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Öffentlichkeitsarbeit der DGE gegen die vegane Ernährung

(Kommentare: 70)

Deutsche Gesellschaft für Ernährung in Bonn (Urheber: http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jotquadrat)

Vor einiger Zeit erschien bei Web.de ein Artikel unter dem bezeichnenden Titel „Veganes Essen:  Tierliebe mit Hindernissen“.

 

In weiten Teilen ist der Bericht eigentlich positiv. Aber Zitate der Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), der Ernährungswissenschaftlerin Antje Gahl,  geben dem Bericht schließlich eine andere Richtung.

 

So erscheint plötzlich die vegane Ernährungsweise als eine extreme und riskante Ernährung, die für gesunde Erwachsene noch geeignet sein mag, aber Risiken für an Erkrankungen, wie Diabetes, leidende Erwachsene beinhalte und gänzlich ungeeignet für Kinder sei.

 

Originaltöne aus dem Artikel

 

""Veganismus ist schon eine extreme Lebensform", sagt Antje Gahl. Sie ist Ernährungswissenschaftlerin und arbeitet bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). "Für gesunde Erwachsene ist sie okay, wenn sie sich mit dem Thema beschäftigen und sich überlegen, wie sie ihre Nahrung zusammenstellen." Bei Menschen, die Fleisch essen – Gahl nennt sie Mischköstler, Veganer sprechen häufig von "Allesessern" - sei das Spektrum der aufgenommenen Nährstoffe aber größer. "Wenn man alles isst, ist die Gefahr eines Mangels geringer", betont sie. ...Allerdings weist Ernährungswissenschaftlerin Antje Gahl ausdrücklich darauf hin, dass eine vegane Ernährung bei Menschen mit Vorerkrankungen zu Schwierigkeiten führen kann – etwa bei Diabetikern, Allergikern oder Nierenkranken.  ... „Für Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder ist eine vegane Ernährung ungeeignet. Das Risiko ist zu hoch." ... "Es gibt Studien, die schon bei vier bis sechs Monate alten Säuglingen von veganen Müttern Vitamin-B12-Mangelerscheinungen festgestellt haben. Das ist doppelt schlimm, weil sich ihr Körper erst im Aufbau befindet", erklärt Gahl“.

 

Einschätzung der Stellungnahme

 

Diese Stellungnahme ist keine faire Bilanz und keine angemessene Zusammenfassung des Forschungsstandes. Sie vermengt ideologische Überzeugungen und persönliche Werthaltungen („extrem“) mit rein theoretischen Annahmen  („Schwierigkeiten bei Vorerkrankungen), kontroversen Einschätzungen („ungeeignet für Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder“) und tatsächlichen, empirisch belegten Risiken (Vitamin B12 Mangel), die aber mit Leichtigkeit zu vermeiden sind.

 

Vegan.eu stellte zwei Nachfragen an Frau Gahl, die diese uns auch freundlicherweise beantwortete:

 

Zum einen baten wir Frau Gahl, uns auf Studien zu verweisen, die eine Gefährdung der Gesundheit von Personen mit Diabetes durch eine vegane Ernährung aufzeigen würden, da uns lediglich gegenteilige Studien bezüglich Diabetes II bekannt seien.

 

Zum anderen baten wir um eine Darstellung der Sichtweise der DGE zu den Positionen der weltweit größten Gesellschaft universitär ausgebildeter Ernährungsexperten, der Academy of Nutrition and Dietetics, des weltweit größten Verbandes von Kinderärzten, der Academy of Pediatrics, sowie des kanadischen Fachverbandes Dietitians of Canada. Denn diese Fachverbände stellen übereinstimmend nach Auswertung einer großen Anzahl an wissenschaftlichen Forschungsbefunden fest, dass eine gut geplante vegane Ernährung für Menschen aller Altersstufen und auch für die besonderen Phasen der Schwangerschaft und Stillzeit und für Kleinkinder geeignet sei (siehe hier und hier). Spezifisch fragten wir Frau Gahl, ob die DGE diese Position der US-amerikanischen bzw. kanadischen Fachverbände für falsch hält.

 

Als Antwort zur Frage zu den Vorerkrankungen teilte uns Frau Gahl mit:

 

„Ich kann Ihnen natürlich keine speziellen Studien nennen, die eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes belegen. Meine Aussage im Interview bezog sich nicht darauf, dass vegan lebende Menschen mit Vorerkrankungen eine Verschlechterung ihrer Gesundheit zu erwarten hätten, sondern dass es schwierig sein kann, alle Nährstoffe abzudecken, je eingeschränkter die Lebensmittelauswahl wird. Dies kann für Personen mit Vorerkrankungen die Nährstoffversorgung bei sehr eingeschränkter Lebensmittelauswahl erschweren. Es ist unbestritten, das insbesondere eine vegetarische und auch vegane Ernährungsweise positive gesundheitliche Effekte mit sich bringt. Das bestätigen zahlreiche Studien. Vegetarier haben seltener Übergewicht und weniger häufig hohen Blutdruck. Auch die Blutfettwerte, insbes. Blutcholesterolwerte sind in der Regel günstiger, als bei Personen mit durchschnittlicher Lebensweise. Insgesamt ist damit das Risiko für Vegetarier für Diabetes mellitus, Gicht, Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten niedriger“.

 

Es ist sicherlich richtig, dass es keine Studien gibt, die eine Verschlechterung von Erkrankungen durch eine vegane Ernährungsweise nahe legen würden. Selbstverständlich ist es allerdings nicht, dass man keine Studien nennen kann, wenn man doch zuvor ausdrücklich zur Vorsicht warnt. Dies gilt umso mehr, als dass es durchaus einige Studien zu Auswirkungen einer veganen Ernährung auf die Gesundheit von Personen mit Vorerkrankungen gibt, die allesamt keine negativen, sondern positive Auswirkungen beschreiben. Nach diesen Studien wirkt sich eine vegane Ernährung günstig auf den Verlauf einer Diabetes II Erkrankung aus (siehe hier), vermindert die Intensität der Symptomatik von rheumatischer Arthritis (siehe hier) und ist ebenfalls offenbar dazu geeignet, den Verlauf koronarer Herzerkrankungen positiv zu beeinflussen (siehe hier).

 

Darüber hinaus weisen neuste Untersuchungsbefunde, die auch Veganer mit Vegetariern vergleichen, darauf hin, dass eine vegane Ernährung besonders stark den Blutdruck senkt (siehe hier), dass Veganer besonders selten an Krebs erkranken (siehe hier), und dass überhaupt bezüglich chronischer Erkrankungen, wie Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes, Menschen, die sich vegan ernähren, die geringsten Erkrankungshäufigkeiten aufweisen (siehe hier).

 

Es ist durchaus zu begrüßen, dass Frau Gahl den potentiellen Gesundheitsvorteil auch der veganen Ernährung in ihrer Antwort an uns letztlich einräumt. Nur tragen ihre öffentlichen Äußerungen zur Verbreitung eines gegenteiligen Eindruckes bei. Liest man die Aussagen von Frau Gahl bei Web.de entsteht nämlich nicht der Eindruck, dass die vegane Ernährung offenbar sogar bezüglich maßgeblicher Erkrankungen günstiger als die sogenannte Mischkost sein kann, sondern im Gegenteil, es wird durchgängig eine Assoziation zwischen der veganen Ernährung und Gesundheitsrisiken hergestellt, während auf mögliche gesundheitlich vorteilhafte Auswirkungen der veganen Ernährung nicht einmal hingewiesen wird.

 

Sicherlich ist es oft schwierig, in der Wissenschaft Kausaleffekte schlüssig nachzuweisen, gerade wenn sie komplexe Sachverhalte und längsschnittliche Fragestellungen betreffen. Dennoch ist klar, dass die heute diskutierte Fragestellung nicht ist, ob die vegane Ernährung insgesamt ungesünder ist als eine fleischbasierte Mischkost, sondern es wird in der Wissenschaft diskutiert, in welchem Ausmaß und aus welchen Gründen bei welchen möglicherweise bestehenden Restrisiken eine vegane Ernährung gesünder ist als eine fleischbasierte Mischkost. In den Äußerungen von Frau Gahl gegenüber Web.de ist diese Sachlage nicht erkennbar.

 

Es ist legitim, darauf hinzuweisen, dass Menschen und ganz besonders erkrankte Menschen bei jeder Form von Lebens- und Ernährungsumstellung die Auswirkungen auf die Erkrankung besonders gut beobachten und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollten. Ebenso versteht es sich von selbst, dass bei einer Umstellung auf eine vegane Ernährung auf die Sicherstellung der Nährstoffversorgung zu achten ist. Dies ist aber ohne weiteres möglich und diese Anforderung spricht deshalb nicht gegen eine vegane Ernährung. Im übrigen können Nährstoffmängel bei Menschen mit Mischkost ebenso auftreten (siehe hier), wobei nach einer Veröffentlichung des US Landwirtschaftsministeriums eine vegane Ernährung nach Empfehlungen zu weniger Nährstoffmängeln führt als eine ebenfalls nach den Empfehlungen umgesetzte Mischkost (siehe hier).

 

Tatsächlich sind für Menschen mit diversen und auch schwerwiegenden Erkrankungen durchaus Aussichten gegeben, durch eine gut geplante Umstellung auf eine vegane Ernährung ihren Gesundheitszustand günstig zu beeinflussen. Über diese Möglichkeit hat Frau Gahl in ihren bei Web.de zitierten Äußerungen die Leserinnen und Leser von Web.de leider im unklaren gelassen.

 

Auf unsere Frage zur Position der DGE zu den Stellungnahmen der US-amerikanischen und kanadischen Fachverbände gab uns Frau Gahl folgende Antwort:

 

„Die Zeit des Wachstums und der Entwicklung in den ersten Lebensjahren stellt besondere Anforderungen an die Energie- und Nährstoffversorgung. Aufgrund der in dem unten genannten Bei­trag geschilderten Studienergebnisse stuft die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V, anders als die ADA, eine Ernährung auf rein pflanzlicher Lebensmittelbasis als ungeeignet ein, um Säuglinge, Kleinkinder und Kinder adäquat zu versorgen und Gesundheitsrisiken zu vermeiden.  Aber auch die ADA weist mit einer Einschränkung in ihrem Positionspapier darauf hin: „A vegetarian, including vegan, diet can meet current recommendations for all of these nutrients. In some cases, use of fortified foods or supplements can be helpful in meeting recommendations for individual nutrients.“ ...Die ausführlichen Informationen hierzu finden Sie in folgendem Artikel auf unserer Internetseite..."

 

Auffällig ist zunächst, dass die DGE eine diametral anderslautende Position vertritt als die genannten US-amerikanischen Fachverbände, einschließlich der früheren ADA, die heute Academy of Nutrition und Dietetics heißt, sowie der US amerikanischen Kinderärzte, die sich der Position der Academy of Nutrition and Dietetics uneingeschränkt angeschlossen haben. Dass dieser Dissenz besteht, wird von  Frau Gahl eingeräumt.

 

Die Sachlage, dass die US-amerikanischen und kanadischen Fachverbände betonen, dass die vegane Ernährung die Nährstoffversorgung decken kann, aber in einige Fällen die Einnahme angereicherter Lebensmittel bzw. von Supplementen  hilfreich sein kann, ist im Übrigen kein Widerspruch und stellt auch keine Einschränkung dar, zumal auch für Mischköstler Ähnliches empfohlen wird. So empfiehlt die DGE eine Folsäure- und Jodsupplementierung für schwangere Frauen (siehe hier). Tatsächlich ist der einzige Unterschied bei veganer Ernährung, dass teilweise auf andere Nährstoffe zu achten ist (so sind Veganer typischerweise besser mit Folsäure versorgt) und das unbedingt eine Supplementierung oder Einnahme von Vitamin B12 über angereicherte Lebensmittel erforderlich ist. Die entsprechende Zufuhr von Vitamin B12 gehört tatsächlich fest zur veganen Ernährung und wird auch von allen veganen Gesellschaften, einschließlich der Vegan Society, empfohlen (siehe hier).

 

Soweit es den Verweis auf die Stellungnahme der DGE zur veganen Ernährung von Schwangeren, Stillenden und Kleinkindern betrifft, so muss leider festgestellt werden, dass diese Stellungnahme nicht auf einer wissenschaftlich angemessenen und lauteren Analyse des Forschungsstandes beruht (siehe hier und hier):

 

Ein Großteil der zitierten Studien betrifft nicht Veganer, sondern bezieht sich auf religiöse Extremgruppen, die ihren Mitgliedern zahlreiche pflanzliche Lebensmittel verbieten, oder hat die Makrobiotik zum Thema, die nicht vegan ist, sondern Fischkonsum erlaubt und ebenfalls pflanzliche Lebensmittel einschränkt. Weder Studien mit Mitgliedern religiöser Extremgruppen, die pflanzliche Lebensmittel einschränken, noch Studien mit nicht vegan lebenden Menschen, die sich makrobiotisch ernähren und ebenfalls pflanzliche Lebensmittel einschränken, erlauben einen Schluss auf die vegane Ernährung. Aber auch Untersuchungen, die aufzeigen, dass die Kinder von Schwangeren und stillenden Mütter, die keine ausreichende Vitamin B12 Zufuhr sicherstellten, gesundheitliche Schäden erleiden können, sind bedeutungslos für die Fragestellung, ob Schwangere und Stillende sich vegan ernähren können, wenn sie den Empfehlungen zur Vitamin B12 Zufuhr folgen. Unter Berücksichtigung dieser offensichtlichen Aspekte bricht aber die empirische Basis der kritischen Stellungnahme der DGE zusammen.

 

Anders als die DGE beziehen sich die US-amerikanischen und kanadischen Fachverbände in ihrer Bewertung der veganen Ernährung nicht auf religiöse Extremgruppen oder nicht-vegane makrobiotische Ernährungsformen, die pflanzliche Lebensmittel einschränken, sondern untersuchen anhand der Auswertung des gesamten vorliegenden Forschungsstandes die Fragestellung, ob eine gut geplante vegane Ernährung, die immer auch eine Sicherstellung der Vitamin B12 Versorgung beinhaltet, für Schwangere, Stillende und Kleinkinder geeignet ist.

 

Hier aber ist die wissenschaftliche Antwort eindeutig:

 

Eine rein pflanzliche, vegane Ernährung ist, wenn sie gut geplant wird und entsprechend eine Sicherstellung der Vitamin B12 Versorgung gewährleistet, für Menschen jeden Alters vom Säugling bis zum Greis und auch in Schwangerschaft  und Stillzeit geeignet. Die besonderen Ansprüche an die Energie- und Nährstoffversorgung in den Zeiten von Wachstum und Entwicklung in den ersten Lebensjahren können gemäß der wissenschaftlichen Position der weltweit größten Fachverbände von Ernährungsexperten und Kinderärzten durch eine rein pflanzliche, vegane Ernährung erfüllt werden.

 

Wie ist die Kontroverse zu bewerten?

 

Die DGE vertritt derzeit im Vergleich zu den weltweit führenden Fachverbänden eine Außenseiterposition, indem sie eine gut geplante vegane Ernährung für Schwangere, Stillende und Kinder für nicht geeignet hält. In ihrer Öffentlichkeitsarbeit macht die DGE aber weder ihre Außenseiterposition noch das Bestehen der Kontroverse überhaupt transparent, sondern vermittelt vielmehr den Eindruck, als ob ihre Position wissenschaftlich allgemein anerkannt sei.

 

Während die DGE vor einer gut geplanten veganen Ernährung von Kindern warnt, informiert sie die Öffentlichkeit, an die sie sich wendet, nicht über den sicherlich nicht uninteressanten Fakt, dass für US-amerikanische und kanadische Kinder derartige Bedenken nicht gesehen werden.

 

Ebenso wenig informiert die DGE die Öffentlichkeit darüber, dass der wissenschaftliche Forschungsstand es durchaus wahrscheinlich macht, dass vegan aufwachsende Kinder später im Erwachsenenalter weniger an Übergewicht, Diabetes, Krebs und Herzerkrankungen leiden werden als ihre mit Mischkost versorgten Altersgenossen. Gänzlich unerwähnt lässt die DGE zudem Untersuchungen, die zeigen, dass bei vegan aufwachsenden Kindern, deren Vitamin B12 Versorgung sichergestellt wird, Entwicklung und Wachstum normal verlaufen (siehe Darstellung in Vegan for Life bei Morris und Messina, 2011)

 

Unterschiedliche Meinungen sind legitim und Kontroversen gehören zu einer jeden Wissenschaft. Indem die DGE aber falsche Tatsachenbehauptungen macht und die Öffentlichkeit über die internationale Diskussion über die Auswirkungen einer veganen Kost während Schwangerschaft, Stillzeit und Kleinkindalter nicht informiert, verlässt sie den Boden der Redlichkeit. Spätestens hier wird deutlich, dass die DGE nicht unabhängig und nicht unparteilich auftritt, sondern dass sie eine ideologisch begründete Agenda vertritt, die den Implikation des internationalen wissenschaftlichen Forschungsstandes nicht entspricht und die sich gezielt gegen vegan lebende Eltern richtet, die ihre Kinder unter Beachtung der Empfehlungen für eine gut geplante vegane Ernährung gesund vegan ernähren.

 

Ist es vorstellbar, dass die weltweit größte Vereinigung von Kinderärzten und die weltweit größte Organisation von universitär ausgebildeten Ernährungsexperten gemeinsam die Gesundheit von Millionen von Kindern gefährden würden? Würden diese Organisationen eine gut geplante vegane Ernährung für Kinder öffentlich für geeignet erklären, selbst wenn sie damit die Gesundheit eben dieser Kinder beschädigen würden?  Oder liegt es nicht viel näher, dass in Wirklichkeit nicht diese Organisationen, sondern die DGE aus subjektiv-ideologischen Gründen und vor dem Hintergrund einer konservativen Einstellung zur menschlichen Ernährung der Zeit noch hinterher ist und antiquierte Warnungen ausspricht, die tatsächlich einer fundierten Grundlage entbehren?

 

Wird die offensichtliche Einseitigkeit der Stellungnahmen der DGE, die Nicht-Rezeption der Position der US-amerikanischen und kanadischen Fachverbände durch die DGE, sowie die Ausrichtung der Studienauswahl auf Extremgruppen mit eingeschränkter Auswahl pflanzlicher Nahrungsmittel, oder auf Schwangere, die keine hinreichende Vitamin B12 Zufuhr gewährleisteten, berücksichtigt, entstehen wenig Zweifel, dass nicht die Position der US-amerikanischen und kanadischen Fachverbände, sondern die Position der DGE inkorrekt ist.

 

Konsequenzen des Verhaltens der DGE

 

Die DGE lehnt eine jede gut geplante vegane Ernährung von Schwangeren, Stillenden und Kindern ab. Sie stellt damit per Implikation an vegan lebende Menschen die Forderung, entweder keine Kinder zu bekommen oder aber während Schwangerschaft und Stillzeit die vegane Ernährung aufzugeben. Sie stellt an vegane Eltern die zusätzliche Forderung, auch nach der Phase der Schwangerschaft und Stillzeit ihren Kindern ein Ernährungsverhalten zu vermitteln und im eigenen Haushalt zu praktizieren, welches ihren Überzeugungen widerspricht. Gleichzeitig weigert sich die DGE, vegan lebenden Eltern Hilfestellung zu geben, um ihre Kinder gut geplant und gesund vegan zu ernähren und dabei Fehler, wie sie bei jeder Ernährungsform auftreten können, zu vermeiden. All dies - und dies ist der entscheidende Vorwurf - tut die DGE aber ohne jede Notwendigkeit. Denn die US amerikanischen und kanadischen Fachverbände legen überzeugend dar, dass eine gesunde vegane Ernährung von Kindern möglich ist. Selbstverständlich gehört hierzu auch die Vitamin B12 Versorgung.

 

Mit ihrer Warnung vor einer veganen Ernährung von Schwangeren, Stillenden und Kindern tut die DGE aber noch viel mehr als ihr vielleicht selbst bewusst ist:

 

Anstatt zu einer gesunden Umsetzung der veganen Ernährung von Kindern beizutragen, wo sie gewünscht wird, lässt die DGE mit ihrer empirisch unbegründeten und nur noch ideologisch erklärbaren reinen Anti-Haltung letztlich auch die Interessen der Kinder außen vor und leistet der Diskriminierung und Ausgrenzung veganer Eltern und Familien Vorschub. Mit ihren öffentlich verbreiteten Warnungen und der Einseitigkeit ihrer Erklärungen trägt die DGE zu einem Klima bei, in dem vegan lebenden Eltern, die ihre Kinder gemäß der Empfehlungen der amerikanischen Fachverbände gut geplant und gesund vegan ernähren, der Status von Rabeneltern zugewiesen wird.

 

Indem die DGE den falschen Eindruck erweckt, dass eine gut geplante vegane Ernährung von Kindern nicht möglich sei, vermittelt sie notgedrungen den weiteren Eindruck, dass vegan lebende Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren, Fanatiker sind, die im Sinne einer Kindesmisshandlung die psychische und körperliche Integrität ihrer eigenen Kinder beschädigen. Dieser Vorwurf, der unmittelbar folgt, wenn die Position der DGE ernst genommen wird, ist unberechtigt. Er ist eine Beleidigung und ein Angriff nicht nur auf alle vegan lebenden Eltern,  sondern auf alle vegan lebenden Menschen und auf den Veganismus an sich. Er trifft Menschen, die sich in besonders hohem Ausmaß Gedanken über das Wohl von Mitmenschen, Tieren und um unsere Umwelt machen und die ihre Kinder sicherlich genau so lieben und  für ihr Wohlergehen ebenso sorgen, wie  dies auch die Mehrheit der nicht vegan lebenden Eltern tut.

 

Früher stand die DGE ebenfalls kritisch zum Vegetarismus und lehnte eine vegetarische Kinderernährung ab. Mittlerweile hat sie diese unhaltbare Position aufgegeben. Auch in Bezug auf den Veganismus wird sich die DGE wissenschaftlichen Befunden in ihrer Gesamtbewertung und dem Geist der Zeit nicht dauerhaft verweigern können.

 

Es ist daher unwahrscheinlich, dass die DGE noch in 10 Jahren vor einer gut geplanten veganen Ernährung von Schwangeren, Stillenden und Kindern warnen wird. Im Gegenteil, wird die DGE in 10 Jahren aller Wahrscheinlichkeit nach ebenso konkrete und leicht handhabbare Empfehlungen für eine gut geplante vegane Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit und Kindesalter herausgeben, wie dies jetzt bereits für ihre US-amerikanische Schwesterorganisation eine Selbstverständlichkeit ist (siehe hier).

 

Die vorhersehbare Veränderung in der Zukunft macht aber die gegenwärtige destruktive Haltung der DGE zum Veganismus und die Einseitigkeit und insofern auch Unlauterbarkeit ihre öffentlichen Stellungnahmen nicht weniger bedauerlich.

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Kommentar von Roberto |

Meine Erfahrungen zeigen, dass die DGE bezüglich Vegetarismus Recht hatte (ich litt dadurch an erhebliche Mängel) – leider hat sie diese Position aufgegeben – und sicherlich bezüglich Veganismus Recht hat. Allein die Tatsache, dass sich Veganer jährlich einer medizinischen Untersuchung stellen müssen, zeigt sehr wohl die Gefahr einer solchen Ernährung. Wie kann ein Kind im Bewusstsein dieser Gefahr – die jährlich notwendigen medizinischen Untersuchungen machen es ihm wohl klar und bewusst – gesund heranwachsen? Jedes solch erzogenes Kind merkt, dass bei ihm was mit der Ernährung nicht stimmt und kommt ganz allein darauf, dass seine Eltern Rabeneltern sind.

Warum hat die DGE Ihre Position bezüglich Vegetarismus aufgegeben und warum nimmt die ADA eine andere Position bezüglich Veganismus ein? Beide Organisationen dienen nicht der Gesundheit, sondern der Wirtschaft. Die DGE, als sie gemerkt hat, dass eine vegetarische Ernährung genug von der Wirtschaft verarbeitete Produkte, sprich Gewinn, enthält, hat sie Ihre Position geändert und weil die ADA, das Verarbeitungs- sprich das Gewinnpotential einer veganen Ernährung – in den USA und in Kanada gibt es bereits viel mehr verarbeitete vegane Lebensmittel, unter anderem krankmachenden Junkfood, als in Deutschland - und die schon vorhandenen notwendigen medizinischen Untersuchungen mitberücksichtigt hat, gibt sie grünes Licht. Schon allein die Tatsache, dass der VEGANISMUS nicht mal während 80 Jahren, sprich einem Menschenleben untersucht worden ist, zeigt auf, dass es diesbezüglich KEINE ERNSTZUNEHMENDE STUDIE geben kann. Ferner haften eben Gesundheitsrisiken auch an der veganen Ernährung. Daher sind medizinische Interventionen gewiss, was wiederum die Wirtschaft, nicht aber die Gesundheit sichert.

Warum lässt Team Vegan.eu die Paläo Diät, die aus Früchten, Gemüse, Wurzeln, Nüssen, Fleisch und Fisch besteht, alles unverarbeitete Produkte mit wenig Gewinn, und die sämtliche Risiken der Zivilisationskrankheiten ausschliesst, somit sich die Notwendigkeit von jährlichen medizinischen Untersuchungen erübrigt, bei Ihrer Missinformation bei Seite ? Einmal mehr wird die von Team Vegan.eu Tabuisierung, sprich diskriminierende Haltung gegenüber der Paläo Diät klar sichtbar. Wie kann also Team Vegan.eu der DGE eine diskriminierende Haltung vorwerfen? Damit streut Team Vegan.eu zusammen mit der DGE und der ADA Sand in die Augen des Konsumenten.

Nur ein klarer Geist kann das erkennen.

In Licht und Liebe

Roberto

Kommentar von chipta |

Ich habe nur eine kurze Frage an den Kommentarersteller: "In welchem Land sind jährliche medizinische Untersuchungen vorgeschrieben?" Ich hatte als "Mischköstlerin" einen ständig zu niedrigen Eisenwert (da ich viele Milchprodukte konsumiert habe und dies meine Eisenaufnahme erschwert hat), nach nun einem Jahr veganer Ernährung und nach einer (freiwilligen) Blutuntersuchung sind endlich mal alle Werte im Normbereich!

Kommentar von Roberto |

@chipta
Vorgeshrieben ist es in keinem Land, aber notwendig, um sicher zu gehen, dass der Vitamin B12 Bedarf gedeckt ist, weil entdeckt man einen solchen Mangel zu spät, ist es irreversibel und der führt dann zum sicheren Tode, auch wenn z.B. die Eisenwerte i.O. sind. Das wird oft von den Veganern bagatellisiert. Ferner sind 3 meiner Familienmitglieder, 2 davon Vegetarierinnen und 1 fast Veganerin frühzeitig an Krebs gestorben, obwohl 2 davon einen riesigen biologischen Garten hatten und 1 davon berühmt für Ihre Seminare bezüglich "gesunder" Ernährung war.
In Licht und Liebe
Roberto

Kommentar von vegan is love |

@Roberto:

Es gibt sehr wohl Studien zum Veganismus, eine umfasst "nur" 40 Jahre Wissenschaft.... sie heißt "China Study", gibt es auch in deutsch.
Ebenso das Werk von Dr. Caldwell Esselstyn "Prevent and Reverse Heart Disease" belegt sogar mit bildgebenden Verfahren, dass die vegane Ernährung - und zwar nur diese - Arterienverkalkung rückgängig machen kann, und noch einiges mehr.
Er ist 1994/1995 zu den besten Ärzten der USA gewählt worden. Die Film-Dokumentation "Forks over knives" (gibt es auch in deutsch "Gabel stat Skalpell") bringt beide Forschungsansätze zusammen und ist gut verständlich.

Es ist nicht notwendig solche Untersuchungen zu machen, es wird lediglich empfohlen.
Es gibt Veganer, die 15 oder 20 Jahre lang schon vegan leben und keinen B12-Mangel aufweisen, was im übrigen bei sehr viel mehr Allesessern der Fall ist. Denn B12 und Vitamin D-Mangel sind sehr verbreitet. Das ist KEIN reines veganes Problem.

Auch Veganer sind und bleiben sterblich und können auch krank werden. Was Deinen Familienmitgliedern geschehen ist, bedaure ich, Deine Rückschlüsse jedoch auch. Denn es gibt in der Tat auch noch andere Gründe für Krebs etc.

Die Verquickung mit der Wirtschaft verhält sich genau andersrum als von Dir geschidert.

Ich konnte beim Lesen Deiner Zeilen nur den Kopf schütteln.

Kommentar von Studvet |

@Roberto, es ist sehr schade, dass du eine Ernährungsform ablehnst, obwohl du die Ideologie, die dahinter steht, im Grunde teilst, nur weil du nicht in der Lage warst, eine gesunde und ausgewogene pflanzlich basierte Ernährung zu gewährleisten. Sofern du und deine Bekannten keine spezifischen Malabsorptionserkrankungen für gewisse Nährstoffe aufweist, habt ihr schlichtweg zu wenig Hintergrundwissen, die für eine anspruchsvolle Ernährung unabdingbar ist. In Bezug auf die Krebserkrankungen in deinem Bekanten- und Verwandtenkreis MUSS ausdrücklich betont werden, dass jeder Mensch von Geburt an, ohne jemals mit krebserregenden Stoffen in Berührung gekommen zu sein, ein Krebsrisiko von etwa 25% in sich trägt. Dieses Risiko wird durch Rauchen, ungesunde Ernährung und einen ungesunden Lebensstil stetig erhöht. Die genetische Disposition ist schließlich deutlich höher als es ein heute übliches Karzinogen sein kann. Selbst Rauchen erhöht das Risiko, an Krebs zu sterben nicht einmal um 1 %, denn nur 156 von 100000 Menschen sterben an den Folgen des Rauchens. Als Mediziner kann ich aber nur empfehlen, Risiken bestmöglich aus dem Weg zu gehen und die vegane Lebensweise bietet alleine durch ihr Bewusstsein eine maximal mögliche protektive Wirkung, während aber der ethische Gesichtspunkt im Mittelpunkt stehen sollte. Eine Cobalaminsubstitution ist kein Hexenwerk und braucht keine jährliche medizinische Überwachung. Man deckt seinen Bedarf mit der Supplementierung von leicht überdosierten Mengen, was bei Cobalamin KEIN Problem darstellt und man ist hier auf der sicheren Seite - auch ohne "Blutbild". Sollte tatsächlich eine Intrinsic-Faktor-Mangel bestehen, der die Aufnahme von B12 verhindert, ist das schon vorher bekannt geworden oder es reicht ein Besuch beim Hausarzt wenige Monate nach der Nahrungsumstellung. Deine Ausführungen sind aus medizinischer Sicht leider nicht nachvollziehbar...

Kommentar von Luigi Temporin |

@Roberto - Ich bin kein fachkompetenter Arzt, daher kann ich mich nicht fachlich ausdrucken, ich weiß nur dass ich seit wann ich Vegan lebe (ca. 1 Jahr) ich mich viel besser fühle, mein Hochblutdruck ist verschwunden, ich fühle wieder meine Zehe die taub geworden waren und bis zum 4 Stock hoch zu laufen fehlt mir absolut nicht mehr schwer. Daher muss ich immer wieder über Arzte die gegen Veganerernährung belabern, einfach nur lachen. Auch ohne Fachkenntnissen, kann ich solchen Ärzte als inkompetent einschätzen. Die Tatsache über meinem Körperzustand gebt mir Recht !!!

Kommentar von Roberto |

@vegan is love
Die Paläo Diät kann Arterienverkalkung rückgängig machen; die vegane Diät kann es nur, falls man alle Säuren meidet, was bei einer veganen Diät kaum der Fall ist, denn, was fälschlicherweise als Arterienverkalkung bezeichnet wird, ist in der Tat Arterienentkalkung .
Vitamin D Mangel tritt bei Leuten auf, die zuwenig Sonne geniessen. Vitamin B12 tritt niemals bei Leuten auf, die sich nach der Paläo Diät ernähren.
JEDE Krankheit hat ihren Ursprung im Geist; das weiss ich. Wenn der Geist aber krank ist, wählt er genau die Nahrung aus, die die Krankheit auslöst. "Komischerweise" haben meine Familienmitglieder, die frühzeitig an Krebs gestorben sind, die vegetarische oder vegane Ernährung gewählt. Hinzu kommen noch mein Vater und mein Onkel, alle aus der gleichen Familie, die zwar nicht frühzeitig, aber doch an Krebs gestorben sind. Mein Vater war Vegetarier und mein Onkel Vegan. Beide hatten zu dem einen sehr schwachen Körper. Die 3 anderen Mitglieder aus der gleichen Familie assen u.a. auch Fleisch und alle 3 sind in Folge eines natürlichen Todes gestorben. Die Korrelation kann nicht Zufall sein.
Ich bin mittlerweile 50, und obwohl ich bis 19 gezwungen war, als Vegetarier zu leben und dadurch erhebliche Mängel aufwies, gewisse Schäden davon hatte und sehr oft krank war, bin ich seitdem ich im Alter von 26 hauptwiegend auf die Paläo Diät umgestellt habe, kerngesund, konnte viele Schäden rückgängig machen, habe nun einen starken Körper und habe seitdem keinen Arzt mehr aufsuchen müssen. Währenddem ich mit 23 als zeugungsunfähig diagnostiziert wurde, hat sich meine Potenz drastisch gesteigert und nun, selbst nach einem Orgasmus, hab ich noch einen Steifen und kann gleich weitermachen, und dies nicht nur einmal und eben mit 50. Das spricht für sich.
Wie gesagt, die jährlich medizinische Untersuchung für Veganer ist nicht vorgeschrieben, aber notwendig, um sicherzustellen, dass kein Vitamin B12 Mangel besteht, denn, entdeckt man der Vitamin B12 Mangel erst zu spät, ist es irreversibel und führt zum sicheren Tode. Das kehren leider Veganer zu schnell unter dem Teppich. Ja, jeder darf freiwillig ins Grab gehen – wenn ihr meint, ihr wollt die Umwelt nicht allzu lange belasten, dann bitte -; ich aber liebe das Leben und will es solange es nur geht in vollen Zügen geniessen.
Meine Oma mütterlicher Seite ist mit 96 gestorben. Sie ass auch Fleisch. Muss ich noch was hinzufügen?
Die Verquickung mit der Wirtschaft stimmt leider, auch wenn Du es nicht wahr haben willst. Studien müssen finanziert werden und es gibt sehr viele Studien zu den Vegetariern und schon recht viele bezüglich den Veganern. Bezüglich Paläo Diät gibt es nur wenige, weil sie eben für die Wirtschaft nicht interessant ist.
Bleib aber bei Deinem Glauben, falls Du lieber den Kopf schüttelst.
Meinerseits hab ich entschieden, dass ich keine Ernährungsmängel mehr aufweisen werde und ebenso wenig an Krebs sterben werde. Ich hab von den Fehlern meiner Familienmitglieder sich vegetarisch oder vegan zu ernähren gelernt; ansonsten wären alle umsonst frühzeitig gestorben. Somit haben sie wenigstens mich belehrt.
In Licht und Liebe
Roberto

Kommentar von Roberto |

@studvet
Du schreibst, „Dieses Risiko (Krebs) wird durch Rauchen, ungesunde Ernährung und einen ungesunden Lebensstil stetig erhöht.“ Im gleichen Atemzug schreibst Du: „Selbst Rauchen erhöht das Risiko, an Krebs zu sterben nicht einmal um 1 %, denn nur 156 von 100000 Menschen sterben an den Folgen des Rauchens.“ Da bist Du sehr inkongruent und übrigens stimmt Dein 1% vorn und hinten nicht. Das Rauchen hat nicht nur einen Effekt auf die Lungen, sondern auf den ganzen Körper, denn damit hat das Blut weniger Sauerstoff und wird säurer und das Blut versorgt ja den ganzen Körper. Somit hat das Rauchen einen Einfluss auf alle Organe, bis hin zu den Knochen. Wenn also jemand, der raucht, an irgendeine Krankheit stirbt, ist das Rauchen auf jeden Fall mitschuldig. Psychisch gesehen bedeutet das Rauchen den Geist einnebeln. Ein eigenebelter Geist ist ein kranker Geist und JEDE Krankheit entsteht im Geist. Also … Der einzige Vorteil vom Rauchen ist, dass es andere psychische Verletzungen ertragbarer macht, denn der warme Rauch, der die Luftröhre hinabgeht, hat einen „beruhigenden“ Effekt.
Bezüglich Vitamin B12 hab ich mich in meiner Antwort an „vegan is love“ schon ausgedrückt.
Aus medizinischer Sicht stimmen Deine Ausführungen keineswegs und wie oben dargestellt, widersprichst Du Dir selber.
Ich finde die Absichten des Veganismus mehr als ehrenswert; das ist gar keine Frage. Letztendlich siegt aber die Vernunft und wenn ich zwischen einem Tier und mir entscheide, dann wähle ich mich, denn meine Gesundheit ist mir mehr wert.
Meine Tante, die Vegetarierin war, einen riesigen biologischen Garten hatte, von dem sie lebte, und frühzeitig an Krebs gestorben ist, war für ihre Vorträge bezüglich „gesunder“ Ernährung in der Schweiz gut bekannt, denn sie hatte viele Kenntnisse bezüglich Ernährung. Das Leben hat mich eines noch besseren gelehrt.
Übrigens weiss jeder, dass unsere Vorfahren ohne Fleischkonsum gestorben wären. Es liegt also ganz in unserer Natur, dass wir Fleisch konsumieren. Das tun auch viele Tiere.
Wenn man von Speziesismus sprechen will, dann wäre es angebracht davon zu sprechen, wenn Menschen anderen Menschen für etwas, das in der Natur liegt, ein schlechtes Gewissen einflössen wollen, und das Recht, Fleisch zu verzehren, nur Tieren gebilligen wollen. Eine Gazelle stirbt eines viel grausameren Todes als ein Tier, das von Menschen geschlachtet wird. Ethisch ist es also nicht, dass Tiere andere Tiere fressen und doch hat es Gott so vorgesehen, ansonsten Tiere einen anderen Instinkt hätten.
Über die Entscheidungen Gottes zu lästern finde ich höchst unethisch, auch wenn wir Seine Entscheide nicht immer verstehen können. Ich finde es weiser, sich Seinen Entscheidungen zu fügen.
In Licht und Liebe
Roberto

Kommentar von Roberto |

@ Luigi Temporin

Rotes Fleisch kombiniert mit raffiniertem Getreide (weisse Teigwaren, weisser Reis, usw.) erhöht den Blutdruck. Wenn Du auf diese Kombination verzichtest, senkt sich Dein Blutdruck wieder. Was sich schwer verträgt, ist tierisches mit pflanzlichem Eiweiss kombiniert. Verzichtest Du auf eine Art Eiweiss verbessert sich Dein Gesundheitszustand automatisch. Tierisches Eiweiss ist aber wertvoller. Ein Absetzen davon kann bei Krankheit effektiv Vorteile bringen, nicht aber wenn Du gesund bist.
In Licht und Liebe
Roberto

Kommentar von Gaucho |

Hallo ihr lieben Leute!
Diese Debatte zwischen Veganern und Fleischverköstern oder Rauchern und Nichtrauchern ist eine never ending Story. Leider sind Veganer generell zu radikal und grenzen sich gern aus. Süchtig nach Aufmerksamkeit! Ganz ehrlich: Wer Veganer sein möchte soll dies tun. Ohne anders denkende zu kritisieren. Dann ist alles super. Gruß Zunftkaluppke

Kommentar von Jonas |

Sogenannte "Risikogruppen" sollten tatsächlich etwas vorsichtig sein. Kindern würde ich eher davon abraten, aber bei gesunden Erwachsenen sollte das kein Problem sein.

Allerdings finde ich es generell problematisch, pauschal zu einer bestimmten Ernährungsweise zu raten. Es gibt grobe Richtwerte, die für alle gelten (mehr Gemüse, weniger Fleisch) - darüber hinaus muss jeder sein eigenes Gleichgewicht finden.

Kommentar von Team vegan.eu |

@ Gaucho

Wir glauben nicht, dass Veganer sich abgrenzen oder gar süchtig nach Aufmerksamkeit sind. Das scheint eine gewagte Interpretation deinerseits. Sachlage ist nun einmal, dass eine vegane Lebensweise wie keine andere das Leben von Tiere und unsere Umwelt schont. Deshalb halten die meisten Veganer die vegane Lebensweise in der tat für notwendig.

@ Jonas

Die Untersuchungen, die zu "Risikogruppen" vorliegen, wie Menschen mit Erkrankungen, zeigen aber nun einmal, dass diese damit besser fahren als wenn sie ihre Mischkost fortsetzen. Anderslautende Befunde gibt es nicht. Bezüglich Kindern zeigen die Untersuchungen, dass diese unbeeinträchtigt aufwachsen und weniger übergewichtig sind. Genau deshalb kommen ja auch die weltweit größten Fachverbände von Kinderärzten und Ernährungsexperten zu dem Schluss, dass eine gut geplante vegane Ernährung für Kinder geeignet ist. Ganz sicher würden sie dies niemals sagen, wenn es daran Zweifel gäbe.

Kommentar von @Csilla |

Lieber Roberto!
Du glaubst weil du vieleicht Medizin Studiert hast kenns du dich besser aus als alle andere.Wenn du glaubst das Tiere weniger leiden bei Schlachten von Menschen dann wäre nicht schlecht wenn du das ganze von Anfang bis ende ausprobieren würdest.Aber nicht einmal zum zuschauen wärst du in der Lage.Das Gott gewollt hat das Tiere Tiere essen kann dich recht geben.Aber in der 10 Gebote ist 1 der Gebote ist: DU SOLLST NICHT TÖTEN! Ist für Menschen gedacht.Und Jesus hat neue Gebot aufgestellt,nämlich die LIEBE. Tiere zu töten kann ich nicht mit LIEBE vereinbaren. Aber du anscheinend schon. Und deine ESOTERISCHEN Gruß " Licht und Liebe" kannst du dich sparen. Da habe ich sofort gewusst das der TEUFEL aus dir spricht. Vieleicht solltest du ein wenig mehr der BIBEL studieren und Geschichte der Christentums. Und mehr über Konstantin der die Christentum reformiert hat und eine Menge aus der Bibel gestrichen hat.

Kommentar von Roberto |

@Csilla
Liebe Csilla
Dass fundamentalistische Christen Esoteriker verteufeln und den Aberglaube haben, dass die ganze Welt auf Jesus gewartet hat, damit Liebe verbreitet wird, und Du Dich da anschliesst zeugt von Deiner Ignoranz. Aber den fundamentalistischen Christen ist es nicht erlaubt, sich sonst wo zu informieren, und stellt eine, aber nur eine Erklärung dafür dar. Bezüglich dem 1. Gebot hast Du recht; man tötet allerdings einen Menschen, ein Tier hingegen schlachtet man. Das ist was anderes. Heute sind viele Sprachen ziemlich verwischen, etymologisch aber falsch, daher kennt man viele Unterschiede nicht mehr.
Ich kenne keine Religion, die nicht auch von Ernährung spricht. Wenn Du Dich an das Christentum orientierst, steht ganz klar welche Tiere man essen soll: die mit Klauen, Gefieder und Fisch. Dass Jesus selbst seinen Jüngern Fisch zu essen gegeben hat, sollte Dir wohl bekannt sein. Und zu Zeit Jesu gab’s noch kein Supplementieren und Fleisch war für das Weiterleben der Menschen notwendig, was die These über töten und schlachten untermauert. Ich selbst fühle mich stark mit dem Buddhismus verbunden und der sagt, man soll kleinere Tiere essen und ein minderer Mensch soll sie schlachten. Wie Du vielleicht weißt, urteilt der Buddhismus entgegen dem Christentum nicht; daher kannst Du hier „minder“ nicht im Sinne vom Christentum verstehen.
Ich hab schon ein Paar Filme über das Schlachten angeschaut. Also zusehen kann ich mal. Persönlich könnte ich keine Kuh schlachten; das hat mit meinem indischen Leben zu tun. Ein kleineres Schwein und vor allem ein Huhn jedoch schon. Ich glaube, wie der Buddhismus, dass jedes Wesen auf dieser Erde eine Funktion hat und an Wiedergeburt. Gewisse Tiere haben die Funktion, andere Wesen zu ernähren. Dieses Bewusstsein hat das Tier selbst, das dazu dient, denn, zuerst wird ein physischer Körper gezüchtet und zieht dann die Seele an, die dieser Schwingung entspricht. Schlachttiere wissen also genau, dass sie geschlachtet werden und akzeptieren das. Nach diesem kurzen Leben und dieser Erfahrung kann sich ihre Seele weiterentwickeln und eines Tages selbst zu Mensch werden. Alles hat 2 Facetten. Je schrecklicher die eine, umso schöner die andere.
Mit Fälschern der Bibel verschwende ich keine Zeit.
Ich hoffe, Du hattest eine besinnliche Auffahrt.
Zuletzt lass ich mir nicht vorschreiben, wie ich zu grüssen habe.
In Licht und Liebe
Roberto

Kommentar von Roberto |

Zwei Kühe liegen in einem Stall. Die eine heisst Dora, die andere Giba. Die zwei kommen zu folgendem Wortwechsel:
Giba: wie schmeckt Dir Soja so?
Dora: nach Mitgefühl gewissen Menschen gegenüber.
Giba: aha, um welche Menschen geht es?
Dora: um die, die jetzt an unserer Stelle auf dem Feld grasen.
Giba: aber magst Du Soja?
Dora: ich freu mich darüber, dass nun auch Stiere Soja essen müssen.
Giba: warum denn?
Dora: Soja hemmt die Testosteron- und fördert die Östrogenproduktion. So hab ich Ruhe von den Stieren und sie helfen mit, Milch zu produzieren.
Giba: weißt Du, dass die Menschen, die an unserer Stelle auf der Wiese grasen uns auch noch die Soja wegnehmen wollen?
Dora: kein Problem. Anstatt uns zu ernähren, können wir uns zukunftsorientiert verhalten und supplementieren.
Giba: Das wird aber zum Problem für gewisse Menschen.
Dora: Ahja, für welche?
Giba: Für die, denen genau vorgeschrieben wird, wie ihr Geschäft auszusehen hat. Menge, Dimension, Konsistenz und Geruch, nämlich geruchlos.
Dora: Und warum wird das zum Problem für diese Menschen?
Giba: Weil die jetzt auch noch unseren Supplement wollen, damit Sie Parfüm produzieren können, um die Vorschrift „geruchlos“ zu erfüllen.

Ein Engel in Form eines Storches mit Nashornfedern kam zu mir angeflogen und hat mir diese Story erzählt. Das zeigt den Ernst des Lebens, den es genau nach Vorschrift bezüglich Menge, Dimension, Konsistenz und Geruch, nämlich geruchlos, zu erfüllen gilt, damit Menschen, die sich das A….schnüffeln als Aufgabe gemacht haben, damit sie allen vorschreiben können, wie sie zu leben haben, nicht mehr gestört fühlen.

Das Leben ist wirklich sehr sehr sehr ernst. Smile.

An alle eine besinnliche Auffahrt

In Licht und Liebe

Roberto

Kommentar von Michael Streibel |

Vielen Dank für die ausführliche und konsequente Reaktion auf die Larifari-Aussagen der DGE. Viele Menschen sind geneigt, die Vorurteile der DGE gegenüber der veganen Ernährung / Lebensweise zu glauben und hinterfragen sie deshalb nicht. Ich hoffe, dass bald die Vorteile der pflanzlichen Ernährung auch bei der deutschen Ernährungsgesellschaft akzeptiert werden, so wie es die amerikanische seit vielen Jahren bereits veröffentlicht.

Kommentar von Fettes Fleisch |

@ vegan is love

Die "China Study", bzw. das Buch von Campell gleichnamigen Titels, auf das du dich beziehst, ist keine Studie zum Veganismus, sondern eine reine Fantasie, die nichts, aber rein gar nichts mit den Fakten der eigentlichen Studie zu tun hat. Da hat sich wer die Muehe gemacht und die Daten statistisch ueberprueft:

http://rawfoodsos.com/2010/07/07/the-china-study-fact-or-fallac/

Raus kommt, keine einzige der Behauptungen die Campell macht haelt einer Ueberpruefung der Daten stand.

Kommentar von vegan is love |

@ Fettes Fleisch:
Zu dem Link der angeblichen Fantasie der "China Study", hier die Gegendarstellungen:

http://www.vegsource.com/news/2010/07/china-study-author-colin-campbell-slaps-down-critic-denise-minger.html

http://www.tcolincampbell.org/fileadmin/Presentation/finalmingercritique.pdf

"Die damals 23-jährige Denise Minger ist nach eigenen Angaben eine „professionelle Puppenspielerin“ ohne jegliche wissenschaftliche Ausbildung. Mingers pseudowissenschaftliche Ausführungen wurden von Professor Campbell und anderen ad absurdum geführt. Da die China Study ein mit chinesischen und amerikanischen Steuergeldern finanziertes Projekt war, hatte Professor Campbell einen ganzen Stab von international anerkannten Wissenschaftlern auch für die statistischen Auswertungen zur Verfügung. Ausserdem wurde die ganze Studie von staatlichen Gremien strenger als wohl jede andere wissenschaftliche Untersuchung über Jahre kontrolliert und überprüft. Es ist leicht zu durchschauen, dass Minger eine Marionette der Tierindustrie ist, die offensichtlich keinen echten Wissenschaftler finden konnte, der zu dieser schmutzigen Arbeit bereit war. Dass sich die Kritik an Campbell ausgerechnet auf eine 23-jährige Puppenspielerin ohne jegliche wissenschaftliche Ausbildung beruft, lässt tief blicken."
"Es stimmen weltweit führende Wissenschaftler und Ärzte mit Professor Campbell und seiner China Study überein. Beispielhaft seien genannt: Diehl, Esselstyn, Goldhamer, Klaper, McDougall, Ornish, Shintani, T. Barnard, N. Barnard, Corso, Fuhrman, Lederman, Montgomery, Popper, Pulde, Schulz, Shewman. Wie bereits geschildert, hat gerade der frühere US-Präsident Bill Clinton wegen dieser renommierten und international anerkannten Gruppe von Ärzten zu einer veganen Ernährung gewechselt."
Zitiert und nachzulesen unter:

http://www.provegan.info/de/aufsaetze-stellungnahmen-berichte-kommentare-ueber-wichtige-themen-und-aktuelles/detailseiten/050-kritik-an-prof-campbell/

Kommentar von Jonas |

@ TeamVegan
"Bezüglich Kindern zeigen die Untersuchungen, dass diese unbeeinträchtigt aufwachsen "

Ja, da habe ich so meine Zweifel - und daran ändern auch die Aussagen irgendwelcher Ernährungsexperten nichts (auf die ich ohnehin nicht viel gebe).

Kommentar von Fettes Fleisch |

@vegan is love

Danke, ich kenne die Gegendarstellung, und ich kenne auch die Gegendarstellung zur Gegendarstellung. Und ich kenne auch Kommentare von Wissenschaftern dazu denen ich aufgrund ihrer bisherigen Arbeit vertrauen kann.

Aber bitte, ich will niemandem seinen Glauben nehmen, ich dachte du kennst die Kritik an Campell nicht.

Kommentar von vegan is love |

@ Fettes Fleisch

Danke, denn ich dachte Du kennst die Gegendarstellung nicht.
Da ich selbst einen wissenschaftlichen Titel trage, bin ich vor allem dankbar fürs selber denken können.

Stichworte, die mal noch andere Bereiche miteinbeziehen, wären daher:

Kognitive Dissonanz (ein Video der Psychologen ist unter dem Artikel eingebettet)

http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/soziales/3480-warum-die-wahrheit-so-oft-zurueckgewiesen-wird.html

und
Karnismus (oder auch unsichtbare Glaubenssysteme) von Melanie Joy

Schönes 2-minütiges Video:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=85-oXuz54fw

Nachzulesen:
http://derstandard.at/1331207287200/Wir-folgen-unsichtbarem-Glaubenssystem

Kommentar von Roberto |

@ vegan is love

Wie bereits geschildert, hat gerade der frühere US-Präsident Bill Clinton wegen dieser renommierten und international anerkannten Gruppe von Ärzten zu einer veganen Ernährung gewechselt ...
... und isst deshalb ab und zu Fisch.

In Licht und Liebe

Roberto

Kommentar von Team Vegan.eu |

Früher aß Clinton ab und zu Fisch, mittlerweile ist es vernünftig geworden und lässt das sein: http://www.ecorazzi.com/2011/08/19/bill-clinton-says-hes-now-fully-vegan/

Kommentar von Roberto |

KREBS IN 7 WOCHEN HEILEN

Die medizinische Gruppe, mit der ich gearbeitet habe, hat herausgefunden, dass man Krebs in 7 Wochen heilen kann, wenn man ihn einfach aussterben lässt, respektiv nicht mehr ernährt. Krebs ernährt sich von Säuren und von Eiweiss. Um ihn sterben zu lassen ernährt man sich während 7 Wochen ausschliesslich von basischem Kräutertee und basischem Gemüsesaft. Da sind z.B. keine Tomaten, kein Spinat, keine Spargeln und vieles mehr nicht erlaubt. Dazu braucht es Fussreflexzonemassage. Anschliessend kann man beginnen, den Körper wieder langsam mit Hafersuppe aufzubauen; dabei sind z.B. noch keine Nüsse erlaubt. Ja, diese Diät erlaubt, Krebs zu heilen. Daraus zu schliessen, dass Tomaten, Spinat, Spargeln, Nüsse, usw. usf. für den gesunden Menschen ungesund sind, wäre fehl am Platz.
Wenn sich nun Präsident Clinton, ein stark angeschlagener Mann, halb vegan ernährt, wäre es eben so fehl am Platz, seine Diät für einen gesunden Mann als geeignet einzustufen.
Wer zuviel des einen gehabt hat, muss danach den Pendel in die andere Richtung schlagen lassen, bis sich das ganze in der Mitte wieder einpendelt.
Die Schlüsse daraus ziehen kann jeder Mensch, der fähig ist, selbständig zu denken.

In Licht und Liebe

Roberto

Kommentar von Fettes Fleisch |

Wie vernuenftig das von Clinton ist sei dahingestellt.

Wenn wir schon bei Anekdoten sind, Steve Jobs hat sein Veganismus nicht besonders bekommen, Tod durch Pankreaskrebs mit 56. Der viele Fruchtsaft war dann doch nicht so toll.

Kommentar von Team Vegan.eu |

@ Jonas Deine Zweifel entstehen also sozusagen aus dem Nichts, oder worauf begründen sie sich. Jedenfalls offenbar nicht auf die Tausenden gesund aufwachsenden veganen Kinder, sondern auf deine eigenen (Vor)urteile? Zweifel wäre eher begründet, ob Kinder mit Fleisch gesund aufwachsen können oder dadurch nicht später öfter Diabetes, Krebs, Übergewicht und Herzerkrankungen erleiden. Denn es gibt Hinweis, dass sich solche Erkrankungen bereits früh anlegen.

@ Fettes Fleisch

Veganer haben ja die niedigste Krebsrate von allen. Aber auch dort bleiben natürlich leider noch genug Menschen, die an Krebs erkranken und sterben übrig.

Kommentar von Roberto |

@ vegan is love

Schönes video
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=85-oXuz54fw
Hätte man den Chinesen Hund serviert, hätten sie sich darüber gefreut.
Frage: warum machen Veganer ein solches Tamtam um Tiere, die uns ihr Fleisch liefern, kümmern sich aber keineswegs um all die Insekten, Vögel und andere Tiere, die tagtäglich wegen Verkehr, Bauten, usw. getötet werden? Deren Zahl könnte ein viel höheres Mass erreichen. Warum haben sie Mitleid mit einem Schwein und rühren keinen Finger wenn es um Insekten geht? Es sind ja auch Tiere.
Kannst Du mir den Youtube Link bezüglich dem Video, das auf http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/soziales/3480-warum-die-wahrheit-so-oft-zurueckgewiesen-wird.html zu sehen ist, schicken, denn bei mir erscheint am Ende dieser HP nur die Hälfte des Videos. Danke.
In Licht und Liebe
Roberto

Kommentar von Roberto |

@ Team Vegan.eu

Veganer haben ja die niedigste Krebsrate von allen...
...wenn man die Paläo Diät nicht berücksichtigen will.

In Licht und Liebe

Roberto

Kommentar von Fettes Fleisch |

@Team Vegan.eu

Veganer haben NICHT die niedrigste Krebsrate von allen, wie du schreibst.

Veganer haben eventuell niedrigere Krebsraten als SAD Esser (Standard American Western Diet, das ist der industriell angefertigte Dreck den die Leute auch in Europa essen, wo auch ein bischen Hormonfleisch aus der Tierfabrik mit dabei ist).

Veganer haben erwiesenermassen hoehere Krebsraten als primitive Voelker die sich noch so ernaehren wie die Menschen es ueber 2 Millionen Jahre getan haben. Das kann man wenn man will nachlesen, z.b. bei Stefansson und anderen, die diese erforscht haben. Diese Forscher haben geschlossene Populationen von teilweise ueber 60.000 (!) Individuen untersucht, die von Fleisch und Wurzeln leben und keinen einzigen (!) Fall von Krebs gefunden.

Da koennen Veganer sicher nicht mithalten.

Kommentar von vegan is love |

@ Roberto:
Richtig, die Chinesen hätten sich gefreut. Genau an dem Punkt weiterdenken und nicht aufhören… !

Ich habe noch kein Tier erlebt, daß mir freiwillig sein Fleisch zur Verfügung gestellt hat. Für mich ist Leben etwas sehr kostbares und ich unterscheide da nicht in der Spezies.

Warum Veganer so ein "Tamtam" machen? Philip Wollen hat es in 10 min. auf den Punkt gebracht:
http://www.youtube.com/watch?v=rM4He247-Dg

Ich kann keinesfalls für alle Veganer sprechen, weiß jedoch von sehr vielen (mich eingeschlossen!), die sich sehr wohl für Vögel und Insekten, insbesondere für Bienen einsetzen, denn genau das ist der Punkt: Es werden keine Unterschiede zwischen Tierarten gemacht, darum geht es ja auch im Karnismus: "Wen streicheln? Wen essen?"

Dein Wunsch nach dem direkten Link zu dem Video:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=trfCyvLAQd8

Dieses gibt es auch in der deutschen Synchronisation:
http://www.youtube.com/watch?v=p5ZYFm0lUQw

Kommentar von vegan is love |

@ Team Vegan.eu:
Ihr macht hier eine schöne Arbeit, vielen Dank dafür.

Kommentar von Roberto |

@ vegan is love

Danke für den Link. Ich sehe hier einen viel triftigeren Grund, warum die Leute der effektiven Wahrheit nicht ins Gesicht schauen. Wenn ich Amerikaner bin und mich über den Begriff „Amerikaner“ identifiziere und sage, Amerikaner sind es nicht gewesen, stimmt meine Abwehrreaktion sogar, denn ich Amerikaner bin es nicht gewesen. Wenn ich Amerikaner es nicht gewesen bin, können es andere Amerikaner auch nicht gewesen sein, denn die sind ja wie ich, und diese Halbwahrheit stimmt auch wieder, denn viele Amerikaner sind es effektiv auch nicht gewesen. Es muss also jemanden anders gewesen sein. Ich hab mitbekommen, dass an diesem Tag kein Jude sich im World Trade Center aufgehalten hat. Was dies bedeutet, ist mir klar. Juden dürfen es auch nicht gewesen sein, einerseits weil sie zum materiellen Reichtum Amerika beitragen, andererseits weil die ganze Welt damit einverstanden ist, dass man den Juden ihren Glauben lässt, weil wäre es dem nicht so, müssten sich die Juden mit ihrer Geschichte, und dem Glauben, der dazu geführt hat und immer noch führt, auseinandersetzen. Das will die ganze Welt verhindern, denn es erlaubt ihr, sich hinter den mächtigeren Irrtümer des Judentums zu verstecken. Diesen Schutzschild will man nicht verlieren. Also, wer kann es gewesen sein? Natürlich die Moslems.

Zum Thema Tier: warum sich Chinesen über einen gebratenen Hund gefreut hätten hängt einzig und allein von der Religion ab. Den Christen ist es nicht erlaubt, ein Tier mit Krallen zu essen. Warum sie die Ausnahme bei den Kaninchen machen, ist mir nicht klar. In der Geschichte könnte man das bestimmt herausfiltern. Chinesen sind meistens von der christlichen Religion nicht beeinflusst und daher dürfen die sehr wohl einen Hund essen.

1. Das ganze von Philip Wollen kommt bei mir aus verschiedenen Gründen schräge an. Er hat mächtig viel Geld als Bankier erhalten. Banken machen einen grossen Teil ihres Geld mit der Pharmaindustrie, sprich mit den Tierversuchen. Zuerst mächtig Geld mit dem Leid der Tiere verdienen und wenn man mal das Geld hat, eine Umkehr zu machen, kommt bei mir wirklich nicht authentisch an. Ich hab selbst eine Banklehre gemacht und hab diese Welt kurz darauf verlassen, zu meinem grossen Glück.
2. Es gibt auch Veganer, die Krebs haben, und die ebenso schreien.
3. Dieser Link http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article5747766/Wie-man-Schlachtvieh-tierfreundlich-toeten-kann.html zeigt, dass man auch auf humane Art, ohne Geschrei und ohne Angst Fleisch gewinnen kann. Damit stimmen die Aussagen von Philip Wollen nicht mehr.

Ich orientiere mich ein bisschen an den Religionen, weit mehr an meinem Gefühl. Hühnchen und Lachs, nebst dem, das mir beide sehr schmecken, haben beide sehr positiv meiner Gesundheit beigetragen. Ich hab diese 2 Lebensmittel aus meinem Gefühl gewählt; erst danach hab ich gesehen, dass sie auch von sehr vielen Studien empfohlen werden.

Schauen wir uns mal der psychologische Hintergrund der meisten Veganer an. Veganer wollen gute Menschen sein und sie wollen/müssen es beweisen. Durch das Christentum wurde ihnen eingetrichtert, dass sie Sünder, somit schlechte Menschen, sind. Und sie wollen es nicht sein. Wenn ein Chinese hingegen das erste Buch aufschlägt, wenn er in die Schule geht, steht: ich bin ein guter Mensch. Somit kann sich der Chinese weit mehr erlauben, denn er ist eh ein guter Mensch. Der Christ hingegen nicht. Also muss der Christ auf vieles verzichten, um ein guter Mensch zu sein, mit der versteckten Absicht, endlich von Gott angenommen und geliebt zu werden. Als Vegetarier fühlte er sich von Gott (trotzdem) nicht geliebt. Also verzichtet er nochmals auf mehr und wird Veganer. Dieser Prozess wird weiter gehen, denn man kann sich die Liebe Gottes nicht durch Taten erkaufen. Irgendwann wird die Speziesismus auf Pflanzen ausgedehnt. Denn, in dieser Logik, kann man tatsächlich nichts essen; man muss sich also von Prahna ernähren. Ich fühle mich stark mit dem Buddhismus verbunden. Der Buddhismus beschreibt das Leben, wie es ist, ohne Wunschdenken aber auch ohne (Ver-)Urteilung. Ohne Fleisch wären unsere Vorfahren gestorben und wir würden gar nicht leben. Also ist klar, dass wir dazu bestimmt sind, Fleisch zu konsumieren. Wie man es erzeugt, ist eine ANDERE Frage, die separat behandelt werden muss. Auch unsere Früchte, Gemüse, usw. wachsen kaum noch freiwillig. Der Buddhismus sagt auch, etwas muss dann weichen, wenn es im Interesse der großen Mehrheit ist. Ferner sagt der Buddhismus, man soll nur kleine Tiere essen und ein minderer (im Sinne des Buddhismus, also ohne Wertung) Mensch soll sie schlachten. Das alles stimmt mit meinem Bewusstsein überein und auch, sofern ich das kann, objektiv betrachtet, scheint mir das logisch.

Viele Christen reagieren doch nicht so extrem wie die Veganer, denn der von den Kirchen verbreitete Glaube erlaubt ihnen, doch recht komfortabel zu leben. Veganer unterordnen sich somit einem fundamentalistischen Christentum oder auch einem fundamentalistischen Hinduismus, die sich jedoch mit der Realität nicht decken, denn zu Zeiten Jesu z.B. war das Supplementieren noch gar nicht möglich und Jesus selbst hat seinen Jüngern Fisch zu essen gegeben.

Veganer sehen das Leid in den Tieren und wollen es mildern. Das Leid der Tiere, von denen man das Fleisch gewinnt, muss nicht unbedingt sein, denn, wenn man sie artgerecht hält und human schlachtet (siehe Link), verschwindet es. Das Leid der Veganer wird aber trotzdem bestehen bleiben. Warum? In meinen Augen und in der Verfassung des Buddhismus ganz einfach, weil Veganer stets an ihrem persönlichen Wunsch eines besseren Lebens hangen bleiben, und nicht das Leben akzeptieren, so wie es eben ist. Der persönliche Wunsch erzeugt das Leiden, das fallen gelassen werden kann, wenn man sich dem großen Reigen fügt.

Ferner ist bewiesen, dass die Paläo-Diät, die aus Früchten, Gemüse, Nüssen, Samen, Wurzeln, Fleisch und Fisch besteht, sämtliche Zivilisationskrankheiten ausschließt. Warum? In dieser Diät besteht keinen Platz für künstliches wie Getreide oder Milchgewinnung. Ich schau mir eben diese effektive Wahrheit an, Wahrheit, die Team Vegan.eu mit Unsinn etikettiert, aber, selbst wenn Team Vegan.eu das so etikettieren will, weil es nicht in das Konzept von Team Vegan.eu passt, entspricht es eben trotzdem der Wahrheit. So fern ist die Paläo-Diät vom Veganismus gar nicht. Es schließt nur die Kunstprodukte aus, womit der Veganismus das Fleisch ersetzt.

Das erklärt von mir aus gesehen unsere verschiedene Positionen. Vielleicht regt Dich das zum Nachdenken an und kannst mal alle Reaktionen wie im Link, den Du mir freundlicherweise geschickt hast, ausschalten. Dann wird Dein Nachdenken auch fruchtbar sein.

In Licht und Liebe

Roberto

Kommentar von Team Vegan.eu |

ROBERTO & SUNNY SIND FAKER

Roberto und Sunny sind Faker. Denn ganz kurz nach einander haben sie hier mit der gleichen IP-Adresse, aber unterschiedlichen Pseudonymen gepostet.

Bei Roberto und Sunny handelt es sich um ein und dieselbe Person, die hier den Anschein von zwei Personen erwecken wollten und daher unter verschiedenem Pseudonym posteten.

@ Roberto, Sunny oder wie immer du genannt werden willst

Wenn du noch den letzten Rest an Anstand hast, verschwindest du jetzt von unserer Seite, bevor wir alle deine Kommentare löschen müssen. Wir haben es dir hier erlaubt, dich völlig frei zu äußern und haben keinen deiner in unseren Augen abstrusen Beiträge gelöscht. Du hast dies betrügerisch missbraucht. Damit bist du hier als Kommentator nicht mehr willkommen.

Kommentar von Roberto |

@ Team Vegan.eu

ROBERTO UND SUNNY SIND 2 (ZWEI) PERSONEN, DIE DEN GLEICHEN COMPUTER BENUTZEN

Bevor ihr einmal mehr zu falschen Schlussfolgerungen kommt und demzufolge Unwahrheiten verbreitet, solltet ihr nur ein bisschen überlegen (können).

Eure Reaktion erstaunt mich nicht, denn sie entspricht der, die Schattenwesen in Präsenz von Licht aufweisen. Dass sie hier auf der Seite von Daniel zu Stande kommt, ist kein Zufall. Ihr habt nämlich von Missbrauch gesprochen. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

Ich versteh nun, warum ihr trotz ehrenhaften Absichten überall in der normalen Gesellschaft anstosst, denn, obwohl ich euch gut gesinnt war, geht ihr selbst mit mir auf Konfrontation, weil ich eure Meinung nicht teile.

Mit eurer Äusserung, ich sei hier als Kommentator nicht mehr willkommen, beweist ihr selbst, dass VEGANER MOBBING TREIBEN, sobald jemand nicht zu allem was ihr ausspricht ja und amen sagt.

Dank meiner sehr breit gefächerten Ausbildung und vielfältiger Erfahrung betrachte ich die Lage nicht nur aus einem Gesichtspunkt, was kein einziger von euch genannten Wissenschaftler kann, geschweige dann ihr selbst. Was ihr nicht verstehen könnt, wertet ihr gleich als abstrus ab. Das zeigt, wie euer Geist beschaffen ist und dessen „Aufnahmefähigkeit“ für die Bereicherung, die ich euch geschenkt habe. Auch „Fettes Fleisch“ hat vergeblich versucht, Euch die Augen zu öffnen. Kein Problem, ich werde keine Energie mehr an euch verschwenden.

In Licht und Liebe

Roberto

Kommentar von kali |

@ Team Vegn.eu
sehr gerne und interessiert lese ich eure Artikel.
Allerdings reissen die Kommentare euer Niveau entsetzlich runter, schade daß ihr das zulässt, die Kommentare von Roberto hätte ich persönlich längst schon gelöscht, Diskussionen sind gut und wichtig und wie man merkt, bei euch auch sehr willkommen, aber dieser verbale Dünnschiss dieser Person ist kaum zu ertragen.

Kommentar von Team Vegan.eu |

@ Kali

Die Kommentare von Roberto waren zwar in der Tat von Anzahl und Länge her übermäßig und sie wirkten auf uns auch mehr als versponnen, wir hatten sie aber bisher nicht gelöscht, weil wir fanden, dass man so etwas eben aushalten muss. Allerdings ist Roberto nunmehr immer aggressiver geworden und hat zudem begonnen, unter anderem Pseudonym im gleichen Sprachstil, aber noch aggressiver, zu schreiben. Daher werden Beiträge von Roberto ab jetzt gelöscht, sollten weitere kommen.

Kommentar von kali |

@ Team Vegan.eu
danke, find ich gut was ihr macht und weiter so!
lieben Gruß
kali

Kommentar von Micha |

@Team Vegan.eu
danke, dass ihr ab sofort diesem aggressiv auftretenden, speziesistischem Denken anhängenden Esoteriker, der sich zuletzt nicht einmal schämte, seine hier garantiert niemanden interessierende Potenz rauszukehren, kein Forum für seine Ergüsse mehr bietet. Ob er dabei allein mit seinem Rechner, als doppeltes Pseudolottchen oder mit seinem Kumpel denselben Rechner teilt, ist da völlig nebensächlich.
Veganen Gruß,
Micha

Kommentar von Fettes Fleisch |

Jetzt hab ich doch glatt nachsehen muessen was Speziesismus bedeutet. Laut Wikipedia:

"Die Kategorisierung der Lebewesen in Arten erfolgt ihrer Ansicht nach durch willkürliche Kriterien. Dazu gehöre insbesondere die Abgrenzung des Menschen vom restlichen Tierreich."

Verstehe ich nicht warum du das dem Omnivor Roberto vorwirfst. Das ist doch genau der Standpunkt der Veganer, der Mensch sei etwas besonderes, als einziges Tier koenne er seine Nahrung frei waehlen und sei so nicht wie seine Vorfahren und alle anderen seiner naechsten Verwandten auf Nahrungsanteile tierischer Herkunft angewiesen.

Gerade die Anhaenger einer "ancestral health" Theorie sagen ja dass sich der Mensch in diesem Punkt biologisch eben nicht von anderen Saeugetieren unterscheidet.

Also irgendwas ist an dem Begriff falsch, nach der Definition sind doch Veganer die Paradespeziesisten, oder? Veganer behaupten doch der Mensch koenne frei waehlen anders zu essen als seine Vorfahren und naechsten Verwandten, sei also hier etwas Besonderes, abgegrenzt dadurch vom restlichen Tierreich?

Antwort von team

Das Speziesistische ist vor allem, dass einzelnen Individuen ein geringerer oder kein Lebenswert zugesprochen wird, weil sie zu einer anderen Art gehören. Es ist eine Tatsache, dass Menschen sich entscheiden können, nicht zu töten und kein Fleisch zu essen, dass der Löwe dies aber nicht kann. Das hat mit spezisistisch nichts zu tun, wenn diese Tatsache benannt wird. Es geht nicht um die Leugnung von Fakten, sondern um die Wertigkeit des Lebens. Weil der Mensch nicht Tiere töten muss, um sie zu essen, sondern sich dagegen entscheiden kann, ist es moralisch falsch, sich für die Tötung zu entscheiden. Da der Löwe diesbezüglich keine Entcheidungsmöglichkeiten hat, ist sein Verhalten eine Tatsache, aber weder als moralisch falsch noch als moralisch richtig zu bewerten. 

Kommentar von Carolin |

Mit Interesse lese ich Ihre Artikel. Mir scheint es aber, dass Sie über vieles nicht informiert sind, wie. z.B. warum gewisse Menschen bis ins hohe Alter Milch trinken können und andere nicht. Um Milch zu verdauen braucht es ein Enzym, das Europäer über das Kindheitsalter hinaus besitzen, was bei den Asiaten meistens nicht der Fall ist. Der Grund liegt also in der Beschaffenheit des Körpers und nicht etwa in der Ideologie.
Menschen, die sich nur von Fleisch ernähren, nämlich gewisse Eskimos, leiden an keiner Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Behauptung, dass Fleisch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht, ist somit falsch.
Fleisch durch Soja ersetzen ist gefährlich, weil Soja Substanzen in sich hat, die den weiblichen Hormonen sehr ähnlich sind und die männlichen blockieren. Auch wir Frauen haben männliche Hormone, die für unser Gleichgewicht wichtig sind. Wir können Soja ab und zu als Beilage genießen; wir müssen aber unser Eiweißbedarf durch Fleisch und Fisch decken und nicht etwa durch Soja.
Soja ist auch für Kühe ungeeignet, denn Kühe sind reine Grasfresser. Deshalb sollte man beim Milchprodukte-, Kalb- und Rindfleischkauf darauf achten, dass die Kühe nur Gras als Nahrung erhalten. Für gesunde Fleischproduktion braucht es also keine Soja und Südamerika kann aufatmen.
Eine allgemein gültige Aussage über die ideale Ernährung kann nicht gemacht werden, denn es ist wichtig für den Menschen, dass er sich seiner Umgebung anpasst. Was ihm am nächsten liegt, ist meistens das gesündeste für ihn. So ist die reine Fleischernährung für Eskimos sehr gesund, weil sie in der Kälte leben, währenddem in einem heißen Land wo viele Früchte wachsen ist deren Konsum nebst dem Konsum anderer Lebensmittel sicherlich gesundheitszuträglich. Über einen langen Transportweg verlieren Lebensmittel an Eigenschaften. Ein Rioja Wein genossen in Spanien schmeckt ganz anders als der gleiche Rioja Wein in Deutschland.
Wenn man vor Ort produzierte Lebensmittel genießt, kann man Ethik bewahren, denn so geht man sicher, dass man niemandem aus der dritten Welt was wegnimmt und die Umwelt schonen, denn die Transportwege sind kurz. Tiere soll man schützen, sie aber nicht vergöttlichen, denn in der Natur überleben meistens auch nur junge, kräftige Tiere.

Kommentar von Team Vegan.eu |

@ Carolin

Nein, Sie sind falsch infomiert. Die Studien, die die Scädlichkeit von Fleisch aufzeigen, wurden mit Europäern und US-Amerikanern ebenso wie mit Asiaten gemacht. Die Studien, die die Gesundheit des Soja belegen, wurden ebenso mit Europäern, Asiaten, US-Amerikanern etc. gemacht. Damit sind aber Ihre Argumente bereits widerlegt. Die Eskimos, die angeblich so gesund waren, hatten eine extrem geringe Lebenserwartung.

Tiere werden nicht vergöttlicht, wenn wir sie nicht essen, sondern wir respektieren ihr Leben. Veganer haben nun einmal weniger Krebs-, Diabetes-, und Herzerkrankungen als Fleischesser, sogar als Wenig-Fleischesser und schneiden noch besser ab als Vegetarier. Das dürfte ja nach Ihren Argumenten nicht so sein, ist es aber.

Kommentar von Carolin |

Sie müssen etwas verwechseln. Ich hab weder bezüglich Fleisch noch bezüglich Soja, sondern bezüglich Milch über den Vergleich mit Asiaten gesprochen. Was haben Sie also widerlegt? Ich versteh nicht, macht auch nix.
Einige Eskimos wurden auch sehr alt und waren gesund. Die geringere Lebenserwartung ist nicht durch Ihre Nahrung, sondern durch das rauhe Klima, dem sie ausgesetzt sind, bedingt. Die Eskimos zeigen uns, dass reine Fleischernährung ohne Supplementierung möglich ist, währenddem die Veganer nicht ohne Supplementierung auskommen. Somit sind Ihre Studien bezüglich Fleisch widerlegt.
Bei Soja wurden die gefährlichen Substanzen unabhängig von irgendwelchen Menschen nachgewiesen. Somit sind Ihre Argumente rein subjektiv und Sie dürfen weiterhin im falschen Glauben leben. Soja war in Deutschland noch nach dem 2. Weltkrieg kaum erhältlich, ist also was modernes, aber nichts gutes, wenn man nur davon lebt.
Dem Tod können auch Veganer nicht entfliehen, weil der Tod zum Leben gehört und Tiere, entgegen den Menschen, sorgen sich nicht um den Tod, sondern leben, bis der Tod kommt. Ein Löwe wird kaum den Tod durch gefressen werden erleben, eine Gazelle schon. Somit gehört der Tod durch gefressen werden nicht zu allen Spezies, aber zu vielen. So sollten auch Sie die Natur respektieren. Tiere gehören nicht in Salons.
Ich selbst esse bei weitem nicht nur Fleisch, sondern all das, was bei uns wachsen und gezüchtet werden kann, also einen gesunden Mix, leide an keiner Krankheit und bin immerhin schon 76. Das hab ich einzig und allein Gott zu verdanken. Ich geh jeden Tag in die Natur spazieren und lebe im Einklang mit ihr. Dafür liebt mich Gott und lässt mich gesund sein.
Sie sind wahrscheinlich noch jünger. Als ich jung war, wollte ich auch die Welt auf den Kopf stellen bis ich eingesehen habe, dass meine Eltern mir doch das rechte beigebracht haben. Lier­re Keith war Veganerin, hat ihre Fehler eingesehen. Das werden sicher auch Sie noch erleben müssen.

Kommentar von Team Vegan.eu |

Sie haben Recht, ich hatte vergessen, darauf hinzuweisen, dass die Studien, die zeigen, dass Veganer die niedrigsten Erkrankungshäufigkeiten bezüglich Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen aufweisen, aus den USA stammen, wobei Vegetarier, die also noch Milch trinken, oberhalb der Veganer (also mehr Erkrankungen), aber unterhalb der Fleischesser liegen. Die Quellen haben wir hier ja alle verlinkt im Artikel. Es hat also nichts mit Asien zu tun, sondern es einfach besser, vegan zu leben, nicht nur aus tierrechtlichen Gründen, sondern zusätzlich aus gesundheitlichen Gründen. Nach ihrer Logik dürften Veganer ja nicht die wenigsten Erkrankungen haben, da es ja angeblich wichtig ist, dass wir unser Eiweiß aus Fleisch etc. bekommen und angeblich außerhalb Asiens auch Milch getrunken werden sollte...

Mit der Milchunverträglichkeit hat diese ganze Diskussion übrigens nichts zu tun, darum geht es nicht.

Mit dem Soja sind Sie nicht ricjtg informiert. Studien zeigen: Je höher der Soja-Konsum, desto weniger schwerwiegende Erkrankungen. Lesen Sie doch einmal unseren Artikel hierzu: http://www.vegan.eu/index.php/meldung-komplett/items/spja-gesundheit.html

Die Anti-Soja-Propaganda, die auf einigen Internetseiten, gerne veröffentlicht wird, stützt sich auf pseudowissenschaftliche Belege, wo Tieren unglaubliche Mengen an isolierten Sojabestandteilen gespritzt oder anderweitig zwangsweise zugeführt wurden. Mit solchen (widerwärtigen) Untersuchungen kann jedes Lebensmittel als schädlich aufgezeigt werden. Alle großen epidemiologischen Untersuchungen mit Menschen finden (und zwar auf den verschiedensten Kontinenten) positive Effekte. Ebenfalls die experimentellen Untersuchungen mit Menschen.

Zu Ihren Naturargumenten:

Sie finden es - so es rüberkommt -"natürlich", dass Tiere leiden und sterben müssen, damit Menschen sie essen. Die Menschen selbst - und owhl auch Sie persönlich - wollen aber schon leben und wollten nicht geschlachtet werden, nicht wahr? Weil der Tod zum Leben gehört, wollen wir dennoch unser Leben nicht vorzeitig durch Tötung beendet wissen, oder?

Sie argumentieren mit der Natur - Leben Sie denn in einer Wohnung, benutzten Sie Internet und Verkehrsmittel? Ist das denn natürlich? Oder nutzen Sie das Naturargument nur dann, wenn es darum geht, Töten von Tieren zu rechtfertigen? Das ist kein Angriff, sondern viele Menschen, die Fleisch essen, begehen diesen Fehler und denken oft nicht darüber nach. 

Sie argumentieren mit Raubtieren. Sie können sich natürlich als Raubtier definieren, Sie müssen es aber nicht. Denn die Natur erlaubt dem Menschen, anders als dem Löwen, sich gegen Töten und Blutvergießen zu entscheiden. Fleischessende Menschen treffen die bewusste Entscheidung, Leid und Tod über Tiere zu bringen, um sie essen zu können. Vegan lebende Menschen treffen die bewusste Entscheidung, dies zu unterlassen. Beides liegt als Möglichkeit in der Natur des Menschen.

Es gibt überall alte und junge Menschen, es gibt aber nicht den geringsten Beleg, dass Fleischnahrung gut ist. Es ist ein reiner Mythos, dass Völker, die viel Fleisch essen, gesünder sind. Wenn es nur Fleisch gibt, ist dies eine Notnahrung, keineswegs eine gesunde Ernährung. Anderslautende Darlegungen sind reine anekdotische Behauptungen, die hochgradig selektiv alle anderen Beobachtungen ausblenden und immer auf nicht wissenschaftlich dokumentierten und nicht in Peer reviewten Journalen beruhenden Darstellungen beruhen. 

Sicher, überall geschieht Leid und wir können nicht alles Leid beenden, wir brauchen aber kein Leid hinzufügen, welches gar nicht notwendig ist. Es gibt keinen Grund, das Fleisch von Tieren zu essen. Es keinen Grund, als erwachsene Menschen - übrigens ganz anders als alle anderen Tiere der Welt - noch Milch zu trinken, die für Säuglinge vorgesehen ist. Zumal wir auch noch die Milch anderer Arten konsumieren (also nach Ihrer Logik ganz gegen die Natur handeln). Ist es nicht pervers, dass wir ständig Tiere zwingen, schwanger zu werden, ihnen die Kinder entreißen, nur damit wir an die Muttermilch von ihnen herankommen? 

Vielleicht machen Sie in der Zukunft noch die Erfahrung, dass wir sehr gut, ja besser  leben können, , wenn wir aufhören, unnötigerweise die Körper und Körperflüssigkeiten von Tieren zu konsumieren und über diese dadurch enormes Leid bringen.

 

Zum Alter, auf welches Sie anspielen. Ich halte dies nicht für wichtig, aber weil Sie es ansprechen: Ich selbst bin jetzt fast 51 Jahre alt und habe seit 23 Jahren keinerlei Körperteile oder Körperfüssigkeiten von Tieren mehr konsumiert. Vor einiger Zeite sagte ein Arzt, ich hätte Blutwerte wie ein Baby, wobei er damit meinte, dass alles absolut Top sei, wie er es sonst bei seinen Patienten in meinem Alter nicht erlebt. Das ist natürlich jetzt nur ein einzelner Fall, aber die Studien zeigen, dass Veganer meistens deutlich gesünder sind als Mischköstler, was mich überhaupt nicht wundert.

 

Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen ebenfalls gelingt, diese Erfaurng zu machen. Es ist nie zu spät, selbst wenn Sie deutlich älter sein sollten. Vegan zu leben, ist immer zum Wohle der Umwelt, der Tiere, der Menschen im allgemeinen und auch Ihrer selbst.

Kommentar von Carolin |

Ich danke für Ihre Antwort. Ich habe mein Leben schon gelebt und jeder Tag, den ich noch erleben darf, ist ein geschenkter Tag. Wenn ich irgendjemandem Leid angetan hätte, wäre es schon längst auf mich zurückgekommen. Wenn ich was falsches gemacht hätte, würde mich der liebe Gott nicht mehr leben lassen. Ich hab aber keine Gebrechen und lebe immer noch. Ich bin schon nicht mehr so schnell wie mit 20; in meinem Alter hat man aber auch mehr Zeit. Wenn Sie mal so alt werden wie ich, werden Sie mich verstehen. Mit 68 hab ich noch gelernt, mit dem Computer zu schreiben. Jetzt will ich beibehalten, was ich schon habe. Mein Arzt sagt auch, dass ich Recht habe, und ich geh noch jeden Tag bei jedem Wetter spazieren.
Ein Veganer, der z.B. nur Schokolade isst, auch wenn es vegane Schokolade ist, wird sicher krank. Ich esse aber ein bisschen von all dem, was auf dem Hof meines Vaters wuchs und aufwuchs. Damit ehre ich ihn und mir geht es ordentlich so.
Sie dürfen Ihre Meinung beibehalten und ich darf auch meine. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Kommentar von Helbling |

Sie stützen all Ihre Aussagen hauptsächlich auf amerikanische Studien und wirken damit seriös. Seriös ist es aber keineswegs, denn ich kenne jemanden, der bei der AIN arbeitet, und der hat mir verraten, wie eine Studie in Amerika läuft. Ähnlich dürfte es auch bei uns aussehen. Eine Soja Firma zum Beispiel, deren Zielgruppe Veganer und Vegetarier sind, gibt eine Studie in Auftrag, die beweisen muss, dass Soja gesund ist und Veganer und Vegetarier gesünder als Fleischessende sind. Das zu erreichende Resultat ist also schon bevor die Studie beginnt bekannt und dafür wird auch bezahlt. Dann werden Leute ausgesucht, die der Zielgruppe entsprechen, von denen man weiss, dass sie gesund sind. Um zu beweisen, dass die Zielgruppe gesünder als alle anderen Menschen ist, wählt man bei den anderen Menschen Leute, von denen man schon im Vorfeld weiss, dass sie krank sind. Somit ist es ein Kinderspiel zu beweisen, dass zum Beispiel Veganer, die Soja essen, gesünder als Fleischessende sind. Natürlich gibt auch die Milchindustrie, die Fleischindustrie, usw. solche Studien in Auftrag. Immer verläuft es gleich. Das zu erreichende Resultat ist schon im voraus bekannt. Das erklärt auch warum es zu jeder Studie eine Gegenstudie gibt. Somit sollten Sie Ihre Aussagen auf was anderes als Studien stützen, denn keine Studie ist unabhängig oder gar seriös.

Kommentar von Team Vegan.eu |

@ Helbling

Ihre Argumentation kann nicht überzeugen: Es gibt nämlich nicht eine einzige Studie, die zeigen würde, dass Fleischesser gesünder sind als veganer, obwohl doch die Nutztierhaltungsindustrie um ein Vielfaches größer ist als die Produzenten veganer Lebensmittel. Außerdem hat die Sojaindustrie kein Interesse daran, dass die Menschen viel Soja essen. Denn weniger als 2% dient für den menschlichen Konsum, mehr als 90% für die Nutztierfütterung. Die Sojaindustrie hat vor allem ein Interesse daran, dass wir viel Fleisch essen.

Kommentar von Helbling |

Sie haben eine Studie bezüglich Soja veröffentlicht und gleich unten gibt es eine Gegenstudie. Es gibt Studien, die zeigen, dass Veganer gesünder als Fleischesser sind und es gibt Studien, die beweisen, dass Fleischesser gesünder als Veganer sind. Meine Aussage stimmt.

Kommentar von Team Vegan.eu |

Ihre Aussage bleibt falsch.

1. Ohne Ausnahme zeigen die großen epidemiologischen Studien am Menschen, die den natürlichen Konsum von Soja untersuchen, positive Effekte. Es gibt keine einzige Gegenstudie. Studien, wo isolierte Sojabestandteile in enormen Dosen in der Regel Tieren zugeführt wurden, sind wertlos, wobei selbst dort die große Mehrheit der Studien keinerlei negative Effekte findet. Jedoch halten wir derartige Studien für grundsätzlich indiskutabel.

2. Es gibt keine einzige Studie, die aufzeigen würde, dass Menschen, die Fleisch essen, gesünder sind als Veganer. Dies obwohl wir eine milliardenstarke Nutztierhaltungslobby haben! Nach ihrer Logik dürfte das so nicht sein.

3. Die Soja Industrie hat vor allem Interesse, dass Menschen viel Fleisch essen. Denn für die Fleischproduktion verkauft sie 90% ihrer Ernte.

Kommentar von Helbling |

Sie widersprechen sich; meine Aussage ist standhaft.
1. Sie können die Augen vor der Tatsache, dass es Leute gibt, die daran interessiert sind, dass Menschen Soja konsumieren, verschliessen, aber Sie haben ja selber eine solche Studie veröffentlicht. Und es gibt mehr als eine Studie die dagegen spricht.
2. Es gibt sehr viele Studien, die die positiven Aspekte von Fleisch belegen.
3. Der Soja Industrie ist es egal, ob sie damit Tiere oder Menschen füttert.

Kommentar von Team Vegan.eu |

@ Hebling

Es gibt einige Studien, die Veganer mit Fleischessern vergleichen und ohne Ausnahme finden gesundheitliche Vorteile für die vegane Ernährung, auch wenn andere Lebensstil- und Gesundheitsfaktoren berücksichtigt werden. Es gibt keine einzige Studie, die einen Vorteil für fleischessende Personen implizieren würde. Wir haben dies durch Recherche in den internationalen Datenbanken für wissenschaftliche Fachliteratur so festgestellt. Aber du behauptest das Gegenteil. In Ordnung, dann liegt es an dir den Quellenbeweis zu führen, so wie auch wir für unsere Darlegungen immer die Quellen angeben.

Bitte benenne uns die Studie, die gezeigt hat, dass Personen, die Fleisch essen, weniger an ernsthaften Erkrankungen, wie Krebs, Diabetes, Herzerkrankungen etc., leiden.

Kommentar von Helbling |

Hier ein Link, der beweist, dass man mit Fleisch die Zivilisationskrankheiten heilen kann:

http://www.paleo-plan.de/was-sind-die-vorteile-der-paleo-diat/

und hier ein Paar Links, die die Vorteile von Fleisch hervorheben:

http://www.foodnews.ch/dropnews/Headlines/BB2006-07-30-3922.html

http://fitness-blog.ch/2012/02/vorteile-von-fleisch/

http://www.zehn.de/die-10-besten-gruende-fleisch-zu-essen-5395602-0

Es gibt noch ne ganze Menge andere. Mit Google sind diese leicht zu finden. Vielleicht sind nicht alle hochgradig wissenschaftlich; es befinden sich bestimmt darunter auch welche, die es tatsächlich sind.

Kommentar von Team Vegan.eu |

@ Helbling

Du hast aber keine einzige Studie verlinkt. Behauptungen sind keine Studien. Mit Studie meinen wir z.B. folgendes: 500 Veganer werden mit 500 Fleischessern verglichen, kontrolliert für Rauchen, Alkohol, Bewegungsverhalten, Alter, Geschlecht etc, und es wird dann analysiert, welche Ernährungsform mit mehr Erkankungen verbunden ist. Genau solche Studien gibt es und sie führen ohne Ausnahme zu einem für Veganer positiven Resultat. Keine einzige Studie zeigt etwas anderes. Nach deiner Logik hätte die milliardenschwere Nutztierhaltungsindustrie aber doch unendliche solcher Studien produzieren müssen...

Kommentar von gerfi |

ein grosses Dankeschön an das vegan.eu-team für die Richtigstellungen gegenüber den nicht haltbaren Behauptungen der DGE bezgl. veganer Ernährung. Wollte das ohnehin schonmal angehen, Ihr habt mir die Arbeit abgenommen.
Wenn man in der Mitte des Veganismus lebt, ernährt man sich gesund, extreme vegan lebende Menschen dürfen dafür nicht der Mass-stab sein. Sich so früh wie möglich bewusst mit der Ernährung und was man so konsumiert auseinander zu setzen, kann nicht falsch sein. Deutschland ist doch ein Land der Vorsorge, komischerweise zählen dazu Mineral/Vitamin-Spiegel nicht dazu. Was würde dabei wohl bei sehr vielen Allesesser herauskommen ( es gibt ja gottseidank auch Untersuchungen, dass bei dieser Lebensart so manchen Spiegel im unteren Bereich angesiedelt ist). Doch das wird von der DGE verniedlicht und statt dessen immer mit Extrem-Beispielen die Gesellschaft verunsichert.
Es scheint doch bei seriösen Publikationen unbestritten, dass die seit dem Kriegsende stetig zunehmende Verfleischung und Vermilchung unserer Nahrung zu dem heutigen Gesundheitsstatus geführt hat, dass der Anteil der Volkskrankheiten überwiegend auf den übermässigen Konsum tierischer Nahrungsmittel zurückzuführen ist. dieses Verhalten wurde geradezu gezüchtet, im Umkehrschluss dazu wurde eine wahnsinnige Pharmaindustrie und Ärzteschaft aufgebaut, die an und von diesem Verhalten verdient und lebt. Zuerst krank werden lassen und dann mit der chemischen Keule die Krankeiten bekämpfen oder am besten gleich raus mit den kranken Teilen, egal ob Knochen oder Organe.
Noch schlimmer, heute sind ja schon die Anzeichen von Krankheiten bei Jugendlichen zu attestieren, was bisher doch sich erst bei den Älteren Generation aufzeigte. Allergien, Diabetis, Fettsucht zeigen sich jetzt schon vermehrt bei der Jugend, und wenn man deren Essverhalten analysiert, wird man sehr schnell die Sünden erkennen, zuviel Fleisch/Milchprodukte, zuviel Süsses.
Aber solange dieses System nicht aufgebrochen wird, solange nicht deutliche gesellschaftspolitische signale gesetzt werden, solange ErnährungsministerInnen weiter die Milch als gesunde Nahrung preisen und solange eine DGE weiterhin unwissenschaftliche Argumente gegen veganes Leben ins Feld führt, solange bleibt es eben bei diesem System.

Kommentar von Tinchen |

"3. Der Soja Industrie ist es egal, ob sie damit Tiere oder Menschen füttert."
Dies kann doch schon rein rechnerisch überhaupt nicht stimmen, selbst wenn 7 Mrd. Menschen auf rein pflanzliche Nahrung umsteigen würden, wäre der Absatz von Soja noch bedeutend geringer, als wenn man "Nutztiere" damit füttert, zum einen, was die Anzahl der Tiere an sich betrifft und auch der Bedarf an Kraftfutter (selbst nur mit einem prozentualen Sojaanteil) ist um ein vielfaches höher.

Kommentar von Franzi |

Super Artikel!
Weiter so!!

Kommentar von Micha |

Danke für eure treffsichere Analyse der nach wie vor bewusst antiveganen Haltung der DGE. Wie groß ist der Einfluss der Tierausbeuterindustrie auf die DGE? Schaue ich mir deren Ernährungspyramide an, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieser so klein nicht sein kann. Inwiefern finanzieren diese Industrien die DGE mit, sitzen in deren Beiräten, finanzieren - selbstverständlich selbstlos und ergebnisoffen - Wissenschaftler, die in der DGE sitzen oder von ihr beauftragt werden? Haben sie sie möglicherweise selber mitgegründet, um Ihre Propaganda mit dem Anstrich der Wissenschaftlichkeit unters Volk bringen zu können? Würde nur ein Verschwörungstheoretiker diese Fragen alle mit ja beantworten? Vielleicht kann ja mal ein Insider auspacken.
Veganen Gruß,
Micha

Kommentar von Anti-Veganer |

Kinder vegan zu erziehen, sollte strafbar sein. Vegane Eltern wissen nicht, was sie ihren Kindern damit antun.
Fleisch ist wichtig für die Entwicklung des Gehirns!!! Dumme Menschen braucht die Welt nicht. Ich finde es gut, dass eine Ernährungsexpertin sich kritisch zur veganen Ernährung äußert. Erwachsene können selbst entscheiden, Kinder nicht, also handelt zum Wohl eurer Kinder.
Oder sind euch Tiere selbst wichtiger als Kinder? Schreckliche Vorstellung...

Kommentar von Andrea Rupp |

@ antiveganer
Dumme Menschen braucht die Welt nicht
Gut, dass Sie das selbst einsehen und hoffentlich auch Ihre Konsequenzen daraus ziehen.
Ob uns Tiere wichtiger sind als Kinder, fragen Sie?
Nun ich für meine Person halte Kinder nicht für wichtiger als Tiere. Denn Menschen wie Sie erziehen sie zu empathielosen Wesen und das ist eine nicht minder schreckliche Vorstellung

Kommentar von 8472 |

@ team vegan.eu
DANKE für den ausführlichen artikel !!
und ein großes lob an eure geduld mit vielen spinnern, die sich offensichtlich gerne auf prähistiorischen gemeinplätzen treffen, mit denen ihr euch hier freiwillig herumschlagt.
ich kenne einige kinder die seit ihrer geburt an vegan leben und bin von ihnen tief beeindruck.
danke auch für die vielen informativen links, einige waren mir neu. danke an gerfi, du hast mir viel getippe erstpart.

möget ihr lange und in frieden leben^^

Kommentar von Adlerwolf |

@Team vegan.eu:
Danke für den tollen Bericht und ich habe schon länger die Enährungsempfehlung von (lobbyabhängige) DGE nicht ganz geglaubt. Die allermeisten von vielen Studien belegen immer wieder, daß die vegane (+ausgewogene) Ernährung die gesündeste unter allem Ernährungsformen.

Ich bin selbst 9 Monate vegan und vermisse jetzt schon kein Käse, Milch, Fleisch und sonstige Tierprodukte. Fühle mich schon fitter als sonst vorher, das merke ich aus eigenen Erfahrung (fahre mehrmals in der Woche mit MTB im hügelreichen Landschaft).

Aber wie gesagt: Auch vegan ernähren kann ungesund sein, nur wenn diese sehr einseitig konsumieren.

@antiveganer: "Fleisch ist wichtig für Gehirnentwicklung" ist eines der dümmsten Behauptungen. Bewiesen ist das nix. Solange die ausgewogene, vegane Ernährung für Kinder gibt, gibt es keinen Anlass zur Sorge!
Prüfe es nach, was genau hinter DGE steckt!
Für mich halte DGE nicht seriös -> Gründe gibt genug!

Kommentar von Mind illumination |

Die Medien und bezahlten Institutionen wollen den Geist der Massen kontrollieren .. Vegan ist die gesündeste und verantwortungsvollste Ernährung für Mensch, Tier und Umwelt .. aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Kommentar von Limo Nade |

Ich ernähre mich erst seit Anfang des Jahres vegan, und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich bin fitter und kraftvoller, und auch psychisch geht es mir erheblich besser . Tatsache ist, ein Stück gebratenes Fleisch ist tot, ich will nichts Totes essen, ich bin kein Aasfresser. Und ich will auch keine Muttermilch einer anderen Spezies mehr zu mir nehmen, das ist krank. Über das, was hinter einem Ei steht, möchte ich gar nicht reden, das würde unappetitlich. Wer sich nur ein Wenig über die globalen Auswirkungen der Massentierhaltung informiert hat, wer auch nur ein paar Bilder dieser Form der Tierhaltung gesehen hat, um sich überhaupt eine Meinung über die Zustände machen zu können und dann noch behauptet, ein vegan lebender Mensch sei extrem oder radikal, ist in meinen Augen eigentlich nur ein wandelnder Zombie ohne das, was den Menschen (angeblich) ausmacht - die Fähigkeit zum logischen Denken und zum Mitgefühl für andere.

Kommentar von Toni |

@Roberto, es ist schlimm das Menschen an Krebs sterben , wobei sie noch zu Jung sind. Aber denke auch daran , was müssen wir alles essen , denke nur an die Weichmacher die in der Zahnpaste , in Kleidung ,inVerpackung und in Lebensmitteln stecken . Das können wir ja kaum verhindern . Es fängt schon beim Baby an mit Pämpers oder wie das heißt. Diese Zusätze die keiner braucht machen natürlich auch krank.Ich hab hier nicht alles gelesen , weil mir die Zeit fehlt. Aber ich kann dir sagen ,ich war sehr krank mit 30 Jahren schon obwohl Vegetarierin ,das war nicht der Grund , es war die Milch und dessen Produkte. Ich stand kurz vor der Dialyse , kaum noch Knochensubstanz ,kaum noch haare auf dem Kopf. Es ist alles weg , es hat gedauert , aber alles ist auf Null. Ich bin kerngesund, würde nie wieder Milch und dessen Produkte zu mir nehmen und Fleisch sowie so nicht . Heute bin ich gesund und 20 Jahre älter.

Kommentar von Toni |

Also , jetzt muß ich mir etwas Zeit lassen um "alles" durchzulesen. Eins ist mir aber schon aufgefallen , nämlich dieser Unsinn von Roberto und Caroline. Roberto bringt alles durcheinander , alles klingt krankhaft um nicht zu sagen nach perversen Zügen . Caroline schreibt hier etwas von Eskimos, wo meinst du den wo die ihr Fleisch herbeiziehen , vielleicht aus der Massentierhaltung ? da wurden die armen Würstchen bestimmt nicht alt. Und noch was zu allen Religionen , alles dummes Zeug , nicht eine davon ist bewiesen , also hört mit diesen Märchenbüchern , Bibel und Koran auf . Dieser ganze Glaubenssch...bringt nur Krieg , Tod und Elend.Tiere opfern und quälen , kleinen Jungen die nicht gefragt werden und sich nicht wehren können die Vorhaut abschneiden . Hallo Leute in welchem Jahrhundert seit ihr den steckengeblieben . Wie Anti- Veganer schon schreibt , es laufen schon genug dumme herum und nicht nur die. Sondern Fette die sich von Fastfood , Süßgram , Cola ernähren . Dieses Volk kostet unserm Gesundheitswesen ein Heiden Geld. Also genießt mal lieber die schöne Natur , ernährt euch gesund und erfreut euch lieber an unseren Tieren . Wir sind sehr glücklich vegan , gesund und ausgeglichen , auch unsere Kinder. Glaubt nicht an übersinnlichen Märchenkram , das Leben ist so viel leichter , wenig Stress und viel bunter.Das Leben bekommen wir alle nur 1x und nur so kurz , Mensch und Tier. Alles andere ist Gewalt und Mord. Und gerade die Gläubigen sollten sich das in ihr Gewissen schreiben , oder wollt ihr lieber im Beichtstuhl festkleben .Team Vegan.eu ist das Beste was uns passieren konnte , wir klären überall auf wo nur geht und es fruchtet.

Kommentar von Dennis |

Hervorragend widerlegt. Fachlich sehr kompetent mit Unmengen an Quellenverweisen und das alles in gewählter Ausdrucksweise (gutem Deutsch) dargestellt. Der Text liest sich wie eine Romanseite und die DGE kann sich nur noch unter ihrem Stein verkriechen :)

Es gibt hier ja in den Kommentaren ein paar ganz "schlaue" Typen. Quälerei ist ja nichts Schlimmes, also würde ich vorschlagen dass diesen Typen mal ohne Betäubung die Extremitäten abgeschnitten werden, ich würde mich deren Meinung anschließen und das auch nicht schlimm finden.

Kommentar von Ronny 02 |

@ Studvet
Deiner Argumentation gebe ich vollkommen recht ,kurz und klar ohne Textrollen.
Im Vordergrund des Vegetarismus steht die Ethik , dann die Gesundheit.
Es ist an der Zeit dass Omnivoren wenn sie sich ständig gegen den ja so ungesunden Vegetarismus aufstellen , Gedanken machen sollten warum sich so viele, vorallem junge Menschen zu dieser Ernährungsweise Entscheiden. Der Tierschutz leistet hier großes , deckt diesen krankhaften Wahnsinn auf . Das ist ein Grund . Warum werden Tiere so schwer missachtet ,misshandelt , falsch ernährt, entwürdigt , warum wird ihnen so viel genommen . Warum tut man das alles nicht auch mit Menschen?
Z.Bsp. Du sollst zur Operation , wirst vorher mit einem kalten Wasserschlauch abgespritzt , dann auf den Op.Tisch getrieben , wenn du Glück hast die Op ohne Zwischenfälle überstanden zu haben , wirst du mit einer Seilwinde in eine kalte Ecke gezerrt und da liegengelassen und wachst du auf ,fang ja nicht an herumzujammern , das wäre doch mal was , oder lieber nicht ?
Wir können uns hier auch um Ernährung streiten solange wir wollen . Wenn sich der Wahnsinn nicht ändert , werden die Veganer auf dem Vormarsch bleiben , was auch gut ist.
Tiere gehören nicht in den menschlichen Kreislauf und sind von der Natur aus auch nicht dafür vorgesehen , da kann in der Steinzeit gegessen worden sein was es wolle . Es ist ein Mythos an diesen längst überfälligen Unsinn zu glauben . Tiere essen ist längst nicht mehr zeitgemäß , in 50 Jahren lacht man darüber . Ich habe den Eindruck die Wende hat schon längst begonnen , es ist ein letztes aufflackern , schnell noch mehr Massentierhaltung aus Profitgier und alle machen mit .Das Blatt wird sich wenden , die Krebsrate steigt ,besonders auch in den Ländern wo wenig Fleisch und keine Milch verwertet wurde. Alles hat seine Zeit und wir haben längst Grenzen überschritten die nie mehr gut gemacht werden können , außer es regelt sich von selbst und das wird es auch tun.

Kommentar von StrawberryPrincess |

Vielen Dank für diesen tollen Artikel!!!
Ich selbst bin keine Veganerin, habe aber schon oft darüber nachgedacht auf eine vegane Ernährung umzustellen. Ich bin in einem Kulturkreis aufgewachsen, in dem es normal ist Fleisch zu essen und ich bin auch mit Fleisch und Milch aufgewachsen, als sei es das Natürlichste von der Welt. Vor ungefähr zwölf Jahren habe ich mich von einem Tag auf den anderen entschieden vegetarisch zu leben, weil mich der Geruch, der Geschmack, das Aussehen - aber vor allem die Hintergründe wie Fleisch auf unseren Teller kommt - schlichtweg angewidert haben. Das war kurz bevorU ich in die Pubertät gekommen bin, denn ich war mit 13 eine Spätzünderin unter meinen Altersgenossinnen. In meiner Familie sind alle nicht besonders groß, sowohl mütterlicherseits, wie auch väterlicherseits und trotzdem habe ich, obwohl ich kein Fleisch und lange Zeit immer wieder auch andere tierische Produkte verweigert habe fast 1,70m groß, hatte immer ein besseres Hautbild, als viele andere in meinem Alter, habe täglich 3-4 Stunden Ballett getanzt und habe in der Schule nie Konzentrationsprobleme gehabt. Und das lag nicht allein an guten Genen, meine Schwester und mein Bruder haben beide die Pubertät nicht ohne Akne überstanden. Als ich ungefähr 16 war hatte meine Mutter es satt und ihr zuliebe habe ich wieder angefangen "normal" zu essen, weil ich keinen Keil in die Familie tragen wollte. Die Umstellung darauf wieder Fleisch zu essen war schrecklich, ich habe in einem Sommer 8 Kilo zugenommen (als Nachwuchs-Tänzerin das schlimmste, was passieren kann) ich war ständig müde und lustlos. Jetzt lebe ich wieder vegetarisch, aber nicht vollkommen vegan, obwohl ich seit einigen Wochen auch auf Milch und Eier verzichte, wegen meiner Eisenaufnahme.
Meine Mutter hat mittlerweile vieles eingesehen und mittlerweile trinkt sie auch oft Soja- oder Reismilch, statt "normaler" Milch. Einige Zeit hatte ich auch Angst vor den angeblichen östrogen-ähnlichen Substanzen in Soja Angst, aber auch da kommt es ja darauf an, ob man genmanipulierten Soja konsumiert, oder nicht. Meine Eltern hatten schon beide einen Herzinfarkt, unter 60 (!) und mittlerweile sehen sie es ein, dass es mit dem Fleischkonsum zusammenhängt. Nach wie vor, ist es eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss und jeder der das Leben liebt und vor allem auch sein eigenes, nimmt es weder hin, dass andere Lebewesen sterben, damit man selbst leben kann, noch nimmt er es hin, dass die Lebensmittel- und Pharmaindustrie uns dazu hetzen, das Fleisch wehrloser Tiere zu essen, weil es uns krank macht und ebendiese Industrien auf diese Art und Weise Geld scheffeln. Dennoch bin ich auch jemand, der nicht über andere urteilt. Wenn jemand Fleisch isst und davon überzeugt ist, dass es gut und richtig ist, will ich ihn davon nicht abhalten. Aber ich drücke es mal vorsichtig aus, der Artikel bezieht sich hier in erster Linie auf die Diskriminierung von Veganern und Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren. Die meisten, der darauf folgenden Kommentare der Mischköstler versucht den Spieß umzudrehen und die Mischkost in die Opferrolle zu bringen, die von bösen Veganern angfochten wird. Aber diejenigen, die hier eigentlich angegriffen werden, sind die Veganer. Ich arbeite im Übrigen viel mit Kindern, da ich nun selbst Tanz unterrichte, neben meinem Studium. Auch da kenne ich Kinder, die vegan ernährt werden und bei den meisten, habe ich es erst nach einem halben Jahr oder länger erfahren. Sie unterscheiden sich in ihrer Entwicklung in keinster Weise von anderen Kindern. Ich habe auch ein kleines Mädchen unter meinen jüngsten (4 Jahre), die nach der Stillzeit nur noch vegan ernährt wurde und sie ist ziemlich clever, aufgeweckt und (was in dem Alter schon erstaunlich ist) sehr selten krank. Sie kann sowohl körperlich, als auch geistig sehr gut mit Kindern mithalten, die 2 Jahre älter sind als sie und unglücklich ist sie auch nicht. Sie hat sehr nette Eltern, die sie sehr offensichtlich lieben und auch alles für sie tun. Und meiner Meinung nach ist das, was ihre Eltern tun genau das Richtige.

Kommentar von Claudia Rüster |

Ich bin keine reine Veganerin, aber Vegetarierin, die komplett auf Kuhmilchprodukte verzichtet (hatte Magen- und Haut-Probleme, die seit dem Verzicht komplett weg sind).

Sehr interessante finde ich die Aussage, dass Veganismus für Diabetiker, Kinder oder Menschen mit anderen chronischen Krankheiten gefährlich sei. Klar, weil deren Immunsystem durch die industriell hergestellten Massenprodukte bereits kaputt gemacht worden ist. Schaut euch mal in Afrika um, da gibt's niemanden, der Diabetes hat. Diese Krankheit ist ein Luxusproblem der Westlichen Industrienationen. Und dass es für Kinder nicht so gut ist, wage ich zu bezweifeln. Das Immunsystem baut sich im Laufe der Zeit erst auf - Klar, Kleinkinder sollen ja auch auf Honig verzichten, alles gut. ABER ich habe früher im Dreck gespielt, Sauerampfer gegessen, ohne diese vorher zu waschen. Und? Sowas stärkt das Immunsystem doch erst bei Kindern. Die übertriebe Hygiene, jedes bisschen Dreck gleich mit Desinfektionsmittel zu behandeln, lässt die Kinder in der heutigen Zeit so "schwach" werden, da keine eigenen Abwehrkräfte entwickelt werden können. Dass dann der Grund auf Fleischverzicht geschoben wird, ist lächerlich - die Mineralien, die Vitamine, ein starkes Immunsystem - Ja und auch Bewegung und geistige Forderung fehlt der Jugend komplett. Da kann auch Fleisch nichts dran ändern, so ein Quatsch.

Und es geht um die MASSE! Brauchen wir jeden Tag Fisch, Fleisch, Joghurt? Die Leute wissen es doch gar nicht mehr zu schätzen! Unsere Vorfahren haben weniger Fleisch gegessen, hatten dafür weniger Beschwerden mit Herz, Blutzucker etc.

Und zu guter letzt...

Hier geht es nicht darum, wer Veganer, wer Vegetarier, wer Fleischesser wird. Es geht einfach darum: WER GIBT UNS MENSCHEN DAS RECHT, LEBEWESEN ZU FOLTERN, ZU TÖTEN, ZU QUÄLEN, ZU MISSHANDELN UND UNS AN IHREM LEID AUCH NOCH ZU BEREICHERN?

Solange der Mensch Tiere auf diese Weise tötet, töte er auf diese Weise auch Menschen. Denn der Mensch ist auch nur ein Tier!

Wir Menschen wollen es doch so - Alles immer billiger. Ein konventioneller, kleiner Bauernhof hat heutzutage gar nicht mehr die Möglichkeit, wirtschaftlich zu sein, wenn man bedenkt, dass laut Statistik pro Tötung eines Schweines 3 Sekunden veranschlagt werden. Wir geben so viel Geld für irgendwelchen Schnulli aus, sei es für Kinobesuche, Autos, Medikamente, ... Warum kann man dann nicht einfach mal 50% mehr für Käse, Fleisch und Co. ausgeben und dafür (als Resultat, weil man dann bewusster kauft) einfach mal weniger - Muss denn jeden Tag das Ganze gefuttert werden? Nein. Und ungesund in Massen ist es sowieso - egal ob Milchprodukte oder Fleisch.

Erklärt mir bitte, wieso es sonst Antibiotika-resistente Bakterien in jeder 2. abgepackten Fleischpackung gibt!

Ich glaube nicht, dass man sagen kann, Vegan oder Fleisch ist besser oder das Richtige. Das grundlegende Thema ist vielmehr die fehlende Wertschätzung für Essen! 90% der Menschen wissen noch nicht mal mehr, wie man Einweckt oder Sauerkraut selbst macht und das haltbar wird!

Lasst einen Krieg oder Stromausfall ins Land ziehen, das am besten im Winter... Die Menschen sterben so schnell, schneller als man gucken kann.

Veganismus ist bei vielen Menschen ein Zeichen, sich gegen die bestialische Massentierhaltung zu wehren! Ich denke, dass einige von Ihnen sicherlich Fleisch essen würden, wenn man weiß, dass die Tiere ein ordentlichen Leben hatten und nicht nur ein Wirtschaftsgut.

Grundproblem ist und bleibt der Mensch, die größte Pest unseres Planeten!

Eure Aufklärungsversuche gehen in die falsche Richtung, damit werdet ihr nichts erreichen außer Protest von extrem-Veganern.

Wenn ihr die Mittel habt, dann sensibilisiert die Leute für bewusstere Essen, dass Essen mehr Wert bekommt und irgendwann erfolgt hoffentlich der Schneeball-Effekt. Ob nun genmanipulierte Sojamilch oder genmanipuliertes Fleisch.... der Massenkonsum muss bekämpt werden.

Kommentar von Catrin |

Ach Gottchen...
Unserem Darm ist es doch egal, woher die Nährstoffe kommen, hauptsache sie sind da. Alles, was die Tierleiche oder sonstige tierische Produkte hergeben, sind oftmals in pflanzlicher Form weit mehr vorhanden und besser verwertbar. Tierleichen-, Menstruationsproduktefresser und Tiermilchtrinker leiden ebenso an B12-Mangel. Dass sie es über die Tierleiche selbst künstlich supplementieren, weil das Tierfutter damit angereichert werden muss, wissen sie nicht oder schieben diese Tatsache geflissentlich beiseite, um ihren Karnismus wenigstens noch halbwegs zu rechtfertigen - völlig vergeblich.
Es stehen sich Veganismus und Tierproduktekonsum ethisch gesehen als gewaltlose und gewalttätige Lebennsstile gegenüber - welche davon definitiv besser ist, ist völlig eindeutig und jede Diskussion allein auf dieser Grundlage völlig obsolet, von allen anderen Gründen, die eine vegane Ernährung IMMER und ausnahmslos besser dastehen lassen, ganz abgesehen.
Ihr seid immer auf der Verliererstraße, selbst wenn ihr, wie der gute Roberto von Liebe faselt und eine Ernährungsform gutheißt, die vom Blut unschuldiger Lebewesen nur so trieft.
Was der Omnivore beständig aus dem Blickfeld verliert ist außerdem die Tatsache, dass sein veganes Gegenüber selbst früher Tiere & Co. konsumiert hat und es schlichtweg dämlich ist, mit jemandem ernsthaft diskutieren will, der BEIDE Ernährungsformen kennt, während er selbst schlichtweg nur auf einseitige Erfahrung zurückgreifen kann.
Völlig absurder Versuch, als Allesfresser einem Veganer mit ernährungtechnischem Pseudowissen auch nur annähernd das Wasser reichen zu können

Kommentar von Catrin |

P.S. Die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung" setzt sich aus Lobbyisten & Co. zusammen, die sich mit Tierprodukten dumm und dämlich verdienen, sowie aus Politikern und Pseudowissenschaftlern, die nicht zugeben wollen, was nicht sein darf.
Sicher aus persönlichen Gründen bezüglich des eigenen Lebensstils, den sie auf Teufel komm raus beibehalten und gerechtfertigt wissen wolle, teils mit Sicherheit aus finanziellen Gründen.
Es liegt doch auf der Hand, dass die, völlig bar des gesunden Menschenverstandes, geleistete Unterstützung eines tier- und menschenverachtenden Systems mittels milliardenschwerer Subventionen aufrecht erhalten wird, ohne dass hinter der Hand prall gefüllte Bestechungsköfferchen den Besitzer wechseln, damit die Politik so gegen die Interessen der Bürger handelt, wie sie es tut, oder?
Ganz zu schweigen von der Pharmaindustrie, die sich mit den Medikamenten für Krankheiten, die der hinterfragungsbefreite und Obrigkeitshörige Omnivore sich zuverlässig anfrisst, die Taschen voll macht.