Vegan.eu > Vollständige Meldung

Bill Clinton´s Veganismus war nur kurzfristiger Hype

(Kommentare: 8)

Bild: DonkeyHotey

Wir hatten schon immer Zweifel an dem Nutzen von Prominentenmodellen, auch wenn wir zugeben müssen, dass wir über die vegane Ernährung von Bill Clinton und anderer Prominenter dennoch gelegentlich geschrieben haben. Nunmehr bestätigt sich erneut, wie fragwürdig es ist, Prominentenmodellen für die Verbreitung der veganen Ernährung viel Raum einzuräumen. Denn Bill Clinton hat mit seiner veganen Ernährung bereits wieder aufgehört.

 

Bill Clinton folgte dem Rat eines offensichtlich irregeleiteten Arztes, der meinte, es sei schwer, mit der veganen Ernährung genug hochwertiges Protein aufzunehmen. Außerdem konsumiere man mit der veganen Ernährung zu viel Kohlenhydrate und daher sei es schwer, mit veganer Ernährung abzunehmen! Das Ausrufezeichen ist hier verdient, weil einer der empirisch am besten abgesicherten Fakten ist, dass eine vegane Kost eine Gewichtsabnahme unterstützt und im Durchschnitt Veganer das geringste Körpergewicht aufweisen. Verrückterweise war Bill Clinton gerade auch wegen der durch die vegane Ernährung bedingten starken und für ihn dringend notwendigen Gewichtsabnahme sehr aufgefallen.

 

Das Beispiel Bill Clintons zeigt erneut, dass eine rein egoistisch motivierte vegane Ernährung ohne jeden Bezug zu Ethik und Moral oftmals nur kurzzeitig eingehalten wird und letztlich nicht tragfähig ist. Bill Clinton ernährte sich ausschließlich für sich selbst vegan, um die Umwelt, die Tiere und die weltweite Ernährungssicherheit kümmerte er sich nicht. Nunmehr isst er wieder Fisch und trägt so zu unnötigem Tierleid und zur Zerstörung unserer Meere und Gewässer bei.

 

Bill Clinton ist ein bekannter Opportunist, ganz ähnlich wie seine Frau, die auch den Titel trägt "I will do anything to win". Im Präsidentschaftswahlkampf ließ er übrigens - mit Rückendeckung durch Hillary - in seinem Heimatstaat Arkansas, wo er Gouverneur war, einen geistig Behinderten hinrichten, um seine Wahlaussichten zu verbessern. Für die Exekution reiste Clinton extra nach Arkansas, um dieses selbst produzierte Ereignis medienwirksam für den Wahlkampf nutzen zu können. Ist es da verwunderlich, dass die vegane Ernährung für ihn nur ein kurzes Stelldichein gewesen ist?

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von R. Schulze |

In einem früheren Artikel hatte jemand Bill Clinton angekreidet, er esse Fisch. Da haben Sie ihn verteidigt und gelobt. Nun wissen Sie, dass diese Person Recht hatte, berichten negativ über Clinton und beschreiben ihn als „Opportunist“. Bill Clinton hat sich nie verändert, egal ob man für oder gegen ihn ist. Man kann streiten ob man für oder gegen ihn ist. Ich will mich hier nicht darüber ausdrücken.
Aber echte Liebe trägt einen Menschen, egal was er tut. Bill Clinton loben, als Aushängeschild für den Veganismus benutzen wenn Ihnen passt, was er tut, und vernichtend über ihn schreiben, wenn er es nicht mehr tut, wovon zeugt das? Nicht etwa ebenfalls von Opportunismus?

Kommentar von Ralf |

Peta, eine Organisation mit der ihr ja befreundet seid, ist schuld daran, denn in den USA zahlt sie Prominente, damit sie sich als vegan ausgeben und für den Veganismus werben obwohl sie gar nicht vegan sind. Bill Clinton war in Wahrheit niemals vegan, begnügt sich auch nicht nur mit Fisch. Auch Pamela Andersson wirbt für den Veganismus, ist aber selbst fern davon, vegan zu sein. Somit ist Kritik in den eigenen Reihen angesagt und ihr solltet die Freundschaft zu Peta auf die Prüfbank stellen.
Ich bin ein pragmatischer Vegan, weiss, dass Leute, die Fisch, Fleisch & Co essen, über mehr physische Kraft als wir verfügen. Daher ist es ratsam, auch keinen Sportler mehr als Vorbild zu benutzen, denn es ist unwahrscheinlich, dass er sauber zu seinen Spitzenleistungen kommt. Lügen haben kurze Beine und über kurz oder lang kommt die Wahrheit doch ans Licht, was uns dann nur schadet.
Besser ist, sich demütig zeigen und zugestehen, dass wir NICHT ÜBERALL mithalten können, müssen, gar wollen wir ja auch nicht (physische Kraft führt nur zu oft zu Gewalt), dafür aber über einen starken Geist verfügen. In der Tat ist wahre Stärke nicht physisch sondern liegt im Geist; Gandhi, der zwar nicht vegan sondern Vegetarier war (zu seiner Zeit war Veganismus noch nicht bekannt und hätte er darüber gewusst, wäre er bestimmt vegan gewesen) hat es uns vorgelebt.

Kommentar von Geronymo |

Dass Peta (USA) Prominente bezahlt, ist wohl eher eine unbewiesene Unterstellung. Andererseits werben Promis auch woanders für Produkte, die sie nicht benutzen. Leute, die Fleisch und Co. essen verfügen über mehr Kraft?
Da solltest Du als Veganer (?) eigentlich besser wissen. Das ist nicht "pragmatisch", sondern schlichtweg falsch. http://myveganworld.de/bekannte-veganer/#vegan-lebende-sportler
Ich glaube, du bist bestenfalls genauso ein "Vegan" wie Bill Clinton.

Kommentar von Ralf |

Das Kommentar von Geronymo zeigt eindeutig, dass er sich nur all zu leicht von der Werbung blenden lässt und sich nicht die Mühe nimmt, hinter die Kulissen zu schauen. Es ist mehr als nur fraglich, ob er überhaupt vegan ist, kein echter auf jeden Fall, ansonsten würde er mir nicht in den Rücken fallen und anstatt dessen sich besser informieren.
Peta macht einerseits Werbung für die Tierrechte, andererseits betreibt diese Organisation einen grossen Schlachthof in den USA. Das zeigt eindeutig, dass Peta eine zwielichtige Organisation ist, die nicht wahren, sondern Geldorientierten, Trendmässigen Veganismus fördert. Dazu gehört auch das Bezahlen von Promis wie Bill Clinton, Pamela Andersson und andere.

Kommentar von Team vegan.eu |

@ Ralf

Kannst du bitte einen Link dafür angeben, dass Peta in den USA einen Schlachthof betreiben würde. Das erscheint uns völlig ausgeschlossen.

Kommentar von oskar |

Ralf kann kein Veganer sein, denn Trolle essen Fisch. Hier, bitte:
><((((*>

Kommentar von Ralf |

@ Team Vegan.eu

Das Publizieren des Kommentars von oskar lässt tief, sogar sehr tief blicken, leider. Solche Aggressionen sollten keinen Platz auf Ihrer Website haben, denn, da Sie die Kommentare vor Publikation überprüfen, übernehmen Sie die Verantwortung dafür und setzen damit gleichzeitig vegan.eu in ein fragwürdiges Licht. Ich bin überhaupt über die Aggressivität einiger Menschen, die sich hier tummeln und als vegan ausgeben, geschockt. Es ist ja Beweis genug, dass sie sich vielleicht, wenn überhaupt, fleischlos ernähren, aber meilenweit vom echt veganen Geist, der stets friedlich ist, entfernt sind.
Dass Peta in den USA einen Schlachthof betreibt, sogar einen der grössten, hab ich vor ca. 3 Jahren gelesen. Ich engagiere mich für den Tierschutz, bin selbstverständlich auch gegen Vivisektion, lese somit einige Publikationen und weiss leider nicht mehr wo ich das vom Schlachthof gelesen habe. Aber gelesen habe ich es und aus sicherer Insiderquelle. Immer in den USA sammelt Peta gestrandete Tiere ein und findet sie innerhalb von 6 Monaten keinen neuen Besitzer für ein Tier, ermordet es Peta eigenhändig! Natürlich publiziert Peta USA nur die Tierrechte, nicht aber was sie selbst mit den Tieren anstellt. Die Betreiben Tierschutz à la Hollywood, aber das sind KEINE Tierschützer. Eine Schande. Peta Deutschland grenzt sich übrigens je nachdem von Peta USA ab. Dass keine Einigkeit innerhalb dieser Organisation herrscht sollte einem eigentlich schon wachrütteln. Dass sich Peta Deutschland von Peta USA abgrenzt, ist verständlich und auch richtig, nicht aber ihr opportunistisches Verhalten mit Peta USA zusammenzuspannen wenn’s passt. Wer sich opportunistisch verhält ist niemals ehrlich. Also auch vor Peta Deutschland ist Vorsicht angebracht.
Ich hoffe, diese Infos dienen Ihnen.

Kommentar von Breastfeeder |

Solange Veganer anderen Leuten vorzuschreiben versuchen, wie Vegan man sein zu hat, wird die Allgemeinheit diesen Lebensstil von oben herab belächeln.