Schweinrettung setzt Zeichen für effektiven Tierschutz

Schweinrettung setzt Zeichen für effektiven Tierschutz

Über den Versuch, mehr als 130 Schweinen zu retten, die ursprünglich zur Schlachtung vorgesehen waren,hatten wir bereits vorher berichtet (siehe hier und hier).

Unter schwierigen Bedingungen und trotz Zeitdruck ist es einer Gruppe engagierter Tierschützer mittlerweile gelungen,für die Schweine eine Unterkunft zu finden, in der die Tiere in einem hellen Stall, ohne Spaltenböden auf dicker Einstreu leben können. Bis auf ein Tier sind alle Schweine aus ihrem Zwischenquartier in Stapen mittlerweile wohlbehalten in ihrer neuen Unterkunft angekommen. Ein Muttertier hatte zuvor am linken Vorderlauf gelahmt, kann aber nun nachgeholt werden, da es ihm inzwischen wieder gut geht.

Wegweisende Rettungsaktion

Zum ersten Mal wurde ein gesamter Mastbetrieb nicht durch eine Massenschlachtung, sondern durch eine „Massenrettung“ aufgelöst. Um die Schweine dauerhaft sicher versorgen zu können und ihnen Freilandaufenthalt zu ermöglichen, benötigt der Verein Rüsselheim e.V. weiterhin Unterstützung und Spenden.

Es gibt noch eine Reihe von Tieren, die Paten brauchen. Wir bitten daher interessierte Leser und Leserinnen von vegan.eu, sich mit Rüsselheim e.V. in Verbindung zu setzen, um dieses wichtige Tierschutzprojekt durch ihre Unterstützung zum Erfolg zu bringen:

HIER KLICKEN UND EMAIL-KONTAKT ALS UNTERSTÜTER [&] UNTERSTÜTZERIN AUFNEHMEN! (ruesselheim@freenet.de)

Nicht aufgegeben

Vielen schien es undenkbar, dass es gelingen kann, eine so große Anzahl an Tieren in so kurzer Zeit zu retten. Es gab aber Menschen, die nicht aufgaben und nun dabei sind, das scheinbar Unmögliche doch möglich zu machen.

Aus tierrechtlicher und veganer Sichtweise ist dieses Projekt aus folgenden Gründen vorbildhaft und einzigartig, so dass gerade auch Veganer und Veganerinnen sowie alle, die für einen aktiven Tierschutz eintreten, aufgerufen sind, im Rahmen ihrer jeweiligen individuellen Möglichkeiten Unterstützung zu leisten:

-Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, aufzuzeigen, dass Schweine nicht „Nutztiere“, sondern Tiere sind, deren Leben einen eigenen Sinn und Wert hat. Vielfach konzentriert sich Tierschutz nur auf einzelne Tierarten, wie Hunde oder Katzen, vernachlässigt aber das Leid der sogenannten „Nutztiere“, für die daher nur unzureichend Mitgefühl und gesellschaftliches Interesse aufgebracht wird.

-Der Abtransport aller Tiere in den Schlachthof stand unmittelbar bevor. Innerhalb von kürzester Zeit ist es einer kleinen Gruppe engagierter Tierschützer, trotz begrenzter finanzieller Ressourcen, gelungen, den sicheren Tod der Tiere zu verhindern.Obwohl viel Improvisation erforderlich war, konnten dabei die Lebensbedingungen für die Tiere, die zuvor unter äußerst bedrängten Bedingungen in einem Mastbetrieb lebten, entscheidend verbessert werden.

-Pädagogisch eröffnet sich die Chance, durch dieses Projekt Menschen, die bisher hierüber nicht nachdachten, einen empathisch geprägten Zugang zu den sogenannten „Nutztieren“ zu eröffnen. Die ethische Fragwürdigkeit der Nutztierhaltung und die daraus folgende Notwendigkeit einer veganenLebensweise sind am besten für den einzelnen Menschen erkennbar, wenn es langfristig gelingt, einen besuchbaren Ort zu schaffen, an dem „Nutztiere“ nicht als Fleischteile, sondern als lebendige, lebensfrohe und lebenswerte Wesen kennen gelernt werden können. Über die einzelnen Tiere hinausgehend, leistet dieses Projekt damit einen Beitrag für ein gesellschaftliches Umdenken weg von der Nutztierhaltung und hin zu einer Achtung des Lebens, wie sie in ihrer konsequenten Form in voller Ausprägung im Veganismus zum Ausdruck kommt.

Wie geht es jetzt den Tieren?

Die Schweine leben nun in Sachsen Anhalt in der Nähe von Berlin. Unterkunft und Betreuung werden durch einen Landwirt geboten, der es offenbar auch für sich selbst als wertvoll erlebt, sich für das Leben der Tieren zu engagieren, anstatt sie als „Nutztiere“ zu betrachten.

Rüsselheim e.V. arbeitet nach eigenen Angaben in Kooperation mit dem Landwirt an einem Konzept, gemäß dessen die Tiere in weitläufigen gesicherten Gehegen untergebracht werden sollen mit Rückzugsmöglichkeiten in Schweine-Iglus. Der Aufwand, um die angestrebte Haltung, umsetzen zu können, ist allerdings hoch, so dass dies nicht in Kürze, sondern nur mittel- bis langfristig möglich sein wird.

Turbulenzen und Streitigkeiten

Der Verlauf der Schweinerettung war gekennzeichnet durch turbulente Phasen, die sachlogische, interne und externe Ursachen hatten.

Aufgrund der Dringlichkeit konnte keine langfristige Planung erfolgen. Deshalb war es beispielsweise nicht möglich, vorab alle Genehmigungen einzuholen, da in diesem Fall selbst bei Genehmigungserteilung alle Tiere längst tot gewesen wären. Dies erzeugte auch bei einigen Tierschützern Zweifel, die dann wiederum von Gegnern des Tierschutzes und der veganen Lebensweise genutzt wurden, um diese Aktion als einen von vornherein zum Scheitern verurteilten Wahnsinn zu diffamieren. Manche eigentlich wohlmeinende Tierschützer ließen sich hiervon blenden, was zu heftigen offenen Streitigkeiten beispielsweise auf Facebook führte, während im Hintergrund die direkt an der Aktion Beteiligten tatsächlich unermüdlich an einer tiergerechten Lösung arbeiteten.

Nunmehr wird deutlich, dass das von den Tierschützern gewählte Vorgehen richtig und zielführend gewesen ist. Denn auch wenn zu Beginn noch nicht alle Absprachen und Genehmigungen vorlagen und immer wieder improvisiert werden musste, ermöglichte die aufgrund der Situation unvermeidbare „Nacht undNebel-Aktion“ die Rettung der Tiere, wozu auch die im Anschluss immer besser werdende positive Zusammenarbeit mit den Behördenbeigetragen hat.

Übrigens wäre die Rettung der Tiere mit Sicherheit viel leichter gewesen, wenn es sich nicht um Schweine, sondern um Hunde gehandelt hätte. In diesem Fall hätte wohl kaum jemand an dem grundsätzlichen Sinn der Rettung der Tiere gezweifelt. Vermutlich wäre sogar offizielle politische Unterstützung geboten worden und Sponsoren hätten sich rasch gefunden. Die an dem Projekt geäußerte Kritik macht insofern noch einmal deutlich, wie niedrig der Status der sogenannten "Nutztiere" in unserer Gesellschaft ist. Genau hier setzt das Projekt an und wendet sich gegen die Vorstellung, dass der Wert eines "Nutztieres" sich auf das Fleisch, welches Menschen essen möchten, reduziert.

Bilder der Schweine und ihres neuen Heimes

Übrigens wird demnächst aktuelles Bildmaterial der Schweine und ihrer neuen Unterkunft verfügbar sein. Wir freuen uns bereits darauf, dieses veröffentlichen zu können.

Alle Unterstützer und künftige Paten für die Schweine werden gebeten, bereits jetzt Kontakt mit Rüsselheim e.V. aufzunehmen. Je mehr Paten und Unterstützer gewonnen werden können, desto eher wird im Interesse der Tiere ein langfristiger Erfolg gelingen und desto schneller wird eine Freilandhaltung umsetzbar sein. Deshalb bitte hier klicken und Email schreiben:

JA, ICH MÖCHTE DAS PROJEKT UNTERSTÜTZEN!

Hinterlasse einen Kommentar

44 Kommentare auf "Schweinrettung setzt Zeichen für effektiven Tierschutz"

Benachrichtige mich zu:
avatar
Marianne Becker
Gast

Donnerwetter, daß ist aber toll, da habt Ihr eine Leistung vollbracht. Wir haben Pferde, Hunde, Katzen aus schlechter Haltung befreit und untergebracht. Nutztiere, vielleicht mal 2 Schafe, Ziegen, die Möglichkeit war noch nicht vorhanden. Und dann die Anzahl der Tiere, einfach Klasse, leider ist unser Gnadenhof voll und unser Platz begrenzt. Gerne hätte ich auch Schweine vom Schlachter gerettet. Vielleicht ziehen wir in diesem Jahr um, dann haben wir auch mehr Platz.

Jim Krähenbühl
Gast

Ist doch pure Lobhudelei, dieser Artikel.

Heini Heinz
Gast
Die ganze Aktion ist in Wahrheit ein Supergau! Die Schweine wurden hin- und hergekarrt, wirklich einen Plan hatte keiner der Beteiligten, Kassen hat wie immer sinnlos rumgehampelt und nur hohles Stroh gedroschen, und somit ist die ganze Aktion aus Tierfuzzi Sicht ein einziger Reinfall. Jetzt befinden sich die Schweine in der Nähe von Treuenbrietzen (das ist in Brandenburg!) bei einem Möchtegern von Biolandwirt der auch Masthaltung betreibt (ha, ha, ha,!). In spätestens vier Wochen sind die Schweine dann endlich da wo sie hingehören, erst beim Schlachter, und dann als Kotelett in der Pfanne – in der Gegend gibt es genug… Read more »
Vautrin Petra
Gast
eine Doris Rauh ist plötzlich im Internet präsent???? Oder mit wem unterhalte ich mich? Mit Nico Welp, Reinhold Kassen oder Andrea Braun? Die solche Statements für sie schreiben. Von mir wurde keine Anzeige gegen den Landwirt betrieben, sondern von uns wurde ein TA bestellt der die armen Tiere, die schon 14 Tage krank im Stall lagen, vor Ort behandeln sollte oder ggf. erlösen. Da dies ein bekanntes, immer wiederkehrendens Handeln von Doris Rauh ist, Tiere robbend rumliegen zu lassen und auf Wunderheilung zu warten. Siehe Gregor, der dadurch einen irreparablen Schaden der Gelenke hat.Dies wollte man aber vertuschen und den… Read more »
Silke Wichmann
Gast

es wird immer lächerlicher…..das sich Vegan.eu dafür stark macht gibt mir zu denken…..pffft

Steffen Koffler
Gast
Liebe Tierschützer, liebe Veggie- Community. Diese Aktion war und ist nicht mehr oder weniger als ein Desaster. Eine Katastrophe besonders was die Wirkung nach aussen angeht. Ich verstehe nicht, wie es möglich sein kann diese Mischung aus Ahnungslosigkeit, Naivität und vor allem mutwilliger Täuschung hier als "Erfolg" verklärt wird. Tiere zu retten ist bei Gott aller Ehren wert. – Tiere aber herumzukarren, verrecken zu lassen und damit das Geld gutmütiger Spender zu verbrennen ist inakzeptabel. Daran ändert auch Herr Kassens rethorisches Geplänkel nichts. Der absolute Tiefpunkt dieser Aktion, der Fakt der das ganze als pervertierte Farce dastehen lässt ist die… Read more »
ilo
Gast

Warum musste ein Schwein gegen den Willen von Doris Rauh dann vom VetAmt eingeschläfert werden? Weils ihm so toll gut geht?
Warum berichten sie nicht über das Schwein welches noch in Stapen in Händen von Frau Schmutzler ist? dieses muss Morgen da weg!

ilo
Gast

http://s7.directupload.net/file/d/3153/mmj5r6pv_png.htm Wieso wirft Frau Schmutzler, welche die Tiere immerhin 28 Tage vorbildlich betreut hat, Frau Rauh solche Sachen vor, wenn sie nicht stimmen?
Frau Rauh ist nichtmal Vegetarierin, und dennoch, VEGAN.EU lassen sie sich vor ihren Karren spannen und sammeln Spenden für ihren Verein!

Sabine Schmutzler
Gast

Petra Vautrin…. auch wenn ich dich nicht leiden kann, ich muss dir Recht geben. Wir haben mehrfach die Erfahrung machen müssen, dass Tiere leiden sollten um auf eine Wunderheilung zu warten. Dem Tierarzt wurde ohne das Tier gesehen zu haben die Erlösung verboten. Nur durch Androhung die Behörden einzuschalten wurden diese Tiere auf tierschutzwidrige Art in die Klinik gekarrt. Beim nächsten Tier haben wir sofort das Veterinäramt eingeschaltet. Auch der neue Tierarzt darf ohne Zustimmung nicht einschläfern….

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
Wir möchten vier Anmerkungen machen, die gerade diejenigen Leser und Leserinnen interessieren könnten, die etwas irritiert über die Auseinandersetzungen zu diesem Thema sind: 1. Es ist auffällig, dass die Kritiker (wir hatten teilweise auch direkt angefragt) keinerlei alternativen Vorschlag berichtet hatten, wie das Leben der Tiere zu retten sei. Auffällig ist vor allem aber auch, dass keine Freude über die Tatsache berichtet wird, dass die Tiere vor dem Schlachthof gerettet werden konnten und insofern – übrigens entgegen der Prophezeiungen – nun eben nicht tot sind. Es entsteht der Eindruck, dass hier das Interesse der Tiere nicht berücksichtigt wird, sondern mehr… Read more »
Hermann Betten
Gast

@ Team vegan.eu
Euer letztes Statement findet in allen Punkten meine Zustimmung!

Sabine Schmutzler
Gast
Warum meinen Veganer und Tierrechtler grundsätzlich das Recht zu haben, Tiere durch Versagen der Euthanasie zu quälen? Gerade diese Schweine sind zum Zweck der Schlachtung geboren und aufgezogen worden. Ihnen fehlte es an allen notwendigen Aufbaustoffen um ein Leben zu leben! Leider wird ihnen auch jetzt noch keinerlei Zusatzfutter und notwendige Mineralstoffe etc. verabreicht um den bereits eingetretenen Schaden wenigstens etwas zu mildern. Es soll alles nur billig sein, Rettung um jeden Preis, ohne Sinn und Verstand!!! Wenn ich ein solchen Tier "rette" dann ist es meine Pflicht dieses Tier mit allem zu versorgen um Schäden zu mildern und dafür… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Sabine Schmutzler Es ist nicht so, dass Veganer meinen das Recht, zu haben, Tiere zu quälen. Es ist genau umgekehrt. Veganer haben Respekt und Achtung vor dem Leben der Tiere und werden nicht einfach Leben wegen trivialer Verletzungen oder Erkrankungen beenden. Die Tierärzte sagen klar, dass es den Tiere gut geht. Warum wird dies nicht zur Kenntnis genommen? Wären die Tiere geschlachtet worden, wären bei weitem mehr Knochenbrüche und Qualen aufgetreten bei dem äußerst rauhen Transport und dem Heraustreiben zur Schlachtung. Lies einmal, was hierüber eine Schlachthaus-Praktikantin schreibt (http://www.gleichklang-mail.de/activate.php?key=382112690) Du denkst also, es wäre ein Vorteil gewesen, wenn die… Read more »
Sabine Schmutzler
Gast
mir geht es sicher in erster linie um diese tiere! ich habe sie gepflegt, gekuschelt und habe den schmerz in ihren augen und ihr leiden miterleben dürfen. ich kenne schlachthäuser und die verladungen…. vermutlich besser und intensiver als manch einer der leser hier. nur ist das alles kein grund für das was mit diesen tieren passiert. achtung vor dem leben haben und die verantwortung für dieses zu tragen heißt für mich auch die besonderen umstände zu berücksichtigen. ein jungtier mit 150 kg lebendgewicht ist nicht gesund groß geworden und einem solchen tier ein weiterleben mit einem knochenbruch zuzumuten wollen ist… Read more »
Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
@ Sabine Wir können die internen Quereleien zwischen euch nicht beurteilen und wollen dies auch nicht. Wir denken, dass ohne deine Bereitschaft, die Tiere aufzunehmen, die Tiere nunmehr alle tot wären und bei weitem mehr Tiere bei weitem stärker gelitten hätten. Wie gesagt, die Tierärzte berichten, dass die Tiere gut behandelt werden. Dass es den Tieren bei dir ebenso wie jetzt um Längen besser geht als in den Massenhaltungsbetrieben, ist ebenfalls sicher. Gnadenlos wird das Leid der Nutztiere geduldet und bleibt aufrecht erhalten und dann werden ausgerechnet diejenigen mit Vorwürfen überhäuft, die sich für Tiere einsetzen. Freuen tun sich darüber… Read more »
Sabine
Gast
Es geht nicht um private Streitigkeiten! Was ist für diese Tiere damit gewonnen worden? Woran merken diese Tiere das sich etwas verändert hat? Geht es hier lediglich darum, dass gerettet wurde? Eine Anzahl Schlachttiere zu kaufen ist keine Kunst, sie in eine identische Haltungsform zu stellen ist auch keine und sie ebenso mangelhaft zu versorgen ist was bitte? Jeder von uns weiß, Jungtiere benötigen Futter für Jungtiere , wir wissen, zu Fett macht krank, 150kg bei einem Jungtier ist viel zu viel…. Das kann man nun munter fortsetzen. Es kann nicht geduldet werden, dass nur weil irgendwer irgend etwas rettet… Read more »
Carola
Gast

"Es geht nicht um private Streitigkeiten! Was ist für diese Tiere damit gewonnen worden? Woran merken diese Tiere das sich etwas verändert hat?"
Im Moment kriege ich als Außenseiter nur mit, daß sich hier profiliert wird und es offensichtlich nicht mehr um die Sache an sich dreht! Um die Fragen oben zu beantworten: sie leben noch!!! Und sie werden weiterleben und nicht als Schnitzel enden! Ist das nichts?

Sabine
Gast
Carola… es geht um konkret diese Tiere und deren Existenz. Hast Du Erfahrung in der Haltung von Schweinen? Kennst Du deren Bedürfnisse? Kennst Du vor allem DIESE Tiere um zu urteilen was sie benötigen um LEBEN zu können? Also: Rettung egal wie? Völlig uninteressant wie sich die Tiere fühlen, wie sie versorgt werden und was an täglichem Leid auf die bereits umfangreiche Liste hinzu kommt? Als erreichtes Ziel nicht als Schnitzel zu enden…. dafür wird alles andere Tierleid in Kauf genommen? Wie ging der Spruch? Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende! Und NEIN, ich will die… Read more »
silvia
Gast
Petra Vautrin ihr macht euch Sorgen um die Rüsselheimschweine? Was ist eigentlich mit den 4 Schweinen, die ProSchweini und ihr "gerettet" habt. Sind diese schon nach drei oder gar viermaligen Umziehn jetzt endlich auf einen guten und artgerechten Platz angekommen. Sind diese Missstände nun endlich gelöst? Ist bei Ihnen alles 100 % ? Frau Schmutzler, Sie sind durch den Dreck gezogen worden. Sie wissen am besten wie man sich dabei fühlt. Auch mir wurden immer wieder Artikel von SOS Pferdehof gepostet, habe trotzdem an Sie geglaubt. Warum ziehen Sie jetzt andere durch den Dreck. Ich weiß nicht, ob diese Artikel… Read more »
Janett Minuy Aazam
Gast

Sabine Schmutzler: du tust mir nur leid. Wir waren gestern bei dir um das letzte Schwein rauszuholen. Wir haben dich umarmt und gingen in Frieden (Doris Rauh und ich) doch du kennst keinen Frieden. An deiner Stelle würde ich erst einmal den Dreck vor den eigenen Haustüre kehren und wenn du doch so Tierlieb bist, warum konsumierst du noch Tierleiche?

Doris Rauh
Gast
@Schmutzler: Wir von Rüsselheim e.V. fragen uns gerade, weshalb das Salzwedeler Veterinäramt in der Zeit, als sie per Tierüberlassungsvertrag offizieller Halter unserer Schweine war, fast täglich vor Ort war, um sie zu "coachen". Gut, unsere Schweine sind offensichtlich zu dick, andere zu dünn und mangelernährt, einige wohl zu klein, das eine oder andere zu groß, etliche zu jung, aber viele wohl auch zu alt. Aber was ist mit den Schmutzler-Pferden? Oder den Lamas? Die Auflagen – und derer nicht zu wenig – gab es auch für den eigenen Schmutzler-Tierbestand. Warum bekommt eine Person, die nach eigener Aussage seit Dekaden Pferde… Read more »
antiveganer
Gast

witzig was hier läuft…

Vautrin Petra
Gast
@ Doris Rauh ?ich habe es wenigstens noch begriffen. Andere lernen nie was dazu und sind beratungsresitent.Was die beiden Schweine Gregor und Udo-Ulrich angeht. Wie leben sie? Es ist nicht bewiesen, daß Udo-Ulrich je einen Bruch hatte, der angeblich wieder ausgeheilt ist, denn es sind KEINE alten Röntgenbilder von der Erstuntersuchung vorhanden. So kann jeder behaupten es war ein Bruch und er ist durch wundersame Heilung wieder zusammen geheilt. Was Gregor betrifft, er humpelt, braucht Medikamente und wird keine große Lebenserwartung haben. Und wenn Du schon so großzügig über 35 Euro pro Tier im Monat sprichst, das hat ja schon… Read more »
Doris Rauh
Gast

@P.Vautrin
Reden Dein Mann und Du vom gleichen Schwein "Udo-Ulrich"?
Wenn ich nicht arbeiten würde, so wie Du, könnte ich auch in Brieffreundschaft mit allen bereits vermittelten Schweinen stehen. Außer Dir hat sich bislang noch keine unserer Pflegestellen über EUR 35,- / Schwein und Monat beschwert, was evtl. auch daran liegt, dass wir mit Landwirten und Ehrenamtlichen arbeiten. Die einen haben gsnz sndere

Doris Rauh
Gast

Immer noch @P. Vautrin… Bezugsquellen und Abnahmemengen und die Ehrenamtlichen machen es ohne Anspruch auf Profit.
Was die Statur meiner Tiere anbelangt, handelt es sich um Schweine, die auf lange Lebenszeit ernährt und nicht gemästet werden und auch nie in der Mast waren. Du und ich haben auch unterschiedliche Statur, was aber nicht heißt, dass Du deswegen gesünder bist.
Ansonsten werde ich mich jetzt wieder mit den Tieren beschäftigen und Du kannst weiter den Anti-Veganern zuarbeiten. O.k.?

Janett Minuy Aazam
Gast
Petra Vautrin: Sie sind einfach nur ein trauriger Mensch. Man sollte dann auch alle Menschen sofort einschläfern wenn sie nicht mehr gehen können oder sich ein Bein brechen. Sie sind für Doris gleich berechtigt und nicht einfach nur "Tiere"! Ich sehe, wie sehr sie sich freut, wenn sie bei den Rüssel ist. Nur Menschen wie Sie stehlen ihr die Zeit.Ich sah, als sich die sog. Tierschützer über Daisy beschwert haben und unbedingt wollten, dass Daisy – sie konnte damals nicht gehen – eingeschläfert wird. Doch vor 2 Monaten begann Daisy zu gehen. Wenn Doris nicht gekämpft hätte, so wurde Daisy… Read more »
Vautrin Petra
Gast

Da eine Frau Rauh angeblich kein Internet hat und während dieses ganzen Desasters nur durch andere im I-Net vertreten wurde, weiss ich leider nicht wer hier seine Halbweisheiten zum Besten gibt.
Und ich werde mich nicht mehr mit jemanden unterhalten, der noch nicht mal weiss wo und wie die oben genannten Schweine untergebracht sind und sich hier soweit aus dem Fenster lehnt.

Janett Minuy Aazam
Gast

@Petra Vautrin: ich weiss wo und wie sie untergebracht sind. Ich besuche sie mit Doris fast jedes Wochenende. Doch ich muss mich mit blöden Kommentare hier nicht wichtig machen.
Was Daisy betrifft: ich habe es mit eigenen Augen gesehen.
Also über Ihren Kommentar "und sich hier soweit aus dem Fenster lehnt" muss ich jetzt doch laut lachen. Sie meinen sich wohl selbst damit. Wer sind Sie eigentlich?

Vautrin Petra
Gast

@ Janett……wer lesen kann ist deutlich im Vorteil.
Ich sprach von den o.g. Schweinen.
Nicht mehr so amused plötzlich. Aber als ich nächtelang rumtelefoniert habe um einen Platz für Ihre beiden Patenschweine, die bei TSA untergebracht waren, zu finden und ihn auch gefunden hatte, da war meine Einstellung recht. Den aber leider eine Frau Rauh mit ihren unqualifizierten Äußerungen auch wieder zunichte gemacht hat.
In der Not frisst eben der Teufel (Veganer) auch Fliegen.

Janett Minuy Aazam
Gast

Nicht Sie sondern ihr Mann wollte mir helfen doch daraus ist leider nichts geworden. Frau Rauh hatte damit nichts zutun. Falls Sie persönliche Probleme mit Frau Rauh haben, so möchte ich Sie bitten dies privat zu regeln und nicht überall mit ihren unqualifizierten Äußerungen Rüssel in Gefahr zu bringen. Ich bat nicht nur Hr. Vautrin um Plätze für Mutterschweine sondern alle Gnadenhöfe. Die Mutterschweine liegen mir besonders am Herzen. Mittlerweile sind die beiden Mutterschweine vermittelt.
Trotzdem vielen Dank für Ihre Mühe.

silvia
Gast
Petra Vautrin ich weiß mit 100% Sicherheit das diese 4 Schweine nicht nach 3 Tagen aus der schlechten Haltung geholt wurden. Und diese beschissene Haltung war schon länger bekannt. Zum Thema wie dick oder dünn muss ein Schwein sein kann ich nur sagen, das es auf alle Fälle dünner länger lebt und die Gelenke dadurch wesenlich gesünder sind als bei einen dicken Schwein. Ich hab ein Schwein gesehen, da hätt ich weinen können so dick war es. Es konnte sein eigenes Gewicht nicht mehr tragen . Also dann lieber etwas dünner. Ach ja, auch kenn ich ein Schwein mir gebrochener… Read more »
Vautrin Petra
Gast

Sind sie. Und zwar auf dem 1. Platz nach Ihrer Rettung. Der andere Platz war UNS nicht gut genug. Für Rüsselheimschweine wäre er natürlich die Welt gewesen. Deshalb haben wir nach noch besserem und grösserem gesucht und auch gefunden.
Hast Du schon mal was von uns in der Öffentlichkeit gelesen oder einen Spendenaufruf von uns für unsere Tiere? Wir sind erst durch Rüsselheim in diesen Dreck mit rein gezogen worden. Nur weil ich der Meinung bin, daß man Schweine nicht von einem Mastbetrieb in den nächsten retten sollte. Deshalb möchte ich damit auch nichts mehr zu tun haben.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

Unabhängig von den hier ausgetragenen Streitereien, die übrigens sicherlich den Gegnern von Tierschutz, Tierrechten und veganer Lebensweise Vergnügen bereiten, bleibt die Tatsache bestehen, dass durch diese Aktion eine große Anzahl an Tieren gerettet wurden, denen ansonsten der oftmals grausame Tod gewiss gewesen wäre. Diese Tatsache müssen wir vermutlich hier immer mal wieder wiederholen, damit die Kritiker sie nicht ganz vergessen.

Vor allem aber sollten die Streitereien tierliebe Menschen nicht hindern, Paten für diese Schweine zu werden. Denn trotz aller Streitereien liegen diese Patenschaften im unmittelbaren Interesse der Tiere.

sabine schmutzler
Gast
Da ja nun erste Bilder dieser erneuten Rettungsaktion sichtbar sind, gebe ich allen Rettern und Geldgebern und nicht zuletzt alles Rauh Freunden mal eine kleine Denkaufgabe: Die Tiere kommen aus einem Maststall… Wurden dort von Rauh seit Geburt beobachtet. Jedes dieser Tiere war als "wird gerettet" deklariert. Würde auch nur ein Gedanke an entsprechendes Futter verschwendet? Wurden kranke Tiere behandelt? Wurde irgend etwas an oder mit den Tieren getan, dass sie zumindest eine reelle Chance auf ein gesundes langes leben haben? Nun sitzen die Tiere erneut in einem Maststall, ohne Platz, vielfach verletzt und sichtbar auch im eigenen Dreck. Was… Read more »
Ingrid Hawel
Gast
@Team Vegan.eu – ich bewundere Eure Geduld. Ich finde es einfach nur unmöglich, wie sich hier einige Leute profilieren wollen und nicht aufhören können, den Schweinen noch im Nachhinein zu schaden. Richtig, einige Tiere brauchen unbedingt noch Paten – und ja, Gott sei Dank, sie leben und werden nicht mehr gekeult – weshalb kann man sich nicht endlich, einfach über diese Tatsache freuen und durch das Werben für weitere Patenschaften, dafür sorgen, dass sie optimal ernährt werden können?! Nun ist es wichtig, dass ihre Disposition, besonders die der Knochen und Bänder, wie auch ihr Herz – Kreislaufsystem positiv verändert und… Read more »
Ingrid Hawel
Gast

…YES V GAN…und viva animale!

Lothar Schmidt
Gast
Mit Freude habe ich den Beitrag über die Tierrettungsaktion der Schweine gelesen. Und auch ich bin der Meinung, dass es unter diesen Umständen nicht möglich gewesen ist, das Genehmigungsverfahren zu durchlaufen und eine möglichwe Genehmigung abzuwarten. Eine Genehmigung beruht auch nur auf das, was Behörden durch den Gesetzgeber als Auflagen festlegen. Das begründet damit zwar eine rechtliche, aber keinesfalls moralische Richtigkeit einer Genehmigung und ist damit auch nicht der Weisheuit letzter Schluss! Hier war für die Tiere und Tierschützer Gefahr in Verzug und damit die Rettungsaktion aus tierrechtlicher und menschlicher Sicht auf jeden Fall gerechtfertigt. Mein Respekt gilt den Akteuren,… Read more »
Britta Siebert
Gast

Dem Kommentar von Lothar Schmidt gibt es nichts hinzu zu fügen! Großartig formuliert, – ganz großartige Aktion! 🙂

Ursi Thoma
Gast

Leider sieht der sogenannte MENSCH nur Profit den er aus Tieren machen kann und übersieht "sehr gern" das Leid. Wie wäre es, wenn es mal umgekehrt wäre ??? Dabei kommt mir immer der Film PLANET DER AFFEN in den Sinn wo Affen mit Menschen versuche macht. Ein herzliches Dankeschön an die Akteure die das ermöglicht haben [lt]3

Thomas
Gast

Wie ich gemerkt habe, eignet sich diese Aktion hervorragend dafür, über die Machenschaften der Tierrechtsszene aufzuklären.

Vautrin Petra
Gast

das ist so nicht ganz richtig. Es war weder eine Hauruckaktion noch eine Nacht- und Nebelaktion. Rüsselheim ev. verkehrt schon über 2 Jahre in diesem Mastbetrieb in Buttenwiesen, da die 1. Vorsitzende dort ihre eigenen Schweine eingestellt hat. Man wußte, daß immer wieder Schweine zum Schlachten gingen. Das hat man durch ständiges Freikaufen der Tiere verhindert. Deshalb war der Maststall dann überfüllt und wurde beanstandet. Es war seit Sommer bekannt, daß die Tiere dort raus müssen. Eng wurde es dann eben als der Schlachttermin am 15.12.12 dann endgültig feststand und man noch keinen Platz für die vielen Tiere hatte.

Doris Rauh
Gast
Petra, dank einer u.a. vermutlich auch von Dir betriebenen Anzeige unseres Landwirts, habt Ihr uns in die missliche Lage gebracht, dass wir anstelle der komfortablen Zahl von 40 Tieren vor dem 01.01.2013 eine Zahl von 136 Schweinen freikaufen und an einen anderen Ort verbringen mussten. Dadurch wurden unsere gesamten Planungen obsolet. Du selbst weißt selbst genau, wie schwierig es ist auch nur 2 Schweinen einen guten und langfristigen Platz in argerechtem Ambiente zu verschaffen. 136 war für die meisten ohnehin zum Scheitern verurteilt. Aber glücklicherweise gibt es auch Menschen in meinem Umkreis, die nicht aus Angst vor dem Tod Selbstmord… Read more »
Ingrid Hawel
Gast

Danke für Eure gute Unterstützung des Rüsselheim-Projektes. Ich bin unglaublich froh, dass sich all unsere Bemühungen, die schlaflosen Nächte und Einsätze vor Ort, wie auch FB-Verteidigungs und Solidaritäts-Kämpfe gegen dieses Antivegan Forum und das Fleischkartell gelohnt haben.
Nochmals vielen Dank für Eure Solidarität !!!

reinhold kassen
Gast

vielen vielen dank für die objektive berichterstattung "vegan.eu", und dank auch an dich, doris rauh, und an all die loyalen mitstreiter von rüsselheim ev.
das war etwas ganz großes, und es muss wachsen. VIVA VEGAN!

wpDiscuz

Menü
Schlagwort-Suche