Ehemalige irische Präsidentin Robinson plädiert für vegan

Ehemalige irische Präsidentin Robinson plädiert für vegan

Mary Robinson ist eine frühere irische Präsidentin, ehemalige UN Menschenrechtskommissarin und Amnesty International Preisträgerin für ihren Einsatz für die Menschenrechte. Ihr Wirken ist eng verbunden mit dem Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und die Todesstrafe.

Nun hat Mary Robinson sich auch dem Thema einer pflanzenbasierten, Ernährung zugewandt. Auf dem One Young World Summit in Ottawa (Canada) forderte siezur Reduktion des Fleischkonsums oder besser zu einem Wechsel zu einer vegetarischen oder veganen Lebensweise auf, um die UN-Klimaziele einhalten zu können: „Jeder von uns muss über seinen Carbon Fußabdruck nachdenken. Eßt weniger Fleisch oder gar kein Fleich. Werdet Vegetarier oder Veganer”.

Sicherlich sind aus veganer Sichtweise Fleischreduktion oder Vegetarismus nicht genug. Positiv ist aber, dass Robinson explizit die Möglichkeit einer veganen Ernährung erwähnte.

Die Argumentation von Robinson ist rein ökologisch und sozial ausgerichtet. Sie sieht den Klimawandel als eine Bedrohung der gesamten Menschheit an und fürchtet dadurch verursachte weitere Ungerechtigkeit und soziale Verwerfungen. Über den Hebel der Reduktion des Fleischkonsums bis hin zu einer veganen Enährung möchte sie dem entgegensteuern.

Zu ergänzen ist die Sicht der Tiere, die von Robinson noch nicht in ihre Überlegungen einbezogen wurde. Durch eine vegane Ernährung kann tatsächlich nicht nur der Klimawandelabgemindert oder verhindert werden, sondern es könnte jährlich mehr als 70 Miliarden Landtieren und mehr als einer Billionen Fischen das Leben gerettet werden.

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3 Kommentare auf "Ehemalige irische Präsidentin Robinson plädiert für vegan"

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Gertraud Fauner
Gast

Solche Politiker wünscht man sich

horsche
Gast
Warum immer die Ehemaligen? Weil man, im Fall der Veganer, mit 3% Wähleranteil keine Macht ausüben kann. Immerhin kann sich der irische Veganer darüber freuen, hierzulande könnte man wohl lange darauf warten; man ist eher bereit seine Homosexualität zu outen. Warum ist das so? Weil man sich als Fleischesser angegriffen fühlt und zwar zu recht. Es soll sich an den (Konsum)Orgien nichts ändern dürfen, es geht ja nicht nur ums Fleischessen, das ganze exzessive Leben wird damit hinterfragt, denn hier angefangen kann man nicht halt machen. Aber da sind die Ängste vor dem Neuen, vor dem Verlust praktizierter lieb gewonnener… Read more »
horsche
Gast
Warum immer die Ehemaligen? Weil man, im Fall der Veganer, mit 3% Wähleranteil keine Macht ausüben kann. Immerhin kann sich der irische Veganer darüber freuen, hierzulande könnte man wohl lange darauf warten; man ist eher bereit seine Homosexualität zu outen. Warum ist das so? Weil man sich als Fleischesser angegriffen fühlt und zwar zu recht. Es soll sich an den (Konsum)Orgien nichts ändern dürfen, es geht ja nicht nur ums Fleischessen, das ganze exzessive Leben wird damit hinterfragt, denn hier angefangen kann man nicht halt machen. Aber da sind die Ängste vor dem Neuen, vor dem Verlust praktizierter lieb gewonnener… Read more »
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