Interview mit Annick Pillard: Gegen Klebefallen und für eine bessere Zukunft

Interview mit Annick Pillard: Gegen Klebefallen und für eine bessere Zukunft

Klebefallen gegen Nagetiere gehören zu den brutalsten Methoden der Tiervernichtung. Die Tiere hängen fest und erleiden einen oft tagelangen Todeskampf.

Die Französin Annick Pillard, Autorin und Veganerin, hat sich vorgenommen, den Klebefallen in der europäischen Union und im Anschluss weltweit den Garaus zu machen.

Hierzu hat sie eine Petition an Martin Schulz, den Präsidenten des Europäischen Parlamentes, gestartet, die innerhalb kürzester Zeit bereits zahlreiche Unterstützer gefunden hat.

Im Interview mit vegan.eu berichtet Annick von der Grausamkeit der Klebefallen, ihrer Motivation, gegen diese zu kämpfen, ihrem Weg zur veganen Lebensweise, ihrem Optimismus und ihren Zukunftsplänen. Dabei gelingt es ihr in einzigartiger Art und Weise, die im positiven Sinne humane Botschaft des Veganismus zu vermitteln.

Gleich zu Beginn möchten wir aber die Leserinnen und Leser von vegan.eu zunächst herzlich bitten, die Petition gegen die Klebefallen nicht nur zu unterzeichnen, sondern sie in ihrem gesamten Freundes- und Bekanntenkreis sowie überall im Internet bekannt zu machen. Denn viele kleine Schritte können die Welt verändern!

HIER PETITION UNTERZEICHNEN!

Annick Pillard im Interview mit Guido F. Gebauer von vegan.eu

Annick, du bist Verfasserin der Petition "Europäisches Parlament: Verbanne Klebefallen aus Europa!" Könntest du uns bitte mehr über das Thema und deine Motivation, die Petition zu starten, erzählen?

Klebefallen sind Vorrichtungen aus Pappe, Hartfaser oder Plastik, auf die ein hochgradig wirksamer Klebstoff auftragen wird. Sie werden verwendet, um Nagetiere zu fangen. Sie töten die Tiere nicht direkt, aber es ist den Tieren unmöglich, sich zu befreien. Die Tiere leiden tagelang und sterben schließlich an Flüssigkeits- und Nahrungsmangel, Erschöpfung oder auch aufgrund von Selbstverstümmelungen, die sich in ihrem Kampf um die Freiheit zufügten.

Klebefallen geben nicht nur wegen der mit ihnen verbundenen Qualen für die gefangenen Mäuse und Ratten einen großen Anlass zur Sorge, sondern auch weil sich in ihnen ebenfalls Haustiere, Vögel oder Eichhörnchen verfangen. Denn natürlich kann ein Plastikstück nicht zwischen Mäusen und der Hauskatze unterscheiden. Klebefallen bedeuten so enormes Leid für Tiere und auch für Haustierbesitzer, die mit ihren Haustieren in die Notaufnahmen müssen, da es äußerst schwierig ist, die Tiere aus der Klebemasse zu befreien. Der Klebstoff hält so fest, dass die Produzenten dieser Fallen ihren Kunden oftmals raten, die Falle zusammen mit dem noch lebenden Tier im Müll zu entsorgen.

Ich habe diese Petition gestartet als ich feststellte, dass solche Klebefallen weniger Meilen entfernt von meiner Haustür in einem DIY-Markt verkauft wurden. Als ich hiermit konfrontiert wurde, wurde mir erst bewusst, dass diese Folterinstrumente weiterhin hergestellt, verkauft und verwendet werden. Ich schämte mich, dass ich dies Thema zuvor verdrängt hatte.

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Foto übernommen von der Petitionsseite

In Deutschland verstoßen Klebefallen gegen das Tierschutzgesetz, werden aber dennoch oft verkauft und eingesetzt. Wie ist die Situation in anderen europäischen Ländern?

Es ist schwierig, zuverlässige Informationen zu erhalten, aber ich habe herausgefunden, dass Klebefallen nach wie vor in vielen Ländern legal sind. Sie sind nicht nur gesetzlich erlaubt, sondern es wird für sie sogar aktiv als eine gute Alternative zu anderen Methoden geworben. Warum gibt es kein weltweites Verbot für diese Fallen? Warum sollte es nicht gelingen, innerhalb Europas Einigkeit über ein Verbot zu erzielen, welches im Anschluss weltweit Vorbildfunktion ausüben könnte?

Warum konzentrierst du dich spezifisch auf Klebefallen? Es gibt andere Fallen, die ebenfalls grausam sind, oder nicht?

Das ist absolut richtig. Ich hätte Petitionen zu einer großen Anzahl an Themen starten können, da es einen großen Bereich an Grausamkeiten gibt, die ein bestimmter Teil der Menschheit anderen lebenden Wesen zufügt. Glücklicherweise gibt es in der ganzen Welt Millionen von Menschen, die sich gegen Unrecht einsetzen. Alle arbeiten für den gleichen Zweck. Einige setzen sich dafür ein, Fußfallen zu verbieten, andere kämpfen gegen eine Agrarindustrie, die südamerikanischen Farmern ihr Land wegnimmt, um Ölpalmenplantagen zu betreiben, wiederum andere spenden für Organisationen, die sich für junge Mädchen einsetzen, damit diese vor Zwangsehen fliehen können.

Von denjenigen, die in ihren Wohnungen beten, bis hin zu den Aktivisten auf den Straßen sind alle ein essentieller Teil des Ganzen. Mein eigener Beitrag ist heute diese Petition, die die Abschaffung der Klebefallen fordert. Morgen wird es um etwas anderes gehen, da Liebe viele Formen annehmen kann.

Welche Resonanz erhält deine Petition bisher? Bist du optimistisch, dass du mit deiner Petition dein Ziel erreichen wirst?

Diese Petition hat bereits innerhalb von fünf Tagen mehr als 7000 Unterschriften erreicht (Hinweis: aktuell mehr als 9800). Dies ist ein exzellentes Ergebnis und ich denke, dass dies zeigt, wie groß und berechtigt die Sorge der Menschen ist. Dies wird übrigens auch aus den zahlreichen Kommentaren deutlich, die Unterzeichner der Petition verfasst haben. Dies macht mich optimistisch, dass die Petition letztlich Erfolg haben wird. Dies gilt umso mehr, als dass der Adressat der Petition, Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlamentes, ein Mann guten Willens zu sein scheint, der danach trachtet, die Meinungen europäischer Bürger zu berücksichtigen. Deshalb wurde er auch wiedergewählt und ich möchte auf ihn bauen.

Es gibt Menschen, die sagen, wir sollten lieber Kindern helfen, als uns für Mäuse oder andere Tier einzusetzen. Was würdest du ihnen antworten?

Ich würde ihnen eine einzige Frage stellen: „ Wem hilfst Du? In 99 von 100 Fällen lautet die Antwort „niemandem“. Würden sie versuchen, Gutes zu tun, würden sie feststellen, dass die Menschen, die sich für Tiere einsetzen, die gleichen Menschen sind, die für Menschenrechte und natürlich auch für Kinderrechte einstehen.

Diejenigen, die meinen, negativ über uns urteilen zu können, haben selbst noch nie versucht, etwas zu ändern oder sie haben frühere Versuche schnell aufgegeben, weil sie feststellten, dass Engagement für andere sie von ihrem Hauptinteresse ablenkt, nämlich vom eigenen Vorteil. Sie behaupten, sich um das Schicksal von Kindern zu sorgen, während sie Kleidung tragen, die von 6-jährigen Kindern tausende Kilometer entfernt hergestellt wurden. Sie geben ihren eigenen Kindern ungesunde Nahrung, obwohl sie wissen, dass diese aus Ländern stammt, wo Kindern und ihren Eltern durch global operierende Lebensmittelkonzerne ihr Land und ihre Lebensgrundlagen weggenommen werden. Gleichzeitig lehren sie ihren Kindern Fatalismus oder Feindseligkeit. Spricht man sie hierauf an, werden sie antworten: „Das ist nicht unsere Schuld, sondern so ist die Welt“.

Viele Menschen akzeptieren Grausamkeit und Ungerechtigkeit, wenn sie ihren eigenen Zielen dienen. Es ist nicht erstaunlich, dass die gleichen Menschen dann mit dem Finger auf diejenigen zeigen, die einen anderen Weg gewählt haben. Wenn es aber uns nicht gäbe, hätten auch ihre Kinder eine noch dunklere Zukunft. Ich werde mich jedenfalls anders als ihre Eltern nicht schämen müssen, wenn diese Kinder mich später als Erwachsene fragen sollten, was ich getan habe, um ihre Zukunft zu schützen.

Welche Einstellungen hast du zu Tieren im Allgemeinen? Milliarden von Tieren sterben jedes Jahr, weil Menschen Fleisch essen wollen. Auch die Produktion von Milch und Eiern verursacht viel Leid und Tod für Tiere. Bist du eine Veganerin?

Ja, ich lebe vegan, aber ich bin nicht als Veganerin geboren worden. Es hilft mir, mich an die Zeit zu erinnern, wo ich selbst Tierprodukte aß, um besser verstehen zu können, warum Menschen nach wie vor Fleisch, Eier und Milchprodukte konsumieren. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

Einige tun es aus Gewohnheit, ohne darüber nachzudenken, weil es jeder um sie herum so tut. Dies ist beispielsweise bei Kindern und jungen Menschen oft der Fall und für sie kann der Umstieg auf die vegetarische oder vegane Lebensweise dann sehr leicht sein. Wenn die Medien ihre Rolle ernst nehmen und wahrheitsgemäß berichten würden, würden diese Menschen, konfrontiert mit dem Horror der Tierausbeutung, schnell aufwachen. Andere fahren fort, Tierprodukte zu konsumieren, weil sie wirklich glauben, dies wäre gut für ihre Gesundheit. Wie sollten sie auch anders denken, wenn die Werbung überall um sie herum diese Geschichte erzählt? Die Propaganda für Milchprodukte ist hierfür ein perfektes und besonders widerwärtiges Beispiel, weil mit dem natürlichen Bedürfnis nach Gesundheit gespielt wird. Selbst wenn Experten überall auf der Welt über die Zusammenhänge zwischen tierischem Protein und Krebs-, Herz- und Diabeteserkrankungen sprechen, gelingt es der Milchindustrie, die richtigen Hebel für ihre Interessen in Bewegung zu setzen. Andere essen Fleisch, Käse und andere Tierprodukte, weil dieser Konsum für sie suchthaft mit einem großen Lustgefühl verbunden ist. Die Agrarindustrie belästigt sie ständig mit neuen Markenprodukten und immer billigeren Preisen. Diese Menschen sind die "Milchkühe" der Agrarindustrie, insbesondere von zwei oder drei internationalen Konzernen, die den Markt dominieren. Sie täten mir leid, wenn sie nicht verantwortlich für das Leiden und den Tod so vieler Unschuldiger wären.

Was sind also die Gründe, weiterhin Fleisch und andere Tierprodukte zu essen? Gewohnheit, Willensschwäche, Unwissen, Sucht und Gier. All diese Übel können aber mit einer guten Dosis Wahrheit kuriert werden!

Wie bist du vegan geworden und wie fühlst du dich als Veganerin?

Vegetarierin bin ich im Alter von 13 Jahren geworden. Danach habe ich Schritt für Schritt entdeckt, was es für eine Freude ist, vegan zu leben. Wie konnte ich vorher Fleisch essen und Milch trinken? Ich weiß es selbst nicht, weil ich mich nicht daran erinnern kann, die Vorteile und Nachteile abgewogen zu haben. Es war bei mir mehr ein Gefühl als eine rationale Überlegung, auch wenn es eine große Anzahl an Gründen gibt, warum es besser ist, vegan zu leben.

Tiere sind nicht nur meine Freunde, sondern meinesgleichen. Sie sind ein Teil von mir und ich bin ein Teil von ihnen, so wie wir alle zu dieser Welt gehören. Ich glaube, dass diese einfache Wahrheit verdeckt wurde. Ich weiß nicht, von wem, aber ich denke, es war eine Frage von Macht und Profit in dem Wissen, dass man sich bereichern kann, indem er vorgibt, ein natürliches Recht zu haben, andere zu versklaven.

Was sind Reaktionen der Menschen in deiner Umgebung auf deine vegane Ernährung?

Seit zwei Jahren lebe ich in einem Dorf im Süd-Westen Frankreichs. Von Oktober bis Februar suchen Jäger die Wälder heim, ab März begegne ich, wenn ich mit meinem Hund spazierengehe, an den Flussläufen Angler, die begierig sind, Fische zu foltern. Das Gebiet ist berühmt für seine Küche, wir sind nur ein paar Meilen entfernt von den Hauptproduzenten von Stopfleber.

Veganismus ist für die Menschen in dieser Gegend wie ein fernes Land, über das sie aus dem Fernsehen gehört haben. Sie haben gehört, dass dort Menschen leben. Es ist aber sehr abstrakt und nicht wirklich real für sie. Ich „schmeiße meinen Veganismus niemals in das Gesicht der Leute“, weil ich glaube, dass dies nur schädlich wäre. Aber wenn es sich in Gesprächen ergibt, erzähle ich sehr gerne davon, gerade auch wenn die Menschen um mich herum bemerkt haben, dass ich eine Frühaufsteherin, athletisch und immer guter Laune bin. Die Menschen hier sind demgegenüber eher übergewichtig, kurzatmig, sehen bereits im Lebensalter von 30 Jahren alt aus und haben nicht einmal Skrupel zuzugeben, dass dies an ihrer Ernährung liege! Es ist nicht Gemeinheit, weshalb sie Fleisch essen, sondern es ist eher eine Art von Faulheit.

Meine Nachbarn mögen wohl niemals Veganer werden, aber ich habe den Eindruck, dass einige darüber nachdenken, ihren Fleischkonsum zu reduzieren, weil sie bemerkt haben, dass ich Aufgaben bewerkstelligen kann, die ihre Kräfte und Möglichkeiten übersteigen.

Glaubst du, dass der Veganismus ein Langzeittrend ist oder wird das Interesse an der veganen Lebensweise wieder abnehmen?

Es gibt zwei Alternativen: Die Grausamkeit einiger Menschen gegenüber Natur und Tieren für die Befriedigung ihrer Gier mag in den nächsten Jahren zunehmen oder sie nimmt ab.

Im ersten Fall, kann der Veganismus nur wachsen, weil
r nicht nur ein natürliches Verhalten ist, sondern auch eine gesunde Reaktion auf einen unnatürlichen Lebenswandel. Die Zunahme des Veganismus wäre so die Konsequenz zunehmender Grausamkeit.

Für den zweiten Fall ist es nur vorstellbar, dass die Abnahme dieser schlechten Gewohnheiten, niederträchtigen Gedanken und Gefühle, die der Ursprung dieser der Natur zugefügten Qualen sind, durch die Zunahme des Gegenteils bewerkstelligt werden konnte. Ich meine das Bewusstsein der Einheit aller Dinge, das notwendigerweise den Veganismus impliziert. In diesem Fall wäre der Veganismus die Ursache für die Abnahme des Leides und würde durch das Gesetz des exponentiellen Wachstums sogar stärkere Effekte erzeugen können als bei der ersten Alternative.

Für beide Fälle ließe sich sagen, dass die Ergebnisse zufriedenstellend wären, aber ich präferieren den zweiten Fall, der näher an der Wahrheit des Veganismus liegt und hoffnungsvoller ist.

Was ist deine Meinung über den besten Weg, um den Veganismus zu verbreiten?

Ein wegweisendes Beispiel zu geben, was ein unerschütterlicher Willens, ein gesunder Körpers, ein kluger Verstand und ein reines Gewissen erreichen können.

Deine Petition wird sicherlich die Aufmerksamkeit auf die Klebefallen und ihre unglaubliche Brutalität lenken. Aber was wirst du tun, wenn das europäische Parlament nichts gegen die Klebefallen unternehmen sollte?

Ich werde weitermachen und die Aufmerksamkeit anderer Entscheidungsträger auf die Sache lenken bis ich mein Ziel erreicht habe. Und dann, wenn nichts mehr gegen diese Klebefallen getan werden muss, werde ich mich auf ein anderes Thema konzentrieren. Aber die Zeit hierfür ist noch nicht gekommen und ich möchte vorher auch sicherstellen, dass ein Bann für Klebefallen nicht von Produzenten von Rattengift ausgenutzt werden kann, um den Markt mit ihren Produkten zu überfluten. Es gibt humane Alternativen und diese müssen sich durchsetzen.

Wirst du versuchen, Martin Schulz, den Präsidenten des Europäischen Parlamentes, persönlich zu kontaktieren, um ihm über deine Petition zu berichte?

Ich habe meine Petition durch die Webseite “Change.org” erstellt. Diese erlaubt es den Erstellern von Petitionen, die Emailadresse der Adressaten anzugeben. Dies habe ich getan. Es bedeutet, dass Martin Schulz oder einer seiner Mitarbeiter bereits von der Petition gehört haben dürfte und die Entwicklung der Petition verfolgen kann.

Wenn der richtige Zeitpunkt kommt und keine Reaktion durch das Europäische Parlament erfolgte, werde ich natürlich um einen Gesprächs-Termin mit Martin Schulz ersuchen und darauf bestehen, bis ich ihn erhalten habe, aber ohne ihn oder sein Büro zu belästigen. Mit „Gewalt“ zum Erfolg gelangen zu wollen, erschiene mir unangemessen, auch wenn dies manchmal sehr wirksam sein kann. Ich würde nicht zögern, mich mit allen Mitteln durchzusetzen, wenn ich glauben würde, dass dies meinem letztlichen Ziel dienlich wäre. Aber ich bin überzeugt, eine solche Strategie im Gegenteil sogar schädlich wäre, außerdem bin ich optimistisch, dass ichsie auch gar nicht brauchen werde.

Was können Leser und Leserinnen von vegan.eu tun, um deine Petition und den Kampf gegen die Klebefallen zu unterstützen?

Teilen, teilen teilen! Die sozialen Netzwerke haben eine enorme Wirksamkeit bei der Verbreitung von Ideen. Um all den schlechten Ideen, die ebenfalls in den sozialen Netzwerken sich verbreiten, etwas entgegenzusetzen, sollten wir die sozialen Netzwerke mit Respekt, Gerechtigkeit und Liebe füllen. Das ist der erste Schritt, aber ich bin überzeugt, dass eure Leser weitere Wege für sich entdecken werden und ich würde mich sehr freuen, von ihnen zu hören! Ich vertraue euren Lesern, dass sie immer in einem Geist des guten Willens handeln.

Könntest du uns etwas mehr über dich selbst erzählen? Was machst du so und was sind deine Pläne für die Zukunft?

Ich bin eine Geschichtenschreiberin. Ich veröffentliche eBooks, vor allem Detektivgeschichten, bei denen der Hauptcharakter eine kluge, junge vegane Frau ist, eine Art junger Miss Marple. Ich hatte bereits meinen Spitznamen (Joy Instead) gewählt als ich einige Tage später folgendes Zitat von Hermann Hesse entdeckte:

“Whoever wants music instead of noise, joy instead of pleasure, soul instead of gold, creative work instead of business, passion instead of foolery, finds no home in this trivial world of ours.”

Auch wenn dies natürlich nur in der Englischen Übersetzung Sinn macht, was ist das für ein besonderes Zeichen, nicht wahr? Hermann Hesses obige geschriebenen Worte sind nicht immer mein Motto, aber wer könnte sagen, dass er niemals so gefühlt hätte?

Mein neustes Buch handelt übrigens 2055 und ist leider eine Dystopia …

Meine Pläne für die Zukunft sind, in jedem Moment achtsam zu leben und Dank zu zeigen für dieses Leben, welches uns geschenkt wurde.

Wir wünschen Dir viel Glück und weiterhin viel Erfolg für dein eigenes Leben, den Kampf gegen die Klebefallen und die Grausamkeit. Alle Leserinnen und Leser von vegan.eu bitten wir herzlich, die Petition von Annick nach Kräften zu unterstützen, indem ihr sie unterzeichnet und verbreitet - hierfür nchmals unser Dank an euch!

HIER ZUR PETITION!

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Foto: Irish Council Against Blood Sports (ICABS)

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3 Kommentare auf "Interview mit Annick Pillard: Gegen Klebefallen und für eine bessere Zukunft"

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Waltraud Glaab
Gast

Ich möchte bei der Unterschriftaktion teilnehmen,
habe es versucht, bin aber nicht sicher ob es
geklaappt hat

liebe Grüße Waltraud

Genesis
Gast

das ergebnis ist selbstverständlich abhängig von der mehlsorte die du verwendest (schließlich ist da ja sonst kaum was drin) — wobei vollkornmehl natürlich auch super für pizza ist http://www.veganer-pizzateig.de/ :)))

Anne
Gast

Sorry to mess your comments and not being able to speak german but I’m an old friend of Annick PIllard. I was studying Philosophy in La sorbonne with her near 1997. I’m searching for her because I would love to see her again. Could somebody of this website give her my email ? If not, and if you’re reading me Annick, just google doctoramac barcelona !

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