Anzeige

Monats-Archive: August 2015

Veganer: Keine Toleranz für Tierprodukte und doch toleranter – wie passt das zusammen?

Veganer lehnen den Konsum von Fleisch und anderen Tierprodukten entschieden ab. 0% Toleranz gegenüber Fleisch und Tierausbeutung ist das vegane Credo. Veganer sind aber auch toleranter als Fleischesser und weisen weniger Vorurteile gegenüber Minderheiten und weniger Tendenzen zum autoritärem Denken auf. Der Artikel erklärt, warum dies kein Widerspruch ist.

[Den ganzen Artikel lesen]

Fleisch versus vegan = Macht versus Gerechtigkeit

Fleisch ist assoziiert mit dem Streben, andere Menschen zu dominieren. Fleischreduktion ist demgegenüber assoziiert mit dem Streben nach Gerechtigkeit und Fairness. Dies sind die Hauptergebnisse einer Studie, die im Journal Meat Science veröffentlicht wurde. Der Befund stimmt mit vorherigen Befunden überein, dass Fleischkonsum mit rechtgerichteten Einstellungen und Vorurteilen verbunden ist. Diese Befunde sind wiederum im Gesamten konsistent mit der prosozialen Motivation, die im Regelfall den Hintergrund für eine vegane Lebensweise bildet. Für die weitere Ausbreitung der veganen Lebensweise wird es von daher entscheidend sein, die Gerechtigkeits- und Fairnessorientierung des Veganismus noch bekannter zu machen.

[Den ganzen Artikel lesen]

Veganer sollten Wolle stärker ins Zentrum rücken

Erstaunlich viele Menschen, die eigentlich vegan leben, verwenden weiterhin Wollprodukte. Eine PETA-Recherche zur qualvollen Wollgewinnung für die Firma Paragonia macht erneut deutlich, dass zwischen vegan und Wolle ein unauflösbarer Widerspruch besteht. Aus veganer Sichtweise ist Wolle ethisch von Fleisch nicht differenzierbar. Es besteht aber noch Ausklärungsbedarf, um diese Sachlage auch in veganen Kreisen bekannter zu machen!

[Den ganzen Artikel lesen]

Darum müssen Veganer für Flüchtlinge einstehen

Die vegane Lebensphilosophie will Schutz- und Solidaritätsräume über die Artgrenzen hinaus ausdehnen, anerkennt dabei aber selbstverständlich im uneingeschränkten Sinne die Gültigkeit der Menschenrechte. Wer vegan lebt, möchte nicht mehr Schutz- und Lebensrechte für Tiere und weniger für Menschen, sondern mehr Schutz- und Lebensrechte für Menschen und Tiere. Es geht der veganen Lebensphilosophie um eine besserer, leidärmere und gerechtere Welt. Der Schutz des Lebens und die Befreiung von Nutzung und Ausbeutung steht im Mittelpunkt des Veganismus und betrifft Menschen wie Tiere. Mithilfe der veganen Lebensweise stellen sich Menschen bewusst an die Seite der Schwachen und treten für eine Neugestaltung der menschlichen Lebensweise auf der Basis von Mitgefühl und Gerechtigkeit ein. Mit Fremdenfeindlichkeit ist vegan daher unvereinbar und der Platz aller Veganer kann nur an der Seite der Flüchtlinge sein, die sich einer gnadenlosen und kaltherzigen Abschottungspolitik durch die Staaten Westeuropas ausgesetzt sehen.

[Den ganzen Artikel lesen]

Vegan senkt Gesundheitskosten und hilft so der dritten Welt

Eine vegane Ernährung bietet wirksamen Schutz gegen Adipositas (krankhaftes Übergewicht) und die daraus entstehenden negativen Folgewirkungen des metabolischen Syndroms, welches mit einer Versechsfachung der Gesundheitskosten verbunden ist. In den USA ist bereits jeder fünfte Einwohner von dem metablischem Syndrom betroffen, aber auch in den Entwicklungsländern und Schwellenländern nimmt die Problematik mit einer beginnnenden Adipositas-Epidemie zu. Gerade die Entwicklungsländer und Schwellenländer können sich eine Zunahme der Gesundheitskosten nicht leisten, so dass Gefahren sichtbar werden, dass eine Adipositas-Epidemie die ohnehin unzureichende Versorgung in diesen Ländern weiter gefährden könnte. Der Wechsel zu einer veganen Ernährung wäre insofern auch gerade für die Entwicklungsländer und Schwellenländer eine wirksame Methode, um eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen zu verhindern und mehr Mittel für die angemessene medizinische Versorgung ihrer Bevölkerungen bereit stellen zu können. Vegan ist so auch eine Frage der internationalen Solidarität.

[Den ganzen Artikel lesen]

Vegan ist Weg und Ziel

Vegan ist kein einheitlich-monolithisches Konsummuster, sondern es treten zwischen Veganern Unterschiede auf, in welchem Ausmaß sie in welchen Bereichen auf eine strikte Vermeidung von Tierprodukten achten. Während beispielsweise alle Veganer kein Fleisch, keinen Fisch, keine Milch und keine Eier konsumieren, achtet nach einer unserer Umfragen nur ein Viertel auf die Vermeidung von Produkten mit kaseinhaltigen Etiketten. Darüberhinaus zeigt unsere Umfrage, dass der Strengegrad der Vermeidung von Tierprodukten mit der Dauer der veganen Lebensweise zunimmt. Vegan ist somit Weg und Ziel zugleich, wobei die Ursache für die Schwierigkeiten bei der Vermeidung aller Tierprodukte nicht bei Veganern zu suchen ist, sondern bei der tierausbeutenden und tiernutzenden Gesellschaft, die selbst ein urveganes Produkt, wie Obst, noch mit ihren Tierprodukten versetzt. Es sollte Veganern durch die vegane Community zugestanden werden, dass sie die Bereiche ihrer Aufmerksamkeit zunächst fokussieren und erst schrittweise in ihrem individuellen Tempo über den Verlauf ihrer veganen Lebensweise ausdehnen. Nur wenn wir ein solches Maß an positiver Bestätigung und Akzeptanz zeigen, kann es gelingen, die vegane Lebensweise weiter zu verbreiten und ihr Ziel einer tiernutzungsfreien Gesellschaft einstmals in der Zukunft zu erreichen. Gerade in Zeiten, in denen unsachliche und unqualifizierte Angriffe auf die vegane Lebensweise als Gegenreaktion zunehmen, ist es wichtig, dass die vegane Community den Eindruck von Solidarität und Akzeptanz und nicht von nihilistischer Selbstzerfleischung vermittelt.

[Den ganzen Artikel lesen]