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Kampf um die vegane Wurst: Warum der Name zählt!

Bauernverband, Fleischwirtschaft und der bundesdeutsche Landwirtschaftsminister Schmidt wollen es künftig verbieten, vegane Produkte als vegane Wurst, veganes Schnitzel oder veganen Gulasch zu verkaufen. Ein Verbot sei notwendig, weil die Verbraucher sonst getäuscht werden könnten. Manchen erscheint die Forderung womöglich harmlos, es gehe ja nur um den Namen. In Wirklichkeit verbirgt sich hinter der Forderung aber ein konzertierter Angriff der Fleischwirtschaft und ihrer Lobbyisten auf die vegane Lebensweise. In diesem Artikel werden die Hintergründe beleuchtet.

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Landwirtschaftsminister Schmidt plant Verbot „veganer Currywurst“

Landwirtschaftsminister Schmidt möchte künftig "vegane Schnitzel" und "vegane Currywurst" verbieten lassen. Damit entspricht er einem Ansinnen der Fleischindustrie. Die Bezeichnung "veganes Schnitzel" informiert den Verbraucher sofort über Konsistenz, Geschmack, Zubereitungsart und veganen Charakter des Produktes. Bezeichnungen, wie "veganes Bratstück" sind bei weitem weniger attraktiv. Die Fleischindustrie will die Bezeichnung mit den Namen von traditionellen Fleischprodukten verbieten lassen, damit fleischessende Verbaucher nicht überall die Tatsache vor Augen geführt bekommen, dass für ein Schnitzel oder eine Currywurst eigentlich kein Tier zu sterben braucht. Aus Sichtweise der Fleischwirtschaft besteht die Gefahr, dass dadurch zunehmend fleischessende Personen zu veganen Produkten greifen könnten. Offenbar ist dies auch Kern des Anliegens von Minister Schmidt, der sich damit zum Erfüllungsgehilfen der Fleischwirtschaft macht.

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Ehemalige irische Präsidentin Robinson plädiert für vegan

Die ehemalige irische Präsidentin und Menschenrechtsaktivistin Mary Robinson fordert zu Fleischreduktion bis hin zur veganen Lebensweise auf, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Auf dem One Young World Summit in Ottawa (Canada) forderte siezur Reduktion des Fleischkonsums oder besser zu einem Wechsel zu einer vegetarischen oder veganen Lebensweise auf: „Jeder von uns muss über seinen Carbon Fußabdruck nachdenken. Eßt weniger Fleisch oder gar kein Fleich. Werdet Vegetarier oder Veganer”.

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Von Stierkampf und Schweinefleisch-Kultur – eine vegane Perspektive

Der Tod des spanischen Toreros gibt Gegnern und Anhängern des Stierkampfes Anlass, sich zu positionieren. Die Befürworter sprechen von dem Stolz auf die Tradition, die es zu schützen gelte. Die Gegner sprechen von grausamer Folterung und Tötung von Tieren. Derweil treten in Deutschland ebenfalls Traditionsschützer auf, deren Sorge nicht dem Stierkampf, sondern dem deutschen Schweinefleisch gilt. Gemeinsammit der AfD hat sich nun auch Bundeskanzlerin Angela Merkel entsprechend geäußert. Ebenso wenig wie das Leid des Stieres für die Befürworter des Stierkampfes zählt, zählt für die Protagonisten der Schweinefleisch-Kultur das Leid von Millionen Tieren. Dabei werden Schweine oftmals durch CO2-Narkose einer quälenden Atemnot ausgesetzt und manchmal dennoch im Anschluss in kochend heißem Wasser bei vollem Bewusstsein zu Tode gebrüht. Der Veganismus setzt diesen "Volks- und Heimatschützern", die es übrigens in allen Kulturen gibt, eine andere Perspektive entgegen: Blutrünstige Traditionen gilt es nicht zu bewahren, sondern abzuschaffen. Dies gilt ebenso für den spanischen Stierkampf wie für die deutschen Schweinemassaker und für alle Massaker an unschuldigen Tieren, die täglich in allen Teilen der Welt durchgeführt werden.

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Landwirtschaftsminister Schmidt für Kennzeichnung veganer Lebensmittel

Landwirtschaftsminister Schmidt (CSU) will sich nach einem Bericht der Saarbrücker Zeitung nunmehr für eine Kennzeichnungspflicht für vegane und vegetarische Lebensmittel bei der EU-Kommission einsetzen. Damit beginnt er, wenn auch spät, eine Forderung des Bundesrates umzusetzen. Eine Deklaration veganer und vegetarischer Lebensmittel würde nicht nur den Alltag von Vegetariern und Veganern erleichtern, sondern würde auch Omnivoren (Fleischesser) auf die Möglichkeit einer pflanzlichen Alternative stärker aufmerksam machen.

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Kennzeichnung von veganen, vegetarischen und nicht-vegetarischen Lebensmitteln

Zahlreiche versteckte tierische Zusatzstoffe erschweren das vegetarische und das vegane Leben. Auch für Mischköstler wird es dadurch schwieriger, z.B. für ihre veganen oder vegetarischen Freunde zu kochen. Denn oft wissen Menschen nicht, dass sie mit scheinbar pflanzlichen Lebensmitteln in Wirklichkeit Tierprodukte konsumieren. Mit einer Petition an den deutschen Bundestag wird nun zum wiederholten Mal versucht, eine Deklarationspflicht von Lebensmitteln als vegan, vegetarisch oder nicht-vegetarisch durchzusetzen und damit Transparenz herzustellen. Viele weitere Unterzeichner werden erforderlich sein, um das notwendige Quorum von 50000 Unterschriften zu erreichen.

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Verbraucherzentrale Hamburg: Vegan zu essen, ist gesund

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat uns soeben eine Stellungnahme zu kritischen Frage unsererseits zu ihrem Marktcheck veganer Lebensmittel zugesandtttt. In der Stellungnahme betont sie, dass sie es für gesund halte, vegetarisch oder vegan zu essen. Allerdings hat die Verbraucherzentrale Hamburg selbst zu der negativen Medienberichterstattung über vegane Lebensmittel beigetragen, indem sie eine verzerrt-negative Zusammenfassung ihrer Ergebnisse veröffentlichte.

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Bundesratsausschuss fordert Kennzeichnung veganer und vegetarischer Lebensmittel

Die federführenden Ausschüsse des Bundesrates bitten die Bundesregierung, auf eine europäische Deklarationspflicht für Tierprodukte in Lebensmitteln hinzuwirken. Lebensmittel sollen so unmittelbar als vegetarisch, vegan oder nicht-vegetarisch erkennbar sein. Darüber hinaus bitten die Ausschüsse die Bundesregierung, bis zur Umsetzung einer europäischen Regelung, die Möglichkeit einer nationalen Regelung zu prüfen.

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