fairy food: In Hamburg hat ein neues veganes Bistro eröffnet

fairy food: In Hamburg hat ein neues veganes Bistro eröffnet

Soeben hat in Hamburg das fairy food eröffnet, ein neues veganes Bistro, welches einen Schwerpunkt auf die ebenso leckere wie gesunde vegane Ernährung mit viel Rohkostprodukten legt.

Nicht weit weg vom Hauptbahnhof, in der Lange Reihe 47 gelegen, weiß dieser neue vegane Ort in Hamburg seine Kundschaft mit frischen und soweit als möglich aus biologischem Anbau stammenden Produktenzu begeistern. In den Gerichten sind keinerlei Tierprodukte enthalten.


Das Team des fairy food freut sich auf euch

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Dasfairy food erweitert das Restaurantspektrum von Veganern, wendet sich aber gleichzeitig auch an noch nicht vegan lebende Menschen, denen so die Möglichkeit einer gesunden, naturnahen, ökologisch verträglichen und dabei alle Geschmackserlebnisse befriedigenden Ernährung nahe gebracht wird. Dies ist die beste Werbung für die vegane Ernährung.

Entstehung, Aufrechterhaltung und Wachstum neuer veganer gastronomischer Angebote werden von entscheidender Bedeutsamkeit für die weitere Verbreitung der veganen Lebensweise sein. Einer Lebensweise, die wie keine andere Lebensweise, dem Wohl von Mensch, Tier und Umwelt dient. Über die Eröffnung des fairy food freuen wir uns daher sehr!

Wir wünschen der Gründerin und ihrem Team allen Erfolg für Gegenwart und Zukunft. Ebenfalls bitten wir die Leser und Leserinnen von Vegan.eu, diese neue vegane Lokalität in Hamburg durch Weiterempfehlungen und Verlinkungen im Internet (auch in Foren) noch bekannter zu machen.

Vegan.eu-Interview mit Kirsten Mulach, der Gründerin von fairy foods


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Was ist das "fairy food"?

fairy food steht für zeitgemäße moderne Ernährung – und die ist für mich nun mal vegan und rohköstlich. Wir bieten also täglich frisch ein paradiesisches Übermaß an rohköstlichen Kreationen und veganen Geschmackserlebnissen in einem stylischen Ambiente an. Neben täglich frischen Menüs, frischen Wraps, Salaten oder Sandwichesführen wir ein exquisitesSortiment an Chutneys, Soßen und Suppen. Wir haben gerade noch mal unser Sortiment erweitert, sodass wir jetzt schon zum Frühstück mit Leckereien wie vegane Franzbrötchen, Schokocroissants etc. mit Latte Macchiato oder frisches Obst mit einem Rohkost-Müsli aufwarten können. Mittags vielleicht dann eine Misosuppe oder doch lieber veganes Gulasch? Zum Kaffee haben wir Cantuccini, Biscotti bis hin zur Zitronentarte und noch einiges mehr im Sortiment. Alles kommt aus eigener Herstellung, frei von Geschmacksverstärkern oder Konservierungsstoffen und vorwiegend aus biologisch-regionalem Anbau. Wir achten darauf, dass unsere Produkte aus fairem Handel stammen und unterstützen die Bauern vor Ort. Alle Produkte bieten wir auch im Catering oder im Lieferservice ab 10 Personen an.

Wie kamst du auf die Gründungsidee?


Geprägt hat meinen Weg zur veganen Rohkost eindeutig meine Oma. Sie war eine wahre Fee in der Küche und zauberte die wunderbarsten Gerichte. Mit 65 wurde bei Ihr Magenkrebs festgestellt, woraufhin sie konsequent ihre Ernährung auf eine vollwertige und nahezu fleischlose Ernährung umgestellt hat. So ist sie 90 Jahre alt geworden. Das war prägend für mich. Und da ich an mir selbst die positiven Veränderungen durch meine Nahrungsumstellung feststellen durfte, wollte ich diese moderne und vielseitige vegane und vegane Rohkostküche möglichst vielen anderen Menschen für ihren Alltag zugänglich machen.

Was ist die Besonderheit eurer Küche?


Im Großraum Hamburg sind wir einzigartig, da wir nicht nur vegane Küche sondern auch ein großes Augenmerk auf vegane Rohkosternährung legen. Gerade in diesem Bereich werden wir jetzt zum Frühjahr hin viele neue Snacks und Gerichte in unser Sortiment aufnehmen. Von Chia-Pudding über Zucchini-Spaghetti bis zu Wraps auf Rohkostbasis, wo wir die Tomaten so schonend behandeln, dass der Wrap selbst schon ein Geschmacks- und Vitaminbooster ist.

Außerdem bieten wir viele süße Genussmomente in unserem Laden an, mit einer exquisiten Auswahl an veganen Backwaren, von Croissants, frischen Kuchen und einem breiten Sortiment an Konfekten. Bei allen unseren Zutaten achten wir genauestens auf die Frische und arbeiten, wo möglich, mit regionalen und biologisch angebauten Produkten.

Seit wann gibt es euch?


Wir sind im Dezember 2012 mit unserem Store im Hamburger Stadtteil St.-Georg auf der lebendigen Langen Reihe gestartet.

War es schwierig, das Projekt auf die Beine zu stellen?


Es war zumindest ein langwieriger Prozess. Der schwierigste Teil war häufig, meinen inneren „Schweinehund“, das Trio aus Zweifel, Bequemlichkeit und Angst zu überwinden. Das allein war eine Herausforderung und ich bin froh, dass ich mich dieser immer wieder gestellt habe! Natürlich hat mir dabei auch meine tiefe innere Überzeugung geholfen, fairy food zum Leben zu erwecken. Für mich persönlich habe ich in der veganen Rohkosternährung eine Ernährung gefunden, mit der es mir so gut geht, wie kaum vorher. Mit fairy food möchte ich auch andere dazu einladen, dies zu entdecken und neue Gerichte und Geschmacksrichtungen kennenzulernen.

Wie läuft es an?


Mein Team und ich sind super happy, dass der Laden so gut angenommen wurde und wir soviel Unterstützung durch erste treue Stammkunden erhalten. Das tut richtig gut. Vor allem die Tatsache, dass wir auch einen sehr hohen Anteil an Nicht-Veganern unter unseren Kunden haben, freut mich sehr. Es ist mein Wunsch, vegane Ernährung und vegane Rohkosternährung einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Und es macht uns allen Spaß zu sehen, wie offen undneugierig unsere Kunden in Gesprächen sind, wenn es um veganes Essen geht. Für uns ist es immer wieder schön zu sehen, wenn staunende Kinder einen grünen Smoothie im Null Komma Nichts wegputzen und mehr verlangen.

Natürlich arbeiten wir jetzt daran, den Laden auch noch über die unmittelbare Nachbarschaft in der Langen Reihe bekannt zu machen.

Was habt ihr für eine Kundschaft und warum kommen diese zu euch?

Ich empfinde unsere Kunden als sehr aufgeschlossen, neugierig und modern. Das sind schon sehr bewusste und aufgeklärte Menschen im Umgang mit Nahrungsmitteln und Ernährung. Die Wenigsten sind ausschließlich vegan oder Rohkost-vegan, aber alle sind interessiert und offen, sich auf unsere Produkte einzulassen. Und darum geht es mir ja. fairy food ist ein Angebot und eine Einlandung – einfach ein erster Schritt in eine neue Ernährung, und es steht jedem frei dieses Angebot so intensiv und häufig anzunehmen wie derjenige das möchte.Grundsätzlich wollen wir alle Menschen ansprechen, die sich gesund ernähren wollen und zwischen dem ganzen Fast Food nach guten Alternativen suchen.

Und unsere grünen Smoothies haben sich als Vitamin- und Energiekick in der Nachbarschaft herumgesprochen. Hier haben wir beispielsweise viele Mütter, die mit ihren Kindern den „grünen Shrek-Saft“ trinken gehen.

Warum lebst du selbst vegan?


Als gesellschaftlich interessierter, verantwortungsbewusster und moderner Mensch ist für mich die vegane Rohkosternährung eine evolutionäre Selbstverständlichkeit – und als Mutter ein natürliches Vorbild.

Adresse der Lokalität:

fairy food

Lange Reihe 47
20099 Hamburg
Tel. 040/ 25777607

Internet: www.fairy-food.com


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4 Kommentare auf "fairy food: In Hamburg hat ein neues veganes Bistro eröffnet"

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Yvonne
Gast

Einfach großartig!
Ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg, wobei ich sicher bin, dass das Konzept aufgeht. Wann kommt Ihr nach Berlin;-))?

Liebe Grüße aus der Hauptstadt
Yvonne

Anika
Gast

Wenn es denn nicht so mega überteuert wäre, ist wohl eher was für die Veganer mit viel viel Kohle!
Ein paar iPads weniger und dafür humanere Preise wären besser gewesen.

Seksan Ammawat und Guido F. Gebauer
Webmaster
Also der Apfel-Streuselkuchen war mit, soweit ich erinnere, 2,80 wirklich nicht teuer, zumal es ein großes Stück war. Bezüglich der Preise ist es ein Dilemma, da die im fairy foods verkauften Gerichte eben nicht auf sehr billig verfügbaren und eingekauften Lebensmitteln beruhen. Wir erleben das selbst derzeit ebenfalls, weil wir demnächst in Hannover ein veganes Bio-Cafe und Bistro eröffnen werden. Die Einkaufspreise sind viel höher als viele denken und wenn du jetzt noch Kosten für Verlust und Verderb, Lohnkosten, Mietkosten, Kosten für Steuerberatung, Kosten für Reparaturen, Versicherungen etc. dazu rechnest, dann ist es im gastronomischen Bereich sehr schwer, überhaupt zu… Read more »
Darob
Gast
Gerade entdeckt und hoch begeistert,endlich tut sich was . Da lohnt es sich von unserm Dorf wieder nach HH reinzufahren. Es ist ein Riesen Problem auf den Klitschen hier im Norden ein einigermaßen ordentliches Gasthaus zu finden. Meist sind sie altbacken eingerichtet und es stinkt nach Fett und zerkochtem Geüse. Die Kundschaft sind meist ältere , die auf ihre Riesenschnitzel nicht verzichten wollen . Genauso ist es hier mit den Metzgerein , nur altes Publikum ,meistens mit allen Volkskrankheiten behaftet, das kann man sogar riechen. Jedenfalls ist es super das es euch gibt und im nächsten Jahr werde ich meinen… Read more »
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