Veganerinnen haben weniger Wechseljahresbeschwerden

Veganerinnen haben weniger Wechseljahresbeschwerden

Eine neue Untersuchung, die im Fachjournal Maturitas veröffentlicht wurde, hat sich mit den Auswirkungen einer veganen Ernährung auf Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Gelenkschmerzen, Müdigkeit und Schlafprobleme beschäftigt.

Die Prämenopause ist die Zeit vor dem Aussetzen des Eisprungs. Sie beginnt typischerweise mit dem 40. Lebensjahr und dauert bis etwas bis zum 50. Lebensjahr. Mit dem endgültigen Eintritt des Endes des Eisprungs tritt die Postmenopause ein.

In der Studie wurden 304 Omnivoren und 125 Veganerinnen befragt, die sich in der Prämenopause oder in der Postmenopause befanden. Die Stärke von Wechseljahresbeschwerden wurde zwischen beiden Gruppen verglichen, wobei statistisch kontrolliert wurde für Faktoren, wie Alter, sportliche Betätigung, Hormon-Replacement-Behandlung, Vorhandensein oder Entfernung reproduktiver Organe und Alter bei der Menopause.

  • Die Auswertung zeigte, dass vegan lebende Frauen in der Prämenopause signifikant weniger Beschwerden zeigten als Frauen, die sich mit einer omnivoren Mischkost unter Einschluss von Fleisch ernährten.

Die Untersuchung ist im wesentlichen konsistent mit einer vorherigen Studie, die zeigte dass vegane Frauen in den Wechseljahren weniger körperliche Beschwerden habe als omnivor lebende Frauen. Die Autoren dieser Studie gelangten zu dem Schluss, dass die vegane Ernährung eine natürliche Behandlungsmethode gegen Wechseljahrsbeschwerden sei.

Ähnlich schließen auch die Autoren der aktuellen Studie, dass eine pflanzenbasierte, vegane Ernährung für Frauen in der Prämenopause hilfreich sein könne. Anstatt auf die Einnahme von Sexualhormonen zu nehmen oder die Beschwerden hinzunehmen, kann der Wechsel zu einer veganen Ernährung also Frauen in den Wechseljahren effektive Linderung verschaffen.

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