Naturkatastrophen: Nutztiere sterben in Massen

Naturkatastrophen: Nutztiere sterben in Massen

Bei den Überflutungen in Florida sind Millionen Hühner und tausende Schweine in den Tierhaltungsanlagen ertrunken. Die Tierhalter machen sich lediglich Sorgen über finanzielle Verluste, was nicht erstaunlich ist, da die Tötung der Tiere ihr Geschäft ist. Anteilnahme und Mitglied für Tiere sind mit diesem Geschäft nicht vereinbar.

Deutlich machen die Massentode aber ein weiteres Argument gegen Tierhaltung und Konsum von Tierprodukten:

  • All diejenigen, die Tierprodukte konsumieren, nehmen solche periodischem Massentode von Nutztieren durch Naturgewalten in Kauf. Anders als beim Schlachten kann sich hier niemand mit einer mehr oder weniger wirksamen Betäubung trösten. Betäubung, die ohnehin mehr der Betäubung des eigenen Gewissens als den Tieren dient - die unter dem Transport und der oftmals insuffizienten Betäubung nach wie vor extrem leiden - ist bei Naturkatastrophen nicht möglich.

Dass die Nutztierhaltung zudem die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planeten und das Auftreten von Naturkatastrophen direkt fördert, kommt erschwerend hinzu.

Gäbe es die Tierhaltung nicht, wäre nur eine sehr viel geringe Anzahl an Wildtieren von Naturkatastrophen betroffen, die sich zudem oft in Sicherheit bringen können, während die eingesperrten Nutztiere den Naturgewalten hilflos ausgeliefert sind.

Nutztierhaltung erzeugt also nicht nur die intendierten Schäden, sondern zusätzlich Kollateralschäden, die das Leid der Tiere weiter erhöhen.

Neben Naturkatastrophen sind dies auch die regelmäßig auftretenden Tierseuchen, die weltweit zu Massenvernichtungen von Tieren führen, die sogar bis hin zur Tötung von Wildtieren greifen, um Infektionsausbreitungen zu verhindern. In Großbritannien betraf dies vor einiger Zeit tausende Dachse, die wegen der Rinderseuche, getötet wurden, in Deutschland vor Kurzem Wildschweine.

Mit der Nutztierhaltung ist eine soweit als möglich leidarmen Welt nicht möglich. Die aktuellen Überflutungen in Florida, für die Tiere mit millionenfachem grausamen Erstickungstod bezahlen mussten, sind ein weiteres Beispiel hierfür.

Nur eine vegane Welt wird es uns ermöglichen, Leid von Mensch und Tier signifikant zu reduzieren und dadurch eine bessere Welt aufzubauen.

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