Die Opfer des religiösen Wahns

Die Opfer des religiösen Wahns

Es gibt kaum ein religiöses Fest auf der Welt, welches keine Opfer hat:

Ob christliche Weihnachten oder Ostern, das islamische Opferfest oder sogar das buddhistische Am Vesakh-Fest (Tag der Geburt des Buddhas) – für alle diese Feste sterben Tiere. 

Die Ernte ist milliardenfaches Tierleid, ein zerstörter Planet und eine brutalisierte Menschheit.

Was für ein Trauerspiel, was für ein Wahn, Tötung mit Freude und Erlösung zu verbinden?

Nur die vegane Lebensweise kann diesem Irrsinn ein Ende bereiten – hierfür lohnt es sich einzustehen!

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4 Antworten

  1. Teste deine Vorurteile. Erstens: Stimmst du folgender Aussage zu? Die Religionen sind Schuld an dem ganzen Massakrieren.

  2. Mel

    Also ich hab jetzt gegoogelt und keine Seite gefunden, in denen beschrieben stünde, dass für dieses Vesakh-Fest Tiere geopfert würden. Im Gegenteil, gefangene Vögel die normalerweise auf den Straßen verkauft werden, werden an diesem Tag freigelassen (schade, dass es nur an dem einen Tag ist, aber auch das ist das Gegenteil von Töten).
    Gibt es eine Quelle für andere Behauptungen? Nur rein aus Interesse – mir ist klar, dass auch der Buddhismus kein “Unschuldslamm” ist. Danke!

    • Ich lebe in Kambodscha und sehe es da selbst:

      Es wird für die Mönche Essen gekocht und überall in den Dörfern werden dafür Tiere geschlachtet, extra für das Fest. Im städtischen Bereich wird Fleisch eingekauft.

      Anderswo wird tatsächlich bei diesem Fest vegetarisch gegessen, was wiederum an dem Leid der Hühner und Kühe, das dadurch bedingt wird, nichts ändert. In Kambodscha machen das nur wenige. Vor allem aber führt auch in den anderen Ländern, wo vegetarisch gegessen wird, dies nicht zu einer Zunahme der vegetarischen Ernährung an anderen Tagen, sondern wird eben danach in Form von Fleisch- und Fischnahrung nachgeholt.

      Das Freilassen von Tieren hat übrigens nichts mit Tierrettung zu tun. Die Vögel werden extra eingefangen, um sie freizulassen. Es ist ein Geschäft und viele Tiere kommen beim Einfangen zu Schaden, manche der Vögel sterben in den engen Käfigen, wo sie oft bei brütender Hitze lange gefangen sind, nicht wenige werden nach der Freilassung wieder eingefangen, auch werden Tiere an Orten ausgesetzt, die nicht zu ihrem Lebensraum passen etc.

      Übrigens werden nicht nur für das Vesakh-Fest Tiere getötet, sondern die Mönche werden allgemein in hohen Ehren gehalten und ihnen wird ständig Nahrung gegeben, wobei dies nahezu immer auch tierische Nahrung einschließt. Auch bei den religiösen Hochzeiten oder den religiösen Totenfeiern wird Fleisch gegessen und auf den Dörfern wird extra dafür geschlachtet.

      Richtig ist, dass das Bewusstsein dafür, dass Tiere auch Leid empfinden, höher ist. Dies spiegelt sich aber nicht in ihrer Behandlung wider. In den Bussen sieht man manchmal Mönche, die dort in stoischer Gelassenheit oder auch heiter mitreisen, während sich erbrechende Hühner mit dem Kopf nach unten in Bündeln am Auto angebunden sind. Dass sich jemand für die Tiere einsetzen würde, habe ich in sechs Jahren noch nicht ein einziges Mal gesehen.

      All dies soll aber auf keinen Fall der Dämonisierung anderer Länder dienen:

      Das Leid der Tiere in Europa ist genauso hoch, sogar höher, weil noch mehr Fleisch gegessen wird, während der Fleischkonsum in Kambodscha (noch) durch das Einkommen begrenzt wird.

      Einen Artikel auf vegan.eu zu Buddhismus und Fleisch findest Du hier.

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