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NEU: Umfrage "Veganer und fleischessende Freunde und Partner -passt das zusammen? - bitte nehme jetzt an dieser Umfrage teil. Wir sind gespannt und werden ausführlich über die Ergebnisse berichten. Bitte die Umfrage auch in den sozialen Netzwerken und an Freunde weiterempfehlen- danke: Hier klicken und zur Umfrage!
Vegan.eu informiert regelmäßig zu den Themen vegan, Tierschutz und Tierrechte. Vegan zu leben bedeutet, sich pflanzenbasiert zu ernähren und auch außerhalb der Ernährung auf den Konsum von Tieren, ihrer Körperbestandteile oder Produkte zu verzichten. Menschen entscheiden sich in der Regel für eine vegane Lebensweise aus ethischen Gründen. Ziel des Veganismus ist eine Gesellschaft, in dem der Mensch aufhört, für seinen Konsum Tieren Leid zuzufügen und sie zu töten. Zusätzlich zu Tierschutz und Tierrechten spielen ebenfalls ökologische, soziale und gesundheitliche Gründe oft eine wichtige Rolle für die Wahl einer veganen Lebensweise.

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Veganer Pudding und Kuchen bleiben erlaubt

Europäischer Gerichtshof (EuGH) verbietet Bezeichnung "Pflanzenmilch"

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat soeben entschieden, dass die Bezeichnung Milch nicht für pflanzliche, vegane Produkte verwandt werden darf. Ebenfalls verboten sind demnach für vegane Produkte Bezeichnungen, wie Rahm, Molke, Butter, Buttermilch, Käse, Joghurt oder Sahne. Das Urteil dient den Interessen der Tierausbeutungsindustrie und schwächt die Marketingbemühungen zur Verbreitung veganer Produkte. Das Urteil gilt nicht für veganen Fleischersatz, Abzuwarten bleibt, inwiefern Anbieter veganer Milchprodukte Wege und Mittel finden werden, die Verbraucher dennoch unmittelbar sichtbar zu informieren, dass ihre Produkte wie Milchprodukte verwandt werden können. 

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Portugal geht bei vegan voran

Gesetz in Portugal: Vegan in allen öffentlichen Einrichtungen

In Portugal wird es demnächst in allen öffentlichen Kantinen mindestens ein veganes Gericht geben. Das Gesetz bezieht sich auf Kantinen in Schulen, Universitäten, Krankenhäusern und allen anderen öffentlichen Einrichtungen. Portugal hat durch das neue Gesetz einen wichtigen Schritt für den Schutz vegan lebender Menschen und die Ausbreitung der veganen Lebensweise gemacht. In allen öffentlichen Kantinen werden demnächst noch nicht vegan lebende Menschen durch das täglich verfügbare vegane Gericht unmittelbar auf die Möglichkeit zur veganen Lebensweise hingewiesen werden.

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Emblem des Europäischen Gerichtshof

Europäischer Gerichtshof entscheidet über Namen für vegane Produkte

Der Berliner Verband Sozialer Wettbewerb e.V versucht mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) dem Hersteller veganer Produkte Tofutown einfach verständliche Produktbezeichungen, wie Tofu Butter, zu verbieten. Der Verein dient damit den Lobbyinteressen der Fleisch- und Tierausbeutungsindustrie, denen sich bereits Landwirtschaftsminister Schmidt verschrieben hat. Der Europäische Gerichtsof wird voraussichtlich am 14. Juni 217 über die Klage entscheiden. 

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Vegan ist gut für die Artenvielfalt

Vegan oder mediterran: Was ist nachhaltiger?

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung gelangt zu dem Schluss, dass eine vegane Ernährung bei Weitem nachhaltiger sei als eine mediterrane Ernährung. Die globale Erderwärmung wird demnach durch eine mediterrane Ernährung doppelt so stark gefördert wie durch eine vegane Ernährung. Zudem wird nach den Ergebnissen der Studie durch eine mediterrane Ernährung die Artenvielfalt (Biodiversität) ungefähr dreimal so stark beeinträchtigt wie durch eine vegane Ernährung.

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Vegan gut geplant ist nährstoffreich

Nährstoffe: Unterschiede zwischen veganer, vegetarischer und omnivorer Ernährung

Eine Schweizer Studie hat die Nährstoffversorgung von 100 Omnivoren (Fleischesser), 53 Vegetariern und 53 Veganern miteinander verglichen. Die Studie zeigt, dass pauschale Aussagen, die vegane Ernährung wäre mit einem höheren Risiko von Nährstoffmangel verbunden, unrichtig sind. Deutlich werden aus der Studie vielmehr auch Risiken einer omnivoren Ernährung (Mischkost mit Fleisch), da hier oft insbesondere ein Folsäuremangel auftritt. Die Diskussion um die vegane Ernährung unter dem Aspekt möglicher Nährstoffdefizite wird derzeit leider nach wie vor oftmals sehr einseitig geführt, indem mögliche Nährstoffdefizite bei anderen Ernährungsweisen ausgeblendet werden. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine gut geplante vegane Ernährung mit Suplementierung von Vitamin B12 zu einer guten Nährstoffversorgung führt.

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Guido F. Gebauer

Warum der Tierschutz gescheitert ist, aber Veganismus und Kunstfleisch Hoffnung begründen?

Das Leid von Tieren in Menschenhand ist heute höher als jemals zuvor. Dem stehen gegenüber die große Anzahl an Tierschutzvereinen in den Industriestaaten, die ebenso große Spendenmengen akquirieren. Mit ihrer Hilfe wurde eine umfangreiche Tierschutzgesetzgebung durchgesetzt. Kontinuierlich arbeitet die Tierschutzbewegung an der weiteren Differenzierung und Verschärfung dieser Gesetze und ihres Vollzuges. Offenbar kann sie auf viele Errungenschaften zurückblicken, aber es gibt ein entscheidendes Manko: Während es der Tierschutzbewegung gelang, immer weitere Tierschutzgesetze, Bestimmungen, Inspektionen und Einsetzung von Kommissionen durchzusetzen, nahmen vor ihren Augen Massentierhaltung, Fleischkonsum und Tierleid geradezu explosionshaft zu. Verfasser Guido F. Gebauer hält die traditionelle Tierschutzbewegung für gescheitert. Er argumentiert in diesem Artikel, dass sich Hoffnung für die Tiere allein aus Veganismus und der Entwicklung von Fleisch in der Petrischale ergebe.

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"Algen statt Fisch" gibt DHA und schont die Meere

Algen liefern Omega-3-Fettsäure DHA

Für die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist es nicht notwendig, Fisch zu essen. Eine aktuelle Übersichtsarbeit gelangt zu dem Schluss, dass der Einschluss von Algen in die vegetarische oder vegane Ernährung die Versorgung mit DHA verbessern könne. Algen seien sogar die primären Produzenten für DHA in der maritimen Nahrungskette. Auch wenn weitere Studien notwendig sind, ist es bereits jetzt für vegan und vegetarisch lebende Menschen ratsam, ab und zu Algen in ihre Ernährung mit einzuschließen.

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Rassismus und Antiveganismus gehen Hand in Hand

AFD sagt veganer Ernährung den Kampf an

Die AfD will, dass vor einer veganen Ernährung von Schwangeren und Kleinkindern gewarnt wird. Es werde schließlich auch vor Alkohol und Rauchen in der Schwangerschaft gewarnt. Die AfD hat damit den für Rechtspopulisten zu erwartenden Kampf gegen die vegane Ernährung eröffnet. Dies ist nachvollziehbar, denn der Veganismus steht mit seiner Position der Empathie gegen alles, wofür die AfD eintritt.

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Vegan sichere Option bei Nierenerkrankungen

Eine Übersichtarbeit über vegetarische und vegane Ernährung bei chronischen Nierenerkrankungen gelangt zu dem Schluss, dass Fleischverzicht zahlreiche positive Auswirkungen habe und die Nieren schützen könne. Es liegen aber noch nicht ausreichend Studien vor, um dezidiert Unterschiede zwischen einer veganen und einer vegetarischen Ernährung auf den Verlauf von Nierenerkrankungen belegen zu können. Die Übersichtsarbeit unterscheidet daher in ihren Schlussfolgerungen nicht zwischen veganer und vegetarischer Ernährung. Wichtig ist, dass in der Übersichtsarbeit die vegane Ernährung als eine sichere Option bezeichnet wird und Vorteile bei Nierenerkrankungen beschrieben werden. Da zudem ethische und ökologische Überlegungen für die vegane Ernährung sprechen, spricht bereits jetzt alles dafür, dass Nierenerkrankte auf eine vegane Ernährung umstellen.

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Mehr vegane Männer als Frauen?

Schweizer Umfrage: Mehr vegane Männer als Frauen?

Eine Umfrage kommt zudem Ergebnis, dass 60 % der vegan lebenden Personen in der Schweiz Männer und nur 40 % Frauen seien. Guido Gebauer hat sich die Daten angeschaut und gelangt zu einem anderen Ergebnis. Die Teilnehmeranzahl der Umfrage sei viel zu gering, um die Anzahl veganer Männer und Frauen miteinander vergleichen zu können. Es sei eine etablierte Tatsache, dass die große Mehrheit der vegan lebenden Menschen weiblich sei. Die vorliegende Schweizer Umfrage könne hieran keine ernsthaften Zweifel begründen.

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Fleischesser verändern – was wirkt?

Wie können wir Fleischessern dazu verhelfen, auf Fleisch zu verzichten und vegan zu werden? Aufschluss gibt eine neue Studie. Sie zeigt, dass die Vermittlung von Selbstvertrauen, positiven Gefühlen, des Nutzens des Fleischverzichts wie auch das Hinterfragen der "Fleischesser-Identität" hilfreich sein können. Auf der Verhaltensebene kann eine tägliche SMS als Erinnerungsstütze und Motivationsanker erstaunliche Wirksamkeit entfalten.

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Kanzlerkandidat Martin Schulz isst Stopfleber

Martin Schulz: Freund oder Gegner des Veganismus?

SPD Kanzlerkandidat Martin Schulz gilt vielen als Hoffnungsträger. Aber wie steht Martin Schulz eigentlich zum Veganismus? Sein eigenes Essverhalten gibt keinen Grund zur Hoffnung auf eine vegan-freunliche Politik. Als Stopfleberfreund unterscheidet er sich tierschutzbezogen letztlich nicht von der Schweinefleischkultur, wie sie von CDU/CSU und AfD postuliert wird. Die kulturelle Prägung solcher Praktiken wird oft als Rechtfertigung angeführt. In Wirklichkeit verweist diese kulturelle Prägung aber auf den Gewaltcharakter von Kulturen, die es nicht zu bewahren, sondern zu überwinden gilt. Wer meint, dafür durch Stimmabgabe bei Wahlen einen Beitrag leisten zu können, irrt, jedenfalls derzeit, wo sich die vegane Bewegung nach wie vor erst im Aufbruch befindet.

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Ostern bringt Millionen Lämmern den Tod

Rechtzeitig vor den Ostertagen werden weltweit wieder Millionen Lämmger geschlachtet. Die für christliche Feiertage extra geschlachteten Tiere machen erneut deutlich, in welch schwerer Konstellation die weltweite vegane Bewegung ist. Sie kann nämlich für keinen Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte an eine kulturelle Dominanz des Veganismus anknüpfen. Tatsächlich werden in allen großen Religionen Tiere gegessen und selbst in Indien sind Veganer eine Seltenheit. Ein konservativer Rückbezug auf die vegane Lebensweise ist also nicht möglich. Dies kann aber auch die große Stärke der veganen Bewegung werden. Veganer können nicht nach Rückwärts schauen, sondern müssen voraus blicken, weil es nie eine vegane Mehrheitsgesellschaft gab. Veganer können und müssen sich so von kulturellen Dogmen und Traditionen befreien, global und solidarisch denken, wenn sie Tierleid beenden wollen.

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Öl aus Leinsamen ersetzt Fischöl

Fett: Was ist der richtige Konsum?

Die Ernährungswissenschaftlerin Ananda Woodyine hat einen wertvollen Artikel geschrieben, der aufzeigt, wie wir durch eine vegane Ernährung ohne tierische Fette und die kluge Wahl pflanzlicher Fette unsere Herzgesundheit verbessern können. Der Artikel macht klar, dass gesättigte Fette, wie sie in tierischen Produkten enthalten sind, überhaupt nicht gebraucht werden und auch die "guten" Fette aus oft schadstoffbelastetem Fisch völlig weggelassen werden können. Eine vegane Ernährung, die auf gehärtete Fette verzichtet, und statt Sonnenblumen- und Maisöl auf Leinsamen- und Rapsöl setzt, ist optimal für die Herzgesundheit.

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Ihr Fleisch ist ihr Tod

Warum wollen norwegische Soldaten Fleisch?

Eine Studie hat untersucht, warum die 2013 in der norwegischen Armee beschlossene Einführung des fleischlosen Montags (Meatless Monday) bisher am Widerstand der Soldaten scheiterte. Aus der Studie lassen sich Barrieren identifizieren, die derzeit noch gesellschaftlichem Fleischverzicht und einer veganen Ernährungsweise oftmals entgegenstehen.

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Vegan stellt Anforderungen an die Liebe

Umfrage: Liebe zwischen Fleischessern und Veganern

Wie steht es mit der Liebe zwischen Veganern und Fleischessern. Hierzu haben wir eine große Umfrage mit 5173 veganen Teilnehmern ddurchgeführt, die wohl die größte Befragung zvon veganern zu dieser Thematik sein dürfte. Die Ergebnisse werden in dem Artikel ausführlich dargestellt und kommentiert.

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Vebu-Petition für veganes Schnitzel und Co

Petition gegen Namensverbote: Veganes Schnitzel muss Schnitzel heißen dürfen!

Der Vegetarierbund (Vebu) hat vor Kurzem eine Petition an Landwirtschaftsminister Schmidt gestartet, die sich gegen dessen Ankündigung wendet, Bezeichnungen, wie „veganes Schnitzel“ oder „vegane Currywurst“, verbieten zu wollen. Die Petition firmiert unter dem Titel: „Bevormundung durch Wurstminister stoppen: Veggie-Schnitzel soll ein Schnitzel bleiben!“. Wir bitten alle Leserinnen und Leser von vegan.eu die Petition des Vebu zu unterzeichnen, zu verlinken und auch direkt an Freunde und Bekannte weiterzuleiten: Hier zur Petition!

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Alles andere als vegan: Pfundnote mit Tierfett

Großbritannien: Widerstand gegen Tierfett in Geldscheinen zeigt Erfolg

Die vegane Bewegung und die Tierschutzbewegung in Großbritannien haben einen Teilerfolg gegen die Verwendung von Tierfetten in neuen Geldscheinen erzielt: Zwar sollen die neuen 5 und 10 Pfund Scheine, die Tierfett enthalten, trotz landesweiten Protestes ausgeliefert werden, aber die neuen 20-Pfund-Noten und weitere Drucke der 5 und 10 Pfund Noten sollen künftig tierleidfrei sein.

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Wie stehen Veganer zum Tierschutz?

Die Tierschutzbewegung hat in Europa und in den USA in den letzten beiden Jahrhunderten scheinbar dramatische Erfolge erzielt. Die Entwicklung von Massentierhaltung und Fleischkonsum lassen aber ernsthafte Zweifel daran aufkommen, ob diese Fortschritte tatsächlich zum Wohle der Tiere gewesen sind. In diesem Artikel wird durch den Verfasser Guido Gebauer aus veganer Sichtweise die Position vertreten, dass eine nicht an die vegane Lebensweise gekoppelte Tierschutzbewegung in Wirklichkeit einen gesellschaftlich anästhesierenden Effekt ausübt und dadurch die Aufrechterhaltung von Tierleid fördert. Tierschützer sollten künftig die Verbreitung der veganen Lebensweise und den damit verbundenen Ausstieg aus der Nutztierhaltung in den Fokus ihres Handelns rücken, damit künftig des Tierschutzes den Tieren und nicht der Fleischindustrie zugute kommen.

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Melanie Joy prägte den Begriff Carnismus

Carnismus: Ideologie der Vorurteile

Carnismus ist nach der US-amerikanischen Psychologin Melanie Joy ein ideologisches Überzeugungssystem, gemäß dem wir Tiere unterwerfen, nutzen und töten dürfen, um uns von ihrem Fleisch zu ernähren. Der Carnismus ist damit die Gegenideologie zum Veganismus und der durch ihn motivierten veganen Lebensweise. Ein neuer Forschungsartikel zeigt auf, dass carnistische Denkweisen tatsächlich mit mehr Fleischkonsum, negativen Einstellungen zu Tieren, Tötung von Tieren, aber auch mit rechtsgerichtetem Autoritarismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Ablehnung von Vegetariern und Rassismus einhergehen. Carnismus erscheint so als eine Ideologie der Vorurteile und Ressentiments, die sich generalisiert gegen Tiere, aber letztlich auch gegen Menschen wendet.

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