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PETA klagt in Kansas gegen Ausstrahlungsverbot von Schlachthausvideo

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Fleisch geht nicht ohne Grausamkeit

Die Tierrechteorganisation PETA klagt in Kansas gegen eine Beschränkung der Präsentation des Schlachthausvideos „Glass Walls“ auf einer Messe. Die Bekanntmachung dieses  Filmes, der hier zu sehen ist, wird auch durch Beatle Paul McCartney in Form einleitender Worte unterstützt.


PETA wollte das Video auf einer Messe in Kansas zeigen, hat aber als Auflage erhalten, dass sicher gestellt werden müsse, dass kein vorbeigehender Messerbesucher das Video sehen könne, wenn er nicht vorher eine bewusste Entscheidung dafür getroffen habe. Statt „Glas Walls“ möchten die Messeverantwortlichen den Film also in einen nach außen abgeschotteten Raum verbannen.

 

PETA hat sich zur Klage entschieden, weil die Auflage aus Sichtweise von PETA das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränkt. Die Auflage läuft dem Ziel von PETA zuwider, der noch nicht informierten Öffentlichkeit die Fakten vor Augen zu führen.

In dem 13 minütigen Film wird die Behandlung von Kühen, Schweinen, Truthähnen, Hühnern und anderen Tieren gezeigt, die vor und während der Schlachtung grausamen Übergriffen ausgesetzt sind. Zu sehen ist beispielsweise, wie Tiere getreten oder gedrosselt werden.



PETA und die Humane Society haben in den letzten Jahren zunehmend die Anlagen der Nutztierhaltung und Fleischproduktion infiltriert und zahlreiche systematische Brutalitäten aufgedeckt und grafisch dokumentiert. Daraufhin hat die Agrar-Industrie in den USA eine anhaltende politische Lobbyarbeit entfaltet, die dazu führte, dass in mehreren US Bundesstaaaten, wie Iowa, Gesetze verabschiedet wurden, die die Infiltration von Orten der Nutztierhaltung und Fleischproduktion durch Tierrechtler zu einer Straftat erklärten.

 

Mithilfe von Kriminalisierung von Tierrechtlern und Tierschützern möchte die US Landwirtschaftsindustrie die Öffentlichkeit weiter uninformiert halten, um das "gute Gewissen "beim Verzehr von Tieren und Tierprodukten nicht zu gefährden.

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