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Bei Fleischessern kann der Verzicht auf das Auto die CO2 Emissionen erhöhen

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Fahrradfahren, aber für die Umwelt bitte vegan!

Die Wissenschaftler Frank-White et. al. (2011) haben erstmals errechnet, wie viel CO2 Emissionen bei unterschiedlichen Transportformen pro Meile entstehen, wenn der durch die jeweiligen Transportformen entstehende zusätzliche Kalorienbedarf und dessen Deckung durch Fleisch oder durch Tofu erfolgt in die Kalkulationen mit einbezogen wird. 

 

Überraschendes Ergebnis ist: 

 

Wer seinen gesteigerten Kalorienbedarf durch Fleisch deckt, erzeugt als Fußgänger mehr CO2 (1,3 lbs/Meile) als als Autofahrer (1,1 lbs/Meile). Wird der zusätzliche Kalorienbedarf demgegenüber durch Tofu gedeckt,  resultiert für Fußgänger lediglich eine CO2 Erzeugung von 0,3 lbs/Meile, bei Fahrradfahrer sind es sogar nur 0,1 lbs/Meile. Deutlich weniger umweltschonend verhält sich demgegenüber ein Fahradfahrer, der seinen zuzsätzlichen Kalorienbedarf durch Fleisch deckt. Er erzeugt 0,4 lbs/Meile an CO2

 

Es zeigt sich, dass beim Umweltschutz der Verzicht auf Fleisch nicht vergessen werden sollte. Ansonsten könnten eigentlich positive Maßnahmen zu unerwarteten Nebenfolgen führen. Denn wer viel Fleisch ist und nunmehr beginnt, zu Fuß zu gehen und dabei seinen zusätzlichen Kalorienbedarf  durch weiteres Fleisch zu decken, der belastet am Ende die Umwelt stärker als wenn er wenigstens weiter Auto fahren würde.

 

Ebenso klar wird erneut: Für die Umwelt ist vegan Top!

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