Jagd-Trip mit Donald Trump Jr. zu gewinnen

Jagd-Trip mit Donald Trump Jr. zu gewinnen

Die US-amerikanische Lobbyorganisation Hunter Nation hat einen in ihrer Eigenwerbung als  einmal im Leben bezeichneten Spezialpreis für Jagd-Enthusiasten ausgelobt:

  • eine 5-tägige Elchjagd mit dem ältesten Sohn von US Präsidenten Donald Trump.

Die Jagd soll in dem konservativen Bundesstaat Utah stattfinden auf dem "majestätischen Land, welches unsere großartige Nation zu bieten hat".

Untermalt wird das Angebot mit einem Foto, auf dem Donald Trump JR. zusammen mit seinem jüngsten Sohn vor einem erlegten Elch posiert.

For $10 an entry, Hunter Nation is offering one lucky winner the opportunity to travel to Utah to hunt with Trump Jr. on "some of the most majestic land our great country has to offer.

Weiter wird geschwärmt, dass Donald Trump JR. ein leidenschaftlicher Jäger und Naturschützer sei. Die Möglichkeit, mit ihm zu jagen, sei unbezahlbar.

Trump Jr. ist ein ebenso enthusiastischer Verteidiger seines Vaters und Gegner von Flüchtlingen wie er ein enthusiastischer Großwildjäger ist. So ließ er 2010 Bilder seiner erschossenen Opfer (Leoparden, Elephanten und weitere) während eines Jagd-Trips in Afrika veröffentlichen.

Sein Vater hat mittlerweile als Präsident übrigens dafür gesorgt, dass Trophäen von exotischen Tieren aus Afrika, wie Elefanten, wieder einfacher eingeführt werden können. Die Naturschutzbehörde hat er mit Jagd-Fetischisten besetzt so wie er auch die Umweltschutzbehörde mit Leugnern des Menschen gemachten Klimawandels besetzen ließ.

Die weltweiten Aktivitäten der Trumps betrachtet, ergibt sich der Eindruck einer mafiösen Familie, die sich wohl auch im Eigeninteresse der Abschaffung sämtlicher Umweltschutz- und Tierschutzregularien verschrieben hat. Die Ankündigung von Donald Trump Jr, zu erwägen, für das amt des Präsidenten 2024 zu kandidieren, ist insofern aus veganer Sichtweise als Drohung zu verstehen.

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1 Kommentar auf "Jagd-Trip mit Donald Trump Jr. zu gewinnen"

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[…] Großwildjäger vertreten fast immer politische Positionen in den Bereichen von Konservatismus und Rechtspopulismus. Alles andere ist eine Rarität. Egoismus, Verrohung und Sadismus sind nach meiner Überzeugung die Triebkräfte von Positionen, die sich in Gruppen-Egoismus, Menschenfeindlichkeit, Empathielosigkeit bis hin zur Freude über das Leid der Feinde zeigen. Es ist daher kein Zufall, wie sich Großwildjäger politisch positionieren. Die beiden Söhne des US-Präsidenten Donald Trump sind dafür zwei anschauliche Beispiele. […]

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