Vegan kann Meere und Gewässer befreien

Vegan kann Meere und Gewässer befreien

Die Auswirkungen der Fischerei auf Meere, Seen und Flüsse haben längst ein katastrophales Ausmaß angenommen. Billionen Tiere werden jedes Jahr durch den Menschen aus dem Wasser und damit aus ihrem Leben gerissen. Die Ozeane werden kilometerweit umgepflügt und zerstört. Die durch die Fischerei verursachten Schädigungen der Meere und anderer Gewässer entspräche vom Schweregrad einer Abholzung des Amazonas. Der Mensch ist dabei, immer mehr die Gewässer auf der Welt in Todeszonen zu verwandeln.

Während der Schutz der Landtiere zwar nicht umgesetzt, aber mindestens mittlerweile recht intensiv thematisiert wird, spielt der Schutz der Tiere, die im Wasser leben, in der öffentlichen Diskussion kaum eine Rolle – abgesehen von Walen, Delfinen und Haien. So zeigt auch eine neuerliche wissenschaftliche Auswertung von Medienberichten, dass menschliche Übergriffe auf die maritime Tierwelt in der Berichterstattung eine wesentlich geringere Rolle spielen als Übergriffe auf Landtiere. Tatsächlich vollzieht sich aber eine anhaltende Massentötung von Fischen, die nur mit dem Begriff des Fischozid beschrieben werden kann.

Der Wunsch, Fisch zu essen, ist der Hauptantreiber für die Zerstörung der Meere und Gewässer, die Tötung von Billionen Tieren, aber auch die Versklavung von Menschen, die auf Fischerbooten arbeiten. Die Tötung der Fische auf See unterliegt dabei nahezu keinen Tierschutzgesetzen, ihr Sterben ist im Regelfall ausgesprochen qualvoll.

Während Fischozid und Zerstörung von Meeren und Gewässern fortschreiten, wird beispielsweise in Deutschland Konsumenten durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ernsthaft der regelmäßige Konsum von Seefisch empfohlen. Wir würden nicht zu viel, sondern zu wenig Fisch essen. Mit diesen Empfehlungen zeigt die DGE ihre komplette Blindheit gegenüber Belangen der maritimen Ökologie und Tierwelt. Dabei lässt sich der Jod-Bedarf hinreichend durch den gelegentlichen Konsum von Algen decken oder es kann zusätzlich auf jodiertes Speisesalz zurückgegriffen werden. Zur Deckung des Jod-Bedarfs brauchen Menschen keine Fische zu töten und die Meere zu durchpflügen. Ebensowenig benötigen vegan lebende Menschen für ihre Gesundheit Fischöl.

Die vegane Lebensweise greift Partei für die Fische und alle Tiere, indem sie ihren Konsum aus Ernährung und Bekleidung entfernen möchte. Sie wendet sich gegen den Konsum von Fischen durch den Menschen, aber auch gegen die Verfütterung von Fischen an Katzen oder andere Haustiere, die durchaus einen relevanten Zusatzbeitrag zu Massentod und Zerstörung in den Meeren leisten. Die vegane Sichtweise wendet sich gegen Einstellungen, die das Leben bestimmter Tiere, wie Katzen oder Hunde, schätzen, andere Tiere, wie Schweine oder Kühe, für geringerwertig halten und Fischen und anderen Meerestieren sogar einen noch geringeren Lebenswert zu weisen.

Studien zeigen, dass die Umstellung der Ernährung auf vegan die grassierende Umweltzerstörung begrenzen und umkehren könnten, eine nachhaltige Ernährung selbst einer wachsenden Weltbevölkerung ermöglichen und das Leben von Millionen Menschen retten könnte. Dramatisch wären die Auswirkungen auch auf das maritime Leben und das Leben in allen Gewässern. Sollte die Menschheit eine vegane Lebensweise annehmen, würden die Massentötungen in den Gewässern enden, die Meere würden nicht mehr umgepflügt und die gehetzte und geschundene Tierwelt im Wasser könnte sich erholen. Der Fischozid würde enden und Todeszonen würden in Lebenszonen verwandelt werden.

Sicherlich der Weg zu einer veganen Gesellschaft, zumal im weltweiten Maßstab, ist weit. Aber das unermessliche Leid der Tiere, das oft vergessene Leid der Fische und die katastrophale Zerstörung von Meeren und Gewässern gibt Veganern allen Anlass, sich weiterhin mit aller Kraft mit ihrem Verstand und dem Herzen für die Ausbreitung der veganen Lebensweise einzusetzen.

Nur die vegane Ernährung und Lebensweise ist in der Lage, aus dem Fischozid auszuscheiden und das unermessliche Leid, welches Menschen tagtäglich über die Tierwelt bringen, insgesamt zu beenden. Vegan ist damit eine Botschaft und Praxis der Befreiung, die im Stande ist, Tiere von unendlichem Leid, den Planeten von Zerstörung und uns Menschen von unserer Grausamkeit zu befreien.

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1 Kommentar auf "Vegan kann Meere und Gewässer befreien"

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Drawida
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Wer das Kapitel "Jagd und Zucht der Wasserfauna" im Buch "Ernährung und Bewusstsein"(TheWorldPeaceDiet) von Will Tuttle gelesen und verstanden hat, wird nie wieder ein Wassertier genießen können und das zu seinem eigenen besten!

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