Sea Shepherd: Kapitän Watson musste sich wegen neuem Auslieferungsbegehren Japans dem Auslieferungsverfahren in Deutschlands entziehen

Sea Shepherd: Kapitän Watson musste sich wegen neuem Auslieferungsbegehren Japans dem Auslieferungsverfahren in Deutschlands entziehen

Kapitän Watson hat Deutschland verlassen und damit notwendigerweise gegen die hier laufenden Bewährungsmaßnahmen verstoßen. Denn die Justiz in Deutschland erwog weiterhin ernsthaft, ihn nach Costa Rica auszuliefern.

Unmittelbar nachdem in Erfahrung gebracht wurde, dass nunmehr auch Japan die Auslieferung von Kapitän Watson anstrebt, verließ dieser Deutschland. Denn bei Auslieferung an Costa Rica wäre seine Überstellung an Japan sicher gewesen. Ebensowenig wie in Costa Rica hätte Paul Watson in Japan ein faires Verfahren erwartet, sondern es wäre zu bedürchten gewesen, dass er niemals mehr hätte Freiheit sehen können.

Die illegalen Walfänger und die Zerstörer des Lebens in unseren Meeren machen nunmehr ernst bei der Verfolgung ihrer politischen Gegner. Sie wollen ihre Profite sichern und sind bereit, dabei auch rechtsstaatliche Grenzen zu überschreiten.

Die Bundesregierung hätte die Macht gehabt, aus politischen Gründen das Verfahren gegeb Paul Watson zu stoppen. Indem sie das Leben von Paul Watson bedrohende Auslieferungsverfahren nicht stoppte, stellte sie sich an die Seite des illegalen Walfanges und machte klar, dass sie die Opfer der durch die Walfänger initialisierten politischen Verfolgung nicht zu schützen gedenkt. Paul Watson hatte so keine andere Wahl als gegen die Bewährungsauflagen zu verstoßen und Deutschland zu verlassen.

Aktuelle Informationen zum Sachstand können regelmäßig auf den Internetseiten der Sea Shepherd nachgelesen werden.

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