Kansas: Gericht will Öffentlichkeit vor Bildern aus dem Schlachthaus schützen

Kansas: Gericht will Öffentlichkeit vor Bildern aus dem Schlachthaus schützen

In Kansas hat ein US-Bezirksrichter am Dienstag den Antrag der Tierrechteorganisation PETA abgelehnt, ein Ausstrahlungsverbotes eines Schlachtvideos auf einer Messe aufzuheben (siehe auch vorheriger Bericht hier). Besucher müssen nach Ansicht des Gerichtes davor geschützt werden, beim Vorbeigehen am Messestand eine Schlachtung zu sehen, wenn sie dies nicht wollen, heißt es in der Begründung des Richters. Damit darf das 13-minütige Video auf der Messe nicht öffentlich gezeigt werden. PETA argumentierte, dass ein Ausstrahlungsverbot nicht mit der Wahrung der Meinungs- und Pressefreiheit zu vereinbaren sei.

Die Gerichtsentscheidung verdeutlicht eine Ausblendungstendenz, mit der sich die fleischessende Gesellschaft gegen Konfrontation mit ihrem Handeln schützt: Filme über Schlachtungen dürfen keinem Passanten einsehbar sein, Fleisch als Ergebnis von Schlachtungen darf aber überall präsentiert werden!

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2 Kommentare auf "Kansas: Gericht will Öffentlichkeit vor Bildern aus dem Schlachthaus schützen"

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Kropf
Gast

ich bin dafür das solche Bilder gezeigt werden.Der Verbraucher will doch alles wissen wo sein Steak herkommt,und das gehört für mich auch dazu. Mal sehen wie ihm sein Fleisch dann noch schmeckt.
Ich lebe Vegan, weil ich es nicht vertreten kann wie diese Tiere leiden müssen.
MFG D.Kropf

Cati
Gast

Wenn man es mit Menschen so macht wird es bestimmt öffentlich , dann sollte man die Gaffer aber sehen .

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