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Neue Studie: Vegan ernährt die Weltbevölkerung

(Kommentare: 26)

Vegan hilft, den Hunger zu überwinden

Steigende Lebensmittelpreise sind Folge der Nutztierhaltung

Wissenschaftler des umweltwissenschaftlichen Institutes der Universität in Minnesota, USA, haben berechnet, welche Auswirkungen eine vegane Ernährung auf die Welternährung hätte.

 

Die Wissenschaftler gelangen zu dem Ergebnis, dass durch den Verzicht auf tierische Produkte im Sinne einer pflanzenbasierten, veganen Ernährung die gesamte aktuelle Weltbevölkerung plus 4 Milliarden weitere Menschen mit 2700 Kalorien pro Tag ernährt werden könnte. Hierfür wäre keine Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion erforderlich, sondern die derzeitigen Ernten wären hinreichend.

 

Emily Cassidy, ein Mitglied der Forscherteams, erläutert, dass momentan 36% aller weltweit durch Ackerbau erzeugter Kalorien an Nutztiere verfüttert werden, wobei lediglich 12% dieser Kalorien über Fleisch, Milch und Eier zurück in die menschliche Ernährung gelangen. Der Rest geht verloren. Hinzu kommen noch einmal 4% aller Kalorien, die für die Herstellung von sogenanntem „Bio-Sprit, einer tatsächlich umweltbelastenden und sozial unverträglichen Sprit-Form, verschwendet werden. 

 

Würden alle angebauten pflanzlichen Nahrungsmittel nicht für die Fütterung von Nutztieren, sondern direkt für die menschliche Ernährung verwendet und würde zusätzlich auf die Herstellung von „Bio-Sprit“ verzichtet, ließe sich die aktuell verfügbare weltweite Kalorienmenge um ca. 70% steigern. Dies wäre ausreichend, um alle derzeit lebenden Menschen und 4 Milliarden weitere Menschen zu ernähren.

 

Bis 2050 wird ein Bevölkerungswachstum um weitere zwei bis drei Milliarden Menschen vorhergesagt. Vor allem durch den Wechsel zu einer veganen Ernährung und den zusätzlichen Verzicht auf „Bio-Sprit“ wäre es möglich, ohne Steigerung der Ackerbauflächen und damit ohne weitere Naturzerstörung alle diese Menschen angemessen zu ernähren.

 

Niemand in dieser Welt braucht zu hungern - denn pflanzliche Nahrungsmittel sind im Überfluss vorhanden. Der trotzdem bestehende Welthunger hängt auch mit der Nutztierhaltung zusammen, die mehr als ein Drittel der weltweiten Kalorien verschwendet, die Natur zerstört und zusätzlich zu einer Verteuerung der Lebensmittel in der dritten Welt führt, so dass sich viele Menschen dort, trotz grundsätzlicher Verfügbarkeit von Lebensmittel in ihren Ländern, den Erwerb einer ausreichenden Menge pflanzlicher Lebensmittel nicht mehr leisten können.

 

Die neue Studie des Forscherteams von der Universität Minnesota belegt erneut die drängenden sozialen Gründe, die für einen Wechsel zu einer veganen Lebensweise sprechen. Wenn wir nicht möchten, dass Milliarden Menschen Hunger leiden, sollten wir besser heute als morgen damit aufhören, Fleisch, Eier und Milch zu verzehren. Denn die hungernden Menschen haben – ebenso wie die gequälten Tiere und die zerstörte Umwelt - keine weitere Zeit, um zu warten!

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Kommentar von Lottner, Berny |

Sag ich doch schon seit Jahrzehnte aber mir glaubt ja kein Mensch!

VivaVeganVital

Berny

Kommentar von Ovid |

Dieses Modell hat zur Folge, dass die Alternative zum Vegivorismus (die Veganer sollten sprachlich aufrüsten und sich Vegivor nennen, um nicht länger von den Omni- und Karnivoren als Quasi-Nichtmenschen hingestellt werden zu können!) nunmehr lautet: Tierleid, Vergiftung der Menschen durch Leichenfraß mit Giftzusätzen, Zerstörung der Biosphäre, Hunger, Kriege, Angst.

Doch weil es den von ihren Geschmacksnerven offenbar determinierten Menschen so angenehm mundet, und weil so viel Gewinn im Spiel ist, deshalb wird wissentlich global die Katastrophenoption gewählt. Der Mensch verhält sich damit als Untergangster seiner selbst.

Summa cum laude übrigens für die Aufklärungsleitung des Artikels und MItleid mit der ethischen Armut aller Komplizen des Karnivorismus!

Kommentar von lonski |

is ja schön aber eigentlich nix neues oder? die leute scheißen eh drauf solange sie nicht direkt damit konfrontiert sind sonder schön die drecksarbeit andere machen lassen können

Kommentar von Nickkk |

ich lese immer wieder, dass wir jetzt schon weit über 10 Mrd. Menschen ernähren könnten, wenn wir nicht soviel wegwerfen würden. Veganismus scheint nicht nötig zu sein, um den Welthunger zu lösen, eher ein generell anderer Umgang mit sämtlichen Lebensmitteln.

Kommentar von Tobi |

Des sollte mal ausführlich in den Nachrichten kommen.

Kommentar von E-Star |

Habt Ihr auch einen Link zu der Studie?
Danke.

Kommentar von Sandor |

Das sage ich schon lange, das Problem ist, dass damit zu wenig Profit raus schaut. Die Welt funktioniert leider nach dem Profit-Prinzip.

Kommentar von davido |

naja theoretisch alles schön und gut, aber praktisch nicht durchzusetzen, denn beispielsweise Rinder, Ziegen oder Schafe sind Weidetiere und stehen mit den Menschen nicht in Nahrungskonkurrenz.

Kommentar von Norma |

Immer wieder lehnen Leute es ab, den Welthunger mit ihrem Fleischverzehr in Verbindung zu bringen. Meist weisen Linke auf die Verteilungsungerechtigkeit hin und andere auf weggeworfene Lebensmittel. Weder das eine, noch das andere ändert etwas an der Tatsache, dass in vielen Ländern, in denen Menschen verhungern, auf einem Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche Futter für unser Mastvieh angebaut wird. Könnte man mit Tierprodukten keinen Profit mehr erwirtschaften, könnten sich die Menschen in diesen Ländern wieder von ihrem Boden ernähren.

Kommentar von Roberto |

"Geht man davon aus, dass laut Aigner-Studie bereits 11 Millionen Tonnen alleine in Deutschland vernichtet werden, es aber tatsächlich die doppelte Menge ist, müssen in der EU weit mehr als 180 Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet werden. Damit könnte man vier Mal die Welt ernähren", so Food Fighter Michael Schieferstein gegenüber Nachhaltigleben."
Quelle: http://www.nachhaltigleben.de/32-vorbilder/2273-food-fighter-miachael-schieferstein-im-interview
Ich füge hinzu: Mit dem was zusätzlich in den USA, Kanada, Japan, Australien, Neuseeland weggeworfen wird, könnte man die Welt 8 Mal ernähren und niemand müsste auf irgendetwas verzichten. Dabei hab ich noch nicht mitgerechnet, was möglich wäre, würde man in Afrika die notwendige Infrastruktur schaffen.
Ja, um die ganze Welt zu ernähren, ist es nicht notwendig, auf vegan umzustellen, sondern altruistisch mit den Ressourcen umgehen.
Die Wahrheit ist: Unsere Erde produziert alles im Überfluss.

Kommentar von Roberto |

PS
Diese Studie, die es zu gelten lassen gilt, zeigt, dass es gar nicht notwendig ist:
1. Die Tiere abzuschaffen
2. Die Tiere auf engem Raum zu halten
3. Die Tiere mit Mais und Soja zu ernähren. In Deutschland gibt es mehr als genug Weideflächen.
4. Die Tiere auf brutale Art zu töten

sondern man kann, ohne dafür höhere Preise zu verlangen, mit der ganzen Tierhaltung und –verarbeitung auf zivilisierte Art und Weise vorgehen, wenn man nicht mehr die Hälfte Fleisch für den Müll produziert. Man hätte für alles doppelt so viel Raum, Zeit usw.
Das einzige, was man abschaffen muss, ist die Geldgier. Aber das kann leider kein Mensch und am wenigsten mit Verzicht.
Übrigens lädt der Konsument kein schlechtes Karma auf sich, wenn er die industrielle Nahrung konsumiert, denn dafür kann er nichts – er muss auch noch die anderen Rechnungen zahlen können - sondern die geldgierigen Bosse und Firmen.
Würde man die ganze Tierindustrie abschaffen wäre das sogar für die Veganer kontraproduktiv, denn Firmen wie Nestlé z.B. würden sich dann noch mehr auf den Obst-, Gemüse-, Nuss-, Kerne- und Getreidemarkt stürzen und noch die restlichen Lebensmittel ungeniessbar machen und stark verteuern.

Jede Rechtfertigung der Veganer – Umweltschutz, Nahrungsknappheit, Gesundheit, usw. – kann mühelos widerlegt werden. Veganer scheinen eine Rechtfertigung für Ihre Lebensweise zu benötigen. Aber diese Rechtfertigung brauchen sie gar nicht; sie können ganz einfach vegan leben mit dem einzigen Grund, weil sie diese Lebensweise für richtig halten. Somit brauchen sie auch gar niemand anzugreifen, sich nicht mehr mit fragwürdigen Persönlichkeiten zu schmücken, keine Studie mehr zu verdrehen oder wichtige Fakten zu unterschlagen, sondern können zu leben und leben lassen übergehen. Damit würden sie einen Beitrag zu einer friedvolleren Welt leisten.

Kommentar von Ronny |

@ Roberto,dein letzter Kommentar enthält im letzten Teil das was ich ganz und gar für richtig halten würde .Nämlich ,keine Rechtfertigung für Veganer . Ich finde diesen Ausdruck Veganer eigentlich völlig Überfällig. Ein Veganer der keine Tierprodukte zu sich nimmt und kein Palaber draus macht ,handelt sowieso vernünftig und umweltfreundlich und braucht dieses Wort Veganer garnicht , weil er sich deshalb gegenüber Omnivoren die sich eh immer angegriffen fühlen nicht schon wieder rechtfertigen müßte. In meiner Familie gibt es keine Veganen Kochbücher, wozu , uns Menschen ist der Verstand ( leider nicht bei allen ) angeboren und den setzen wir auch ein. Es gibt kein Leder und keine Wolle , keine Gelantine und keine Federn und wir leben auch und das auch noch gut , weil , wir leben im 21 Jahrhundert und müssen uns nicht mehr das Fell andrer über den Balg ziehen . Die das tun machen sich eigentlich nur noch lächerlich , sie finden es aber toll und das ist als krank einzuschätzen.
Leider hat man erkannt , das ein Tier leicht zu Händeln ist . Man kann es festhalten , manuell befruchten und schon wachsen was weiß ich wie viele nach und das nennt man nachwachsenden Rohstoff und das kann nicht sein . Es ist pervers und wirklich krank , weil es nicht mehr nötig ist, leider wird's nur noch schlimmer. Der Planet erholt sich erst wieder , wenn die gesamte Menschheit mal ausgerottet wäre , aber das tut sie ja , indem sie alles frist was nur geht .Jede Naturkatastrophe kann nur gut sein für die Erde , weil sie damit wieder ordentlich aufräumt , es müssten nur mehr sein. Was nicht ist kann ja noch werden . Gut ist , dass immer mehr M. Nachdenken , zumindest die , die noch Geist haben , umdenken und andere mitreißen , was ja schon ganz gut funktioniert. Ich kann nur zu mir sagen , ich bin kerngesund , stehe voll im Leben und habe ordentliche Nachkommen ohne tierischen Kram und so wird es immer bleiben. ;-) !!!

Kommentar von Roberto |

@ Ronny

Was wir teilen ist die Meinung, dass es keine Rechtfertigung braucht.
Wo ich mit Dir nicht einig bin, ist, dass wir uns keinen tierischen Produkten bedienen sollen.
Fast meine ganze Familie lebte vegetarisch oder gar fast vegan. All jene ausser einer, die vegetarisch oder vegan gelebt haben, sind an Krebs gestorben, zum Teil sehr früh.
Ich weiss nicht, wie Du aussiehst, aber die meisten, die sich vegan ernähren, sind knochendünn. So war auch mein Onkel, der fast vegan war (er trank sehr selten Milch, ass ebenfalls sehr selten Butter, Käse oder Quark), der einzige unter den Vegetariern/Veganern, der nicht an Krebs gestorben ist. Trotzdem ist er kein Beispiel, dem ich nachahmen möchte, denn er war, wie gesagt, knochendünn.
Ich will weder knochendünn sein noch an Krebs sterben.
Meine Grossmutter hingegen, die tierische Produkte inkl. Fleisch in vernünftigem Rahmen konsumierte, starb (fast) gesund und erst mit 96.
Es ist somit keine Frage, wozu ich mich entscheide.
Ich höre auf meinen Körper, warte, bis er wirklich Hunger hat und koche erst dann, wenn er mir gesagt hat, was er braucht. Dadurch bin ich mit jetzt fast 51 immer noch kerngesund. Bis 19 war ich Vegetarier und war sehr oft krank. Dann hab ich langsam begonnen, Fleisch zu essen und es wurde besser. Seitdem ich 25 bin, esse ich regelmässig Fleisch und Fisch, aber in sehr vernünftigen Rahmen. Seit nun einem Vierteljahrhundert hab ich keinen Arzt mehr gesehen. Das zeigt mir eindeutig, dass mein Körper tierischen Produkte braucht, um gesund zu sein.
Ich bin sehr spirituell, war sogar Heiler, hatte und habe immer noch eine sehr hoch schwingende Energie. Ich lebe in einfachen Verhältnissen und bescheiden.
Ich liebe ebenfalls das urchige, das ursprüngliche, und trage daher auch gerne Leder, sogar Pelz.
Ich könnte problemlos ein Huhn töten, um es zu essen; hingegen bin 1000 % gegen Tierversuche.
Ich folge meinem Urinstinkt, das bei mir sehr ausgeprägt ist.
Ich verkörpere viele zum Teil völlig gegensätzliche Aspekte in mir. Das macht mein Leben spannend, denn ich liebe das neue, ungewohnte, bin experimentierfreudig und bin gerne manchmal provokativ.
Ich respektiere Deine Ansicht und glaube Dir, dass es für Dich, so wie Du lebst, stimmig ist; ich erwarte ebenfalls das gleiche von Dir.

Kommentar von Ronny |

An @Roberto, klingt ja alles recht gut was du da kommentierst. Es ist traurig das so viel von deinen Familienangehörigen an diesem Schitt Krebs sterben mußten. Es gab eine Fall in meiner Familie , die Großmutter , sie haben von sehr viel tierischen Nahrungsmittel gelebt , leider ist sie ziemlich früh und sehr dick verstorben . Das war einmalig , alle anderen sind sehr alt geworden und waren normal vom Körpergewicht . Fast die gesamte Familie lebt seit vielen Jahren ohne tierische Nahrungsmittel m alle sind normal entsprechend ihrer Größe . Ich selbst bin 1,82 m groß und bin normal sportlich gebaut . Es gibt keine dünnen Familienangehörigen , alle sind ok, auch die Kinder. Wir lieben das einfache spannende Leben mit der Natur .Für uns muß keiner sterben , das käme nicht in Frage. Wir versuchen unserer Bestes zu geben , schon der Kinder Willen und dessen Zukunft . Es gibt zu viel grausames Leid auf dieser Welt . Schau dir nur einmal die Lederindustrie an Indien/ Bangladesch , so etwas grausames kannst du dir nicht vorstellen . Da wird mit soviel Grausamkeit und Gift gearbeitet , nur keiner weiß es und keiner informiert sich , wundert sich aber dann was er für Krankheiten am Balg hat . Bei uns gibt es kein Leder, keine Federn , keine Wolle mehr im Haus , Soetwas unterstütze ich nicht. Ich zähle mich auch nicht zu den Veganern , dieses Wort beinhaltet mir zuviel negatives . Ich oder wir leben ganz normal , essen alles , nur keine Tierprodukte und wir leben gut . Wir glauben an uns selbst , lieben die Ruhe unsere Heimatnatur so wie sie ist .

Kommentar von Roberto |

@ Ronny

So unterschiedlich sind die Erfahrungen, die man macht und die führen dann auch zu einem anderen Lebensstil.
Ich lebe auch in einem Naturhaus an einem ruhigen Ort mitten in der Natur und geniesse alles, was uns die Natur gibt. Davon wurde ich noch nie krank, hatte auch noch nie eine Allergie. Hingegen ertrage ich das künstliche, das synthetische nur bedingt. Der Fortschritt ist eben oft Rückschritt. Ich bevorzuge ein Haus aus Stein und Holz einer Wohnung aus Beton, ein Daunen- einem synthetischen Duvet, einen natürlichen Schurwollen- einem synthetischen Teppich, im Winter einen echten Pelz- einem synthetischen Mantel, usw. usf.
Für mich ist eben wichtig, dass ich rundum natürliche Produkte habe und ich freue mich über tierische Produkte. Es scheint hingegen, dass Veganer meinen, die Tiere haben die Pest. Völlig daneben.
Niemals mehr möchte ich 100 % Vegetarier oder Vegan sein; damit war ich viel zu oft krank, mager und meine Angst vor Krebs mit einer solchen Nahrung ist viel zu gross.
Veganer haben mit ihrem Verhalten selbst den schlechten Ruf dieses Namens geschaffen. Sie scheinen eine Scheibe im Kopf zu haben, die es ihnen nicht ermöglicht zu verstehen, dass viele Menschen sich gar nicht vegan ernähren können und ihre Empathie gilt dann nur den Tieren. Schade, denn ich bin eigentlich mit dem Grundprinzip des Veganismus einverstanden, nur kann ich es nicht so vergiftet auf mich anwenden.

Kommentar von Ronny |

@Roberto , leider klingst du so ähnlich wie Oskar der Biobauer, der sehr viel für sich spricht. Ist auch egal . Wie du schreibst klingt ja ganz gut .Leider werden Veganer alle in einen Drog geworfen , es gibt aber auch da große Unterschiede. Ich zähle mich und meine F. eher nicht dazu , weil für mich das einfache , normale Leben wichtig ist , dazu gehört natürlich auch die Ernährung , ein großer Gemüsegarten macht's möglich. Ich lehne es ab wenn Lebensmittel des tägl. Bedarf von sonst woher zu uns verschifft werden , mit Kleidung und allem was wir brauch ebenfalls , ich versuche es zumindest . Ich bin gegen das töten von Tieren in voller Absicht , es geht auch ohne. Wobei du Teilweise Recht hast , viele können sich nicht richtig vegan ernähren .Ich hab mit diesem Wort vegan immer noch Schwierigkeiten . V. wird auch oft mit Soja in Verbindung gebracht , ich esse es zum Bsp. nur wenn es andere zubereitet haben , Sojamilch mag ich und meine F.auch nicht. Tierische Nahrungsmittel lehne ich einfach ab , weil ich von Berufs wegen zu viel darüber weiß wie mit Tieren umgegangen wird und sich habgierige profitgierige Monster auf Kosten der Tiere die Taschen voll haun , die Tierproduktindustrie mit allem drum und drann ist inzwischen zum Wahnsinn explodiert . Ärzte und Pharmaindustrie mit inbegriffen . Um dieses zu umgehen , habe ich bezw.meine Familie für eine andere Lebensweise entschieden. Ich wünschte das es anders wäre , leider sieht es nicht gut aus für uns alle . Wir werden das blaue Wunder noch zu spüren bekommen wenn das Freihandelsabkommen für uns in Kraft tritt , es schauert mich an diesen Gedanken . Sicher könnte es besser sein , wenn der Mensch nur mal ein bis'chen mit und vorausdenken könnte.

Kommentar von Roberto |

@ Ronny

Ich bin entgegen Oskar, den ich mit Interesse lese, sehr spirituell und mein spiritueller Weg ist mit dem Buddhismus, nicht aber mit dem Christentum, vereinbar, denn mit Dogmen kann ich nichts anfangen.
Von der Bibel hab ich von Kind an nichts gehalten und lange konnte ich zu Jesus keinen Draht herstellen. Als ich an einem für mich bedeutsamen Ort war ist er mir völlig unerwartet erschienen und ich konnte mit ihm sprechen, was ich trotz Bibel schon lange wollte, hab ihm auch die für mich relevanten Fragen gestellt. Da er mir gerade in der Adventszeit ganz oben an einem riesigen Christbaum, der jeweils gleich vor einer Metzgerei steht, erschienen ist, hab ich ihm auch die Frage bezüglich Fleisch gestellt, denn da ich als Vegetarier heranwachsen musste und während dieser Zeit von meinen Eltern wegen meiner Lust auf Fleisch mit Schuldgefühlen (die ganze Liste, die die Veganer auf Vorrat haben) bombardiert wurde, tat ich mir schwer damit, und seine Antwort war: es ist OK, wenn Leute meine Tiere essen. Somit kann ich sagen, dass das Christentum tatsächlich den Fleischkonsum bejaht und insofern glaube ich Oskar, dass er ein reines Gewissen hat.
Der Buddhismus differenziert etwas mehr. Er sagt, man solle sich nur von kleinen Tieren ernähren und ein minder Mensch (minder im Sinne vom Buddhismus und nicht vom Christentum) soll sie schlachten. Er differenziert aber nicht, ob ein Tier Klauen hat oder nicht.
Ich gehe hier den Weg der Mitte, nicht den Weg der Mitte des Buddhismus, sondern den Weg in der Mitte zwischen Buddhismus und Christentum, jedoch mehr auf der buddhistischen Seite. Somit esse ich vor allem Hühnchen und Fisch, manchmal aber auch Schwein, Kalb oder Reh.
Mein Haus liegt mitten in der Natur; ich habe Rosse vor meinem Haus und riesige Gemüseplantagen hinter meinem Haus, aber mein Haus selbst hat nur wenig Umschwung, und den habe ich mit einem von Gazebos bedeckten Swimming Pool besetzt, was ein Ambiente wie in Thailand schafft. In dieser Oase der Ruhe werde ich dieses Jahr auch einen buddhistischen Tempel aufstellen, den ich mir in Thailand holen werde. Es wäre noch wenig Platz für einen sehr kleinen Garten übrig, aber da ich sehr gerne reise, übrigens vor allem nach Thailand, denn es ist mein „home away from home“, lohnt es sich für mich gar nicht.
Hab- und profitgierige Monster gibt es nicht nur in der Nahrungsbranche, sondern überall und zuoberst stehen Bankdirektoren. Verzichtest Du deshalb auf Geld? Bestimmt nicht. Also auch in den anderen Sparten musst Du nicht darauf verzichten, denn es ist sowieso alles verlinkt, selbst der kleine Bioladen im Dorf. Was zählt ist Deine geistige Einstellung und Deine Absichten und nicht das Verhalten anderer. Übrigens hatte ich gesehen, dass die Reformhausinhaberin, wo ich aufwuchs, sich ihre so genannte Biozitrone in einem Supermarkt holte, der damals nur konventionelle Früchte anbot. Also Vorsicht auch vor dem kleinen Bioladen im Dorf!
Für mich wäre es interessant, ein Forum zu entdecken, wo sich kultivierte Leute, die sich Gedanken über das Leben machen und nahe bei der Natur leben, austauschen, das aber nicht auf vegan beschränkt ist. Kennst Du ein solches Forum?
Veganer machen sich Gedanken über das Leben, deshalb mein Interesse hier. Hier erscheinen sowieso Leute, die mit dem Veganismus auch wenig zu tun haben, die aber Berührungspunkte damit wie Du z.B. haben. Auf die Dauer ist das aber für mich zu beschränkt, denn es gibt auch viele engstirnige, völlig fanatische Veganer hier, die meinen, die einzige Wahrheit zu besitzen. Das dem nicht so ist, wissen wir alle, insbesondere, wie ich darstellen konnte, dass die Behauptung, dass vegan notwendig ist, um die ganze Weltbevölkerung zu ernähren, völlig daneben ist.

Kommentar von Ronny |

Ich mag dieses Wort Veganer nicht, klingt wie alle in einem Topf ist aber nicht so . Ich versuche so natürlich wie " möglich" zu Leben ,was leider nicht immer geht. Ich kann alles und mache auch alles mit , nur keine Gewalt ,Mord und das gilt nicht nur für Menschen sondern auch Tiere . So leben wir in unserer Familie und so werden unsere Kinder auch erzogen . Es gibt einen Glauben und der heißt Natur und sonst nichts. So wie du lebst , ist schon ein guter Ansatz . Ich habe im weiten Bekanntenkreis eine Familie , sie leben als Pesscetarier , das heißt sie Fisch und Eier (kleine Fische aus den Seen ihrer Heimat) . Eine tolle Familie , tolle Kinder und alle gesund in einem Leben ähnlich wie meines .
Bio ist für mich auch nicht gleich Bio , auch hier gibt es Profit gierige Monster leider, leider. Deshalb bin ich sehr zurückhaltend mit ALLEM und vorsichtig .Ich weiß zu viel was hinter den Kulissen los ist . Ich könnte mir ein andres Leben leisten , mag es aber nicht , weils nicht nötig ist und nichts bringt .
Ich finde es gut wie du lebst , alles ist ok, nur daß du Tiere isst die vorher was weiß ich wie leben mußten oder auch nicht und dann grausam getötet wurden . Wie gesagt sonst wäre alles ja ok.
Leider muß ich jetzt noch ein bis'chen arbeiten ,mache erstmal Schluß . Bleib ok.

Kommentar von Roberto |

@ Ronny

Mit der vegetarischen Nahrung, z.T. fast vegan, habe ich sehr schlechte Erfahrungen gesammelt, war oft krank und mager; dahin gehe ich bestimmt nicht zurück. Auch hab ich anhand meiner vegetarischen, fast veganen Familie und Verwandten, die über gesunde Nahrung referierten, gesehen, dass ihre Referate mit Wunschdenken zu tun hatten, in der Tat aber falsch waren, denn es sind, wie gesagt, alle, die Vegetarier/Veganer waren, ausser einer, an Krebs gestorben. Daraus hab ich gelernt und ernähre mich mitunter mit Fleisch und Fisch aus gesundheitlichen Gründen, denn ich will weder unter Schwäche noch an Krebs leiden; ich fühle mich auch wohler damit.
Auch lebe ich in der Schweiz, das Land mit den strengsten Normen und dem höchsten Tierschutz weltweit. Somit müssen die Leute, die Schweizer Produkte konsumieren, kein schlechtes Gewissen haben. Ich dachte vorher, Deutschland sei ähnlich wie die Schweiz gelagert, kaufte auch die deutschen Produkte, die billiger sind, hab aber gemerkt, dass dem nicht so ist. Seitdem, obwohl ich nicht reich bin, achte ich darauf, dass ich vor allem beim Fleisch nur Schweizer Produkte kaufe. Eine andere Ausweichmöglichkeit hab ich für mich persönlich nicht.
Ich denke mal, dass unsere Tiere ein würdiges bis gutes Leben haben. Ich hab auch im Fernsehen gesehen, wie unsere Schlachthäuser funktionieren. Jedes Tier wird einzeln und erst wenn es wirklich betäubt ist geschlachtet, kein Tier muss zuschauen, wie das andere geschlachtet wird; auch da sind die Normen viel strenger als in anderen Ländern und werden sie nicht eingehalten, gibt es Bussen, denn die Betriebe werden tatsächlich regelmässig ohne Voranmeldung überwacht und besucht. Wird ein Tier trotzdem misshandelt, liegt das ausser meiner Kontrolle und nicht ich, sondern der, der es misshandelt, ist dafür verantwortlich. Ich zieh da den Vergleich mit den Banken. Auf den Banken liegt enorm viel Geld aus dubioser Herkunft - ich weiss es, ich hab anfänglich meines Berufslebens auf einer Bank die Lehre gemacht und auch kurz dort gearbeitet - ich kann nur ehrlich sein, mehr nicht. Das Geld zirkuliert, und somit habe ich keine Garantie dafür, dass ich keine Geldscheine erhalte, die in den Händen schlechter Menschen waren. Das ist aber nicht meine Sache; was zählt ist einzig, dass ich damit ehrlich umgehe.
Unsere schlechten Gedanken und Aktionen schlagen sich auf unseren Zähnen nieder. Buddhisten sagen, es sei der Sitz des schlechten Karmas. Das gilt aber für alle Menschen, egal ob Buddhist oder nicht. Ich bin mir sicher, Du wirst in manch veganen Mund ganz viele Karies finden, denn sie leben mit ganz vielen schlechten Gedanken und es gibt keinen Unterschied zwischen Gedanken und Taten, denn im Gedanke ist die Tat schon vollzogen, auch wenn nicht unbedingt physisch. Ich hab hingegen mit bald 51 immer noch keine einzige, ja Du hast richtig gelesen, keine einzige Karies. Also schlägt sich der Fleischkonsum nicht als negatives Karma nieder. Somit wird das Töten der Tiere überbewertet und es gibt ganz viele Gedanken und Taten, die weitaus schlimmer und relevanter für ein schlechtes Karma sind.
Somit ist für mich alles ok. Ich bin trotz zum Teil sehr harten Schicksalsschlägen, wo manch einer in Drogen versunken wäre - Drogen hab ich nie konsumiert -, ein seit über zwanzig Jahren Alkoholfreier und seit über 10 Jahren Rauchfreier Mensch geworden (Alkohol und vor allem Rauchen sind manchmal zum überleben notwendig - man muss es erlebt haben, um es nachvollziehen zu können), und ein positiver Mensch geblieben, der die Sonne im Herzen hat. Ich bin mir im grossen und ganzen treu geblieben, hab hart gearbeit und meine Zukunft sieht langsam rosig bis beneidenswert aus. Darauf freue ich mich und das zeigt mir, dass mein Handeln richtig ist. Nobody is perfect. Wenn wir die Perfektion erreicht haben, können wir nicht mehr Mensch sein. Im Moment geniesse ich noch das Leben als Mensch.

Kommentar von Ronny |

Hi Roberto ! Meine Lebensweise hat nichts mit Wunschdenken zu tun , lies meine Kommentare und du wirst feststellen dass ich garnicht anders möchte. Bei soviel Krebstoten Angehörigen wie bei dir , spielen sich Erbanlagen ein Rolle , muß aber nicht sein, kann ich auch nicht behaupten. In meinem Stamm ist es nicht so oder sagen wir fast nicht. Ich bin gesund , normalgewichtig entsprechend meiner Größe (1,82m) was auch für Meine Zähne gilt, ähnlich wie bei dir . Selbst unsere Kinder haben ein Gebiss wie Perlen , sie putzen aber auch schon seitdem der erste Zahn geblinkt hat. Vielleicht hast du recht mit vielen Veganern die ein defektes Gebiss haben , aber bei den Tierprodukteessern siehts nicht anders aus , besonders bei Kleinkindern schon und Jugendlichen.
Du hast eine gute Lebenseinstellung , ein Mensch der sich Gedanken macht was er mit sich selbst tut ist mit sich im Reinen und das hat natürlich auch positive Auswirkungen . Ich bin auch nicht gegen Alkohol oder gegen das Rauchen , ich habe zwar noch nie geraucht fühlte mich aber auch noch nie gestört dadurch.Alkohol nur bei Gelegenheit .
Eines was mir im Lebensweg entgegensteht ist nun mal die Gewalt in jeder Hinsicht . Ich habe mich schon als Kind und Jugendlicher nie geprügelt , bin dem immer aus dem Weg gegangen . So ist es auch mit den Tieren , ein Tier zu töten ,auch aus dem Hinterhalt ist und bleibt grobe Gewalt . Schon wenn ein Bauer seine Tiere liebevoll füttert und versorgt nur um das es " MEHR " Milch oder besseres Fleisch gibt , frage ich mich , was geht in einem solchen Menschen vor . Ich weiß , es ist die Masse , die sich aber auch garkeine Gedanken macht , denen das Leid der anderen T. u. auch M. egal ist . Ich lehne es ab so gut wie möglich . Wie gesagt , ich nenne mich nicht Veganer , wir fallen auch nicht auf dadurch , ich setze mich für Tiere und die Umwelt ein . Das ist mir wichtig ebenso für meine Familie , besonders die Kinder . Wir leben aber auch in einem Verbund wo soetwas wunderbar funktioniert und ich glaube das ist auch sehr wichtig. Wir leben einfach , weil es schön und angenehm ist , obwohl wir auch anders könnten. Wir sind nicht perfekt , braucht es auch nicht , sonst würden wir uns ja nicht unterscheiden. Ich denke wir haben eine gute Lebenseinstellung , ähnlich wie bei dir . Wenn viele so denken und Leben würden , hätten wir ja schon fast eine heile Welt.

Kommentar von Roberto |

@ Ronny

Ich lehne Gewalt mehr denn viele andere auch ab; schon mit 16 habe ich entschieden, das töten von Menschen nicht zu lernen – ich hatte einen Freund, der Deutsche war (ich selbst bin Schweizer) und habe festgestellt, dass ich bei Krieg, der von wahnsinnigen entschieden wird, auf ihn hätte schiessen müssen, das hat gereicht - und somit habe ich mit 19 alles daran gesetzt, dass ich keinen Militärdienst machen musste. Ich hab mich nicht als Dienstverweigerer deklariert, sondern erklärt, dass ich ihn gar nicht machen kann. Weil ich ihn völlig gewaltlos geführt habe, hat der Kampf lange gedauert, bis ich 28 war, und ich hab ihn ohne einen Tag im Knast zu verbringen gewonnen.
Ich bin äusserst sensibel, lebe so gut wie möglich im Einklang mit der Natur und mit natürlichen Produkten. Ich liebe das Holz, weiss aber, dass man Holz nur mit Gewalt, und was für welche, gewinnen kann. Auch Bäume sind leidensfähige Wesen und die schlachtet man einfach so nieder. Ich weiss, dass bei Rosen Messungen durchgeführt wurden und die haben gezeigt, dass Rosen, bevor sie geschnitten werden, auch vor Angst zittern. Ich muss, um das zu ertragen, das ganze von meinem Bewusstsein ausblenden und mit dem Kopf eine Grenze ziehen. Ich hab die bei den Menschen gezogen. Ansonsten könnte ich gar nichts essen, denn ich weiss, dass wenn man z.B. mit den Blumen spricht, sie auch viel besser gedeihen, was mir zeigt, dass auch andere Blumen als Rosen fühlende Wesen sind und denke somit, dass gar jedes Gras ein fühlendes Wesen ist, denn jedes Gras ist eine fürs Menschenauge nicht erkennbare Blume. Ich bin mir bewusst, dass es um ein Ausblenden handelt; anders kann ich es zur Zeit gar nicht handhaben, denn das Thema menschliche Gewalt füllt bei mir den ganzen Raum aus, so dass ich mich Zeit dieses Lebens, so glaube ich, nicht noch um andere Gewaltformen kümmern kann. Ich weiss, dass das Ausblenden ein Mechanismus ist, das jeder Mensch anwendet, wenn er mit etwas überfordert ist. Ich bin auch nur ein Mensch und dazwischen will ich auch noch atmen und leben können. Übrigens ist auch Bio kein Garant für Gesundheit, denn meine Familie und Verwandten haben sich nebst vegetarisch/vegan auch Bio ernährt, sind trotzdem an Krebs gestorben. Vielleicht lernen Veganer durch meinen jetzigen Beitrag über keinen Menschen mehr zu urteilen, egal was er tut, und der Mensch schon gar nicht auf das, was er isst, zu reduzieren. Ja, es gibt auch Fleischessende, die sich sehr viele Gedanken ums Leben machen, vielleicht weit mehr als manch ein Veganer, der sich aufs Essen beschränkt. Ich breite hier was sehr intimes auf, nicht um Not loszulassen, denn ich hab das ganze schon aufgearbeitet und bin heute glücklich und ZU-Frieden mit mir selbst, sondern dass Veganer die Beweggründe eines anders denkenden Mensch, der dem Tieressen und -töten nicht soviel Wichtigkeit beimisst, der sich aber den lichtvollen Kräften verschrieben hat, nachvollziehen können.
Ich musste soviel menschlicher physischer Gewalt zuschauen – mein Vater, der Vegetarier war, war äusserst gewalttätig (ich hab gesehen, dass Vegetarier oder Vegan sein Gewalt keineswegs ausschliesst) ausser gegen mich, möglicherweise weil ich von klein an sehr weise bin und schon sehr viel positives Karma mit auf die Erde gebracht habe – psychische Gewalt selbst erleben (auch von meinem Vater und meiner fast veganen !!! Stiefmutter – auch sonst sind Veganer Meister in psychische Gewalt austeilen!!!) und jetzt noch sehr viel menschliche psychische Gewalt (immer noch von meiner Stiefmutter, die ich aber mittlerweile ignoriere) selbst erleben muss. Ich lerne nun, mich davor zu schützen und damit richtig umzugehen. Manchmal ist ein Reagieren gefragt, manchmal nicht. Manchmal ist ein Reagieren auf eine Art gefragt, manchmal ist ein Reagieren auf ganz andere Weise gefragt. Manchmal ist ein sofortiges Reagieren gefragt, manchmal ist ein Abwarten angesagt. Wenn ich mal das ganze beherrsche, bin ich bestens auf meine Tätigkeit nach dem Tod vorbereitet, nämlich die eines Schutzengels. Ich werde dann, ähnlich wie bei den menschlichen Leben, mehrmals in den Körper eines Schutzengels eintreten und wieder austreten um mich empor zu arbeiten, bis ich bei den Engeln der höchsten Garde angelangt bin, bevor ich mich in reines Licht auflöse und mit Gott verschmelze. Das ist mein Ziel, das ist mein Wille.

Kommentar von Ronny |

@Roberto, wenn man deine Kommentare liest , braucht man Zeit um sich klarzumachen wie du bist . Du hast es nie so ganz einfach in deinem Leben gehabt , liebst alles natürliche um dich herum und die Einfachheit , das haben wir gemeinsam . Mit der Natur zu leben ist erst Leben . Ich liebe Bäume sehr , sie sind Lebewesen mit denen man sprechen kann , sie sind groß und mächtig und leben eigentlich nur von Wasser . Wir haben nichtmal einen Weihnachtsbaum ,sondern basteln uns immer etwas von umgefallenen Bäumen zurecht.Meine Lebenspartnerin umarmt Bäume immer , wie ihre Großnutter die schon lange tot ist. Es ist immer ein Schmerz wenn ein Baum fällt und diese Stelle wo er Stand wird nie wieder so schön sein. In diesem Sinne erziehen wir auch unsere Kinder, sie leben so liebevoller , rücksichtsvoller und leichter. Das mit der Rose kenne ich auch , deshalb bleiben sie draußen.
Deshalb versuchen wir ,dass unsere Kinder so leicht leben sollen wie nur möglich, so haben es meine Eltern schon praktiziert mit uns Kindern .Eine Leichtigkeit erzielt man aber nur wenn man ihnen nichts aufzwingt und auch ihre Abneigungen akzeptiert . Deshalb zwingen wir ihnen auch keine Religion auf , wie hier das Christentum . Wenn Christentum ohne Fleischkonsum auskommen würde und das müßte es sogar , also ohne töten von Tieren ,dann wäre es möglich eine Menschlichkeit,eine eigene Humanität und eine Vervollkommnung anzusteuern. So aber ist es unmöglich eine höhere Spiritualität zu erreichen, wenn man Tiere erst liebevoll versorgt und heranzieht um sie dann unter Qualen zu töten um sie als Leiche zu essen. Wer einmal die Schreie in einem Schlachthaus gehört hat unter Wahnsinnigen Schmerzen , die Augen der Tiere gesehen hat ,die unglaubliche Härte und Grausamkeit zu der Menschen in der fähig sind um solche Arbeiten auszuführen , der isst niemals mehr ein Schnitzel. Solche Menschen sind so verhärtet und haben eine dunkle Seele , sie sind unsensibel. Es tut mir leid für dich , aber ich sage dazu dass alle Fleischesser dazu gehören. So ok wie ich dich auch finde. Es kann nur der in Frieden leben , der selbst Frieden lebt und der andere ,auch Tiere leben lässt , sonst muß er in die Kirche laufen und das tun die , die wegschauen nichts vom Leid der anderen sehen und hören wollen , die sich nur um ihr eigenes Leben scheren , den nur das ist ihnen aus Angst und Jämmerlichkeit wichtig . Alle , damit meine ich Mensch und Tier haben das Recht zu leben , sterben werden wir alle , das ist gerecht.

Kommentar von Roberto |

@ Ronny

Drei Fehler mindestens muss ein Mensch haben, um als Mensch leben zu können. Kein Mensch hat also eine weissreine Seele, denn, hat er sie, löst er sich als Mensch auf, was ich sogar sehr gerne würde, denn ich habe Nahtod Erfahrungen, die alles schöne, das ich trotz einem schwierigen Leben erlebt habe, bei weitem übertreffen. Nicht mal das Erleben eines wunderschönen Sonnenuntergangs am Strand einer Insel mit weissem Sand, Palmen und Vogelzwitschern kommt dem nahe. Solch eine Ruhe, solch eine Schwerelosigkeit, solch eine ekstatische Landschaft, solch einen Frieden hab ich auf Erde noch nie erlebt und werde es hier auch nie erleben, denn es ist ganz einfach unmöglich.
Ich bin ein lichtvoller Mensch, werde genau deshalb stark angegriffen, weil viele Menschen das Licht wie die Pest scheuen, denn es bringt ihre Fehler an den Tag.
Du urteilst über mich weil ich Fleisch esse und genau das ist ein Fehler, der Deine Seele verdunkelt, denn Du weißt es nicht, warum ich es tue, ich aber schon.
Ich will bestimmt nicht, dass ein Tier wegen mir gequält wird. Ich erinnere Dich daran, dass ich in der Schweiz lebe, die Lage hier ziemlich anders als in Deutschland ist. Wir waren die ersten, die die Hühnerkäfighaltung verboten und verbannt haben; jetzt haben wir Volieren, die einem Huhn gerecht werden. Gerade wurde erkannt, dass trotz aller Sorgfalt sich einige Hühner das Brustbein verletzen, und schon sind wir daran, eine Lösung zu suchen, die auch dieses Problem behebt und wir haben auch schon eine gute Lösung gefunden, werden sie aber noch verbessern. Ein Huhn legt Eier ob es in der Batterie oder auf dem Land gehalten wird, ob es verletzt ist oder nicht, aber wir wollen glückliche Hühner, deshalb kümmern wir uns auch um eine gute Lösung.
Obwohl ich mich als Mensch dieses Universums empfinde und mich nicht über das Wort „Schweizer“ definieren würde, muss ich anerkennen, dass dem Schweizer Volk das Wohl der Tiere viel mehr am Herzen als den Deutschen ganz allgemein liegt. Ich sage nicht, dass in der Schweiz alles rosig ist, wir haben aber Bedingungen, die den Tieren, selbst in der konventionelle Zucht, viel eher gerecht sind und die dauernd verbessert werden. Die Richtung scheint mir viel wichtiger als eine Momentaufnahme.
Du kannst mir sagen, dass trotz aller Sorgfalt, auch bei der Schlachtung, ein Tier letztendlich sterben muss. Klar, aber da weiss ich aufgrund meiner Nahtod Erfahrungen nicht, wenn es schmerzlos geschieht, ob ich das Tier eigentlich nicht beneiden soll.

Kommentar von Ronny |

@Roberto , ich würde dich hiermit bitten mich nicht mit andren Kommentatoren zu vermischen , die mit mir nichts zu tun haben auch wenn sie hier unter gleichem Namen auftauchen , sonst besteht keine Möglichkeit einen ausgeglichenen Austausch stattfinden zu lassen . Auch wenn Kommentare von einem PC ausgehen muß es möglich sein sachlich zu bleiben . Ich komme gerade von der grünen Woche und muß mich erstmal vor lauter Eindrücken sammeln, die mitunter so haarsträubend und verrückt waren . Jetzt nur mal so nebenbei , ich wußte garnicht dass es in Deutschland so viele Rentner gibt , die grüne Woche war randvoll davon . Leider muß ich Schluß machen , muß noch etwas arbeiten.

Kommentar von Roberto |

@ Ronny
Sachlich sind die meisten hier eben nicht und es ist manchmal schwierig zu unterscheiden, vor allem wenn mehrere unter dem gleichen Namen kommentieren. Aber ok. Dann mach Dich bitte erkennbar. Gruss

Kommentar von TJ |

Und wenn wir nur noch Reis anbauen und essen, könnten wir noch weitere 2 Milliarden Menschen durchfüttern und das mit nur 80% Auslastung der Nutzflächen!!!
Leute, ganz ehrlich: Sind wir nicht schon genug Menschen auf der Erde? Weitere 4 Milliarden hält die Erde nun wirklich nicht mehr aus. Wir sollten eher die Vermehrung dummer Menschen in den Griff kriegen, dann kommt der Rest von ganz allein!
Soviel dazu