Enten-Massaker als Kollateralschaden des Fleischkonsums

Enten-Massaker als Kollateralschaden des Fleischkonsums

14000 Enten wurden soeben auf Veranlassung der Behörden in Brandenburg getötet. Grund war der Verdacht auf Vogelgrippe. So etwas geschieht nicht zum ersten Mal und sicher nicht zum letzten Mal, solange die Menschen an einer fleischbasierten Ernährung festhalten. Erst eine vegane Gesellschaft würde diesen behördlich verordneten Vernichtungsaktionen ein Ende bereiten.

Massenvernichtungen von Tieren, auch abseits ihrer Tötung für den Konsum, gehören zum Alltag der Nutztierhaltung. Ob wegen drohender Zoonosen, Erkrankungen, die auf den Menschen übergehen können, oder wegen anderer Erkrankungen und Tierseuchen. Solche Massenvernichtungen können die Nutztiere, aber auch Wildtiere betreffen, wie neulich Dachse in Großbritannien, die als Überträger von Erkrankungen von Nutztieren identifiziert wurden.

Die mit der Nutztierhaltung einhergehenden periodischen Massenvernichtungen mit anschließender Überführung der getöteten Tiere in die Tierkörpervernichtung, ist ein weiteres Argument für den Ausstieg aus der Nutztierhaltung und den Einstieg in eine vegane Lebensweise.

Denn solange es Nutztierhaltung gibt, ob konventionelle Massentierhaltung oder Öko-Haltung, werden den Menschen bedrohende Zoonosen oder andere Tierseuchen ausbrechen, aufgrund derer die Dezimierung großer Anzahlen an Tieren verordnet und durchgeführt werden wird.

Für die 14000 Enten bedeutete der Verdacht auf Vogelgrippe den Verlust ihres Lebens. Für uns Menschen ist es ein erneuter Hinweis, wie sehr wir derzeit durch den Fleischkonsum natürliche Ressourcen verschwenden und wie wenig wir das Leben von Tieren achten.

Wir sorgen uns um Wellensittiche und Papageien, für deren Behandlung wir in Operationen und Medikamente investieren, aber indifferent gehen wir darüber hinweg, wenn an einem Tag 14000 Vögel ihr Leben verlieren und vernichtet werden.

Der Veganismus ist die Alternative zu Ressourcenvergeudung und Barbarei, die weder Fleischreduktion, Flexitarismus noch Vegetarismus - so begrüßenswert sie als erste Schritte auch sind - werden beenden können.

Vegan zu leben, scheint vielen als extrem. Aber ist es nicht viel extremer, an einer Konsumform festzuhalten, bei der die Massenvernichtung und Entsorgung von Tieren als periodisch wiederkehrende Notwendigkeit festgeschrieben ist?

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2 Kommentare auf "Enten-Massaker als Kollateralschaden des Fleischkonsums"

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qualmsocke
Gast

dazu fehlen mir einfach die Worte. 🙁

Heidelinde Rohrer
Gast

Vogelgrippe, diese "Angstmache" hatten wir vor Jahren schon einmal. Es wurde angeordnet, meine 6 Laufenten einzusperren. Ich hab sie jedoch freigelassen. KEIN einziger Fall in Österreich. Die Macht der PHARMA-Industrie, vermutlich !!! ODER ???
Vegan ist super, ich hab’s noch nicht ganz geschafft, esse jedoch kein Rind-, Schweinefleisch und schon gar kein Pferdefleisch.

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