der Tiere egal. Sie wollen und können auch keinen Zusammenhang von Tierprodukte-Essen und Klimakatastophe, keinen Zusammenhang von Tierprodukte-Essen und schweren körperlichen Erkrankungen, u.a.m. erkennen.

Kommentar von Martin |

@G.R.Wilms: Ich brauche auch keine weitere Begründung mehr, dass vegane Ernährung ganz gut ist, aber Karnisten greifen eben immer wieder auf Studien zurück, die das Gegenteil beweisen, und daher dachte ich mir, dass man diese Studien dann auch einmal besprechen und ggf. widerlegen sollte. Weißt du, was passiert, wenn ich irgendwem die Seite vegan.eu zeige? "Das ist halt deine Filterblase." Es wird also komplett dicht gemacht. Und das kommt u.a. davon, dass so "einseitig" (im Sinne von: Karnisten kommt es einseitig rüber) über den Veganismus berichtet wird.

Kommentar von G.R.Wilms |

MARTIN: Die einzige Studie die ich ernst nehme, ist meine eigene Erfahrung mit der vollwertigen Pflanzenkost. Da stehe ich nicht alleine da. Meine Tochter und andere Veganlebende haben ähnlich gute Erfahrungen gemacht. Oben habe ich schon diesen Umstand an meinem Beispiel kund getan. Da hätte ich viel zu tun, Karnisten-Studien unter die Lupe zu nehmen. Warum nicht, das habe ich oben auch geschrieben. Die Karnisten-Studien gehen mir am anus vorbei, Ich halte es mit der Selbsterfahrung und der Erfahrung anderer Veganer. Diejenigen Pflanzenköstler, die aus eigener Erfahrung das Positive der veganen Ernährung an Geist und Körper erfahren haben, sie werden selbst Depressionen los und können klarer denken. Wenn Veganer ungesund und dick daherkommen, dann kann ich bei diesen Leuten nur sehen, dass sie etwas falsch machen, doch sie schaden sich nur selbst. Der Fleischesser, der große Verdränger, ist verantwortlich für all die Tierqual, für das Verschwinden der Regenwälder und des Gewissens!, …ach…manches habe ich oben schon angedeutet. Ich bin um die siebzig und ich kenne kaum einen in meinem Alter, dem es noch gut geht. Ich sehe zu viele übergewichtig und krank daherkommen. Alzheimer und Tierprodukte-essen: Dass hier ein Zusammenhang besteht halte ich für mehr als möglich. Alzheimer und keine Begeisterung für das Leben und für die Dinge des Lebens mehr aufbringen, ebenso. Wenn die Menschen so viel positiv denken könnten wie sie falsch essen, da sähe es auf der Erde anders aus und die Klos und die Kühlschränke würden nicht mehr so bestialisch stinken. Martin, essen Sie konsequent vegan, überwinden Sie Ihre Ihnen einst eingefleischten Ängste. Haben Sie keine Angst, es könnte Ihnen bei richtiger Pflanzenernährung etwas fehlen, dann brauchen sie auch nicht mehr den Strohhalm der Karnisten ergreifen und deren Rechtfertigungen. vegan.eu wird weiter die notwendige Arbeit machen. Weil>>>
Und so sage ich mit Goethe:
"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."
PS: Über das Wort Filterblase musste ich köstlich lachen. Ich bin wahrhaftig nicht mehr für die Infos aus dem Totenreich zugänglich. Ich habe mir das jahrelang reingezogen und es kam immer das 5. Gebot blutig raus. Als Atheist achte ich dieses „Du sollst nicht töten“. Ich achte es mehr als die meisten heiligen Wurstesser. Freundliche Grüße

Kommentar von Geronymo |

Karnismus ist eine Geisteskrankheit. Sie ist heilbar. Durch Veganismus.

Kommentar von Geronymo |

Martin, welche Studien (gesundheitsförderlicher Fleischkonsum) sind das und wer hat sie finanziert? Wir warten.....

Kommentar von Geronymo |

Das mit der Filterblase ist reine Fleisch(fr)esserparanoia. Karnisten haben ihre Filterblase um bei der Wortwahl zu bleiben oder nennen wir es Beschränktheit. Karnismus ist ein Wertesystem, das religiöse Züge hat und keineswegs evidenzbasiert ist. Siehe Melanie Joy....Wo sind denn die Studien, die den "Wert" von Tierprodukten bestätigen, wer hat sie finanziert und wie sieht das Design aus? Daß die meditterane Kost besser abschneidet als die Deutsche Hausmannskost kann man sich vorstellen, aber das ist kein Beleg für den Gesundheitswert von Fisch oder Mozarella. Das ist so, als hätte ich die Wahl zwischen Erschiessen oder Erhängen. Durch die Bank wissenschaftlich minderwertiger Müll mit ausschliesslich reduktionistischen Ansätzen von gekauften Wissenschaftlern verzapft und von Dummköpfen bejubelt, die sich in ihren schlechten Gewohnheiten bestätigt sehen. Man schaue sich einfach mal das "Duell" zwischen Hildmann und Schubeck (ZDF) an, das der Fleischkoch Schubeck krachend verlor. Es ist halt leider auch eine Materialschlacht. Die Tierindustrie hat sehr viel Geld und übt damit ungeheure Macht aus. Und schreckt vor rein garnichts zurück. Man erinnere sich an den Prozess gegen Martin Balluch. Es gibt Menschen, die kann man begeistern und andere lassen sich nur fanatisieren oder verdummen. Bei letzteren ist Hopfen und Malz verloren. Da helfen auch keine Studien.

Kommentar von Geronymo |

Und noch etwas, lieber Martin. Wer Dame spielen will, ist im Schachclub einfach an der falschen Adresse.

Kommentar von Martin |

@Geronymo: Du musst nicht das wiederholen, was wir als Veganer ohnehin wissen. Es geht mir um effektiven Aktivismus. Hasstiraden gegen Karnisten sind nicht effektiv und entsprechen im übrigen meiner Ansicht nach nicht dem empathischen Grundgedanken des Veganismus. Weil du nach Studien gefragt hast: Ich habe mal auf die Schnelle https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15927927 ergooglet; das ist nur ein Beispiel von vielen. Ich habe mir lediglich die Zusammenfassung durchgelesen und weiß selbst nichts über die Qualität der Studie. Aber genau das könnte man doch im Einzelfall einmal genauer beleuchten, anstatt allgemeine Urteile zu treffen, die bei Karnisten bekanntlich kaum Gehör finden und in meinen Augen auch tatsächlich wenig überzeugend sind.