Vegan Kongress in Hamburg

Vegan Kongress in Hamburg

Der Vegan-Kongress in Hamburg vom 14.- bis 15. Oktober im Congress Centrum verspricht eine umfassende Auseinandersetzung mit der veganen Lebensweise und ihrer Einbettung in die gegenwärtige auf Tierausbeutung und Fleischkonsum beruhende Gesellschaft. Sehr richtig heißt es auf der Internetseite des Veranstalters: „Es ist an der Zeit, umzudenken. Es geht ja nicht nur um uns, es geht um die Tiere, um die Um[-]welt, um das Überleben der Menschheit.“

Es finden Diskussionen und Veranstaltungen statt mit in der veganen Szene bekannten Personen, wie Ruediger Dahlke, Doreen Virtue, Karen Duve, Christian Vagedesund Christian Opitz. Ebenfalls ist eine vegane Kochshow mit Attile Hildmann angekündigt.

Die Kongressgebühren sind allerdings nicht gerade gering. Sie betragen insgesamt 135 Euro, wobei eine Tageskarte für 75 Euro zu erwerben ist. Ermäßigungstarife sind nicht vorgesehen, so dass viele Veganer und Veganerinnen von diesem Kongress aus finanziellen Gründen ausgeschlossen sein werden. Schade!

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5 Kommentare auf "Vegan Kongress in Hamburg"

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Tom
Gast

was für ein kompletter Blödsinn derartige Preise zu verlangen. Seid Ihr Pink Floyd? Sehr unprofessionell und realitätsfern in der Umsetzung. Wie wäre es mit weniger Honorar für Dozenten und einer günstigeren Location? Kaum zu glauben…und gleichzeitig vom "Überleben der Menschheit" zu reden. "Es ist an der Zeit umzudenken" wird so zur Farce.
Echt, was für ein Quatsch.
Sehr schade.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

Ja, wir finden die Gebühren in dieser Höhe ebenfalls deutlich überzogen und nicht auf der Realität der veganen Community beruhend.

GesundheitsVerein
Gast

Es geht wirklich zum Selbstkostenpreis wie in Österreich am 6.Oktober um € 10 / Tag…… 🙂

Tom
Gast

Dann boykottiert doch und rettet Euer Image in der Öffentlichkeit! Plan B ist schnell gemacht wenn man es will.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster

Na ja, wir sind ja gar nicht dort. Eigentlich ist es eine gute Sache, ist halt nur schade, dass mit dieser Gebühr eine Barriere gegen ganz, ganz viele Veganer und am Veganismus Interessierte aufgebaut wird. Wir denken, dass schon deutlich werden wird, dass derartige Gebühren dann eben auch mit reduzierter Besucherzahl quittiert werden. Es gibt ja keine monolithische "vegane Bewegung", sondern jeder kann halt machen, was er will. Die große Mehrzahl veganer Veranstaltungen erhebt nicht annähernd solche Gebühren..

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