Vegan reduziert reaktives Nitrogen

Vegan reduziert reaktives Nitrogen

Im Fachjournal Journal of Hunger and Environmental Nutrition wurde kürzlich eine Studie veröffentlicht, die die Auswirkungen von fünf Diäten zur Gewichtsreduktion auf die mit der Ernährung verbundene Freisetzung von reaktivem Nitrogen verglich. Spezifisch verglichen wurden eine vegane, vegetarische, pescetarische (Fischesser), quasi-vegetarische und omnivore (Mischkost mit Fleisch) Ernährung. Reaktives Nitrogen trägt entscheidend zum Klimawandel bei und sollte daher soweit als möglich reduziert werden. Die Versuchspersonen wurden den Diätgruppen per Zufall zugewiesen und die Auswirkungen auf die Freisetzung von reaktivem Nitrogen wurden über die Erfassung der täglichen Ernährung nach zwei und sechs Monaten miteinander verglichen.

Im Ergebnis bestätigte sich erneut der umweltfreundliche Charakter der veganen Ernährung:

In der veganen Ernährungsgruppe kam es zu einer signifikant stärkeren Abnahme der Freisetzung von reaktivem Nitrogen als in der vegetarischen, pescetarischen, quasi-vegetarischen und omnivoren Diätgruppe.

Die umweltschonenden Auswirkungen einer veganen Ernährung stehen mittlerweile außer Zweifel. Gleichzeitig werden die natürlichen Ressourcen unserer Erde immer mehr der Zerstörung preisgegeben. Der Wechsel zu einer veganen Ernährung ist der entscheidende individuelle Beitrag, den alle Menschen leisten können, um der Zerstörung der Umwelt endlich Einhalt zu gebieten.

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4 Kommentare auf "Vegan reduziert reaktives Nitrogen"

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Birgit Zander
Gast

Hallo,wie recht ihr habt,seit 10Jahren bin ich Veganer.Viel wegen dem ganzen Tierleid,seit dem 18Lebensjahr habe ich hochgradig Rheuma,würde ich mich nicht VEGAN ERNÄHREN,WÄRE ICH SCHON IM ROLLSTUHL,BEI MIR IST ALLES IM GRÜNEN BEREICH!!! Bin 51Jahre alt!!Tiere SIND GENAUSO LEBEWESEN WIE WIR UND HABEN AUCH EIN RECHT AUF SCHÜTZUNG!!!
Liebe Grüße
Birgit Zander

dajones
Gast

Hallo zusammen!

Die Hobby-Chemiker von vegan.eu haben jetzt Stickstoff als Klimakiller ausgemacht. (Guckst Du hier!) Beunruhigende Meldungen gehen inzwischen davon aus, dass schon mindestens rund 78% der uns umgebenden Luft damit verseucht sind.
Dass die eigentliche Studie statt mit „nitrogen“ sich mit „reactiv nitrogen“ auseinandersetzt, die mit reinem Stickstoff so viel zu tun haben wie Wasserstoff mit Wasserstoffdioxid oder Wasserstoffperoxid, ist den Autoren aber offensichtlich entgangen.
Interessant ist auch der bereits vorhandene erste Kommentar mit seiner inhaltlich eher losen Anbindung an das eigentliche Thema des Artikelchens.

Merke: Chemie und Stringenz in der Darlegung sind nicht vegan.

Otto Fisch
Gast

Nur 63 Teilnehmer bei dieser "Studie", also 12,6 je Gruppe, bedeutet, wenn also einer ausfällt verändert sich das Ergebnis einer Gruppe schon mal um 7,9 %, das ist sehr viel für nur einen Studienteilnehmer. Interessant auch, dass der Rückgang nach 2 Monaten 16 kg, nach 6 Monaten aber nur noch 13,1 kg betrug. Was, wenn die Studie länger gelaufen wäre – oder wenn man es hochrechnet auf die durchschnittliche Lebensdauer?

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

@ Dajones: Auch in den Fachartikeln wird das "reactive" an zahlreichen Stellen weggelassen und es wird gesprochen über: "The role of nitrogen in climate change". Gemeint ist, da hast du recht, reactive nitrogen.
@ Otto Fisch: Es gab keinen statistisch signifikanten Rückgang der eingesparten Menge! Diese Studie hatte wenige Versuchspersonen, es gibt aber zahlreiche Studien und Modellrechnungen, die zu vergleichbaren Ergebnissen kommen.

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