Ende für Stopfleber in Kalifornien

Ende für Stopfleber in Kalifornien

Das Verbot der Stopfleberproduktion und ihres Verkaufes in Kalifornien, auf das sich die Anbieter 7 Jahre Jahre vorbereiten konnten, ist ein kleiner Fortschritt, ein Lichtblick auf dem Weg zur Abschaffung der menschlichen Grausamkeit gegenüber den Tieren.

Erschreckend ist erneut, zu welcher Grausamkeit Menschen fähig und bereit sind, wenn es um einen trivialen kulinarischen Genuss geht. Das zeigte sich auch jetzt bei der anstehenden Umsetzung des Gesetzes, als die "Feinschmecker" noch einmal richtig zuschlugen und sich ihre Mägen mit den Fettlebern gequälter Enten und Gänse füllten.

Kein Mitleid verdienen die Herstellerfirmen, die nunmehr in Kalifornien schließen müssen - ohnehin haben sie längst ihre Gewinne aus jahrzehntelanger Qual geschundener Enten und Gänse abgeschöpft.

In anderen Ländern, auch in anderen Bundesstaaten der USA,geht die menschliche Perversion der Stopfleber-Produktion unverändert weiter.
Das Verbot der Stopfleber in Kalifornien macht diesen Bundesstaat der USA ebenfalls sicher nicht zu einem tierfreundlichen oder veganen Ort. Den anderen geschundenen Nutztieren in Kalifornien geht es mit oder ohne diesem Verbot nicht besser. Dennoch ist das Verbot zu begrüßen. Erneut wurde ein kleiner Stein weggeräumt aus dem felsenversperrten Weg zu einer menschenwürdigeren und tierwürdigeren Gesellschaft.

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